Unterschiedliche Einstellungsmerkmale gesellschaftlicher Gruppen


Hausarbeit, 2013

26 Seiten, Note: 1,9


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Zusammenfassung

2. Einleitung

3. Methoden

4. Auswertung der Ergebnisse
4.1 Auswertung Eltern und kinderlose Personen
4.2 Auswertung weibliche und männliche Personen
4.3 Auswertung Altersstruktur
4.4 Auswertung Hypothesen

5. Diskussion der Ergebnisse

Literaturverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Mittlere Bewertung zwischen Eltern und kinderlosen Personen

Abbildung 2: Mittlere Bewertung der Geschlechter

Abbildung 3: Mittlere Bewertung der Altersklassen

Abbildung 4: Streudiagramm-Matrix

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Korrelationen der Indizes zwischen Eltern und ihrem Geschlecht

Tabelle 2: Korrelationen der Indizes der weiblichen und kinderlosen Personen

Tabelle 3: Korrelationen der Indizes zwischen Eltern und den Altersklassen

Tabelle 4: Korrelationen der Indizes zwischen kinderlosen Personen und den Altersklassen

1. Zusammenfassung

Mit dieser Arbeit wurde untersucht, ob es Unterschiede zwischen den Einstellungen von Eltern und kinderlosen Personen gibt.

Hierfür wurden 20 Eltern und 20 kinderlose Personen in vier verschiedenen Kategorien von Einstellungen befragt. Es wurde herausgefunden, dass Unterschiede in den Ein- stellungen von Eltern und kinderlosen Personen existie- ren. Die Eltern wiesen in jeder Einstellung eine höhere Ausprägung auf. Überraschenderweise mussten von den vier aufgestellten Hypothesen zwei zunächst verworfen werden, weil sie sich als nicht wahr herausgestellt haben. Es wurden ebenfalls Korrelationen zwischen den Gruppen aufgestellt. Diese Korrelationen wurden zwischen Eltern und kinderlosen Personen sowie den verschiedenen Al- tersgruppen und dem Geschlecht gezogen. Auch hier konnten Zusammenhänge festgestellt werden. Diese wur- den sowohl graphisch als auch rechnerisch dargestellt und in die Auswertung der Hypothesen miteinbezogen. Da es sich jedoch bei insgesamt 40 Befragten nicht um eine repräsentative Stichprobe handelt, läge hier ein Ver- besserungsbedarf für die Aussagekräftigkeit der Umfrage.

2. Einleitung

Im Jahr 2013 gab es ca. 7,1 Milliarden Menschen auf der Erde, Tendenz steigend (vgl.: www.weltbevölkerung.de). Jeder dieser Menschen hat eine eigene Persönlichkeit, ei- gene Gefühle und eine eigene Art, auf gewisse Dinge zu reagieren. Man kann sagen, dass sie alle eigene Einstel- lungen haben.

Einstellungen sind Gefühle, die auf unseren Überzeugun- gen beruhen und uns dazu veranlassen, auf eine ganz be- stimmte Weise auf Menschen, Dinge und Ereignisse zu reagieren (vgl. Myers). Eagly & Chaiken definierten Ein- stellungen 1993 wie folgt: „ Eine Einstellung ist eine psy- chologische Tendenz, die dadurch zum Ausdruck gebracht wird, da ß eine bestimmte Entität mit einem bestimmten Ausma ß an Zustimmung oder Ablehnung bewertet wird."

Ob wir einem Menschen also positiv oder negativ gegenüber eingestellt sind, wird unser Verhalten diesem Menschen gegenüber stark beeinflussen.

Unsere Einstellungen können somit unser Verhalten steu- ern. Aber auch andersherum können unsere Handlungen Einfluss auf unsere Einstellung nehmen. Viele Vertreter machen sich dies zunutze, indem sie ein sogenanntes „Foot-in-the-Door“-Prinzip anwenden. Hierbei werden Menschen über kleine, aufeinander aufbauende Schritte (zumeist Bitten) an die eigentlich gewünschte (Kauf-) Handlung herangeführt.

In verschiedenen Versuchen (darunter auch die bekannte „Stanford Prison“ Laborstudie) wurde getestet, wie sich Menschen verhalten, wenn ihnen neue „Rollen“ zugeteilt werden. Was sich zunächst als „Rollenspiel“ für die Probanden anfühlte, entwickelte sich jedoch zur Realität. Die Einstellungen der Testpersonen veränderten sich durch die neuen Rollen stark. Auch von uns verlangen verschiedene Alltagssituationen, dass wir in soziale Rollen schlüpfen (z.B. Student, Eheleute oder Eltern).

Doch da sich viele Menschen in den gleichen Rollen befin- den, liegt die Frage nahe, ob sich bestimmte Personen- gruppen (z.B. Eltern) in bestimmten Situationen gleich oder ähnlich verhalten, ob sie zu verschiedenen Themen ähnliche Einstellungen aufzeigen und sich dadurch signifi- kant von anderen Gruppen (z.B. Nicht-Eltern) unterschei- den.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit diesen zwei verschiedenen Personengruppen, Eltern und kinderlosen Personen. Es werden vier verschiedene Einstellungen getestet: Das Verantwortungsbewusstsein, die Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation, den Zukunftsängsten und dem Hygienebewusstsein.

In dieser Arbeit werden die beiden Personengruppen innerhalb der vier genannten Einstellungen auf Unterschiede, Gemeinsamkeiten und auf gruppenübergreifende Zusammenhänge überprüft.

Welche Personengruppe hat ein größeres allgemeines Verantwortungs- oder Hygienebewusstsein? Diese Frage stellen sich vielleicht potenzielle Arbeitgeber oder auch der neue Vermieter. Welche Personengruppe mehr Zu- kunftsängste besitzt, könnte bspw. für Versicherungsver- treter von Bedeutung sein, da den ängstlicheren sicherlich andere Versicherungen verkauft werden können. Und wel- che der beiden Personengruppen die potenziell zufriede- neren sind, betrifft eigentlich jeden, der mit den Personen zu tun hat, da zufriedene Menschen meist die angenehmeren Mitmenschen sind.

In dieser Arbeit werden die folgenden Hypothesen untersucht und auf ihre Richtigkeit überprüft:

- Eltern haben ein größeres Verantwortungsbewusst- sein als kinderlose Menschen.
- Nicht-Eltern sind zufriedener mit ihrer privaten Le- benssituation als Eltern.
- Nicht-Eltern haben mehr Zukunftsängste als Eltern.
- Eltern haben ein größeres Hygienebewusstsein als kinderlose Menschen.

Anhand dieser vier Hypothesen soll herausgefunden wer- den, ob sich die Personengruppen tatsächlich in ihren Ein- stellungen unterscheiden oder ob es sich hierbei um Vor- urteile handelt.

3. Methoden

Mit einer Umfrage unter Eltern und kinderlosen Menschen wurden nun die vier verschiedenen Einstellungen getes- tet.

Zunächst wurden zu jeder der vier Variablen (Verantwor- tungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der privaten Situati- on, Zukunftsängste, Hygienebewusstsein) fünf Items er- stellt, die die Einstellungen der befragten Personen zu dem Themenpunkt erfassen sollen. Aus diesen fünf Items wurde für jede befragte Person ein Indexwert ermittelt, der sich aus dem arithmetischen Mittel dieser fünf Items ergibt und somit stellvertretend für die jeweilige Variable steht.

Als Skala wurde eine fünfstufige Likert-Skala gewählt. Die fünf Stufen (trifft voll zu/ trifft eher zu/ teils/teils / trifft eher nicht zu/ trifft überhaupt nicht zu) wurden gewählt, um für die Testpersonen eindeutige Aussagen zu ermögli- chen. Eine größere Skala (bspw. von 1-10) birgt immer eine gewisse Tendenz zur Mitte und wird dadurch schnell ungenau. Bei der fünfstufigen Skala wird davon ausge- gangen, dass die Abstände zwischen den Antworten gleich groß sind und damit eine Intervallskala zulässig ist. Des Weiteren wurden die Befragten in verschiedene gesellschaftliche Gruppen eingeteilt:

1. Eltern und kinderlose Personen
2. weibliche und männliche Personen
3. nach Altersklassen

Diese drei genannten Gruppierungen sollen ein besseres Verständnis bezüglich der ausgewerteten Einstellungsge- biete liefern. Dieses bessere Verständnis wird mit der un- terschiedlichen Sicht auf gesellschaftliche Strukturen hin im weiteren Verlauf dieses Forschungsberichtes interpre- tiert.

Die 20 Items (zzgl. der drei Fragen zur Eingruppierung der Personen zu Beginn) wurden vermischt und online mithilfe des Anbieters q-set zu einem Fragebogen, der im Anhang dargestellt ist, zusammengestellt. Die Fragebögen wurden an Arbeitskollegen, Mitglieder aus dem Sportverein und an Kommilitonen verteilt.

Die Rückläufer wurden zentral gesammelt, so dass keinerlei Rückschlüsse auf die Personen gezogen werden und die Anonymität gewährleistet werden kann.

Nachdem sowohl 20 Fragebögen von Eltern und 20 Fragebögen von kinderlosen Personen ausgefüllt wurden, wurde die Umfrage beendet.

Zunächst werden in den nachfolgenden Unterkapiteln die Ergebnisse dargestellt. Bei der graphischen Darstellung werden jeweils die vier erstellten Indizes für die einzelnen Gruppen gezeigt.

Die Striche am oberen Ende der Balken kennzeichnen die jeweilige Standardabweichung der Gruppe je Index. Die y-Achse kennzeichnet die durchschnittliche Einschätzung auf der 5-stufigen Likert-Skala. Hierbei gilt die 1 stets als höchste Ablehnung („ trifftüberhaupt nicht zu “) und die 5 als höchste Zustimmung („ trifft voll zu “) der jeweiligen Einstellung.

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Unterschiedliche Einstellungsmerkmale gesellschaftlicher Gruppen
Hochschule
Europäische Fernhochschule Hamburg
Note
1,9
Autor
Jahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V296230
ISBN (eBook)
9783656940531
ISBN (Buch)
9783656940548
Dateigröße
3215 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einstellungen Eltern, Einstellungen kinderlose, Einstellungen Geschlechter, Einstellungsunterschiede, Einstellungen Altersklassen
Arbeit zitieren
Saskia Hölter (Autor:in), 2013, Unterschiedliche Einstellungsmerkmale gesellschaftlicher Gruppen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296230

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