Seit vielen Jahren sind die Auswirkungen von Stress und Stresserkrankungen nun bereits in der Diskussion. Einige Studien wurden zu diesen Themen bereits erstellt. Sie sollen zeigen welche Folgen Stress haben kann und wie es sich auch auf die Wirtschaft und Unternehmenskultur auswirkt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Stressfolgeerscheinungen, wie etwa dem Burnout-Syndrom oder Depressionen sind enorm und kosten die Unternehmen, Krankenkassen und die Gesamtwirtschaft, durch personelle Ausfälle große Geldsummen.
Weniger verbreitet sind dabei die Studien, die belegen wie stark auch die Belastung in der Hochschullandschaft ist. Steigender Leistungsdruck und teils schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt können leicht zu Stresssituationen führen.
Vor allen bei dualen Studiengängen, bei denen eine Doppelbelastung durch Studien- und Berufsalltag herrscht, macht sich Stress sehr deutlich bemerkbar. Hier kommen dann weitere Stressfaktoren hinzu, die schon in jungen Jahren ihre Spuren hinterlassen können.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Allgemeine Situation
1.2. Problemstellung
1.3. Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Gefahren von Stress
2.1. Arten von Stress
2.2. Auslöser von Stress
2.3. Stressanzeichen
2.4. Gesundheitliche Auswirkungen von Stress
2.4.1. Biologische Vorgänge
2.4.2. Burnout-Syndrom
2.4.3. Stress und Depressionen
2.5. Gesundheitliche Folgen
2.6. Wirtschaftliche Folgen
2.7. Besondere Stressauslöser an der Dualen Hochschule
3. Maßnahmen und Möglichkeiten zur Prophylaxe
3.1. Anti-Stress-Strategie
3.1.1. Entspannungsmöglichkeiten
3.1.2. Sport und Stress
3.2. Die Bedeutung von Schlaf
3.3. Anlaufstellen für Studenten – Hilfe bei Stress
4. Erstellen einer Umfrage an der DHBW
4.1. Durchführung und Beschreibung der Umfrage
4.1.1. Durchführung der Umfrage
4.1.2. Beschreibung der Studie
4.2. Auswahl und Erweiterung des Fragebogens
4.2.1. Fragebogenstellungen und Fragenerstellung
4.2.2. Auswertung der Studienergebnisse
4.2.3. Gegenüberstellung der beiden Jahrgänge
4.2.4. Mögliche Maßnahmen für Studenten nach Ergebnis des Tests
4.2.5. Fehlerbetrachtung in der Umfrage
4.3. Zusammenfassung der Auswertungsergebnisse
5. Fazit
6. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Stressempfinden und die Belastungsfaktoren bei dual Studierenden der DHBW Stuttgart, um präventive Strategien und einen Selbsttest zur frühzeitigen Erkennung von Stresserscheinungen zu entwickeln.
- Analyse der Stressursachen in dualen Studiengängen
- Untersuchung biologischer Auswirkungen und Folgen von Stress
- Erstellung eines spezifischen Fragebogens für DHBW-Studenten
- Vergleich der Stressbelastung zwischen verschiedenen Studienjahrgängen
Auszug aus dem Buch
1.1.Allgemeine Situation
Seit vielen Jahren sind die Auswirkungen von Stress und Stresserkrankungen nun bereits in der Diskussion. Einige Studien wurden zu diesen Themen bereits erstellt. Sie sollen zeigen welche Folgen Stress haben kann und wie es sich auch auf die Wirtschaft und Unternehmenskultur auswirkt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Stressfolgeerscheinungen, wie etwa dem Burnout-Syndrom oder Depressionen sind enorm und kosten die Unternehmen, Krankenkassen und die Gesamtwirtschaft, durch personelle Ausfälle große Geldsummen1.
Weniger verbreitet sind dabei die Studien, die belegen wie stark auch die Belastung in der Hochschullandschaft ist 2 . Steigender Leistungsdruck und teils schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt können leicht zu Stresssituationen führen.3
Vor allen bei dualen Studiengängen, bei denen eine Doppelbelastung durch Studien und Berufsalltag herrscht, macht sich Stress sehr deutlich bemerkbar. Hier kommen dann weitere Stressfaktoren hinzu, die schon in jungen Jahren ihre Spuren hinterlassen können.4
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas Stress in der heutigen Gesellschaft und führt speziell in die Doppelbelastung bei dualen Studiengängen ein.
2. Gefahren von Stress: Erläutert theoretische Grundlagen zu Stressoren, Arten von Stress sowie deren biologische, gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen.
3. Maßnahmen und Möglichkeiten zur Prophylaxe: Stellt Strategien zur Stressprävention wie Sport, Schlaf und professionelle Hilfsangebote vor.
4. Erstellen einer Umfrage an der DHBW: Dokumentiert die Durchführung und methodische Erstellung einer Umfrage zur Stressmessung unter Studierenden sowie deren Ergebnisse und Fehlerbetrachtung.
5. Fazit: Fasst die Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet kritisch die Validität der durchgeführten Umfrage.
6. Ausblick: Gibt Empfehlungen für weiterführende Studien und betont die Notwendigkeit einer gesteigerten Aufmerksamkeit für das Thema Stress an der Hochschule.
Schlüsselwörter
Stress, Burnout-Syndrom, Depression, DHBW Stuttgart, Doppelbelastung, Stressprävention, Leistungsdruck, Schlafdefizit, Arbeitsfähigkeit, psychische Gesundheit, Studienalltag, Stressmodell, Stressoren, Gesundheitsfolgen, Leistungsdoping.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Studienarbeit befasst sich mit dem Thema Stress im Alltag von dual Studierenden und der Entwicklung von Maßnahmen zur Prophylaxe.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind Stressursachen bei dualen Studenten, die biologischen Folgen von chronischem Stress sowie Methoden zur Stressbewältigung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, Stressfaktoren bei DHBW-Studenten zu identifizieren und einen Fragebogen zu entwerfen, der betroffenen Studierenden hilft, Stressbelastungen frühzeitig zu erkennen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche zu Stress-Theorien mit einer empirischen Umfrage unter Studierenden zweier Jahrgänge der DHBW Stuttgart.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Stressfolgen (Burnout, Depression) und eine praktische Umfrageanalyse zur Stressbelastung im Studienverlauf.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Stress, Doppelbelastung, Burnout-Syndrom, DHBW, Prävention und Leistungsdruck.
Was ist die spezifische "Doppelbelastung" bei DHBW-Studenten?
Sie besteht aus der gleichzeitigen Anforderung, im Unternehmen Leistungen zu erbringen und an der Hochschule akademische Prüfungen und Studienarbeiten zu absolvieren.
Welche Rolle spielt die T2000-Prüfung für das Stresslevel?
Die T2000-Prüfung nach dem vierten Semester wird als bedeutender Stressfaktor identifiziert, da sie einen großen Teil der Creditpoints ausmacht und umfangreiche theoretische Kenntnisse abfordert.
Wie bewertet der Autor die eigene Umfrage kritisch?
Der Autor merkt an, dass es an sozialwissenschaftlicher Expertise zur Erstellung und Auswertung wissenschaftlicher Fragebögen mangelte, was die Validität der Ergebnisse einschränken könnte.
- Quote paper
- Eric Hohmuth (Author), 2013, Stress im Studienalltag der dualen Hochschule. Maßnahmen und Möglichkeiten zur Prophylaxe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295588