Band 2 der Reihe „Aufsatztraining Deutsch“ erklärt den Bericht. Es werden Themen behandelt, die häufig im Unterricht vorkommen und aus dem Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler stammen.
Die Reihe ist unabhängig von Jahrgangsstufe und Schulart und zeigt auf leichte Art, wie man Aufsätze schreibt. Die Kreativität wird durch das Schreiben und durch „spielerische“ Möglichkeiten angerecht. Ganz nebenbei werden Grammatik und angemessene Formulierungen trainiert. Wortschatzübungen und Wortfeldarbeit schulen die Ausdrucksfähigkeit. Schreibbeispiele und Musteraufsätze geben Hilfestellungen.
Auszug aus dem Inhalt:
1) Der Erlebnisbericht:
Inhalt des Berichts in der Montagsrunde – Die W-Fragen – Von der erzählenden Form in die sachliche Form umformulieren– Das Aufsatzgerüst
2) Vom Erlebnisbericht zum Sachbericht:
Unfallbericht schreiben – Material sammeln – Erlebnisbericht untersuchen – Vergleich: Erlebniserzählung - Erlebnisbericht – Stichwortzettel
3) Die Zeugenaussage:
Verschiedene Zeugenaussagen untersuchen – Direkte und indirekte Rede – Merkmale einer Zeugenaussage
4) Bericht über einen Klassenausflug:
Die W-Fragen – Stichwortzettel – Aufsatzgerüst – Schreibbeispiel
5) Der Reisebericht:
Sätze verbinden (Bindewörter) –sachlich schreiben – Schreibbeispiel und Verbesserung – Anschaulich schreiben – Vom Stichwortzettel zum Aufsatzgerüst
6) Bericht über eine Party:
Vorbereitungen für eine Party treffen – Aus Fragen sachliche Sätze bilden – Formulierungshilfen
7) Die Inhaltsangabe:
Begriffe erklären – Einleitung – Hauptteil – Schreibbeispiel – Schluss – Informationen für eine Inhaltsangabe entnehmen – Zusammenfassung erstellen – Schreibhilfen - Stilmittel – Schreibbeispiel verbessern – Freizeit- und Medienverhalten von Jugendlichen – Begriffe und Aussagen klären – Stichpunkte finden
8) Das Referat:
Die „6-Schritt-Methode“ – Referat zum Thema „Vulkanismus“ entwickeln – Schreibbeispiel zu einem Referat über ein Buch
9) Das Protokoll:
Arten – Protokoll über eine Unterrichtsstunde – Das förmliche Protokoll – Schema – Beispiel – Indikativ und Konjunktiv
10) Bericht über eine Betriebserkundung:
11) Bericht über das Betriebspraktikum:
Regeln für ein Betriebspraktikum – Berichtsheft führen – Betrieb vorstellen – Stichwortzettel – Bericht über den ersten Tag erstellen – Mit Stichpunkten am Thema arbeiten – Der Wochenbericht
12) Bericht über ein Vorstellungsgespräch:
Vorbereitungen auf das Gespräch – Der Verlauf des Gespräches
Inhaltsverzeichnis
Der Erlebnisbericht - Die Montagsrunde
Vom Erlebnisbericht zum Sachbericht
Die Zeugenaussage
Bericht über einen Klassenausflug
Der Reisebericht
Bericht über eine Party
Die Inhaltsangabe
Das Referat
Das Protokoll
Bericht über eine Betriebserkundung
Bericht über das Betriebspraktikum
Bericht über ein Vorstellungsgespräch
Zielsetzung & Themen
Dieses Buch dient als praktisches Aufsatztraining mit dem Fokus auf die Textform „Bericht“. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern durch systematisches Training, klare Leitfragen und praxisnahe Beispiele die Angst vor dem Aufsatzschreiben zu nehmen und ihnen Techniken zu vermitteln, wie sie komplexe Sachverhalte sachlich, strukturiert und präzise in verschiedenen Kontexten schriftlich festhalten können.
- Vermittlung der spezifischen Techniken für das Verfassen von Berichten in Alltag und Schule.
- Einsatz von strukturierten „Aufsatzgerüsten“ und W-Fragen zur systematischen Textplanung.
- Förderung der Ausdrucksfähigkeit durch Wortfeldarbeit und gezielte Übungen zur sachlichen Sprache.
- Praxisnahe Anwendung durch zahlreiche Beispiele, von Erlebnisberichten bis hin zu Protokollen und Vorstellungsgesprächen.
Auszug aus dem Buch
Wir untersuchen Montagsberichte
Marcel berichtet: „Also, ich war von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag mit Norbert, Stefan und Georg zelten. Wir waren da am Waldrand vom Hirtenwäldchen, ihr wisst schon, wo das ist. Dem Norbert sein Vater hat im Pkw alles hintransportiert. Im Kofferraum waren 50 Brötchen, Margarine, drei Ring Stadtwurst, eine Leberwurst, ein Laib Brot, Gurken, Hähnchen, Bratwürste, ein Kasten Cola und Limo. Wir haben uns zwei Tunnelzelte mitgenommen, außerdem Grillkohle und Grillanzünder. Abends haben wir ein großes Lagerfeuer gemacht. Mittags haben wir schon Holz dafür gesammelt. Jeder hat zunächst einmal ein ganzes Hähnchen gegrillt und natürlich auch gegessen. Danach kamen die Bratwürste dran. Mensch, das hat geschmeckt! Der Norbert hat reingehauen wie ein Drescher. Wir haben ganz schön Hunger gehabt. Nachts haben wir dem Georg die Nase zugehalten, weil der so geschnarcht hat. Mensch, das war lustig! Der hat das gar nicht gemerkt und hat immer nur mit den Händen die Nase gerieben. Und dann nachts, oh, Gott! Obwohl wir eine Nachtwache aufgestellt hatten, wurden wir doch überfallen, weil der blöde Norbert eingeschlafen war. Also, der Norbert sollte von drei bis fünf Uhr Nachtwache halten. Aber die Schlafmütze hat sich in seinen Schlafsack vor das Lagerfeuer gelegt und ist dann eingeschlafen. Die haben uns die Zeltnägel herausgerissen. Wir haben nichts gehört, erst früh um fünf Uhr bin ich aufgewacht. ....“
Zusammenfassung der Kapitel
Der Erlebnisbericht - Die Montagsrunde: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen des Berichtens ein, indem es zeigt, wie man Erlebnisse für einen Gesprächskreis strukturiert und sachlich aufbereitet.
Vom Erlebnisbericht zum Sachbericht: Hier wird der Übergang von subjektiven Erlebnisberichten hin zur objektiven Berichterstattung am Beispiel von Unfallberichten erarbeitet.
Die Zeugenaussage: Der Fokus liegt auf der sachlichen Wiedergabe von Beobachtungen, wobei insbesondere der Einsatz von W-Fragen und indirekter Rede geübt wird.
Bericht über einen Klassenausflug: Dieses Kapitel vermittelt, wie ein chronologischer Ablauf zu einem sachlichen Bericht über schulische Ereignisse umgewandelt wird.
Der Reisebericht: Es wird trainiert, Reiseeindrücke durch den gezielten Einsatz von Bindewörtern und Adjektiven in einen anschaulichen, aber dennoch sachlichen Text zu verwandeln.
Bericht über eine Party: Hier lernen die Schüler, Planungsphasen und den Veranstaltungsverlauf in eine sachliche Berichtsform zu gießen.
Die Inhaltsangabe: Ein ausführliches Kapitel, das Methoden vermittelt, um Sachtexte zu analysieren, zu straffen und in eigenen Worten zusammenzufassen.
Das Referat: Einführung in die 6-Schritt-Methode zur systematischen Vorbereitung und Präsentation eines Vortrags.
Das Protokoll: Vermittlung der verschiedenen Protokollarten und deren spezifische Anforderungen an die schriftliche Dokumentation von Abläufen.
Bericht über eine Betriebserkundung: Anleitung zur strukturierten Erfassung und Verschriftlichung von Erfahrungen aus der Arbeitswelt.
Bericht über das Betriebspraktikum: Fokus auf die Erstellung von Tages- und Wochenberichten sowie eines Abschlussberichts während der Praktikumszeit.
Bericht über ein Vorstellungsgespräch: Training der Fähigkeit, einen persönlichen Gesprächsverlauf nachträglich in sachlicher Form zu dokumentieren.
Schlüsselwörter
Bericht, Erlebnisbericht, Sachbericht, Inhaltsangabe, Aufsatztraining, W-Fragen, Aufsatzgerüst, Protokoll, Referat, Betriebspraktikum, Zeugenaussage, sachlicher Stil, Schreibtechnik, Dokumentation, Textanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch bietet ein strukturiertes Training für Schülerinnen und Schüler, um verschiedene Formen des Berichts (z. B. Erlebnis-, Sach-, Reisebericht, Protokoll) erfolgreich zu verfassen.
Was sind die zentralen Themenfelder des Buchs?
Die Themen decken ein breites Spektrum ab: von persönlichen Erlebnisberichten und Zeugenaussagen bis hin zu formalen Textformen wie Inhaltsangaben, Protokollen und Berichten über berufliche Stationen wie Praktika.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die systematische Anleitung zur sachlichen und strukturierten schriftlichen Wiedergabe von Ereignissen und Informationen durch den Einsatz erprobter Arbeitstechniken.
Welche wissenschaftliche bzw. methodische Vorgehensweise wird verwendet?
Es wird eine didaktische Methodik angewandt, die auf Vorübungen, Stichwortzetteln, der Nutzung von W-Fragen und der Arbeit mit sogenannten „Aufsatzgerüsten“ basiert.
Was wird im Hauptteil des Buches konkret behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitel, die jeweils spezifische Aufsatzarten detailliert durchgehen, beginnend mit der Materialsuche bis hin zum fertigen Mustertext.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind Bericht, Aufsatzgerüst, Sachlichkeit, Inhaltsangabe, Dokumentation und Textstrukturierung.
Wie hilft der Einsatz von „W-Fragen“ bei der Berichterstattung?
Die W-Fragen (Wer, Wann, Wo, Was, Wie, Warum) fungieren als essentielles Werkzeug, um Informationen vollständig zu erfassen und einen Bericht logisch sowie präzise zu gliedern.
Was unterscheidet den Erlebnisbericht vom reinen Sachbericht?
Während der Erlebnisbericht das persönliche Erleben in den Vordergrund stellt und in der Ich-Form verfasst wird, zeichnet sich der Sachbericht durch eine distanzierte, unpersönliche Sichtweise und den Fokus auf Fakten aus.
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- Erich Bulitta (Author), Hildegard Bulitta (Author), 2015, Aufsatztraining Deutsch - Band 2: Der Bericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296370