Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Geschichte - Allgemeines

Der Zusammenhang zwischen sportlicher Ertüchtigung und militärischem Drill in der Antike

Titel: Der Zusammenhang zwischen sportlicher Ertüchtigung und militärischem Drill in der Antike

Facharbeit (Schule) , 2014 , 13 Seiten

Autor:in: Andre Schätz (Autor:in)

Geschichte - Allgemeines
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht nicht etwas Greifbares wie das Kolosseum oder antike Ärzte, sondern etwas Abstraktes: ein Zusammenhang. Im Weltgehirn Wikipedia ist unter diesem Terminus nachzulesen, dass dieser eine Beziehung entweder zwischen materiellen Gegenständen, gedanklichen Gegenständen (Begriffen, Aussagen, Theorien) oder Eigenschaften dieser beiden Arten von Gegenständen ist. Sportliche Ertüchtigung und militärischer Drill sind gedankliche Gegenstände. Doch sollen im folgenden nicht nur ihre Beziehungen zueinander dargestellt, sondern auch die Eigenschaften dieser beiden verglichen werden. Deshalb werden sowohl Sportler und Soldaten selbst, wie auch deren Mentalitäten und Lebensumstände in dieser Seminararbeit in Bezug zueinander gesetzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Meine eigenen Motivation und Begriffserklärung von Zusammenhang

2. Sport und Militär - Zusammenhang zwischen sportlicher Ertüchtigung und kriegerischem Drill

2.1 Antike Sportarten

2.2 Drill im römischen Militär

2.3 Lebensumstände und Charaktereigenschaften von Athleten und Soldaten

2.3.1 Sport und Militär in den freien Künsten

2.3.2 Mentalität unter Sportlern und unter Soldaten

2.4 Der Sonderfall Gladiatoren

2.5 Zusammenstellung der Ergebnisse

3. Kurzer Ausblick in andere Epochen bis zur Moderne

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das abstrakte Verhältnis zwischen sportlicher Ertüchtigung und militärischem Drill. Dabei wird analysiert, inwieweit sich die Konzepte von Athleten und Soldaten sowie deren Lebensumstände und Trainingsmethoden überschneiden oder gegenseitig beeinflussen.

  • Historische Herleitung sportlicher Disziplinen aus kriegerischen Übungen
  • Vergleich der Trainingsmethoden von Sportlern und römischen Legionären
  • Untersuchung der Mentalität und Lebensführung beider Berufsgruppen
  • Analyse des Sonderfalls der Gladiatoren als Schnittmenge zwischen Sport und Militär
  • Ausblick auf die Kontinuität dieser Wechselbeziehung in die Moderne

Auszug aus dem Buch

2.2 Drill im römischen Militär

Im Allgemeinen verstanden die Römer unter Drill eine konstante, tägliche Waffenübung. Die Ausbildung der Legionäre war für die römische Armee von größter Wichtigkeit, denn neben Truppenstärke und Motivation war auch die (im Drill) erlernte Disziplin für den Sieg von entscheidender Bedeutung. Bevor die Ausbilder mit dem Drill beginnen konnten, mussten römische Bürger angeworben werden. Ein idealer Rekrut sollte folgende Anforderungen erfüllen können:

„The young Soldier, therefore, ought to have a lively Eye, should carry his Head erect, his Chest should be broad, his Shoulders muscular and brawny, his Fingers long, his Arms strong, his Waist small, his Shape easily, his Legs and Feet rather nervous than fleshy.“

Außerdem sollte er zwischen 17 und 46 Jahre alt und bestenfalls 1,77 Meter groß sein. Fanden sich zu wenig Freiwillige konnte es sowohl im Antiken Griechenland, als auch im alten Rom zu Zwangsrekrutierungen kommen. Das erste, was die Rekruten erlernen mussten, war das Marschieren im Militärischen Schritt. In diesem sollten sie in 5 Stunden 29 km zurücklegen und in Vollem Schritt 35 km, in der selben Zeit, beides mit Proviant und 20,5 Kilogramm Bewaffnung. Nachdem die Rekruten dies beherrschten, wurden sie noch im Laufen ausgebildet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Meine eigenen Motivation und Begriffserklärung von Zusammenhang: Der Autor erläutert die Beweggründe für die Arbeit und definiert den abstrakten Zusammenhang zwischen Sport und Militär als gedankliches Vergleichsobjekt.

2. Sport und Militär - Zusammenhang zwischen sportlicher Ertüchtigung und kriegerischem Drill: Dieses Kapitel beleuchtet die historischen Schnittstellen, an denen militärische Übungen zu Sportarten wurden und zeigt die Gemeinsamkeiten im Training auf.

2.1 Antike Sportarten: Der Abschnitt verdeutlicht anhand von Beispielen wie dem Speerwurf oder dem Wagenrennen den militärischen Ursprung vieler antiker Disziplinen.

2.2 Drill im römischen Militär: Hier wird der strukturierte Ausbildungsprozess der römischen Legionäre und dessen Bedeutung für die militärische Disziplin detailliert dargestellt.

2.3 Lebensumstände und Charaktereigenschaften von Athleten und Soldaten: Das Kapitel vergleicht die berufliche Dauer, religiöse Praktiken und die Ernährungsgewohnheiten von Athleten und Soldaten.

2.3.1 Sport und Militär in den freien Künsten: Eine Untersuchung darüber, wie die Darstellung von Kriegern und Sportlern in der antiken Literatur und Kunst zur Legitimierung ihrer Taten genutzt wurde.

2.3.2 Mentalität unter Sportlern und unter Soldaten: Der Autor analysiert die unterschiedlichen psychologischen Voraussetzungen und Kameradschaftsverständnisse zwischen Wettkampfsportlern und Soldaten im Einsatz.

2.4 Der Sonderfall Gladiatoren: Eine Untersuchung über die Rolle der Gladiatoren, die sowohl sportliche als auch soldatische Attribute vereinten und eine soziale Schnittmenge bildeten.

2.5 Zusammenstellung der Ergebnisse: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die vielfältigen Überschneidungen in Trainingsmethodik und Zweckbestimmung.

3. Kurzer Ausblick in andere Epochen bis zur Moderne: Ein Überblick über das Fortbestehen militärisch geprägter Sportarten in die heutige Zeit, etwa durch das moderne Krav Maga oder Schützenvereine.

Schlüsselwörter

Sport, Militär, Drill, Antike, Legionäre, Gladiatoren, Athleten, Hoplomachie, Waffenlauf, Speerwurf, Training, Disziplin, Kampf, Agon, Rekrutierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung der engen Wechselbeziehung zwischen sportlicher Ertüchtigung und militärischem Drill in der Antike und darüber hinaus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen antike Sportarten, das römische Ausbildungssystem, die Lebensumstände und Mentalitäten von Athleten und Soldaten sowie die Rolle der Gladiatoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten in Trainingsmethoden und Zielsetzungen der beiden Bereiche Sport und Militär herauszuarbeiten und zu belegen, wie stark diese Felder historisch miteinander verwoben waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung von Primärquellen (antike Texte) und relevanter Sekundärliteratur basiert, um die theoretischen Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse antiker Sportarten, den römischen Drill, den Vergleich von Lebensbedingungen und Mentalitäten sowie eine vertiefte Untersuchung des Gladiatorenwesens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie militärischer Drill, antike Disziplinen, Legionäre, Trainingsmethodik, Agon und die historische Transformation von Kampfsport in Militärkunst geprägt.

Warum werden Gladiatoren als "Sonderfall" bezeichnet?

Gladiatoren gelten als Sonderfall, da sie Merkmale von Sportlern (Unterhaltung des Publikums) und Soldaten (bewaffnete Ausbildung und Drill) in sich vereinen und somit eine historische Schnittmenge bilden.

Wie zeigt der Autor die Kontinuität in die Moderne auf?

Der Autor weist auf moderne Phänomene hin, wie das Krav Maga der israelischen Armee oder die Tradition des Schützenwesens, die zeigen, dass die Beeinflussung von Sport und Militär ein wiederkehrendes historisches Element darstellt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang zwischen sportlicher Ertüchtigung und militärischem Drill in der Antike
Autor
Andre Schätz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V295696
ISBN (eBook)
9783656937203
ISBN (Buch)
9783656937210
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhang ertüchtigung drill antike
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andre Schätz (Autor:in), 2014, Der Zusammenhang zwischen sportlicher Ertüchtigung und militärischem Drill in der Antike, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295696
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum