„Messen haben sich längst zu einem unverzichtbaren Absatzinstrument für alle Branchen entwickelt. Die einzigartige Mehrdimensionalität diese Instrumentes bietet Ausstellern eine ideale Plattform zur parallelen Umsetzung sehr unterschiedlicher Marketinginstrumente und somit zeitgleicher Erreichung verschiedener Absatzziele.“1 Das Ziel dieser Arbeit ist es, die oben genannte Mehrdimensionalität der Messe als Marketinginstrument in den nachfolgenden Kapiteln aufzuzeigen. Durch populäre Messen, wie z. B. IAA (Internationale Automobilausstellung) oder die Frankfurter Buchmesse ist der Begriff „Messe“ als Ereignis im alltäglichen Leben geläufig. Dennoch soll im ersten Kapitel auf verschiedene Definitionen eingegangen werden. Im folgenden Kapitel der Arbeit wird die Mehrdimensionalitätsfunktion der Messe im so genannten Marketing-Mix dargestellt. Unternehmen, die eine Messebeteiligung planen, sollten im Vorfeld ihre spezifischen Ziele definieren, um den Messererfolg messbar machen zu können. Aus diesem Grund werden im Verlauf der Arbeit über- und untergeordnete Messeziele vorgestellt. Darüber hinaus werden im vierten Kapitel verschiedene Messe- und Ausstellungstypen präsentiert und ebenfalls die, mit einer Messebeteiligung verbundenen Kostenfaktoren aufgezeigt. Im letzten Kapitel wird auf ein nicht minder wichtiges Thema eingegangen. Ohne die sorgfältige Nachbereitung einer Messe, wäre es dem Unternehmen nicht möglich zu messen, ob die Beteiligung erfolgreich war. Mit der Nachbereitung der Messe fängt die Vorbereitung der nächsten Messe bereits wieder an, denn „Nach der Messe ist vor der Messe!“
Inhaltsverzeichnis
II EINLEITUNG
1. BEGRIFFDEFINITION MESSE
2. POSITIONIERUNG DER MESSE IM MARKETING-MIX
2.1 Messe im Kommunikations-Mix
3. MESSEZIELE
3.1 Übergeordnete Ziele
3.2 Untergeordnete Ziele
4. „WELCHE MESSE PASST ZUM UNTERNEHMEN?“ – AUSWAHL UND ENTSCHEIDUNGSKRITERIEN
4.1 Messe- und Ausstellungstypen
4.2 Kostenfaktoren einer Messebeteiligung
5. NACH DER MESSE IST VOR DER MESSE
5.1 Nachbereitung – Erfolgskontrolle
5.2 Vorbereitung der nächsten Messe
III SCHLUSS
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die strategische Bedeutung von Messen als Marketinginstrument und analysiert, wie Unternehmen den Erfolg einer Messebeteiligung planen, umsetzen und messen können. Im Fokus steht dabei die Integration der Messe in den Marketing-Mix sowie die effiziente Nachbereitung zur Sicherung des Geschäftserfolgs.
- Grundlagen der Messedefinition und Abgrenzung zu Ausstellungen
- Die Messe als strategisches Element im Kommunikations-Mix
- Methoden zur Auswahl der richtigen Messe für spezifische Unternehmensziele
- Kostenanalyse und Budgetierung einer Messebeteiligung
- Prozesse der Erfolgskontrolle und systematische Nachbereitung
Auszug aus dem Buch
2.1 Messe im Kommunikations-Mix
„Die Instrumente der Kommunikationspolitik eines Unternehmens sind die Werbung, die Verkaufsförderung, die persönlichen Verkaufsgespräche und die Öffentlichkeitsarbeit.“
Auf der Messe findet ein Austausch von Nachrichten und Informationen statt. Der Aussteller tritt mit seinem Stand als Informationssender auf. Der Besucher übernimmt die Rolle des Informationsempfängers. Dann findet ein Austausch zwischen beiden Parteien statt. Kommunikation ist somit eine direkte Funktion von Messen.
Darum nimmt das persönliche Gespräch zwischen Aussteller und Besucher einen hohen Stellenwert ein, denn nur so lassen sich neue oder bestehende Geschäftsbeziehungen intensivieren.
Zusammenfassung der Kapitel
II EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz der Messe als vielseitiges Absatzinstrument und Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.
1. BEGRIFFDEFINITION MESSE: Abgrenzung der Begriffe Messe und Ausstellung hinsichtlich ihrer Regelmäßigkeit, Zielgruppe und Interaktionsmöglichkeiten.
2. POSITIONIERUNG DER MESSE IM MARKETING-MIX: Einordnung der Messe als kostengünstiges Instrument zur gezielten Produktvermarktung und Kontaktpflege.
2.1 Messe im Kommunikations-Mix: Darstellung der Messe als zentrale Plattform für den direkten Informationsaustausch und die persönliche Kundenansprache.
3. MESSEZIELE: Definition unterschiedlicher Zielhierarchien, die für eine erfolgreiche und messbare Messebeteiligung erforderlich sind.
3.1 Übergeordnete Ziele: Erläuterung strategischer Ziele wie Markterschließung, Konkurrenzbeobachtung und die Analyse von Branchentrends.
3.2 Untergeordnete Ziele: Aufschlüsselung in konkrete Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Vertriebsziele für den Messeauftritt.
4. „WELCHE MESSE PASST ZUM UNTERNEHMEN?“ – AUSWAHL UND ENTSCHEIDUNGSKRITERIEN: Kriterienkatalog für die fundierte Auswahl der optimalen Messe unter Berücksichtigung von Zielgruppenstrukturdaten.
4.1 Messe- und Ausstellungstypen: Systematik der verschiedenen Marktveranstaltungen und Unterscheidungskriterien für Aussteller.
4.2 Kostenfaktoren einer Messebeteiligung: Kategorisierung der anfallenden Kosten und Vorstellung von Kalkulationshilfen für Unternehmen.
5. NACH DER MESSE IST VOR DER MESSE: Erläuterung der kritischen Phase der Nachbearbeitung als Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg.
5.1 Nachbereitung – Erfolgskontrolle: Methodik zur Messung des Messeerfolgs anhand quantitativer und qualitativer Faktoren.
5.2 Vorbereitung der nächsten Messe: Überblick über die zeitliche Planung und operative Vorbereitungsschritte zur professionellen Durchführung.
III SCHLUSS: Zusammenfassendes Fazit über die Notwendigkeit einer frühzeitigen Planung und konsequenten Zielverfolgung im Messewesen.
Schlüsselwörter
Marketinginstrument, Messe, Ausstellung, Marketing-Mix, Messeziele, Kostenfaktoren, Erfolgskontrolle, Nachbereitung, Messebeteiligung, Zielgruppenanalyse, Kommunikation, Kundenpflege, Budgetierung, Standplanung, Marktveranstaltung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Messe als zentrales Instrument innerhalb des Marketing-Mix und beleuchtet den gesamten Prozess einer Messebeteiligung von der Zielsetzung bis zur Nachbereitung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Messe und Ausstellung, die Integration in den Marketing-Mix, die Kostenstruktur sowie die Bedeutung der Messenachbereitung für den wirtschaftlichen Erfolg.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Mehrdimensionalität der Messe als Instrument aufzuzeigen und Unternehmen eine Anleitung für eine messbare und zielgerichtete Messeplanung zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Branchenstudien und Modellen, etwa zur Budgetierung und Kontaktkostenrechnung im Vertrieb.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Zieldefinition, der Auswahl der richtigen Messe, der Kostenkalkulation und den Abläufen der messeseitigen Nachbearbeitung und Vorbereitung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter wie Messebeteiligung, Erfolgskontrolle, Kostenfaktoren, Marketing-Mix und Messenachbereitung beschreiben den inhaltlichen Kern treffend.
Wie lässt sich der Erfolg einer Messe konkret messen?
Der Erfolg wird durch einen Abgleich der erreichten Kontaktzahlen mit den Gesamtkosten im Vergleich zu klassischen Außendienstbesuchen quantifiziert und durch qualitative Daten ergänzt.
Welche Rolle spielt die „Gesprächsnotiz“ bei der Messenachbereitung?
Die Gesprächsnotiz ist entscheidend, um relevante Kundendaten systematisch zu erfassen, damit die Nachfassaktionen zielgerichtet und ohne Informationsverlust durchgeführt werden können.
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- Betriebswirtin Yvonne Flerlage (Author), 2004, Das Marketinginstrument Messe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29714