Dekadenz und Spleen. Das Pariser Spektakel aus der Perspektive Rilkes und Baudelaires


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015

25 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung der Großstädte und die Auswirkung auf das Individuum
a. Sozioökonomische Aspekte
b. Elemente der decandénce
c. Das Motiv des spleen

3. Ädieselbe Armut und vielleicht dieselbe Angst“: der Einfluss Baudelaires auf Rilkes Werk

4. Großstadt und Individuum im Kontext von Rilke und Baudelaire
a. Großstadt und individuelle Sinnkrise bei Baudelaire
b. Äsobald mein Auge Raum hatte“: Der Ausdruck der Sinnkrise in Rilkes ÄDie Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“

5. Schluss

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Paris [...] ist eine schwere, schwere, bange Stadt. Und die schönen Dinge, die da sind, machen mit ihrer strahlenden Ewigkeit doch nicht ganz gut, was man durch die Grausamkeit und Wirrheit der Gassen und die Unnatur der Gärten, Menschen und Dinge leiden muß. Paris hat für mein geängstigtes Gefühl etwas unsäglich Banges. Es hat sich ganz verloren, es rast wie ein bahnverirrter Stern auf irgendeinen schrecklichen Zusammenstoß zu. So müssen die Städte gewesen sein, von denen die Bibel erzählt, daß der Zorn Gottes hinter ihnen emporstieg, um sie zu überschütten und zu erschüttern.

Dieser Auszug aus einem Brief Rilkes an Otto Modersohn aus dem Jahr 19021 lässt die Schwierigkeiten der Anpassung des sensiblen Künstlers an die seiner Ansicht nach der Verdammung ausgesetzten Großstadt zu erkennen. Unter dem Einfluss der technischen Entwicklung und stetigen Modernisierung vor allem im Zuge des 19. Jahrhunderts wendet sich die Stadt aus Sicht des Künstlers zum Verfall, zur Dämonisierung.

Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über die Entstehung der Großstädte verschaffen und den Einfluss der sozialen, politischen und ökonomischen Veränderungen auf das Individuum darlegen. Darüber hinaus sollen, in Hinblick auf Baudelaires Gedichte aus dem Zyklus ÄFleurs du Mal“ und auf die Prosagedichte des ÄSpleen de Paris“ im Vergleich zu Rilkes Roman ÄDie Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“, die Einstellung des Künstlers zur Metropole und sein geistiges Erleben der Großstadt Paris dargestellt werden, wobei die Untergangserfahrung, das Motiv des spleen und das Durchleben einer existentiellen Krise, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Großstadt steht, berücksichtigt werden.

Einen Vergleich zwischen Autoren anzustellen ist nicht nur deswegen sinnvoll, weil die beiden in Paris gelebt und gedichtet haben, sondern vor allem weil Rilke sich intensiv mit Baudelaires Werk beschäftigt hat und dadurch von ihm eindeutig beeinflusst worden ist. Gerade weil sie unterschiedliche Epochen und sprachliche Räume vertreten, ist es wichtig Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzulegen.

Sowohl Baudelaire als auch Rilke weisen eine Faszination für das Hässliche, das Abstoßende, das Kränkliche in den ÄGestalten“ der Großstadt Paris auf, jedoch unterscheiden sie sich in ihrer Wahrnehmung und von daher in der Realisierung ihrer Gefühlszustände auf künstlerischer Ebene. Als Pioniere der jeweils eigenen Branche, Baudelaire als der erste Dichter, der sich mit der Ästhetik des Hässlichen befasst hat, und Rilke als der Verfasser des ersten Großstadtromans der deutschen Literatur2, stellen beide eine neue Ästhetik des Hässlichen, des sinnlich Kranken dar, und versuchen ihr etwas Schönes, künstlerisch Wertvolles abzugewinnen.

2. Die Entwicklung der Großstädte und die Auswirkung auf das Individuum

a. Sozioökonomische Aspekte

In der zweiten Hälfte des 19. Jahunderts hat die sozioökonomische Entwicklung der Gesellschaft, die mit dem Kapitalismus einherging, zur Abwanderung der Landbevölkerung in die Großstädte geführt, wo sich das Finanzkapital konzentrierte. Dieses explosionsartige Wachstum der Großstädte war einmalig in der Geschichte.

Paris ist die größte europäische Großstadt und von daher spiegelt sie am besten die Situation der demographischen, ökonomischen und insbesondere kulturellen Polarisierung ab. Aufgrund der zahlreichen Entdeckungen in Wissenschaft und Technik kommt es zu einer Revolutionierung dieser Bereiche, was einen starken Einfluss auf die Urbanisierung sowie auf die Lebensweise der Menschen hat. Im Prozess der Industrialisierung vollzog sich ein starkes Bevölkerungswachstum, eine Umgestaltung der agrarischen Produktionsstruktur, eine rasche Technisierung der gewerblichen Produktion, sowie eine bessere Verkehrserschließung3 und neue Kommunikationswege.

Auch in der Gesellschaft kam es zu wesentlichen Änderungen, so dass das Bürgertum an Macht gewann und dadurch auch das Interesse für Geld und materielle Güter anstieg. Für die Bauern bedeuteten diese Veränderungen einen Verlust an Grundbesitz und Erwerbsmöglichkeiten, so dass sie gezwungen wurden, in die Städte abzuwandern um Arbeit zu suchen. Die Einführung der Gewerbefreiheit führte zum Ruin eines großen Teils der Handwerker, wobei die Industriearbeiter in große Armut und Not getrieben wurden, da ihr Leben in der Großstadt von extremen Arbeitsbedingungen und elenden Wohnverhältnissen geprägt war.4 Ab etwa 1882 ist ein erheblicher Anstieg der Stadtbevölkerung festzustellen, die mit der Ausdehnung der Bürokratie Zugang zu einer großen Anzahl an Dienstleistungberufen fand.5 Trotz der Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen stellte die Großstadt für die Neuankömmlinge eine große Herausforderung dar. Sie waren mit dem Zwang der Anpassung an die Lebensbedingungen der Großstadt konfrontiert, und wussten sie diese Bedingungen zu nutzen, so bestand die Möglichkeit des Aufstiegs, der Selbstbestimmung und der Entfaltung. Wer dagegen daran scheiterte, sich anzupassen, war dem Verfall preisgegeben: desorientiert, ausgenutzt und unglücklich.

Das Bevölkerungswachstum hatte einen Mangel an Wohnplätzen zur Folge, der mit weiteren Schwierigkeiten einherging. Der Bau hoher Kastenhäuser sowie gemeinnütziger und kommunaler Wohnungen sollte das Unterbringen einer möglichst großen Anzahl von Menschen ermöglichen, die somit gezwungen waren, unter unmenschlichen Bedingungen zu wohnen. Leben in überfüllten, unhygienischen Wohnungen mit wenig Luft und Lichtkamen noch mangelhafte Ernährung und Trinkwasserversorgung aufgrund der schlechten Kanalisation hinzu, was darüber hinaus zur Erkrankung an Seuchen, Tuberkulose oder Typhus führte.6

Ähnlich den Wohnbedingungen waren auch die Arbeitsbedingungen, denn die rasche Technisierung erforderte ein umfassendes Training der Arbeiter, was Marx als Äfrühzeitige Dressur des Arbeiters“7 bezeichnet. Die Arbeit am Fließband bringt zugleich eine fremdung, Automatisierung, und Entindividualisierung des Arbeiters mit sich. Nicht nur im Beruf, sondern auch allgemein in der Gesellschaft und auf der Straße kann die Herstellung von ÄGleichförmigkeiten der Kleidung und des Benehmens, nicht zuletzt Gleichförmigkeiten des Mienenspiels“8 beobachtet werden. Benjamin bezeichnet dieses Erlebnis des Massenmenschen wie auch jenes des Arbeiters an der Maschinerie in Anlehnung an Edgar Allan Poes Konzept des Äman of the crowd“ als ÄChockerlebnis“9. Die von der Technik geprägte moderne Massengesellschaft stellt also eine Gefahr der Versachlichung und Entwürdigung für das Individuum dar. In einer solchen Gesellschaft herrscht ein Äextreme[r] Individualismus, der alle überindividuellen Werte an Bedeutung verlieren läßt und zwischenmenschliche Bindungen und Beziehungen auf ein Mindestmaß reduziert“.10

Die Chock-Erfahrung im Sinne Benjamins ist auf das Erleben des Künstlers zu übertragen und kann daher, so wie Rilke und Baudelaire es deutlich zeigen, als psychologischer Vorgang11 betrachtet werden. Die beiden Dichter entwickeln durch ihr eigenes Erleben eine Aversion gegen die industrialisierte, anonymisierte und materialistisch angelegte großstädtische Gesellschaft. Der von diesen Vorgängen überaus sensibilisierte Künstler, seiner Hilflosigkeit bewusst, reagiert defensiv, sogar abweisend, indem er sich der Isolation und der Einsamkeit hingibt und in Narzissmus und Ästhetizismus verfällt.12 Im Folgenden soll gezeigt werden, wie die ambivalente Haltung des Künstlers ausgedrückt als Faszination und Großstadtfeindschaft in Zusammenhang mit einer Untergangserfahrung gesetzt werden kann.

b. Elemente der decandénce

Das Konzept decandénce entstand zunächst als Manifest der Unzufriedenheit des Menschen mit dem vorherrschenden politischen und gesellschaftlichen Niedergang, die meist eng mit der Idealisierung vergangener besseren Zeiten einherging.13 Als Begriff etablierte sich decandénce erst im 15. Jahrhundert im Französischen, abgeleitet vom Mittellateinischen Ädecadentia“, was so viel wie ÄVerfall“ bedeutet.14 Autoren wie Montesquieu, Rousseau und Voltaire trugen dazu bei, dass sich der Begriff im 19. Jahrhundert auch als literarisches Phänomen endgültig durchsetzte. Weiterhin stand dieser für den Verfall der Zivilisation, für eine Zeit des Niedergangs, die also ausschließlich pejorativ empfunden wurde und inhaltlich durch die Freude am Hässlichen und Übertreibungen charakterisiert war.15 Die Umwendung von der negativ besetzten Konzeption zu einem positiven literarischen Begriff vollzog sich erst 1857 durch Charles Baudelaire. Die Neubewertung der decandénce erfolgt durch die Entfaltung einer positiven Einstellung gegenüber dem Verfall und dem Niedergang, so dass Genuss und Freude an der Schönheit des Niedergangs empfunden wird.16 Einige bekannte Motive bei Baudelaire, die der Verfallserfahrung und dem Endzeitgefühl völlig entsprechen, sind das Bild der untergehenden Sonne als Ausdruck des Sterbens (wie etwa im Gedicht ÄLe coucher du soleil“), die künstlichen Paradiese, die Flucht in den Traum und der Rausch (ÄUm nicht die schreckliche Last der Zeit zu spüren, die eure Schultern bricht, die euch zu Erde beugt - berauscht euch! Berauscht euch zügellos!“).17

Betrachtet man die décadence aber als Ende der Romantik, so wird diese zu einer Äneue[n] Form der Schönheit durch Ästhetisierung und Genuß des Untergangs, andererseits aber Nihilismus und totale Zerstörung, was das Leiden des Dichters nach sich zieht“.18 In seiner Unzufriedenheit mit der Äverständnislosen und feindlichen Welt“19 wendet sich der Künstler dem Hässlichen und Bösen zu und sucht daraus, etwas Schönes zu machen. Seine Aufgabe ist also, die Bewahrung der Ideale und die ÄSuche nach neuem Erstaunen“20 in einer von Tod und Untergang bedrohten Welt. Durch diese Leiden verursachende Bemühung des Künstlers, Schönheit ins Hässliche einzubauen, bildet sich eine Spannung zwischen Leiden und Idealität21 heraus, die zur Entstehung des Kunstwerks beiträgt. So wird die Schönheit das Medium, um aus dem melancholischen Zustand auszubrechen und einen Idealitätzustand zu erreichen, die ÄIdealität einer unbekannten Unendlichkeit“.22

Ähnlich ist auch bei Rilke die Großstadt ein Ort des Verfalls, denn sein empfindlicher Blick nimmt alles Lebende gleichzeitig als sterbend wahr (Äda saß diese junge Person mir gegenüber in der Elektrischen Bahn und starb“23 ), genauso wie er von dem unaufhaltsamen Verfließen der Zeit gekränkt ist (ÄIst es möglich, dass alle Wirklichkeiten nichts sind für sie; dass ihr Leben abläuft, mit nichts verknüpft, wie eine Uhr in einem leeren Zimmer ?“). Außerdem sieht er alles Lebende von dem Verfließen der Zeit bedroht (Äda erkrankte sie gerade, oder vielmehr, sie fing gleich an zu sterben, langsam und trostlos abzusterben an der ganzen Oberfläche“24 ). Diese Einstellungen widerspiegeln sich nicht nur in dem Roman, sondern auch permanent in Rilkes Briefen.25

In Hinblick auf Baudelaire und Rilke kann man also feststellen, dass die Großstadt dem Künstler den Eindruck verleiht, dass alles Existierende der Vergänglichkeit unterworfen sei. Sein sensibler Blick erkennt in all dem, was ihn umgibt, den Untergang von Paris.

c. Das Motiv des spleen

Der Begriff Spleen dominiert über das ganze 19. Jahrhundert, von seinen Anfängen in der Romantik als Ämal du siècle“ bis hin zum Baudelaireschen Spleen, der als epochenmachendes Vorbild für die Symbolisten dient.

[...]


1 An Otto Modersohn, Paris, am Silvestertage 1902. In: Rilke, Rainer Maria: Gesammelte Briefe in sechs Bänden. Ruth Sieber-Rilke, Carl Sieber (Hg.), Leipzig 1936-1939, S. 294.

2 Neumeyer, Harald: Der Flaneur. Konzeptionen der Moderne. In: Epistemata. Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft. Band 252 - 1999, Königshausen & Neumann, Würzburg, 1999, S. 211.

3 Berg, Rudolf, Selbmann, Rolf: Grundkurs deutsche Geschichte. Ein Lehr- und Arbeitsbuch für die Kollegstufe in Bayern. Band 1: 1800-1918, 4. Auflage. Cornelsen Verlagsgesellschaft, Bielefeld, 1988, S. 94.

4 Ebd.

5 Pleister, Michael: Das Bild der Großstadt in der Dichtung Robert Walsers, Rainer Maria Rilkes, Stefan Georges, und Hugo von Hofmannsthals. 2., überarb. und erg. Aufl. In: Hamburger Philologische Studien. Band 53. Hamburg: Buske, 1990, S. 14.

6 Ebd., S. 16.

7 Marx, Karl: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Ungekürzte Ausg. nach der 2. Aufl. von 1872. [Ed. Karl Korsch.] Bd. I. Berlin 1932, S. 402. zitiert nach: Benjamin, Walter: Charles Baudelaire. Ein Lyriker im Zeitalter des Hochkapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt a.M., 1974, S. 127.

8 Benjamin, Walter: Charles Baudelaire. Ein Lyriker im Zeitalter des Hochkapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1974, S. 127.

9 Ebd., S. 128.

10 Pleister (wie Anm. 5), S. 21.

11 Bohrer, Karl Heinz: Der Abschied. Theorie der Trauer: Baudelaire, Goethe, Nietzsche, Benjamin, Suhrkamp Verlag, 1996, S. 101f.

12 Pleister (wie Anm. 5), S. 20.

13 Wild, Ariane: Poetologie und Décadence in der Lyrik Baudelaires, Verlaines, Trakls und Rilkes, Könighausen & Neumann, Würzburg 2002. In: Epistemata. Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft. Band 387-2002, S. 27.

14 Ebd.

15 Ebd., S. 29.

16 Ebd., S. 32.

17 Baudelaire, Charles: Enivrez-vous!/Berauscht euch!. In: Die Blumen des Bösen. Der Spleen von Paris. Französisch und deutsch. Mit einem Kommentar von Manfred Starke. Insel-Verlag Anton Kippenberg, Leipzig, 1973, S. 451 (Im Folgenden zitiert als CB).

18 Wild (wie Anm. 13), S. 58.

19 Ebd., S. 71.

20 Ebd., S. 66.

21 Ebd., S. 70.

22 Ebd., S. 73.

23 Rilke, Rainer Maria: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Anaconda Verlag, Köln, 2005, S. 85 (Im Folgenden zitiert als MLB).

24 Ebd., S. 122.

25 Vgl. auch Wild (wie Anm. 13), S. 229f.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Dekadenz und Spleen. Das Pariser Spektakel aus der Perspektive Rilkes und Baudelaires
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltung
Metropolis Now! Die Großstadt als Ort der modernen Sinnkrise
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V298229
ISBN (eBook)
9783656947196
ISBN (Buch)
9783656947202
Dateigröße
937 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Großstadt, Sinnkrise, Paris, Dekadenz, Spleen, décadence, Rainer Maria Rilke, Charles Baudelaire, Symbolismus, verfemter Dichter, mal du siècle, Ennui, Prosagedicht, Malte Laurids Brigge, Fleurs du Mal, Moderne, Flaneur, Massengesellschaft, Walter Benjamin, Spleen de Paris, Metropole, Armut, Krankheit, Tod, Großstadtfeindschaft, Todesangst, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Spektakel
Arbeit zitieren
Maria Baciu (Autor), 2015, Dekadenz und Spleen. Das Pariser Spektakel aus der Perspektive Rilkes und Baudelaires, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298229

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