Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Theologie - Religion als Schulfach

Religiöse Urteilsbildung im Religionsunterricht. Eine Auswertung der religionspädagogischen Theorie in der Praxis

Titel: Religiöse Urteilsbildung im Religionsunterricht. Eine Auswertung der religionspädagogischen Theorie in der Praxis

Hausarbeit , 2015 , 36 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marvin Wittke (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen eines religionspädagogischen Seminares der evangelisch-theologischen Fakultät Münster verfasst. Sie beschäftigt sich mit dem im Seminar häufig anzutreffenden Problem, einen theoretisch behandelten Aspekt auf eine fiktive Klassenkonstellation anzuwenden.Anhand mehrerer Unterrichtshospitationen bietet diese Arbeit eine Handreichung zur Durchdringung jener Fragestellungen, die im Seminar oft offen bleiben. Hierbei dient ein besonderes Augenmerk auf der religiösen Urteilsbildung durch freies Denken bei Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge. Ein zweites Augenmerk widmet sich der Schülerbiographie im religiösen Kontext und erläutert die Verknüpfungspunkte von Entwicklungstand, sozialem Umfeld und der Motivation zum religiösen Denken seitens der Schülerinnen und Schüler.

In einem umfangreichen Anhang werden alle notwendigen Übersichten und Protokolle dargeboten, aus denen die Überlegungen und Auswertungen hervorgehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Persönlicher Hintergrund – Ausnahmefall Bremen

3. Rahmenbedingungen

4. Schülerbiographie im religiösen Kontext

4.1. Theoretische Vorüberlegungen

4.2. Beobachtungen

4.3. Auswertung und Fazit

5. Religiöse Urteilsbildung im Religionsunterricht

5.1. Theoretische Vorüberlegungen

5.2. Beobachtungen

5.3. Auswertung und Fazit

6. Abschließende Überlegungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die praktische Umsetzung religionspädagogischer Theorie im schulischen Religionsunterricht, wobei der Fokus auf der Förderung der religiösen Urteilsbildung bei Schülerinnen und Schülern sowie deren individuellem religiösen Bewusstsein liegt.

  • Analyse des Einflusses der Schülerbiographie auf das religiöse Verständnis
  • Erforschung der religiösen Urteilsbildung anhand von OSERs Theorie
  • Untersuchung der Gottesbilder und ihrer Bedeutung in der Lebenswelt von Jugendlichen
  • Diskussion des Verhältnisses zwischen christlichem Bewusstsein und persönlicher Religiosität
  • Evaluation von Unterrichtsbeobachtungen an einem Gymnasium

Auszug aus dem Buch

4.1 Theoretische Vorüberlegungen

Die Stellung des Menschen zu religiösen Fragen und seiner Positionierung zum Glauben und zur Institution Kirche ist in steter Korrelation zu seiner individuellen Lebensgeschichte abhängig. Die individuelle Religion hat grundsätzlich einen Bezug zur Lebensgeschichte, so KUNSTMANN. Dies trifft natürlich auch auf SuS zu. Hier wohl in besonderer Weise, weil der Lebenslauf der SuS unter kontinuierlichem Einfluss der Persönlichkeitsentwicklung steht. Bezogen auf den Kontext Schule, sind nach KUNSTMANN drei Phasen zu beobachten, die einen je eigenen Akzent und somit „spezifischen Bezug“ zur Religion haben. In der „kindlichen Welt“ (angenommen werden SuS der Klassen 1 bis 6) sind Wirklichkeit und Phantasie in den Denkprozessen der SuS noch nicht voneinander getrennt. Es kommt somit zu Vermischungen von Aspekten beider Denkebenen. Diese, in der Kindheit noch ineinanderfließende religiöse Denkmuster, stellen Jugendliche infrage (angenommen werden SuS der Klassen 7 bis 12). Es kommt zu einem abstrakten Gottesbild, das meist in enger Verbindung zu den sinnsuchenden Fragestellungen der SuS steht. Das Erwachsenenalter betrifft aufgrund der Verkürzung der Schulzeit i.d.R. nicht mehr die SuS, kann je nach Entwicklungsstand aber sicherlich in Einzelfällen bei SuS der Oberstufe beobachtet werden. Religiöse Fragen scheinen auf dieser Entwicklungsebene als irrelevant, sofern der- oder diejenige eine stabile Orientierung an den eigenen Bedürfnissen entwickelt hat, und somit einen grundstabilen sozialen Lebensstandpunkt eingenommen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit, religionspädagogische Theorien auf den Unterrichtsalltag anzuwenden, um Schüler in ihrer persönlichen und religiösen Entwicklung zu fördern.

2. Persönlicher Hintergrund – Ausnahmefall Bremen: Der Autor reflektiert seinen eigenen Werdegang ohne konfessionellen Religionsunterricht und begründet daraus sein spezielles Interesse am Thema.

3. Rahmenbedingungen: Es werden die organisatorischen und sozialen Voraussetzungen am Beisenkamp Gymnasium sowie der Kontakt zur evangelischen Landeskirche beschrieben.

4. Schülerbiographie im religiösen Kontext: Dieses Kapitel analysiert theoretische Phasen des religiösen Lernens und verknüpft sie mit Beobachtungen zur religiösen Ausdrucksweise von Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen.

5. Religiöse Urteilsbildung im Religionsunterricht: Basierend auf OSER wird die Entwicklung individueller Urteilsfähigkeit untersucht, ergänzt durch Unterrichtsbeobachtungen zum Thema Gottesbilder in der Oberstufe.

6. Abschließende Überlegungen: Der Autor resümiert die Variabilität des Religionsunterrichts und betont, dass dieser trotz moderner Methoden seinen christlichen Ursprung vermitteln soll.

Schlüsselwörter

Religionsunterricht, religiöse Urteilsbildung, Gottesbilder, Schülerbiographie, Persönlichkeitsentwicklung, christliches Bewusstsein, Religionspädagogik, Didaktik, Gymnasium, Unterrichtsbeobachtung, Schülervorstellungen, Konfession, Glaubenspraxis, Transformation, OSER

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die praktische Umsetzung religionspädagogischer Theorien in den schulischen Religionsunterricht, insbesondere im Hinblick auf die religiöse Urteilsbildung bei Schülern.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themen sind die Schülerbiographie, die Herausbildung von Gottesbildern sowie die Transformation religiöser Urteile im Verlauf der Schullaufbahn.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Hürde der Vorstellung einer fiktiven Klasse zu überwinden und theoretische Aspekte anhand von tatsächlichen Unterrichtsbeobachtungen zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine deskriptiv-analytische Methode genutzt, die auf Beobachtungen des Unterrichtsgeschehens und der Auswertung von Schülerfeedback basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Schülerbiographie im religiösen Kontext und die Untersuchung der religiösen Urteilsbildung im Unterricht, illustriert durch Fallbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Religiöse Urteilsbildung, Religionsunterricht, Schülerbiographie und Gottesbilder.

Wie unterscheidet sich das Gottesverständnis zwischen der Mittel- und Oberstufe laut der Arbeit?

Während in der Mittelstufe kindliche Denkweisen und Identifikationswünsche dominieren, zeigen Schüler der Oberstufe komplexere, erfahrungsabhängige Vorstellungen und hinterfragen diese kritisch.

Welche Rolle spielt die Kirche laut den beobachteten Schülern?

Die Schüler sehen die Kirche primär als Instanz für Schwellenrituale und als Träger ethischer Werte, messen ihr jedoch eine geringere Rolle für ihr persönliches Gottesbild bei.

Inwiefern beeinflusst das Ersatzfach Philosophie den Religionsunterricht?

Der Autor weist darauf hin, dass das Fach Philosophie den Religionsunterricht in der Oberstufe erschwert, da es eine inhaltlich andere Ausrichtung hat und Konkurrenz im Fächerkanon darstellt.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Religiöse Urteilsbildung im Religionsunterricht. Eine Auswertung der religionspädagogischen Theorie in der Praxis
Hochschule
Universität Münster  (Religionspädagogik)
Veranstaltung
Einführung in die Unterrichtsvorbereitung
Note
1,0
Autor
Marvin Wittke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
36
Katalognummer
V296144
ISBN (eBook)
9783656946830
ISBN (Buch)
9783656946847
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Religionspädagogik Religionsunterricht Beisenkamp Hamm Urteilsbildung Schülerbiographie Kontext Schule Unterricht Bremer Klausel Beobachtung Hospitation Christentum Sekundarstufe Gymnasium Oser Kunstmann Westfalen Kirche Bibel Wort Gott Gottes Jesus Christus Religion Bewusstsein
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marvin Wittke (Autor:in), 2015, Religiöse Urteilsbildung im Religionsunterricht. Eine Auswertung der religionspädagogischen Theorie in der Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296144
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  36  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum