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Bioökologische Raumgliederungen auf verschiedenen Maßstabsebenen

Title: Bioökologische Raumgliederungen auf verschiedenen Maßstabsebenen

Seminar Paper , 2003 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniel Tomowski (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick der wichtigsten bioökologischen Raumgliederungen zu vermitteln, sowie diese Raumgliederungen relativen Maßstäben zuzuordnen, soweit es möglich ist. Dazu wird versucht, die Vielzahl vorhandenen Raumgliederungen von einer großen Maßstabsebene zu kleinen Maßstäben hin aufzugliedern. SCHULTZE gibt dabei zu bedenken, dass der Versuch die Erde zu gliedern, durchaus problematisch sein kann, da eine Vielfalt von kleinräumigen Standortbedingungen existieren, eine Reihe von Einflüssen wie z.B. die Land-Meer Verteilung oder anthropogene Einflüsse nicht zugeordnet werden können, ökozonale Wirkungsgefüge nur selten scharf ausgeprägt sind und viele exogene Gegebenheiten sich in langen Zeiträumen entwickelt haben.

Aus diesen Gründen erhebt die Gliederung der Maßstäbe in dieser Arbeit nicht den Anspruch, die einzig mögliche zu sein, sondern stellt den Versuch des Autors dar, bioökologische Raumgliederungen übersichtlich darzustellen Im Anschluss an die Benennung der bioökologischen Raumgliederungen sollen ausgewählte Erfassungs-und Darstellungsmethoden aus der Praxis benannt werden, die im Studiengang Umweltwissenschaften und in anderen Referaten dieses Seminars vorgestellt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Raumgliederungen globalen Maßstabes

2.1 Biosphäre/Ökosphäre

2.2 Ökosysteme

3 Raumgliederungen regionalen Maßstabes

3.1 Florenreiche

3.2 Vegetationszonen/Landschaftsgürtel

3.3 Tierreiche

4 Raumgliederungen kleinräumigen Maßstabes

4.1 Biome

4.2 Arealsysteme

4.3 Biotope

4.4 Formationen

5 Potentiell-natürliche Vegetation

6 Methoden zur Erfassung und Darstellung bioökologischer Raumgliederungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene bioökologische Raumgliederungssysteme, indem sie diese von einer globalen Maßstabsebene hin zu kleinräumigen Einheiten strukturiert und deren Anwendung sowie Erfassungsmethoden diskutiert.

  • Strukturierung bioökologischer Gliederungen nach Maßstabsebenen
  • Differenzierung der Erdsphären sowie Analyse von Ökosystemen
  • Vergleich von Florenreichen, Vegetationszonen und Tierreichen
  • Untersuchung kleinräumiger Einheiten wie Biome, Arealsysteme und Biotope
  • Methoden zur wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung räumlicher Daten

Auszug aus dem Buch

2.1 Biosphäre/Ökosphäre

Die Biosphäre oder auch Ökosphäre ist nach STREIT (1992, S.42) „die Gesamtheit der von Lebewesen besiedelten Wasser-, Land- und Luftregionen der Erde.“. Die Biosphäre ist über Energieflüsse und Stoffkreisläufe und andere Wechselwirkungen mit anderen Teilsphären der Erde verbunden.

Zum besseren Verständnis des Aufbaus des Planeten Erde und der beinhaltenden Wirkungsgefüge ist es daher notwendig, eine globale Differenzierung der Teilsphären vorzunehmen. HARMS (1999, S.15) differenziert die Erde in drei Sphären:

A. Die Lithosphäre umfasst mit Ihren tektonischen Verhältnissen und geologischen Baustoffen, dem Festgestein, den Formenschatz der Erde. Nicht Bestandteil der Lithosphäre ist das Lockergestein bzw. der Boden der unter der Pedosphäre subsumiert wird.

B. Die Hydrosphäre ist die Wasserhülle unseres Planeten. Zu den wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dieser Sphäre beschäftigen werden die Ozeoanographie, die Limnologie und die Hydrologie gezählt.

C. Die Atmosphäre umfasst die Gashülle unseres Planeten. Die Atmosphäre wird in mehrere Schichten unterteilt, wobei die unterste Schicht von der Troposphäre von 0 bis 12 km über der Erdoberfläche gebildet wird, die darrüberliegende Stratosphäre bis ca. 50 km Höhe verläuft, die Mesosphäre bis 80 km Höhe und die die Themosphäre bis 500 km Höhe.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definition des Ziels, einen Überblick über bioökologische Raumgliederungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Maßstäbe zu vermitteln.

2 Raumgliederungen globalen Maßstabes: Erläuterung der Biosphäre als Ökosphäre und Differenzierung der Erdsphären (Litho-, Hydro- und Atmosphäre) sowie des Ökosystembegriffs.

3 Raumgliederungen regionalen Maßstabes: Analyse globaler Einheiten anhand von Florenreichen, Vegetationszonen und der zoogeographischen Gliederung in Tierreiche.

4 Raumgliederungen kleinräumigen Maßstabes: Betrachtung detaillierter ökologischer Einheiten wie Biome, Arealsysteme, Biotope und pflanzliche Formationen.

5 Potentiell-natürliche Vegetation: Erläuterung des Konzepts der potentiell-natürlichen Vegetation als Methode zur Bewertung des natürlichen Wuchspotentials der Landschaft.

6 Methoden zur Erfassung und Darstellung bioökologischer Raumgliederungen: Kurzer Überblick über praktische Verfahren wie Kartierung, Satellitenauswertung, GIS-Einsatz und Gradientenanalyse.

Schlüsselwörter

Bioökologie, Raumgliederung, Biosphäre, Ökosysteme, Florenreiche, Vegetationszonen, Biome, Arealsysteme, Biotope, Potentiell-natürliche Vegetation, Geographische Informationssysteme, Gradientenanalyse, Ökosphäre, Ökozonen, Vegetationskartierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Möglichkeiten, die Erde aus bioökologischer Sicht räumlich zu gliedern, und ordnet diese Gliederungen verschiedenen Maßstabsebenen zu.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die globale Gliederung der Biosphäre, die regionale Einteilung nach Flora und Fauna sowie die kleinräumige Betrachtung von Biotopen und Vegetationsformationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die Vielzahl existierender bioökologischer Raumgliederungen zu geben und deren Einordnung in eine Hierarchie von großen bis zu kleinen Maßstäben vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender ökologischer Konzepte und stellt im methodischen Teil gängige Erfassungs- und Darstellungstechniken wie GIS und Kartierung vor.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist systematisch nach Maßstabsebenen gegliedert und behandelt Themen von den globalen Teilsphären und Ökosystemen über regionale Floren- und Tierreiche bis hin zu kleinräumigen Einheiten wie dem Biotop.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Bioökologie, Raumgliederung, Florenreiche, Biome, Arealsysteme und die potentiell-natürliche Vegetation.

Wie unterscheidet sich die Gliederung der Florenreiche von der der Vegetationszonen?

Während sich Florenreiche primär an der Verbreitung von Pflanzensippen und ihrer stammesgeschichtlichen Entwicklung orientieren, basieren Vegetationszonen oder Landschaftsgürtel auf den klimatischen Bedingungen der Region.

Warum ist die Bestimmung der potentiell-natürlichen Vegetation sinnvoll?

Sie dient als theoretische Grundlage, um das natürliche Wuchspotential einer Landschaft ohne anthropogene Einflüsse zu bewerten und die Auswirkungen menschlicher Eingriffe besser analysieren zu können.

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Details

Title
Bioökologische Raumgliederungen auf verschiedenen Maßstabsebenen
College
University of Vechta  (Studiengang Umweltwissenschaften)
Course
Seminar: Bioökologie
Grade
2,3
Author
Daniel Tomowski (Author)
Publication Year
2003
Pages
22
Catalog Number
V29618
ISBN (eBook)
9783638310871
ISBN (Book)
9783668105089
Language
German
Tags
Bioökologische Raumgliederungen Maßstabsebenen Seminar Bioökologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Tomowski (Author), 2003, Bioökologische Raumgliederungen auf verschiedenen Maßstabsebenen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29618
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