Politische Verantwortung privater Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung? Das Beispiel Nike


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002
34 Seiten, Note: 1.0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Einige Begrifflichkeiten
1. Was heißt Globalisierung
2. Was ist Unternehmensethik und wozu ist sie nötig?
3. Hauptkennzeichen einer Multinationalen Unternehmung (MNU)
Zur Definition von Multinationalen Unternehmen
Multinationale Unternehmen als Hauptakteure in der globalen Wirtschaft
Besonderheiten bezüglich der Ethik Multinationaler Unternehmen

III. Fallstudie
1. Ausgangslage – die Erfolgsgeschichte des Unternehmens
2. Beginn der Kritik bezüglich der „Sweatshop“-Praxis
3. Neuorientierung und unternehmensethische Ausrichtung
Unternehmensinitiative von 1998: Der „Code of Conduct“
Verhaltensänderungen des Unternehmens 1998-2001
Zwischen Gesetz und Selbstbindung
4. Aus böser Erfahrung klug geworden? Weiterhin herrscht Skepsis

IV. Schlussbemerkung und Ausblick
1. Pflicht zum Handeln
2. Wer es sich leisten kann

V. Literatur
Standard
Internetquellen
Zeitungen

VI. Anhang

„Der Händler [...] verdrischt vielleicht sein Pferd, erschießt Hunde und verspeist Ratten. Doch keine dieser Eigenschaften braucht meinen Tausch mit ihm, der sich ja nur auf das Ökonomische bezieht, zu beeinflussen.“[1]

I. Einleitung

In den letzten Jahren hat sich die Kritik an international tätigen Unternehmen wieder vermehrt. Aus Anlass von „Globalisierungs-“ Gipfeln und Treffen der Weltwirtschaft, etwa in Seattle oder Davos, kam es zu einer Zunahme an Protestkundgebungen und Aktionen, um auf vermeintliche Missstände im globalen Wirtschaftssystem aufmerksam zu machen: „Die Welt ist keine Ware“[2] lautet die Botschaft der selbst ernannten Globalisierungskritiker.

Protest und Skepsis richten sich jedoch nicht nur gegen eine allgemeine „Verwirtschaftlichung“, sondern Kritiker suchen sich immer wieder namhafte (westliche) Branchen und Firmen heraus,[3] um anhand derer Praktiken auf Mängel und Fehlverhalten hinzuweisen. Egal ob Nestle in den achtziger Jahren wegen Milchpulver, Shell wegen Umwelt- und Politskandalen Mitte der Neunziger, oder die Textilbranche wegen den Arbeitsverhältnissen in ihren Zulieferbetrieben: Immer wieder wurden Fälle publik, in denen „global player“ bei weitem nicht so agierten, wie es den Moralvorstellungen insbesondere in ihren westlich-industrialisierten Heimatländern entsprach.

Durch die Veröffentlichung der jeweiligen Vergehen konnte regelmäßig so starker Druck erzeugt werden, dass die Firmen zum Einlenken und zum Verändern ihres wirtschaftlichen Handelns bereit waren. Dies geschah weniger aus moralischen, als vielmehr aus ökonomischen Überlegungen – ging es doch um ihren guten Namen und damit um ihre Betriebsergebnisse.

Ziel dieser Arbeit ist es, am Beispiel des amerikanischen Sportartikelfabrikanten Nike zu zeigen, wie ein Multinationales Unternehmen (MNU) auf solche Kritik reagiert und welche Strategien es verwendet, um sein über viele Jahre teuer aufgebautes Image zu bewahren und zu pflegen.

Warum gerade das Unternehmen Nike?

Nike -Schuhe unterstützen Sportler weltweit dabei, Spitzenleistungen zu erzielen und Rennen und Wettkämpfe zu gewinnen. Durch seine Geschäftspolitik insbesondere vor 1998 war Nike auch in mannigfaltige „race to the bottom-“ Prozesse involviert und verstärkt diese.[4] Dem gegenseitigen „Unterbiet“-Wettbewerb (beispielsweise bezüglich Sozial- und Sicherheitsstandards) von Entwicklungsländern, um in die Gunst eines Produktionsstandortes zu gelangen, kann nur entgegengetreten werden, wenn die wettbewerbsausschreibende Firma auch gewisse Spielregeln für seine Produzenten definiert: Die auf freiwilliger Basis aufgestellten code of conducts (c.o.c.) haben in den letzten Jahren als Instrument der Selbstbindung immer größere Bedeutung erlangt und offerieren dem Unternehmen Möglichkeiten, eigene Wertvorstellungen umzusetzen, oder auf imageschädigende Kritik zu reagieren. [5] Die Firma Nike ging nach jahrelanger Auseinandersetzung mit seinen Gegnern genau diesen Weg.

Gliederung der Arbei t

Es sollen daher zunächst einige Begrifflichkeiten geklärt werden, die meines Erachtens für die weitere Diskussion äußerst hilfreich sein können, bevor ich im 3. Abschnitt dieser Arbeit auf den konkreten Fall Nike eingehe.

Neben der Firmengeschichte, sowie dem Aufkommen und dem Umgang mit Kritik geht es dabei vor allem um die Frage, was sich seit Etablierung des code of conduct konkret verändert hat und ob es sich bei den Taten unter dem Siegel der Unternehmensethik nur um eine beschwichtigende Marketingmaßnahme handelt, so die Sicht der Kritiker, oder ob sich ein glaubhaftes System dahinter erkennen lässt, wie vorallem firmeninterne Sprecher bekräftigen.

Der Fallstudie schließt sich die damit verbundene Frage an, inwieweit MNU´s überhaupt Verantwortung übernehmen können und sollen, sowie welche besondere Rolle dabei der Unternehmensethik zukommen kann (Kapitel 4).

„Begriffe wie ‚gerechter Preis‘, ‚gerechter Lohn‘ oder ‚gerechte Einkommensverteilung‘ sind natürlich sehr alt. Es ist jedoch bemerkenswert, dass die sich über zweitausend Jahre hinziehenden Bemühungen der Philosophen, Klarheit über die Bedeutung dieser Begriffe zu bekommen, auch nicht zur Entdeckung nur einer einzigen Regel führten, die uns zu entscheiden erlaubt, was in einer marktwirtschaftlichen Ordnung in diesem Sinne ‚gerecht‘ wäre.“[6]

II. Einige Begrifflichkeiten

1. Was heißt Globalisierung

Allgemein soll mit wirtschaftlicher Globalisierung die zunehmende internationale Integration der Güter-, Dienstleistungs- Faktor- und Finanzmärkte bezeichnet werden,[7] die zur Entfesselung einer wirtschaftlich-technischen Dynamik führt. D.h. zu Wachstum als realem Vorgang wie auch – so zumindest die Kritiker - als Ideologie, ausgelöst durch die mit der „kapitalistischen“ Produktionsweise einhergehenden ökonomischen Aktivitäten.[8]

Der Globalisierungsprozeß bezeichnet die Zunahme dieser Vernetzung. Dabei kann der Begriff in 5 Prozesse zerlegt werden[9]: j Zunehmende Zentralisierung, k wachsende Bedeutung von Expertensystemen, l Zunahme globaler Oligopole, m Zunahme der Anzahl transnationaler Geschäftsleute und n Entstehung einer transnationalen ökonomischen Diplomatie, einhergehend mit einer Globalisierung der bis dato überwiegend nationalen staatlichen Macht.[10]

Ursachen von Globalisierung

Die ursächlichen Prozesse, die zum bisherigen Grad der Globalisierung geführt haben und diesen weiter erhöhen, lassen sich hauptsächlich in vier Kategorien unterteilen:[11]

a) Politische Entscheidungen vorallem auf supranationaler Ebene (z. B. GATT oder der Europäische Markt) führen unter anderem zu einer Deregulierung der nationalen (Wirtschafts-) Märkte, sowie gleichzeitig zu einer Integration nationaler und regionaler Märkte durch internationale Harmonisierung und Regulierung,
b) Technologische Entwicklungen auf den Gebieten Kommunikation und Transport steigern Mobilität. Egal ob die Erfindung des Rades, der Dampfmaschine, des Funkverkehrs oder der modernen Computertechnik: Seit Jahrtausenden bringen neue Entwicklungen die Menschen auf der Welt enger zusammen und werden geographische Hürden leichter überwunden.
c) Durch den damit verbundenen intensiveren Austausch zwischen verschiedenen Kulturen kommt es einerseits zu neuen Konfliktlinien und andererseits zu Anpassungsprozessen und Wertewandel - weniger allein durch das Wissen um andere Kulturen, als vielmehr durch weltweite Migration.
d) Schließlich darf, wenn unter Globalisierung im wirtschaftlichen Sinne, eine weltweite Vernetzung ökonomischer Aktivitäten verstanden werden soll, der anhaltende Strukturwandel der Industrie nicht unberücksichtigt bleiben.[12]

Träger des Globalisierungsprozesses

Für das Handeln des einzelnen bildet das Weltwirtschaftssystem nur den Rahmen. Die zentralen Akteure sind in diesem Falle staatlicher und nicht-staatlicher Art (vor allem Unternehmen). Ihr Handeln basiert auf einer gewissen „Handlungslogik“, die sich aus der Stellung/Rolle im System, aus typischen Zielen und aus Strategien zur Verwirklichung dieser zusammensetzt. Die Zielverfolgung der jeweiligen Akteure schafft Abhängigkeiten und Konflikte.

Folgen von Globalisierung

Unter den der realen Weltwirtschaft eher kritisch eingestellten Menschen avancierte der Begriff Globalisierung in den letzten Jahren vielfach zu einem Synonym für Menschenfeindlichkeit, Unterdrückung, Unkontrollierbarkeit und Profitgier. Die diesbezügliche Debatte wird mittlerweile auf allen gesellschaftlichen Ebenen ausgetragen und hat durch starke Polemisierung nicht nur in den Massenmedien, sondern auch in der Wissenschaft, dazu geführt, dass der eigentliche Begriff immer mehr zu einer bloßen Worthülse degeneriert wurde, die je nach Theorie und Weltanschauung relativ beliebig gefüllt wird.[13]

Dennoch kristallisieren sich aus dieser breiten Debatte einige Grundtendenzen und Befürchtungen heraus, die sowohl in der Gesellschaft, als auch in der Wissenschaft immer wieder Grundlage von Diskussionen sind:[14]

a) Durch die Globalisierung wird die Steuerungseffizienz des nationalstaatlichen Systems verringert, die Fähigkeit nationalstaatlicher Regierungen, die gesellschaftliche Integration zu koordinieren, nimmt ab (Funktionskrise).
b) Adressaten nationalstaatlicher Entscheidungen haben immer weniger Möglichkeiten, in die Gestaltung dieser einzugreifen (Legitimationskrise).[15]
c) Bezüglich wirtschaftlicher Unternehmungen kommt es durch die Ausweitung grenzüberschreitender Tätigkeiten (Investitionen, Produktionsverlagerung, etc.), durch die Ausweitung des Markt- und Produktangebotes, sowie durch Zusammenschlüsse und Konzentration, zu immer komplexeren Aufgaben und Verantwortungen. Die dadurch entstehenden Multinationalen Unternehmen agieren daher verstärkt in einer Art rechtsfreiem Raum, da sie nicht mehr einer bestimmten Rechtsordnung unterworfen sind, sondern unter alternativen Rahmenordnungen je nach ökonomischen Gesichtspunkten frei auswählen können (s.u.).
d) Durch diese Punkte kommt es zu einem Wettbewerb der Systeme, der zu verstärkter Abhängigkeit der Staaten (insbesondere z.B. kleinere Entwicklungsländer mit überwiegender Monoproduktion) von einzelnen MNUs führt und durch einen „race to the bottom-“ Prozeß oft in die Überschuldung führt, wie später noch genauer erläutert werden wird.[16]

2. Was ist Unternehmensethik und wozu ist sie nötig?

Wirtschaftliches Handeln ist kein bloßer Willkür unterliegender Selbstzweck, sondern soll der Gesellschaft dienen. Deshalb ist wirtschaftliches Handeln in ein Regelsystem eingebunden, dass sich die Gesellschaft gibt, um bestmögliche Lösungen von Koordinations- und Legitimationsproblemen zu erzielen.[17] Unternehmensethik dient dabei der friedlichen Regelung von Konfliktfällen im Rahmen des unternehmerischen Handelns.

Das menschliche Handeln wird nicht allein von zieldefiniertem Streben geleitet, die Menschen selber sind also nicht nur „zweckrationale Schöpfungen“ (homo oeconomicus).[18] Denn hinzu kommt neben dieser Ergebnisorientiertheit noch ein Wissen über das, was man in einer Gesellschaft nicht tun darf: Eine Art von Moral der Verbote. Menschliches Handeln ist also nicht nur zweck- sondern ebenso durch kulturell erlernte (Verhaltens-) Spielregeln[19] gebunden - und dies allein schon aus dem Grund, dass die Vernunft an sich nicht „von Anfang an“ allein da war.[20]

Doch nicht alle Konfliktfälle können (bisher) durch das Recht und durch allgemeine Regeln gelöst werden. An diesem Punkt soll die Unternehmensethik einsetzen. Sie kann als Ergänzung des Rechts verstanden werden und bemüht sich um die Lösung des Einzelfalles:

„Unternehmensethik umfaßt alle durch dialogische Verständigung mit den Betroffenen begründeten bzw. begründbaren prozessualen und materialen Normen, die von einer Unternehmung zum Zwecke der Selbstbindung verbindlich in Kraft gesetzt werden, um die konfliktrelevanten Auswirkungen des Gewinnprinzips bei der Steuerung der konkreten Unternehmensaktivitäten zu begrenzen.“[21]

Neben dem moralischen Aspekt gibt es aber auch einen wirtschaftlichen Grund für unternehmerische Selbstbindung. Zwar ist „Unternehmensethik zumindest auf kurze Frist durchaus mit Kostenerhöhungen und Umsatz- sowie Gewinneinbußen verbunden“[22], jedoch haben erfolgreiche Unternehmen meistens längerfristige Investitionspläne und Unternehmensethik kann so – wie noch zu zeigen sein wird – als ein rationales Instrument der Unternehmenspolitik zur Gestaltung von Zukunft verstanden werden, zum Beispiel, um gesellschaftliche Interaktions- und Friktionskosten zu vermeiden.[23]

3. Hauptkennzeichen einer Multinationalen Unternehmung (MNU)

Zur Definition von Multinationalen Unternehmen

Multinationale Unternehmen (MNUs) sind meist private Firmen, die ihre Operationen nicht auf ein Land beschränken, sondern diese in mehreren Ländern gleichzeitig ausführen. Normalerweise besitzt diese Form einer transnationalen Organisation in einem Land ihr Entscheidungszentrum (Muttergesellschaft) und in anderen Ländern weitere Niederlassungen (Tochtergesellschaften).[24] Das Ziel ist es, einerseits durch Präsens auf ausländischen Märkten seinen Absatz u.ä. zu erhöhen und andererseits in den Genuß von länderspezifischen Standortvorteilen zu kommen, wie etwa, Steuervorteile, günstige Konzessionen, hohes Arbeitskräftepotential,... .

Multinationale Unternehmen als Hauptakteure in der globalen Wirtschaft

MNU´s gelten als Hauptakteure in den Prozessen der Weltwirtschaft. Sie treten als „Agenten der Globalisierung“[25] auf, deren Fortschreiten sie hauptsächlich bewirken.

MNU´s sind überwiegend Mischkonzerne, die ihre Produktionsstätten und ihre Absatzmärkte über mehr oder weniger die ganze Welt verteilt haben und zwischen denen ein reger Austausch herrscht. Somit wird ein Teil des Welthandels nicht mehr nur zwischen einzelnen Akteuren eines Marktes, sondern mittlerweile in zunehmendem Maße als konzerninterner Handel innerhalb der Segmente eines „Global Players“ abgewickelt. Bereits 1996 wurde der Anteil des unternehmensinternen Handels am gesamten Welthandel auf rund 40 Prozent geschätzt.[26]

Derzeit gibt es weltweit je nach Definition rund 40. – 53.000 MNU´s. Die größten von ihnen übersteigen mit ihrem Umsatz das BSP vieler Länder. In einer dazu gehörigen Rangliste, in der diese Unternehmen in die Reihe der Staaten eingegliedert werden, Im Jahr 1990 belegten die größten Konzerne die Plätze 19-21 und liegen damit vor vergleichbaren Wertschöpfungen von Ländern wie China, Österreich oder Argentinien,[27] die UNCTC stellte schon 1985 fest:

„The United Nations Centre on Transnational Corporations (UNCTC) has identified a core of 600 transnational corporations in mining and manufacturing with annual sales of more than $ 1 billion in 1985. This ‚billion dollar club‘ created more than one-fifth of the total industrial and agricultural production in the world´s market economies. Of the 600, a mere 74 TNC´s accounted for 50 per cent of total sales.“[28]

[...]


[1] Buchanan (1984, S. 25).

[2] http://www.attac.org/indexde/index.html (27.05.02, 10:00h)

[3] Vgl. als ein Beispiel die Kampagnen der Schweizer Organisation „Erklärung von Bern“ unter http://www.evb.ch (27.05.02, 12:00h).

[4] http://www.nlcnet.org/brochure/page1.htm (31.05.02, 09:00h).

[5] Vgl. die Pressemitteilung der Federal Communications Commission (FCC) vom 26.04.02, http://www.fcc.gov/Bureaus/Miscellaneous/News_Releases/2002/nrmc0208.html (31.05.02, 09:15h).

[6] Hayek (1969, S. 118).

[7] Landmann (1999, S. 149).

[8] Vgl. List et.al. (1995, S. 146), sowie zum Kapitalismus-Begriff Lang (2000, S. 3).

[9] Vgl. Friedrichs (1997, S. 3).

[10] Die diesem Prozeß zugrundeliegenden Annahmen sind die Abhängigkeits-, die Verlagerungs- und die Konzentrationsannahme. Vgl. dazu List et.al. (1995).

[11] Vgl. im folgenden Menzel (1998, S. 46f., sowie 97ff).

[12] Obwohl Händler schon über Jahrhunderte weltweit ihren Geschäften nachgingen, kam es erst im Zuge der Arbeitsteilung und Industrialisierung allmählich zu einer Änderung unternehmerischer Strukturen (Standortwahl, horizontale und vertikale Integration, etc.).

[13] Leisinger (1999, S. 320f.).

[14] Vgl. stellvertretend Perraton/Goldblatt/Held/McGrew (1998, S. 134-168), sowie Habermas (1998, S. 67-79).

[15] Vgl. zu Demokratiedefizit und Legitimationskrise Brunkhorst (1998).

[16] Vgl. Kapitel 3.3 dieser Arbeit.

[17] Pies (1996, S. 1-18), sowie Buchanan (1984, S. 16f).

[18] Hayek (1970, S. 5).

[19] Ebenda, S. 10.

[20] Vgl. Ebenda, S. 5. Für die evolutionstheoretischen Erklärungen der Regelrationalität Hayeks vgl. z.B. Zintl (1983, S. 125-137).

[21] Steinmann/Löhr (1992, Sp. 2452).

[22] Leisinger (1998, 3. Abschnitt).

[23] Vgl. Kreikebaum (1996, S. 207-210).

[24] Dies ist der klassische Aufbau einer MNU. Insbesondere bezüglich der Organisationsstrukturen existieren zahllose Varianten, vgl. Pfetsch (1994, S. 78).

[25] Vgl. Nuscheler (1996, S. 490).

[26] Altvater/Mahnkopf (1999, S. 259).

[27] Vgl. Tabelle 1 im Anhang.

[28] List et.al. (1995, S. 56).

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Politische Verantwortung privater Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung? Das Beispiel Nike
Hochschule
Universität Basel
Veranstaltung
Hauptseminar: Unternehmensethik
Note
1.0
Autor
Jahr
2002
Seiten
34
Katalognummer
V29723
ISBN (eBook)
9783638311663
ISBN (Buch)
9783656058175
Dateigröße
711 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Was genau charakterisiert den Globalisierungs-Prozeß? Was ist Unternehmensethik, was ein transnationaler Konzern und was verbindet diese 3 Punkte? Am Beispiel der Firma Nike, die in den 90ern mit Kinderarbeit in ihren Zulieferbetrieben konfrontiert wurde, wird das Verhalten eines globa players als politischer Akteur untersucht und die gestartete Imagekampagne kritisch betrachtet
Schlagworte
Politische, Verantwortung, Unternehmen, Zeitalter, Globalisierung, Beispiel, Nike, Hauptseminar, Unternehmensethik
Arbeit zitieren
Christoph Fenner (Autor), 2002, Politische Verantwortung privater Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung? Das Beispiel Nike, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29723

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