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DVB-T- Stand der Empfängertechnik

Title: DVB-T- Stand der Empfängertechnik

Seminar Paper , 2003 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lennart Frickenschmidt (Author)

Engineering - Communication Technology
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Summary Excerpt Details

Schon seit Oktober 2002 läuft in Berlin/ Brandenburg die Übergangsphase von analoger zu digitaler terrestrischer TV-Distribution. Bis zum Sommer 2003 werden im sogenannten Simulcast Fernsehprogramme sowohl analog als auch digital über Antenne verbreitet, danach soll es in der Region nur noch digitales Antennenfernsehen geben. Ähnliche Projekte sind in Norddeutschland, NRW, Baden-Württemberg, Bayern und Mitteldeutschland für 2004 geplant, bis 2010 soll das analoge Antennenfernsehen bundesweit beerdigt werden.1 Der vom einem Konsortium aus Industrie, Rundfunkanbietern, Wissenschaftlern und Herstellern eingeführte Standard für das digitale Antennenfernsehen heißt DVB-T (Digital Video Broadcast- Terrestrial). Als Vorteile der Technik werden vor allem eine größere Anzahl empfangbarer Programme, multimediale Zusatzdienste und bessere Bild- und Tonqualität propagiert.2

Handelt es sich bei DVB-T nun um eine Renaissance des Antennenfernsehens? Weniger als 8% oder 3 Millionen Fernsehhaushalte empfangen heute ihr Fernsehen über Antenne.3 Die Tatsache allein, dass die analoge Distribution schrittweise eingestellt wird, dürfte die wenigsten Konsumenten davon überzeugen, auf digitales Antennenfernsehen umzustellen geschweige denn, von Kabel oder Satellit dorthin zurückzuwechseln. Der aktuell vergleichsweise geringe Stellenwert der terrestrischen Distribution einerseits und die aus Konsumentensicht einer „Zwangsumstellung“ gleichende Einführung der Digitaltechnik andererseits wirft die Frage auf, was den Konsumenten von DVB-T überzeugen soll. Was bietet DVB-T heute? Welche Anwendungsmöglichkeiten werden in Zukunft realisiert? Zu diesen Fragen soll die vorliegende Seminararbeit Antworten liefern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Stand der Empfängertechnik

2.1 Grundlagen der Quellen- und Kanalcodierung

2.2 Empfängerseitige Technik

2.2.1 Stationärer Empfang

2.2.2 Portabler Empfang

2.2.3 Mobiler Empfang

2.3 Der MHP-Standard

2.4 Integrationsstand und Nutzen für den Konsumenten

3. Empfangsgeräte und Funktionen

3.1 Antennen

3.2 Set-Top-Boxen

3.2.1 Zapping-Boxen

3.2.2 STBs mit Common Interface

3.2.3 Proprietäre STBs

3.2.4 Twin-Tuner/ Twin-Decoder STBs

3.2.5 STBs mit integrierter Festplatte

3.2.6 Kombinierte TV/ PC-STBs

3.2.7 Internet-STBs

3.3 Nachrüstmodule für TV-Geräte

3.4 DVB-T-Karten für den PC

3.5 Portabler Empfang

3.5.1 Portable STBs

3.5.2 Portable Komplettgeräte

4. Zusammenspiel mit anderen Home-Systemen

4.1 Videorecorder/ DVD-Recorder

4.2 Stereoanlage/ Dolby

4.3 PC/ Laptop

4.4 Monitore/ Projektoren

4.5 Videokamera/ Digitale Fotokamera/ DVD-Player

5. Zukünftige Entwicklungen

5.1 Multimedia und Interaktivität

5.1.1 Verschmelzung von Internet und Fernsehen

5.1.2 Die CI-Schnittstelle

5.1.3 Personalisierung/ Personal Videorecorder

5.2 DVB-T für mobile Kleinstgeräte

5.2.1 Nokia Mediascreen

5.2.2 DVB-X als DVB-T fürs Handy

5.3 Mobiler Empfang im Auto

5.3.1 TV-Empfang im Auto

5.3.2 Das Auto als Multimedia-Zentrale

5.4 Content Angebote

6. Prognose

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stand der DVB-T-Empfängertechnik und analysiert, welche Mehrwerte und Anwendungsmöglichkeiten das digitale terrestrische Fernsehen dem Konsumenten bietet. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie sich DVB-T im Vergleich zu alternativen Empfangswegen positioniert und welche technologischen Zukunftsperspektiven bestehen.

  • Technische Grundlagen und Codierungsverfahren des digitalen terrestrischen Fernsehens.
  • Übersicht und Funktionsweisen verschiedener DVB-T-Empfangsgeräte (Set-Top-Boxen, PC-Karten, portable Lösungen).
  • Integration von DVB-T in bestehende Home-Entertainment-Systeme.
  • Potenziale durch Multimedia, Interaktivität und mobilen Empfang.
  • Prognose über die Marktentwicklung und die Akzeptanz beim Endverbraucher.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Stationärer Empfang

Die bis dato am weitesten fortgeschrittene Empfangsart ist der stationäre Empfang. Hierbei handelt es sich um den Empfang und die Wiedergabe auf einem fest stationierten Fernsehgerät, beispielsweise im heimischen Wohnzimmer. Um das Signal zu Hause empfangen und vor allem verwerten zu können Bedarf es einer zusätzlichen technischen Komponente, einer Set-Top-Box (STB). Damit ist es möglich, den bisherigen Analog-Fernseher und darüber hinaus die bestehenden Dach- oder Zimmerantennen weiterzunutzen. Ferner ist der Empfang auch über kleine Stabantennen möglich.

Weitere Empfangsmöglichkeiten sind PC-Karten, Nachrüstmodule zum Einbau in TV-Geräte und iDTVs (integrated Digital Television), also digitale Fernsehgeräte. Im folgenden möchte ich näher auf die Funktionsweise einer STB eingehen.

Eine STB besteht aus den einem Empfangsmodul (front-end), einem MPEG-Modul, optional einem Conditional-Access (CA)-Modul oder Common Interfaces (CI) und einem Prozessormodul.

Dem Eingang des Empfangsmodul wird das hochfrequente DVB-Signal zugeführt, am Ausgang erhält man den MPEG-Transportstrom. Die COFDM muss demoduliert und der die Kanalcodierung rückgängig gemacht werden. Ein Viterbi- und Reed-Solomon-Decoder leisten Kanaldecodierung, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur. Im MPEG- Modul leistet ein Demultiplexer (Demux) die Aufteilung des Datenstroms in Video-, Audio- und Datenbitströme sowie die Rückgewinnung des Systemtaktes nach Frequenz und Phasenlage.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Umstellungsphase vom analogen zum digitalen terrestrischen Fernsehen und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor.

2. Stand der Empfängertechnik: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen der Signalübertragung sowie die verschiedenen Empfangsarten (stationär, portabel, mobil) und den MHP-Standard.

3. Empfangsgeräte und Funktionen: Hier werden unterschiedliche Hardware-Kategorien wie Set-Top-Boxen, Nachrüstmodule und PC-Karten detailliert hinsichtlich ihrer Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.

4. Zusammenspiel mit anderen Home-Systemen: Dieses Kapitel beschreibt die Einbindung von DVB-T-Empfängern in bestehende Heimsysteme wie Videorecorder, Stereoanlagen und PCs.

5. Zukünftige Entwicklungen: Es werden Trends wie die Verschmelzung von Internet und TV, mobile Nutzungsszenarien und neue Content-Angebote diskutiert.

6. Prognose: Das Fazit bewertet die Zukunftsaussichten von DVB-T im stationären Bereich und bei der mobilen Mediennutzung.

Schlüsselwörter

DVB-T, digitale terrestrische Distribution, Set-Top-Box, MPEG-2, COFDM, MHP-Standard, Electronic Program Guide, Common Interface, digitaler Videorecorder, mobiler Empfang, Antennendiversity, Interaktivität, Multimedia, Signaldecodierung, terrestrische Übertragung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit dem Stand der Technik von DVB-T (Digital Video Broadcast - Terrestrial) zum Zeitpunkt der Einführung in Deutschland im Jahr 2003 und untersucht dessen Funktionsweise sowie Potenziale für den Verbraucher.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die technische Funktionsweise von Empfangsgeräten (Set-Top-Boxen), die verschiedenen Empfangsmodi (stationär, portabel, mobil) sowie die Integration in bestehende Heim-Entertainment-Systeme und zukünftige mediale Entwicklungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, welche Vorteile DVB-T bietet und welche Argumente den Konsumenten von der Umstellung auf den digitalen Standard überzeugen können, angesichts der Konkurrenz durch Kabel und Satellit.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine technische Bestandsaufnahme und Analyse auf Basis verfügbarer Literatur, Fachartikel und technischer Spezifikationen, ergänzt durch Beispiele aktueller Produktimplementierungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Signalverarbeitung innerhalb der Empfangsgeräte, stellt verschiedene Hardware-Lösungen wie Zapping-Boxen oder Festplatten-Receiver vor und diskutiert die Konnektivität mit anderen Geräten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem DVB-T, Set-Top-Box, COFDM, Interaktivität, mobiler Empfang, Electronic Program Guide (EPG) und Common Interface (CI).

Warum ist der 2k-Modus für den mobilen Empfang besser geeignet als der 8k-Modus?

Der 2k-Modus ermöglicht höhere Fahrzeuggeschwindigkeiten beim mobilen Empfang, da er eine viermal höhere Geschwindigkeit toleriert als der im deutschen Regelbetrieb bevorzugte 8k-Modus.

Welche Rolle spielt das Common Interface (CI) bei Set-Top-Boxen?

Das CI ist eine standardisierte Schnittstelle, die den Einsatz von Smartcards ermöglicht, um verschlüsselte Pay-TV-Inhalte unterschiedlicher Anbieter auf einem Endgerät zu dekodieren.

Warum ist eine "Zwangsumstellung" auf DVB-T für viele Nutzer aus Konsumentensicht kritisch zu betrachten?

Der Autor argumentiert, dass allein die Einstellung der analogen Distribution für viele Nutzer keinen ausreichenden Anreiz bietet, wenn sie bereits Kabel oder Satellit nutzen, da der Mehrwert von DVB-T (bei stationärer Nutzung) oft als gering wahrgenommen wird.

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Details

Title
DVB-T- Stand der Empfängertechnik
College
Wiesbaden University of Applied Sciences  (Fachbereich Medienwirtschaft)
Course
Medientechnik- Fernseh- und Videotechnik
Grade
2,0
Author
Lennart Frickenschmidt (Author)
Publication Year
2003
Pages
27
Catalog Number
V29813
ISBN (eBook)
9783638312417
Language
German
Tags
DVB-T- Stand Empfängertechnik Medientechnik- Fernseh- Videotechnik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lennart Frickenschmidt (Author), 2003, DVB-T- Stand der Empfängertechnik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29813
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