Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Werbebildern der „Denim X AW Kampagne“ des Modeschöpfers Alexander Wang, die im Dezember vergangenen Jahres weltweit für viele Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten sorgte. Die zwei veröffentlichten Werbeplakate der Kampagne zeigen eine lasziv räkelnde junge Frau, die lediglich von einer Jeanshose, die bis zum Knie heruntergezogen ist, bedeckt wird.
Eine erfolgreiche Verkaufsstrategie oder eine Überschreitung sinnvoll eingesetzter Erotik?
Ziel der Hausarbeit ist es diese Frage zu beantworten, indem erst auf die Person Alexander Wang und seine Mode im Allgemeinen eingegangen wird. Anschließend gibt das Thema der Sexualität in der Mode und die eingesetzte Sexualität in den Werbebildern weitere Aufschlüsse darüber, weshalb der Modeschöpfer seine recht eintönige Jeanskollektion auf eine solch obszöne und polarisierende Art und Weise promoten wollte.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Alexander Wang
3 Jeanskampagne „Denim X AW“
3.1 Die Kampagnenbilder
3.2 Sexualität in der Mode
3.3 Sex Sells
4 Schluss
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht die provokanten Werbebilder der „Denim X AW“-Kampagne von Alexander Wang und analysiert, ob der Einsatz von Erotik als strategisches Marketinginstrument zur Verkaufsförderung dient oder eine Grenzüberschreitung darstellt.
- Analyse der Marketingstrategie hinter der „Denim X AW“-Kampagne
- Untersuchung der Rolle von Sexualität in der Modewerbung
- Historischer Kontext der Verbindung zwischen Mode und Erotik
- Psychologische Aspekte des „Sex Sells“-Prinzips
- Bewertung der Markenstrategie von Alexander Wang
Auszug aus dem Buch
3.1 Die Kampagnenbilder
Obige Bilder zeigen die beiden Anzeigebilder der Werbekampagne, die von Star Fotograf Steven Klei fotografiert wurde. Model der Jeansmarke ist das Supermodel Anna Ewers, welches in aufreizenden, fast pornografischen Posen zu sehen ist. Die Deutsche räkelt sich auf dem ersten Bild, lediglich bekleidet in einer Jeans, die bis zu den Knien heruntergezogen ist, lasziv und eingeölt auf einem schwarzen Ledersessel. Ihre Brustpartie wird dabei nur spärlich durch den Labelname „Denim X Alexander Wang“ bedeckt. Das weitere Kampagnen-Bild zeigt den Schritt des blonden Models, wobei ihre Hand zwischen den eingeölten Oberschenkel platziert ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der kontrovers diskutierten Werbekampagne ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Sinnhaftigkeit der eingesetzten Erotik.
2 Alexander Wang: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Werdegang des Modeschöpfers Alexander Wang, seine Einflüsse und seinen Aufstieg in der Modebranche.
3 Jeanskampagne „Denim X AW“: Das Kapitel beleuchtet die Entstehung und mediale Wahrnehmung der Kampagne, unterteilt in die visuelle Gestaltung, historische Hintergründe und das Marketingprinzip.
3.1 Die Kampagnenbilder: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Bildsprache der Kampagnenfotos und die Inszenierung des Models Anna Ewers.
3.2 Sexualität in der Mode: Hier wird der historische Kontext erörtert, wie Mode seit Jahrhunderten mit sexuellen Reizen arbeitet, um wirtschaftliche Erfolge zu erzielen.
3.3 Sex Sells: Dieses Kapitel analysiert das psychologische Phänomen, warum emotional aufgeladene oder erotische Werbung die Erinnerung an Produkte stärkt.
4 Schluss: Die Schlussbetrachtung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet kritisch, ob die Provokation als notwendiges Mittel in der heutigen Denim-Branche gerechtfertigt ist.
Schlüsselwörter
Alexander Wang, Denim X AW, Modewirtschaft, Sexualität in der Mode, Sex Sells, Werbestrategie, Marketing, Anna Ewers, Provokation, Erotik, Modebranche, Konsumentenpsychologie, Markenimage, Kampagnenbilder, Bekleidungsindustrie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?
Die Arbeit analysiert die kontroverse Werbekampagne „Denim X AW“ des Designers Alexander Wang und untersucht das Spannungsfeld zwischen Erotik als Marketinginstrument und dessen gesellschaftlicher Wahrnehmung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die Markenstrategie von Alexander Wang, die historische Bedeutung von Sexualität in der Mode sowie psychologische Wirkungsmechanismen von provokanter Werbung.
Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?
Die Arbeit geht der Frage nach, ob die explizite Darstellung in den Werbebildern eine erfolgreiche Verkaufsstrategie darstellt oder eine Überschreitung sinnvoll eingesetzter Erotik bedeutet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Untersuchung, die sich auf Literaturrecherche, historische Beispiele und die visuelle Analyse der Kampagnenbilder stützt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Designers, die detaillierte Bildbeschreibung der Kampagne, einen historischen Abriss zum Thema Sexualität in der Mode und eine betriebswirtschaftlich-psychologische Betrachtung von „Sex Sells“.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Alexander Wang, Sex Sells, Werbestrategie, Modewirtschaft und Erotik in der Werbung charakterisieren.
Welche Rolle spielt das Model Anna Ewers in der Argumentation?
Anna Ewers dient als Fallbeispiel für die spezifische Inszenierung im Kontext der Kampagne, wobei ihre Darstellung als Ausgangspunkt für die Debatte über pornografisch anmutende Posen in der Modewerbung genutzt wird.
Warum wird im Dokument auf den „Kelvin-Klein-Effekt“ verwiesen?
Der Vergleich dient dazu, Alexander Wangs Kampagne in eine Tradition von Modewerbung einzuordnen, die gezielt mit viel Haut und schlüpfrigen Posen arbeitet, um Aufmerksamkeit zu generieren.
- Arbeit zitieren
- Valentina Breuer (Autor:in), 2015, Alexander Wangs "Denim X AW Kampagne". Eine erfolgreiche Verkaufsstrategie oder eine Überschreitung sinnvoll eingesetzter Erotik?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298246