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Die Six Sigma Methode als Weiterentwicklung des Total Quality Managements

Title: Die Six Sigma Methode als Weiterentwicklung des Total Quality Managements

Diploma Thesis , 2004 , 67 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tanja Krause (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Einer der bekanntesten und mittlerweile oftmals als Synonym für Qualitätsmanagement angewendeten Begriffe ist das Total Quality Management. Darunter wird ein ganzheitlicher Ansatz verstanden, um Qualitätsbewusstsein und damit Qualitätsstandards in Unternehmen zu implementieren. Seit Ende der 90er Jahre wird ein neuer Ansatz als Weiterentwicklung und Verbesserung im Rahmen des Total Quality Managements stark diskutiert: die Six Sigma Methode. Diese zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Erfolge der Qualitätsverbesserung durch eine stringentere Umsetzung realisiert werden sollen und damit unter anderem der Reingewinn im Vergleich zum Total Quality Management schneller verbessert werden soll.

Ziel dieses Buches ist es, sowohl den Total Quality Management Ansatz als auch die Six Sigma Methode darzustellen und anschließend in einer vergleichenden Analyse festzustellen, ob beziehungsweise inwieweit es sich bei Six Sigma um eine Weiterentwicklung des Total Quality Managements handelt. Hierzu wird zuerst das Total Quality Management Konzept definiert und anschließend werden die verfolgten Ziele, die zu erfüllenden Aufgaben sowie die notwendigen Bausteine für eine erfolgreiche Umsetzung dargestellt. Die Six Sigma Methode wird nach dem gleichen Aufbau wie das Total Quality Management erläutert, so dass anhand der dargelegten Merkmale eine vergleichende Analyse vorgenommen werden kann. Abschließend wird ein zusammenfassender Ausblick über die gewonnenen Erkenntnisse gegeben.

Excerpt


1. Einleitung

2. Darstellung des Total Quality Management Konzepts

2.1 Definition des Total Quality Managements

2.2 Ziele des Total Quality Managements

2.3 Aufgaben des Total Quality Managements

2.4 Bausteine des Total Quality Managements

2.4.1 Personelle Rahmenbedingungen

2.4.2 Instrumente und Werkzeuge

3. Darstellung der Six Sigma Methode

3.1 Definition der Six Sigma Methode

3.2 Ziele der Six Sigma Methode

3.3 Aufgaben der Six Sigma Methode

3.4 Bausteine der Six Sigma Methode

3.4.1 Personelle Rahmenbedingungen

3.4.2 Instrumente und Werkzeuge

4. Kritische Analyse

4.1 Gegenüberstellung der Six Sigma Methode und des Total Quality Management Konzepts

4.2 Schlussfolgerung

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das Total Quality Management (TQM) und die Six Sigma Methode gegenüberzustellen, um zu evaluieren, ob Six Sigma tatsächlich als Weiterentwicklung des TQM betrachtet werden kann. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die inhaltlichen Gemeinsamkeiten sowie die methodischen Unterschiede und spezifischen Neuerungen, die durch Six Sigma in die Unternehmenspraxis eingebracht werden.

  • Grundlagen und Philosophie des Total Quality Managements
  • Methodik, Ziele und Instrumente der Six Sigma Methode
  • Vergleichende Analyse beider Managementkonzepte
  • Untersuchung von personellen Rahmenbedingungen und Rollenmodellen
  • Bewertung des Fortschritts von TQM zu Six Sigma

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition der Six Sigma Methode

Unter Six Sigma wird in der Literatur ein Synonym für ‚Null-Fehler Qualität’ verstanden. Ursprünglich stammt der Begriff Six Sigma aus der Statistik, wobei Sigma (σ) die Standardabweichung eines Prozesses beschreibt. Wirtschaftlich ausgedrückt gibt Sigma das Qualitätsniveau eines Prozesses an. Dieses durch Sigma beschriebene Qualitätsniveau wird umso besser, je höher der Sigma Wert ist. Das bedeutet, dass bei einer Prozessleistung mit einem hohen Sigma Wert weniger Fehler gemacht werden, als bei einem niedrigeren Sigma Wert bzw. dass die Ausbeute an fehlerfreien Produkten oder Prozessen mit der Höhe des Sigma Wertes steigt.

Six Sigma bedeutet hierbei, dass bei einem durchgeführten Prozess nur eine Fehlerrate von 3,4 Fehlern pro eine Millionen Möglichkeiten (FpMM) entsteht, also auf einem sehr hohen Qualitätsniveau produziert wird. Aus diesem doch eher mathematischen Grundverständnis ist die Six Sigma Methode entstanden. Sie bezeichnet eine systematische und strukturierte Vorgehensweise zur qualitativen Verbesserung von Produkten, Prozessen und Abläufen in allen Unternehmensbereichen. Anders ausgedrückt ist Six Sigma ein Verfahren zur Produktivitätssteigerung durch konsequentes Senken der Fehlerraten bei Produkten, Prozessen und Dienstleistungen. Eine Definition, die alle Aspekte von Six Sigma einschließt, haben Pande, Neumann und Cavanagh aufgestellt: „Six Sigma ist ein umfassendes und flexibles System, um Geschäftserfolg zu erreichen, zu erhalten und zu maximieren. Six Sigma wird einzig vorangetrieben durch ein tiefes Verständnis der Kundenbedürfnisse, eine disziplinierte Verwendung von Fakten, Daten und statistischen Analysen sowie durch große Aufmerksamkeit in Bezug auf Durchführung, Verbesserung und Neugestaltung von Geschäftsprozessen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Marktanteilen und Kundenzufriedenheit für den Unternehmenserfolg dar und führt in die Themen TQM und Six Sigma als Managementstrategien ein.

2. Darstellung des Total Quality Management Konzepts: Dieses Kapitel definiert TQM als ganzheitlichen Ansatz zur Qualitätsverbesserung und erläutert dessen Ziele, Aufgaben sowie die organisatorischen Bausteine.

3. Darstellung der Six Sigma Methode: Das Kapitel beschreibt den statistischen Ursprung und die systematische Vorgehensweise von Six Sigma, einschließlich spezifischer Rollenkonzepte und Instrumente.

4. Kritische Analyse: In diesem Teil werden beide Ansätze einander gegenübergestellt, um zu prüfen, inwieweit Six Sigma eine inhaltliche oder prozessuale Weiterentwicklung von TQM darstellt.

5. Ausblick: Der Ausblick resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und diskutiert das Potenzial für zukünftige Entwicklungen und Kombinationen von Six Sigma mit weiteren Managementansätzen.

Schlüsselwörter

Total Quality Management, TQM, Six Sigma, Prozessorientierung, Qualitätsmanagement, Fehlerrate, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung, Belt-System, statistische Analysen, Null-Fehler-Qualität, Managementkonzept, Effizienzsteigerung, Unternehmensführung, DMAIC.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen dem Total Quality Management und der Six Sigma Methode mit dem Ziel festzustellen, ob Letztere als Weiterentwicklung des TQM bezeichnet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definitionen und Ziele beider Ansätze, die organisatorischen Rahmenbedingungen, der Einsatz von Instrumenten sowie eine kritische Gegenüberstellung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob Six Sigma tatsächlich eine Evolution des TQM darstellt oder ob lediglich bestehende Konzepte unter einem neuen Namen vermarktet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Gegenüberstellung von Fachliteratur, um die Ziele, Aufgaben und Implementierungsstrukturen der beiden Managementkonzepte systematisch zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung des TQM und der Six Sigma Methode, gefolgt von einer kritischen Analyse ihrer strukturellen Unterschiede und Ähnlichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Null-Fehler-Qualität, Prozessmanagement, Kundenorientierung, das Belt-System sowie Methoden zur Fehlerreduktion.

Welche Rolle spielt das Belt-System bei Six Sigma?

Das Belt-System ist ein hierarchisches Ausbildungs- und Rollenmodell, das als interne Unternehmensberatung fungiert und entscheidend für die zielgerichtete Umsetzung von Verbesserungsprojekten ist.

Warum wird das Six Sigma Messsystem als Intensivierung bezeichnet?

Durch die Standardisierung der Leistungsangaben in FpMM (Fehler pro Millionen Möglichkeiten) ermöglicht Six Sigma eine präzisere Erfolgsbewertung und Vergleichbarkeit, was eine deutliche Intensivierung gegenüber dem allgemeineren TQM-Ansatz darstellt.

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Details

Title
Die Six Sigma Methode als Weiterentwicklung des Total Quality Managements
College
University of Applied Sciences Koblenz  (Fachbereich Betriebswirtschaft)
Course
Betriebswirtschaftslehre
Grade
1,0
Author
Tanja Krause (Author)
Publication Year
2004
Pages
67
Catalog Number
V29840
ISBN (eBook)
9783638312622
ISBN (Book)
9783638703147
Language
German
Tags
Sigma Methode Weiterentwicklung Total Quality Managements Betriebswirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Krause (Author), 2004, Die Six Sigma Methode als Weiterentwicklung des Total Quality Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29840
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