Grundlagen des Wissensmanagements


Seminararbeit, 2004

16 Seiten, Note: 2,4


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Wissenswertes
2.1 Daten, Informationen und Wissen
2.2 Verschiedene Wissensarten
2.2.1 Internes und externes Wissen
2.2.2 Individuelles und kollektives Wissen
2.2.3 Explizites und implizites Wissen
2.3. Wissen als Produktionsfaktor

3 Wissensmanagement
3.1 Informationsmanagement
3.2 Warum wird Wissen gemanagt
3.3 Aufgabe des WM
3.4 Bausteine des WM

4 Zwei verschiedene Ansätze
4.1 Humanorientierter Denkansatz
4.2 Technischer Denkansatz

5 Barrieren & Lösungen

6 Kontinuität ist gefragt

7 Fazit

8 Quellen

1 Vorwort

Wenn über neue Trends in Organisationen diskutiert wird, fällt meist das Stichwort „Wissensmanagement“. Obwohl dieses Thema schon seit Mitte 1985 existiert, befassen sich nach einer jahrelangen Flaute, in der das Thema in der Versenkung verschwand, immer mehr Unternehmen damit.

Durch Wissensmanagement verspricht man sich neue Impulse für die weitere Zukunft. Durch mehr und transparenteres Wissen sollen beispielsweise die Mitarbeiter profitieren und durch eine bessere Wissensverteilung ein Zusammenwachsen von räumlich verteilt operierten Organisationen gefördert werden. Weitere Aspekte, die durch Wissensmanagement nach Ansicht von fachkundigen Experten verbessert werden kann, werden in dieser Praxisarbeit erörtert, wobei eine Erklärung nicht vergessen werden soll, was Wissensmanagement in einem Unternehmen darstellt.

2 Wissenswertes

2.1 Daten, Informationen und Wissen

Bevor auf das Thema Wissensmanagement explizit eingegangen wird, erfolgt eine Definition der grundlegenden Begriffe.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Daten sind Zeichenfolgen, denen eine bestimmte Syntax zu Grunde liegt. Daten haben keine nähere Bedeutung. Erst wenn sie in Zusammenhang mit einem Kontext stehen, kann von einer Information gesprochen werden[1].

Wird das Beispiel mit der Zeichenfolge “0” “,” “9” “7” betrachtet, wird kein Sinn hinter diesen Zeichen deutlich. Erhält diese Zeichenfolge eine Syntax, so wird aus der Zeichenfolge 0,97. Dieser Dezimalwert kann als Datum verstanden werden. Erhält 0,97 einen Kontext, wie z.B. Devisenkurs: 1€ entspricht 0,97$, dann wird aus den Daten eine Information.

Die „Verknüpfung dieser Informationen mit bereits vorhandenem Vorwissen“ kann letztendlich erst Wissen erzeugen[2]. Wissen entsteht außerdem durch die Anwendung von Informationen im Zusammenhang mit Vorwissen. Dadurch erfolgt eine Verfestigung, das auch als Erfahrungswissen bezeichnet werden kann.

2.2 Verschiedene Wissensarten

2.2.1 Internes und externes Wissen

Eine Differenzierung kann anhand verschiedener Kriterien vorgenommen werden. So kann in internes und externes Wissen unterschieden werden.

Unter internes Wissen wird bspw. das „gesamte Reservoir an Wissensträgern innerhalb einer Organisation“[3] verstanden, d.h. alle Mitarbeiter im Unternehmen mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen.

Dem gegenüber steht externes Wissen, also Wissen, das außerhalb der Organisation exsistiert., z.B. Wissen durch Aufkauf moderner Unternehmen oder Beratung durch ein Consulting Unternehmen.

2.2.2 Individuelles und kollektives Wissen

Wissen kann ebenfalls in individuelles und kollektives Wissen unterschieden werden. Unter ersterem ist wird das Wissen einer einzelnen Person verstanden.

Dagegen ist Wissen in kollektiver Hinsicht, Erfahrungswerte und Know-how einer Gruppe oder eines Projektteams. Es wäre aber ein „Fehler, darunter die Summe allen individuellen Wissens zu verstehen, da bei einzelnen Mitarbeitern gleiches Wissen vorhanden sein kann, welches sich überschneidet“[4].

2.2.3 Explizites und implizites Wissen

Wenn von explizitem Wissen gesprochen wird, kann darunter Wissen verstanden werden, das in irgendeiner Form formulierbar und kommunizierbar ist, d.h. es ist auf andere übertragbar.

Implizites Wissen hingegen hängt mit den Wissensträgern und deren allgemeinen Erfahrungen zusammen. Mit implizitem Wissen sind auch Kreativität und Interesse verbunden. Somit ist es schwer implizites Wissen für andere zugänglich zu machen.

Wissen kann aber nicht nur in eine Ebene, z.B. individuelles oder kollektives Wissen unterteilt werden, sondern auch in mehrere. Demnach ergibt eine weitere Aufteilung von individuellem Wissen explizites und implizites Wissen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass beispielsweise explizites Wissen in individuelles und kollektives Wissen unterteilt werden kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3. Wissen als Produktionsfaktor

Schon in der Vergangenheit wurde bei vielen Unternehmen Informationen als Produktionsfaktor eingestuft. Dementsprechend wurden Informationen beschafft und deren Bereitstellung gesteuert. Als Folge davon entstand das Informationsmanagement, welches sich aber als nicht ausreichend erwies.

Denn in der heutigen Zeit, in der „Kundenorientierung, zeitgerechte Abläufe, Kostenminimierung und Qualitätsmaximierung über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens“ entscheidet, erfüllt die reine „Bereitstellung von Informationen die Zwecke zur Optimierung der Prozesse im Unternehmen“[5] nicht.

Deshalb bekommt Wissen besondere Beachtung geschenkt, da sich die Unternehmen vom „neuen“ Produktionsfaktor den Schub in die richtige, gewinnbringende Richtung erhoffen. Begründet liegt die Hoffnung darin, dass Mitarbeiter mit mehr und besserem Wissen eine höhere Reaktionsfähigkeit auf Marktgeschehnisse besitzen.

Aufgrund dessen wird Wissen immer öfter als Produktionsfaktor Nummer Eins angesehen, noch vor den alten Produktionsfaktoren Arbeit, Boden oder Kapital.

Um diesen Faktor entsprechend zu nutzen, werden in einigen Unternehmen Maßnahmen eingeleitet oder sind bereits durchgeführt worden, um den Mitarbeitern Möglichkeiten anzubieten, mit denen sie ihr Wissen festigen und erweitern können. Jedoch sind die wissensorientierten Organisationen momentan noch dünn gesät. Lediglich einige Großkonzerne und sehr wenig klein- und mittelständige Unternehmen haben sich dieser Aufgabe angenommen.

[...]


[1] Siehe: Ohne Autor: Daten, Information & Wissen, http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/~spitta/download/im-mat1.pdf, S. 3.

[2] Siehe: Ohne Autor: Daten, Information & Wissen, http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/~spitta/download/im-mat1.pdf, S. 6.

[3] Siehe: Ohne Autor: Daten, Information & Wissen, http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/~spitta/download/im-mat1.pdf, S. 9.

[4] Siehe: Ohne Autor: Daten, Information & Wissen, http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/~spitta/download/im-mat1.pdf, S. 10.

[5] Siehe: Wagner, H.: Wissen als Produktionsfaktor, http://www.hubert-wagner.de/wissen.htm.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Grundlagen des Wissensmanagements
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Karlsruhe, früher: Berufsakademie Karlsruhe  (Fachrichtung Wirtschaftsinformatik)
Note
2,4
Autor
Jahr
2004
Seiten
16
Katalognummer
V29671
ISBN (eBook)
9783638311298
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grundlagen, Wissensmanagements
Arbeit zitieren
Dominik Daum (Autor), 2004, Grundlagen des Wissensmanagements, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29671

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