Erich Kästner: Ein Opfer seiner Zeit?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

25 Seiten


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Kurz gefasster Lebenslauf des Erich Kästner

3. Der Mensch- ein Opfer seiner Zeit? Zu Kästners Kurt Schmidt, satt einer Ballade
3.1 Zeitliche Einordnung der Ballade
3.2 Inhalt der Ballade
3.3 Strukturelle Merkmale der Ballade
3.4 Kästners Situation zum Zeitpunkt des Verfassens der Ballade
3.5 Schlussgedanken
3.6 Kurt Schmidt, statt einer Ballade

4. Sind Kurt Schmidt und Erich Kästner beide Opfer ihrer Zeit? Zu Kästners Kurt Schmidt, statt einer Ballade vs. Erich Kästner: Kurzgefasster Lebenslauf
4.1 Tabellarischer Vergleich
4.2 Erich Kästner: Kurzgefasster Lebenslauf

5. Methodische und didaktische Überlegungen zu den Balladen von Erich Kästner

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Diese Hausarbeit fertigte ich im Anschluss an das Seminar: Balladen in der Sekundarstufe im Wintersemester 2002/2003 an. Inspiriert wurde ich während einer der letzten Sitzungen dieses Seminars, bei dem uns die Werke Kästners inhaltlich wie auch sprachlich interessierten. Es war nicht nur die Einfachheit, die mir als erstes ins Auge stach, als ich mich ernsthafter mit den Balladen von diesem Mann beschäftigte. Sondern auch die Tatsache, dass gerade dieser Mann, der mir so vertraut aus der Kinder- und Jugendliteratur ist, mit derart realistischen Werken ein ganz neues Bild von sich vermittelte. Diese Bild machte mich neugierig, und ich wollte mehr über den Schriftsteller herausfinden. Er selbst beschreibt die Kombination von Kinderliteratur mit bitterbösen Satiren folgendermaßen: „Die Attacken, sagte er, die er, mit seinem als Lanze eingelegten Bleistift, gegen die Trägheit der Herzen und gegen die Unbelehrbarkeit der Köpfe ritte, strengten sein Gemüt derartig an, dass er hinterdrein, wenn die Rosinante wieder im Stall stünde und ihren Hafer fräße, jedes Mal von neuem das unausrottbare Bedürfnis verspüre, Kindern Geschichten zu erzählen“ (Kästner über Kästner 1949 zur Vorstellungsrunde auf dem Internationalen PEN-Kongreß in Zürich). Die wenigen Veröffentlichungen zu Kästner spiegeln die Interessiertheit im deutschen Literaturkreis wieder: Kästner geht nicht unter die Haut, er ist kein Sprachartist wie so viele seiner zeitgenössischen Kollegen. Er schreibt ein knappes, sehr präzises Deutsch und benutzt gern die saloppe Umgangssprache mit all den Alltagsphrasen jener Zeit. Diese Tatsache macht Erich Kästner als Schriftsteller kritisch betrachtet eher uninteressant. Die Kombination der Balladen Kästner mit dem Versuch, diese im Unterricht szenisch umzusetzen, erweist sich als besonders interessant. Bedauerlicher weise konzentrieren sich gerade die methodischen Überlegungen für mich auf Theorien, die jedoch für Angelika Kriege-Endell und Christina Jahnen-Foit in der Praxis bereits zum Erfolg führten. Ich habe gerade bei der Methodik bewusst das Rad nicht neu erfunden, denn schließlich sind es meines Erachtens interessante und gute Möglichkeiten, die von beiden aufgezeigt werden, wie man Kästner im Unterricht umsetzen kann. Ich habe diese Methodik mit eigenen Ideen ergänzt und mir fest vorgenommen, in der nächsten Unterrichtseinheit diese Methodik anzuwenden, damit mir bewusst wird, wovon ich hier so ausführlich berichtet habe. Während der Analyse beider Balladen konnte ich mich intensiv mit der Geschichte Deutschlands im Zeitalter der Weimarer Republik beschäftigen.

2. Kurz gefasster Lebenslauf des Erich Kästner

Erich Kästner ist am 23. Februar 1899 in der sächsischen Haupt- und Residenzstadt Dresden geboren und aufgewachsen. Seine Eltern, Ida Kästner, geb. Augustin, und Emil Kästner sind beide Handwerker. Emil Kästner arbeitet in einer Kofferfabrik, doch der Lohn ist so gering, dass Ida Kästner hinzuverdienen muss. Anfänglich arbeitet sie in Heimarbeit in der Königstraße 66 des eher grauen Dresden-Vororts Neustadt. Später erlernt auch sie einen handwerklichen Beruf, um ihrem Sohn Erich den erwünschten Traum vom Studium zumindest finanziell erfüllen zu können (Kordon 1998, S. 14). Erich Kästner entwickelt sich in Dresden zu einem wahren Musterknaben. In der Schule steht er schon bald als Primus mit seinen hervorragenden Leistungen da. Und auch während der darauffolgenden Lehrerausbildung sind der Wissbegierde Kästners keine Grenzen gesetzt. Doch bei seinem ersten „Auftritt“ als Lehrer spürt er, dass ihn mehr das Lernen- als das Lehren fasziniert und er entscheidet sich für ein Studium (Kordon 1998, S. 42). In der Tasche das goldene Stipendium der Stadt Dresden und die Gewissheit, seine Eltern unterstützen ihn finanziell bestmöglich, zieht es Kästner 1919 in die Stadt Leipzig bzw. an die Leipziger Universität. Er studiert dort u.a. Germanistik und Theaterwissenschaften. Die Bindung Erich Kästners zu seiner Mutter wird auch durch diesen räumlichen Wechsel nicht unterbrochen. Ganz im Gegenteil: Kästner schreibt seiner Mutter täglich tagebuchähnlich eine Postkarte, hingegen Ida Kästner liebevoll die Wäsche ihres Sohnes wäscht. Erstaunlich bei diesem Briefwechsel ist die Tatsache, dass Erich in seinen Briefen nie seinen Vater Emil erwähnt (Kordon 1998, S. 64). Was wir erst Jahrzehnte nach Kästners Tod erfahren, war ihm vielleicht zu diesem Zeitpunkt längst bekannt: Erich Kästner ist der Sohn von Dr. Zimmermann, der Hausarzt der Familie. Doch niemand erfährt zu Lebzeiten von diesem Seitensprung Ida Kästners. Dieser Umstand wiederum rettet Erich auch das Leben, denn Dr. Zimmermann ist ein Jude, Erich Kästner somit ein Halbjude. Erich Kästner wäre im dritten Reich nicht an den Konzentrationslagern lebend vorbeigekommen, wäre dieser Zustand bekannt gewesen. Erich Kästner entwickelt sich zu einem hervorragenden Studenten. Er veröffentlicht in seiner Zeit in Leipzig erstmalig Texte in Theaterzeitschriften und in der Dichtung Leipziger Studenten (Kordon 1998, S. 70). Er verliebt sich in die Studentin Ilse Becks. Ihre Liebe wächst zu einer achtjährigen Leidenschaft mit tragischem Ende. Diese Liebesenttäuschung verfolgt Erich Kästner noch lange, er geht keine derartige Beziehung bis zu seinem Tode mehr ein. In der „Sachlichen Romanze“ spiegelt sich die verlorene Liebe von Ilse Becks und Erich Kästner wieder (Kordon 1998, S. 79). Richard Katz, Verlagsdirektor des Leipziger Tageblattes, bietet Kästner 1925 eine Stelle als Redakteurs an. Der Journalist Erich Kästner ist geboren. 1927 wird er nach Veröffentlichung des „Abendlied des Kammervirtuosen“ aus der Neuen Leipziger Zeitung entlassen. Erich Kästner geht 1927 nach Berlin. Hier veröffentlicht er die zeitkritischen, politisch-satirischen Gedichte: „Herz auf Taille“ (Wien 1928), „Lärm im Spiegel“ (Wien 1929), „Ein Mann gibt Auskunft“ (Stuttgart 1930) sowie „Gesang zwischen den Stühlen“ (Stuttgart 1932). Hermann Kesten bewertet seinerzeit die Werke seines Freundes: „Kästner überzeugt mit seiner spielerischen und fehlerlosen Meisterschaft seiner Sprache. Kästner sagt in seinen Gedichten, was mancher gedacht und keiner zu sagen gewagt, traf seine Zeitgenossen, entlarvte sie, zog sie aus, häutete sie. Mit Charme und Grazie, mit Anmut und Witz“ (Hermann Kesten 1958: „Erich Kästner“ in „Meine Freunde, die Poeten“, 187 ff.). Rudolf Frank beschreibt Kästner: „Kästners Werke sind leidenschaftlich-kühle Wort-Photographien“ (Frank 1930, Theaterkritik, zitiert nach Wagner 1973.). Kästner schreibt für das Volk, weil er erziehen will. Er schreibt einfach ohne zu vereinfachen. Er war ein Robin Hood seiner Zeit: Er drischt in seinen Werken auf die rücksichtlosen Starken ein- deshalb tröstet er die Schwachen. Er ist politisch ein sozial denkender, liberaler Demokrat. Kästner öffnet der Menschheit mit seinen Gedichten nicht den Weg in das Paradies, er sagt ihnen statt dessen, was sie lieber unterlassen sollen. Er gehört mit seinen Werken in das literarische Zeitalter der neuen Sachlichkeit, zu der auch Tucholsky, Melving, Brecht, Morgenstern und Ringelnatz gehören. 1929/1930 erscheint das Kinderbuch „Emil und die Detektive“. In diesem Werk macht Kästner sich selbst zum Helden, der Bezug zu seiner Mutter wird in diesem Werk besonders deutlich. Mit Elfriede Mechning gründet er seine Schreibfabrik: Kästner & Co. 1931 erscheint der Kinderroman „Pünktchen und Anton“ (Berlin 1931), ebenfalls in diesem Jahr erscheint auch: „Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee“ (berlin 1931). 1933 wird „Das fliegende Klassenzimmer“ (Stuttgart 1933) veröffentlicht. 1933 ist Emil Kästner alleine in Berlin, seine literarischen Freunde sind in das Ausland geflüchtet. Zu dieser Zeit gibt es in Berlin 600 000 Arbeitslose, 6 000 000 Millionen in ganz Deutschland. Wenig später ergreift Adolf Hitler die Macht.

Der Abgrund tut sich schnell der Bevölkerung auf, Kästner hat vor diesem Abgrund schon viel früher in seinen Werken gewarnt. Kästner erhält nach 1933 Schreibverbot. Er resigniert in der Zeit des dritten Reichs als Schriftsteller. Er sieht dies als seine einzige Möglichkeit des Überlebens. 1944 fällt die Wohnung Kästners in Berlin einem Bombenangriff zum Opfer. 1946 zieht Kästner nach München. Er gründet hier das Kabarett „Die Schaubude“. 1950 erhält Kästner den Bundesfilmpreis für die Verfilmung des Kinderromans „Das doppelte Lottchen“. 1951 wird Kästner Präsident des PEN-Zentrums. In diesem Jahr verstirbt seine Mutter. 1956 erhält Kästner den Literaturpreis der Stadt München. 1969 erscheinen zu Kästners 70. Geburtstag seine „Gesammelten Schriften“ (Zürich/München 1969). Im Alter von 75 Jahren stirbt Kästner am 29 Juli 1974 an Speiseröhrenkrebs in München. Marcel Reich-Ranicki schrieb zum 75. Geburtstag Kästners: „Er wurde schnell berühmt und nie ganz anerkannt. (...) Erich Kästner, der Berliner aus Dresden, der seit bald dreißig Jahren in München lebt“(Reich-Ranicki 1977, S. 245-254). Walter Benjamin, der in den Jahren des aufkommenden Faschismus die zeitgenössische Literatur in erster Linie daran misst, inwieweit sie zur Waffe im Klassenkampf taugt, dementierte Kästner 1931 zu dessen neuen Gedichtbuch (Ein Mann gibt Auskunft) so: „Kästners Gedichte machen die Luft nicht besser. (...). Dieser Dichter ist unzufrieden, ja schwermütig“ (Benjamin 1970, S. 253 ff.). Walter Benjamin war Kästners schärfster und zugleich gewichtigster Gegner. Mit Erich Kästner stirbt ein hervorragender Kinder- und Jugendbuchautor, der mit seinen Werken ewig Kinder und Jugendliche literarisch erfreuen wird. Aber auch nach ihm benannte Schulen und ein eigenes Erich-Kästner-Museum gedenken diesem Schriftsteller ewiglich.

3. Der Mensch- ein Opfer seiner Zeit? Zu Kästners: Kurt Schmidt, satt einer Ballade

3.1 Zeitliche Einordnung der Ballade

Im Alltagsleben der Deutschen Bevölkerung waren die negativen Folgen des Ersten Weltkriegs nach Kriegsende sehr ausgeprägt. Erich Kästners Kurt Schmidt, statt einer Ballade gehört geschichtlich in das Zeitalter der Weimarer Republik (1918 bis 1933), genauer gesagt können wir diese Ballade zwei Jahre, bevor Adolf Hitler 1933 in Deutschland an die Macht kam, situieren. Zu dieser Zeit beträgt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland fast fünf Millionen. Nur die Hälfte von ihnen ist durch die Arbeitslosenversicherung abgesichert. 19 Prozent erhalten Mittel aus der Krisenunterstützung, die übrige deutsche Bevölkerung ist auf die Wohlfahrt angewiesen. Die wirtschaftlichen und psychologischen Folgen der Weltwirtschaftskrise erzeugen eine allgemeine Katastrophenstimmung und bringen den radikalen Parteien Zulauf. Für die Arbeiter und kleinen Handwerker gab es kaum Möglichkeiten, ihren engen Wohnungen in den dunklen Mietskasernen der Großstädte zu entfliehen. Die Gesellschaft der Weimarer Republik war eine zutiefst gespaltene. Wirtschaftliche Not bestimmte in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg den Alltag eines Großteils der Deutschen.

3.2 Inhalt der Ballade

Diese sozialen Lebensumstände greift Kästner in seiner Ballade inhaltlich auf. Dabei ist die lyrische Situation der Ballade das Leben eines Kurt Schmidt, ein gewöhnlicher Arbeiter in einer Glasfabrik. Sein Leben lässt sich in einem Stundenplan ähnlichen Tagesablauf wiedergeben: Er steht morgens um sechs Uhr auf und geht abends gegen acht wieder zu Bett. Dazwischen arbeitet er neun Stunden in der Fabrik, „nur sonn- und feiertags schlief er sich satt“ (3. Strophe, 1. Vers). Höhepunkte in Schmidts Leben sind die eine Stunde für höhere Interessen sowie die Geburt des Sohnes von Fräulein Brandt. Doch „das Kind ging ein. Trotz Pflege auf dem Land“ (6. Strophe, 3. Vers). Und ausgerechnet in der einen Stunde, die ihm für die höheren Stunden blieb, nimmt Kurt Schmidt sich das Leben. In der Weimarer Republik sollte die Einführung des Achtstundentags auch Arbeitern ermöglichen, sich nach Feierabend einer aktiven Freizeitbeschäftigung zu widmen.

Arbeitergesangsvereine mit einem breitem Repertoire an Kampfliedern, der Arbeiter-Turn- und -Sportbund (ATSB) oder der Rad- und Kraftfahrerbund "Solidarität" prägten das Freizeitverhalten dabei ebenso nachhaltig wie die besonders in der Arbeiterschaft beliebte Taubenzucht. Kurt Schmidt ist von diesen Auflockerungen der Alltagsituation leider verschont geblieben, denn er arbeitete neun stunden täglich und beschäftigte sich in seiner Freizeit lieber damit, tanzen zu gehen „in Sälen vor der Stadt“ (3. Strophe, 4.3. Vers) bzw. „in dem Stündchen, das ihm übrig blieb,“ (11. Strophe, 4. Vers) sich das Leben zu nehmen. Die Überschrift der Ballade ist in diesem Zusammenhang besonders interessant. Kästner drückt mit dieser Überschrift im literarischen Zeitalter der verborgenen und verbürgerten Wirklichkeit seine Intention aus. Er wollte keinen Helden statuieren, wie es Balladen üblicher Weise taten. Nein, Kästner wollte den gewöhnlichen Menschen in seiner Zeit darstellen. Deshalb schreibt er Kurt Schmidts Leben als Ballade auf, anstelle einer Ballade über Kurt Schmidt zu verfassen. Eine Ballade definiert sich im Allgemeinen als dramatisch erzählendes Gedicht mit tragischem Ausgang. Kurt Schmidt, statt einer Ballade ist ein erzählendes Gedicht mit tragischem Ausgang. Genauer gesagt ist das Leben des Kurt Schmidt ein tragisches Gedicht und das Ende seines Lebens erweist sich als dramatisch. Die Dramatik liegt bei dieser Ballade in den gegebenen Lebensumständen und nicht in der Erzählhaltung. Der modernen Ballade im 20. Jahrhundert war die Freiheit erlaub, sich von den klassischen Merkmalen einer Ballade zu distanzieren. Die Balladenkunst, die während des Nationalsozialismus gepflegt wurde, die Balladen, die damals gedichtet wurden, trugen dazu bei, dass die ganze Gattung in Misskredit geraten war. Die Literaturwissenschaft sieht heute die Stellung der Ballade innerhalb der Lyrik des 20. Jahrhunderts differenzierter. Auch die Ballade hatte teilgehabt an der „allgemeinen Revolution von Lyrik, Epik und Dramatik“, meint Karl Riha in seiner Einleitung zu „Chanson, Moritat, Bänkelsang“, so dass man in der Tat von einer „Geschichte der modernen Ballade“ sprechen dürfe. Es ist die Trivialität der Muster, die zur Nachahmung reizte, und so auch den 31-ig Jährigen Kästner zu seiner Ballade bewegte. Kästner sah den Reiz darin, sein beobachtbares Leben zu schildern und nicht zu interpretieren. Mit schlichten und einfachen Worten. Er geht dabei nicht unter die Haut, sondern beschränkt sich auf seine nackte erlebte Realität. Kästners Adressaten waren die Menschen in Deutschland. Seine Werke und Veröffentlichungen erfreuten sich großer Beliebtheit. Kästner hat in seinen Jahren in Berlin wachsenden Erfolg.

Sein Name wird vom Propagandaminister Goebbels bei der Rede zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Berlin an dritter Stelle der lebenden Autoren genannt. Er steht selbst im Publikum. Er bekommt unter Hitlers Regierung Schreibverbot, seine Werke wurden aber auf dem Schwarzmarkt teuer gehandelt. Hier wird ersichtlich, wie sehr die Menschheit damals - wie auch heute noch die Trivialität Kästners Literatur als Balsam für ihre Seele nutzen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Erich Kästner: Ein Opfer seiner Zeit?
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (Germanistik)
Veranstaltung
Didaktik-Seminar
Autor
Jahr
2003
Seiten
25
Katalognummer
V29709
ISBN (eBook)
9783638311571
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Zwei ausgewählte Balladen von Erich Kästner im Vergleich und methodische und didaktische Überlegungen: Es war nicht nur die Einfachheit, die mir als erstes ins Auge stach, als ich mich ernsthafter mit den Balladen von Erich Kästner beschäftigte. Sondern auch die Tatsache, dass gerade dieser Mann, der mir so vertraut aus der Kinder- und Jugendliteratur ist, mir mit derart realistischen Werken ein ganz neues Bild von sich vermittelte.
Schlagworte
Erich, Kästner, Opfer, Zeit, Didaktik-Seminar
Arbeit zitieren
Elke Schipper (Autor), 2003, Erich Kästner: Ein Opfer seiner Zeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29709

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