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Die Wirksamkeit von Ausdauersport auf die psychische Gesundheit

Title: Die Wirksamkeit von Ausdauersport auf die psychische Gesundheit

Pre-University Paper , 2015 , 44 Pages

Autor:in: Manuel Linser (Author)

Sport - Sport Psychology
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Summary Excerpt Details

Nach dem biopsychosozialen Gesundheitsmodell stehen körperliche und psychische Prozesse in vielfältigen Wechselwirkungen. So ist in den letzten Jahren von Forschern
vermehrt untersucht und bestätigt worden, dass und warum körperliche Aktivität eine der effektivsten Methoden ist, etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Vor allem ausdauernde Sportarten wie Laufen und Joggen haben positive Auswirkungen auf unsere Körperfunktionen, bieten zum Beispiel einen effektiven Schutz gegen Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen, beugen einigen Krebsarten vor, helfen bei Diabetes, regulieren unser Körpergewicht, stärken unser Immunsystem und sind so indirekt daran beteiligt, dass wir uns auch psychisch wohlfühlen. Zudem führt regelmäßiges aerobes Laufen zu erheblichen erwiesenen positiven Veränderungen im psychischen Befinden und wird durch seine stimmungsaufhellende, persönlichkeitsstärkende und
kreativitätssteigernde Wirkung auch in der Psychotherapie erfolgreich als zusätzliche Maßnahme eingesetzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Persönlicher Zugang zum Thema

1.2 Abgrenzung und Eingrenzung des Themas

1.3 Methodische Überlegungen

1.4 Forschungsfrage

2 Gesundheitspsychologie

2.1 Das biopsychosoziale Gesundheitsmodell

2.2 Gesundheitsförderung

2.3 Psychische Gesundheit

3 Laufen und Joggen

3.1 Laufen und Joggen: Begriffsbestimmung und Abgrenzung

3.2 Die Geschichte des Laufens

4 Psychische Störung

4.1 Depressive Störungen

4.2 Angststörungen

4.3 Stresskrankheiten

4.4 Suchterkrankungen

4.5 Essstörungen

5 Laufen und Joggen als gesundheitsfördernde Maßnahme

5.1 Auswirkungen auf die körperlichen Funktionen

5.1.1 Herz-Kreislauf-System

5.1.2 Lunge (Asthma)

5.1.3 Körpergewicht

5.1.4 Krebserkrankungen

5.1.5 Andere physiologische Auswirkungen

5.2 Wie Laufen und Joggen die Psyche beeinflussen

5.2.1 Biochemisch-physiologische Erklärungen

5.2.2 Psychologische Erklärungen

5.3 Laufen und Joggen in der Psychotherapie

5.3.1 Psychische Ausgeglichenheit

5.3.2 Stressabbau

5.3.3 Schlafstörungen

5.3.4 Depressionen

5.3.5 Angststörungen

5.3.6 Suchterkrankungen

5.3.7 Essstörungen

5.3.8 Kreativität und Intelligenz

5.3.9 Selbstwirksamkeit und Selbstbewusstsein

6 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den positiven Einfluss von regelmäßigem Ausdauersport, insbesondere Laufen und Joggen, auf das psychische Wohlbefinden. Dabei wird analysiert, welche physiologischen und psychologischen Wirkmechanismen dem Laufen zugrunde liegen und wie diese Sportart therapeutisch bei verschiedenen psychischen Krankheitsbildern eingesetzt werden kann.

  • Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit (biopsychosoziales Modell).
  • Physiologische Anpassungseffekte durch Ausdauertraining (z. B. Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Immunsystem).
  • Psychologische Wirkmechanismen (z. B. Stressabbau, Selbstwirksamkeit, Stimmung).
  • Einsatz von Laufen als begleitende Maßnahme in der Psychotherapie.
  • Analyse der Wirksamkeit bei spezifischen Störungsbildern wie Depressionen, Angststörungen und Burnout.

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Biochemisch-physiologische Erklärungen

Körperliche Anstrengung führt zu einer Ausschüttung von Endorphinen und Katecholaminen, die eine euphorisierende Wirkung haben (Bartmann, 2005, S. 67).

Bei körperlicher Aktivität fließen Botenstoffe durch den Körper, die unsere Stimmung aufhellen oder wie ein Beruhigungsmittel wirken (Weiß in GEOkompakt, 2013, S. 22).

Bewegung aktiviert das körpereigene Belohnungssystem, welches zum Beispiel Dopamin produziert. Dieses ist allgemein als stimmungshebend, antidepressiv und euphorisierend bekannt. Es hilft gegen Krankheiten wie Depressionen, Demenz und Abhängigkeitserkrankungen (Stoll/Ziemainz, 2012, S. 31).

Durch „aerobe dynamische Dauerleistung“, so konnte in Tierstudien gezeigt werden, kommt es zu einer vermehrten Genexpression neurotropher Faktoren (Brain-Derived-Neurotrophic Factor - BDNF). Der Stoffwechsel der Neurotransmitter Monoamine wird angeregt und dadurch ebenfalls das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert (ebd S. 31).

Krankheitsbilder wie zum Beispiel Alzheimer, Anorexie, Bulimie, Depression, Schizophrenie, Alkohol- und Drogenabhängigkeit werden mit einem Mangel an BDNF in Verbindung gebracht (Pharmazeutische Zeitung online verfügbar unter: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=45307, Zugriff: 4.1.2015).

Bewegung aktiviert den Sympathicus, worauf eine vermehrte Katecholaminausschüttung, in Form von Produktion von Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin im Nebennierenmark folgt. Es werden auch hormonelle Stoffe wie Testosteron, Insulin-like Growth Factor, Renin und Angiotensin 2 gebildet. (Custal, 2011, S. 61).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des persönlichen Zugangs zur Thematik, Eingrenzung des Forschungsfeldes, methodisches Vorgehen mittels Literaturstudium und Experteninterview sowie Definition der Forschungsfrage.

2 Gesundheitspsychologie: Einführung in das biopsychosoziale Gesundheitsmodell, die Bedeutung von Gesundheitsförderung und die Kriterien seelischer Gesundheit.

3 Laufen und Joggen: Abgrenzung der Begriffe Laufen und Joggen sowie ein kurzer historischer Abriss über die Bedeutung des Laufens für den Menschen.

4 Psychische Störung: Definition psychischer Störungen und Vorstellung relevanter Krankheitsbilder wie Depressionen, Angststörungen, Stresskrankheiten, Suchterkrankungen und Essstörungen.

5 Laufen und Joggen als gesundheitsfördernde Maßnahme: Detaillierte Darstellung der körperlichen und psychischen Auswirkungen des Laufens sowie die Anwendungsmöglichkeiten im psychotherapeutischen Kontext.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Laufens als gesundheitsförderndes Instrument mit der Schlussfolgerung, dass Laufen eine wertvolle, unterstützende Behandlungsmethode darstellt.

Schlüsselwörter

Ausdauersport, Laufen, Joggen, Psychische Gesundheit, Gesundheitspsychologie, Stressabbau, Depression, Angststörungen, Psychotherapie, Bewegungstherapie, Endorphine, Stoffwechsel, Lebensqualität, Prävention, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Ausdauersportarten wie Laufen und Joggen auf die psychische Gesundheit des Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem biopsychosozialen Gesundheitsmodell, den physiologischen Auswirkungen von Bewegung, psychologischen Wirkfaktoren und dem therapeutischen Nutzen beim Laufen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich nachzuweisen, welchen Einfluss Laufen auf das psychische Wohlbefinden hat und bei welchen psychischen Krankheitsbildern es als therapeutische Maßnahme dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer umfassenden Literaturanalyse wurde ein Experteninterview mit einem Psychotherapeuten geführt, um den Praxisbezug herzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen der Gesundheitspsychologie, Definitionen psychischer Störungen sowie eine ausführliche Analyse der körperlichen und psychischen Effekte von Laufen inklusive der Anwendungsgebiete in der Psychotherapie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ausdauersport, psychische Gesundheit, Stressabbau, Depression, Psychotherapie und Selbstwirksamkeit.

Warum spielt das Experteninterview eine besondere Rolle in der Arbeit?

Das Interview mit dem Psychotherapeuten Joachim Nagele liefert praxisnahe Beispiele, wie Laufen Klienten bei Schreibblockaden, Burnout oder Angststörungen konkret geholfen hat.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für Menschen mit Depressionen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Laufen als moderates Ausdauertraining eine wirksame ergänzende Methode zur herkömmlichen Therapie darstellt, da es stimmungsaufhellend wirkt und das Selbstwertgefühl steigert.

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Details

Title
Die Wirksamkeit von Ausdauersport auf die psychische Gesundheit
Author
Manuel Linser (Author)
Publication Year
2015
Pages
44
Catalog Number
V296260
ISBN (eBook)
9783656943143
ISBN (Book)
9783656943150
Language
German
Tags
wirksamkeit ausdauersport gesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Linser (Author), 2015, Die Wirksamkeit von Ausdauersport auf die psychische Gesundheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296260
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