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Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes

Titel: Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes

Hausarbeit , 2014 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Thomas Hildebrandt (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Vorgang der Energiebereitstellung lässt sich in seiner Komplexität reduzieren, wenn man die Energiebereitstellungsformen zeitlich getrennt voneinander betrachtet. Man unterscheidet die anaerobe und die aerobe Energiebereitstellung. Diese zwei Energiebereitstellungsformen lassen sich wiederrum in anaerob-alaktazid, anaerob-laktazid und aerob-glykolytisch, sowie aerobe-lipolytisch klassifizieren.

Im ersten Kapitel werden diese Begriffe kurz erläutert und es wird auf den zeitlichen Verlauf dieser Energiebereitstellungsformen näher eingegangen. Die Frage, „Gibt es für einen Marathonläufer die eine Energiebereitstellungsform?“, wird in der Hausarbeit behandelt.
Des Weiteren wird auf die Nährstoffanteile unserer Energiebereitstellung im zeitlichen Verlauf im Kapitel 4.3 eingegangen. Die Ausgangsstoffe für unsere Energie-bereitstellung in der Muskulatur sind folgende Nährstoffe: Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße/Proteine. Auf diese drei Nährstoffe wird gezielt eingegangen, wobei die Anteile der jeweiligen Nährstoffe, die Energielieferanten und die Art der Energiebereitstellung im Bezug des Bereiches der Langzeitausdauer III am Beispiel eines Marathonlaufes dargelegt werden.

Eine Ergänzung dieser Hausarbeit mittels der Frage „Zuführung von leichtverdaulichen Kohlenhydraten während eines Marathonlaufes zur Optimierung der Laufleistung“ wird zum Ende hin diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Allgemeine Energiebereitstellung im Muskel

2.1 Nährstoffe

2.1.1 ATP: Adenosintriphosphat

2.1.2 KP: Kreatinphosphat

2.1.3 Glukose, Glykogen: Kohlenhydrate

2.1.4 Fette

2.1.5 Proteine, Eiweiße

3.0 Formen der Energiebereitstellung in der Muskulatur

3.1 Anaerobe Energiebereitstellung

3.2 Aerobe Energiebereitstellung

3.3 Unterschied zwischen aerober und anaerober Energiebereitstellung

3.4 Aerobe und anaerobe Schwelle

3.5 Anteile der Energiebereitstellung bei fortschreitender Belastungsdauer

4.0 Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes

4.1 Was ist die Langzeitausdauer III

4.2 Welche Formen der Energiebereitstellung dominieren bei zunehmender Belastungsdauer eines Marathonlaufes?

4.3 Welche Nährstoffanteile überwiegen bei zunehmender Belastungsdauer eines Marathonlaufes?

4.4 Findet eine Optimierung der Laufleistung durch leichtverdauliche Kohlenhydrate während eines Marathonlaufes statt?

5.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen physiologischen Prozesse der Energiebereitstellung im menschlichen Körper unter besonderer Berücksichtigung der Belastungsanforderungen eines Marathonlaufes. Hierbei wird die Forschungsfrage beantwortet, inwiefern sich die Energiebereitstellungsformen und die Nährstoffnutzung über die Dauer einer solchen Langzeitausdauerbelastung verschieben und ob eine gezielte Kohlenhydratzufuhr die Laufleistung optimieren kann.

  • Physiologische Grundlagen der muskulären Energiebereitstellung (ATP und Nährstoffwechsel)
  • Differenzierung zwischen aerober und anaerober Energiebereitstellung
  • Die Bedeutung der anaeroben Schwelle für Ausdauerleistungen
  • Die stoffwechselphysiologischen Besonderheiten der Langzeitausdauer III
  • Effekte der exogenen Kohlenhydratzufuhr auf die Blutzuckerkonzentration und Leistungsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Anaerobe Energiebereitstellung

„[…] Die anaerobe Energiebereitstellung [findet] in unmittelbarer Nähe der Myofibrillen in der Muskelzelle statt“ (de Marées, 2007, S. 358). Aufgrund dieser Nähe zu den Muskelzellen kann die Energiebereitstellung relativ schnell erfolgen. Diese Energiebereitstellung findet gerade bei hochintensiven Belastungen bis zu drei Minuten statt und benötigt keinen Sauerstoff, um Energie zu generieren. Auch hier findet sich die geläufige Bezeichnung, dass die Energiebereitstellungsform in Phosphat Metabolismus und Anaerobe Glykolyse unterschieden wird.

Der Phosphat Metabolismus findet bei hochintensiven Belastungen in einem Zeitraum von 6-20 Sekunden statt. Dabei ist die Konzentration an ATP im Muskel entscheidend für die Aufrechterhaltung der Muskelkontraktion. CrP und ATP bezeichnet man auch als energiereiche Phosphate. Bei dieser Energiebereitstellung wird das ATP mittels Resynthetisierung aus ADP und CrP, hergestellt: CrP + ADP → ATP + Cr

Hierbei entsteht, wie aus der Reaktionsgleichung zu sehen, kein Laktat. Der Kreatinphosphatspeicher kann durch Training vergrößert werden, da man herausgefunden hat, dass der Speicher bei Untrainierten wesentlich kleiner war als bei Hochtrainierten. Janssen (2003) schrieb in seinem Buch „Ausdauertraining“, dass „bei einer völliger Ruhepause nach der Belastung […] eine schnellere Resynthese des ATP-CrP- Vorrates statt[findet], als bei einer aktiven Pause“ (Friedrich, 2007, S.55).

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Komplexität der Energiebereitstellungsformen ein und formuliert die zentrale Fragestellung bezüglich der spezifischen Energiebereitstellung bei Marathonläufern.

2.0 Allgemeine Energiebereitstellung im Muskel: Es werden die molekularen Grundlagen der Muskelkontraktion und die fünf zentralen Energielieferanten (ATP, Kreatinphosphat, Kohlenhydrate, Fette, Proteine) detailliert erläutert.

3.0 Formen der Energiebereitstellung in der Muskulatur: Dieses Kapitel differenziert zwischen den verschiedenen anaeroben und aeroben Stoffwechselwegen und erläutert Konzepte wie die anaerobe Schwelle sowie die zeitliche Verschiebung der Energiebereitstellung.

4.0 Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes: Hier werden die theoretischen Konzepte auf die spezifische Belastung eines Marathons angewandt, wobei die Dominanz der Stoffwechselprozesse und die Optimierung durch Kohlenhydratzufuhr analysiert werden.

5.0 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse zur Bedeutung der anaeroben Schwelle, der stoffwechselbedingten Verschiebung von Kohlenhydraten zu Fetten und der Empfehlung zur Kohlenhydratzufuhr bei langen Belastungen.

Schlüsselwörter

Energiebereitstellung, Muskelkontraktion, ATP, Marathonlauf, Langzeitausdauer, Anaerobe Schwelle, Aerobe Glykolyse, Kohlenhydratstoffwechsel, Fettverbrennung, Laktat, Leistungsdiagnostik, Glukosespeicher, Sportphysiologie, Ausdauertraining, Stoffwechselverschiebung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den physiologischen Vorgängen der Energiebereitstellung im menschlichen Muskel unter spezieller Berücksichtigung von extremen Langzeitausdauerbelastungen wie dem Marathon.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die metabolischen Abläufe der ATP-Resynthese, die Unterscheidung zwischen aeroben und anaeroben Stoffwechselwegen und die Bedeutung von Nährstoffdepots für die Leistungsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Energiebereitstellung bei fortschreitender Belastungsdauer darzulegen und zu klären, wie sich die Nährstoffnutzung beim Marathonlauf verändert und ob externe Kohlenhydratzufuhr die Laufleistung positiv beeinflussen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse sportphysiologischer Fachliteratur und einschlägiger Trainingslehre basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der allgemeinen Energiebereitstellung im Muskel, die Analyse der verschiedenen Stoffwechselformen und deren Anwendung auf das spezifische Belastungsprofil des Marathonlaufes.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Energiebereitstellung, ATP, Langzeitausdauer III, anaerobe Schwelle, Glukose/Glykogen, Fettstoffwechsel und Marathonlauf.

Warum ist die anaerobe Schwelle für einen Marathonläufer so entscheidend?

Die anaerobe Schwelle markiert den Punkt, an dem Laktatbildung und Laktatabbau gerade noch im Gleichgewicht stehen; ein Überschreiten dieser Grenze führt bei Marathonläufern aufgrund von Übersäuerung schnell zum Belastungsabbruch.

Ist die Einnahme von Fruktose zur Leistungssteigerung während eines Marathons empfehlenswert?

Nein, der Autor weist darauf hin, dass Fruktose abführend wirken kann und zeitlich verzögert in Glukose umgewandelt wird, weshalb andere Kohlenhydrate wie Glukose oder Maltose vorzuziehen sind.

Wann sollte ein Läufer mit der Aufnahme von Kohlenhydraten während eines Wettkampfes beginnen?

Eine Zufuhr von Kohlenhydraten ist laut Arbeit bei Belastungsdauern unter 45 Minuten nicht nötig, da die eigenen Speicher ausreichen; für längere Wettkämpfe wird sie zur Vermeidung von Leistungsabfällen empfohlen.

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Details

Titel
Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Vertiefung bewegungs- oder trainingswiss. Fragestellung/ Bewegungs- und Trainingslehre
Note
1,3
Autor
Thomas Hildebrandt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V298219
ISBN (eBook)
9783656959885
ISBN (Buch)
9783656959892
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung der Energiebereitstellung Marathonlauf Langzeitausdauer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Hildebrandt (Autor:in), 2014, Die Entwicklung der Energiebereitstellung im Bereich der Langzeitausdauer III am Beispiel des Marathonlaufes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298219
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Leseprobe aus  23  Seiten
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