Das Semesterende: Die Referate sind gehalten, die heiße Klausurenphase ist vorbei, die Ferien können kommen – wäre da nicht die Haus- oder gar Abschlussarbeit, die geschrieben werden muss.
Das Problem: Mit der Inhaltsrecherche und dem Schreiben des Textes allein ist es nicht getan. Falsche Seitenzahlen, verschobene Absätze, ungleiche Seitenränder und verschwundene Abbildungen kurz vor dem Abgabetermin sind der Alptraum jedes Studenten – denn sie kosten Zeit und Nerven.
Die Lösung: Dieser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt die wichtigsten Funktionen in Word 2010, die das Schreiben eines wissenschaftlichen Textes vereinfachen und beschleunigen – vom perfekten Seitenlayout über automatisch erstellte Verzeichnisse bis zum Setzen von sich selbst aktualisierenden Fuß- und Endnoten.
Aus dem Inhalt:
- Seitenlayout festlegen;
- Einzüge und Textausrichtung;
- Überschriften und Verzeichnisse erstellen;
- Fuß- und Endnoten einfügen;
- Seitenzahlen und Abschnitte formatieren;
- Verweise und Verlinkungen;
- Abbildungen, Grafiken und Diagramme;
- Der perfekte Ausdruck.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Zeit sparen und Ärger vermeiden
1.1 Neben dem Inhalt zählt auch die Form einer Arbeit
1.2 Die 5 wichtigsten Word-Funktionen im Überblick
2 An die Arbeit!
2.1 Erste Vorbereitung: Seite einrichten und Seitenlayout festlegen
Seitenränder und Ausrichtung festlegen
2.2 Titelseite
2.3 Dokumentvorlagen erstellen
2.4 Formatvorlagen vorbereiten, anpassen und verwenden
Formatvorlagen – die Vorbereitung
Formatvorlagen-Beispiel 1: Überschriften formatieren
Neue Formatvorlagen erstellen
3 Verzeichnisse
3.1 Automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen und aktualisieren
3.2 Abbildungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis
Beschriftungen einfügen
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis erstellen
4 Das Einmaleins der Formatierung
4.1. Die Basics: Fett, kursiv & Co.
4.2 Nummerierungen und Aufzählungen
4.3 Kopf- und Fußzeile: Seitenzahlen und andere feste Seitenelemente
Textelemente einfügen
4.4 Tabellen erstellen
4.5 Fuß- und Endnoten einfügen
4.6 Indexeinträge erstellen
4.7 Seitenumbrüche und Abschnitte
Seitenzahlen einfügen und formatieren
Seite im Querformat einfügen
5 Verweise und Verlinkungen
5.1 Querverweise
5.2 Hyperlinks einfügen
Textmarke erstellen
Hyperlink zu Textmarken und Überschriften im aktuellen Dokument erstellen
Hyperlink zu Dateien oder Webseiten
Hyperlink für eine E-Mail-Adresse erstellen
Hyperlink für ein neues Dokument
Einfache Eingabe einer URL
6 Abbildungen, Grafiken, Diagramme
6.1 Bilder einfügen und bearbeiten
Bilder einfügen
Bilder bearbeiten
6.1 Diagramme einfügen und bearbeiten
Diagramm einfügen
Daten formatieren
Datenreihen formatieren
Achsen formatieren
7 Druckvorbereitung
7.1 Druckeinstellungen
7.2 PDF-Export
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, Studierenden eine praktische Anleitung an die Hand zu geben, um wissenschaftliche Arbeiten effizienter und professioneller mit Microsoft Word 2010 zu formatieren, wodurch Zeit gespart und die Nerven bei der Erstellung von Haus- und Abschlussarbeiten geschont werden sollen.
- Automatisierung der Dokumentstruktur durch Formatvorlagen
- Erstellung und Verwaltung automatischer Verzeichnisse (Inhalt, Abbildungen, Tabellen)
- Professionelle Handhabung von grafischen Elementen wie Bildern und Diagrammen
- Korrektes Layoutmanagement, inklusive Kopf-/Fußzeilen und Abschnittswechseln
Auszug aus dem Buch
Formatvorlagen vorbereiten, anpassen und verwenden
Formatvorlagen sind für schnelles Arbeiten unverzichtbar, gerade bei akademischen Texten. Durch Formatvorlagen kannst du jeden Texttyp, der in deiner Arbeit wiederholt auftritt, nach deinen Vorstellungen blitzschnell formatieren – so beispielsweise den Fließtext, die Überschriften, Aufzählungen, Texte in Tabellen oder längere Zitat-Einschübe.
Über diese Formatvorlagen lassen sich zentral alle wichtigen Formateinstellungen ändern und speichern. Hierbei werden deine Änderungen im Anschluss sofort für alle Textteile in deiner Arbeit übernommen, die der jeweiligen Formatvorlage zugeordnet sind. So kannst du z. B. die Schriftart oder die Größe aller Überschriften, die mit der Formatvorlage Überschrift 1 formatiert sind, mit einer einmaligen Anpassung gleichzeitig ändern. Sehr praktisch!
Darüber hinaus greifen andere unverzichtbare Funktionen wie das Inhaltsverzeichnis Menü auf im Text angelegte Formatvorlagen zurück, um beispielsweise aus allen Textteilen, die als Kapitelüberschriften definiert wurden, eine automatische Gliederung zu erstellen.
Wir zeigen dir hier zunächst, wie du auf das Formatvorlagen-Menü zugreifst, Vorlagen anpasst und damit deine Überschriften bzw. Teile deiner Arbeit formatierst.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Zeit sparen und Ärger vermeiden: Das Kapitel erläutert die Bedeutung einer sauberen äußeren Form bei wissenschaftlichen Arbeiten und gibt einen Überblick über die fünf zentralen Word-Funktionen für ein effizientes Arbeiten.
2 An die Arbeit!: Hier werden die Grundlagen behandelt, von der Einrichtung des Seitenlayouts und der Gestaltung der Titelseite bis hin zur Erstellung von Dokumentvorlagen und der effektiven Nutzung von Formatvorlagen.
3 Verzeichnisse: Dieses Kapitel beschreibt, wie man ein automatisches Inhaltsverzeichnis erstellt sowie Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse durch korrekte Beschriftungen generiert.
4 Das Einmaleins der Formatierung: Ein umfassender Leitfaden zu grundlegenden Formatierungen wie Fettdruck, Nummerierungen, Kopf- und Fußzeilen, Tabellenerstellung, Fußnoten sowie dem Index und komplexeren Seitenumbruch-Funktionen.
5 Verweise und Verlinkungen: Das Kapitel erklärt, wie man professionelle Querverweise einfügt und verschiedene Arten von Hyperlinks erstellt, um die Navigation innerhalb und außerhalb des Dokuments zu ermöglichen.
6 Abbildungen, Grafiken, Diagramme: Hier liegt der Fokus auf der Einbindung und Bearbeitung grafischer Elemente sowie der systematischen Erstellung und Formatierung von Diagrammen zur Ergebnisdarstellung.
7 Druckvorbereitung: Abschließend wird gezeigt, wie man Druckeinstellungen optimiert und das Dokument korrekt als PDF exportiert, inklusive der Einbettung von Schriften.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Arbeiten, Microsoft Word 2010, Formatvorlagen, Inhaltsverzeichnis, Seitenlayout, Dokumentvorlage, Tabellen, Abbildungsverzeichnis, Fußnoten, Index, Querverweise, Hyperlinks, Diagramme, PDF-Export, Abschlussarbeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dient als praktischer Ratgeber für Studierende, um den Schreib- und Formatierungsprozess von wissenschaftlichen Haus- und Abschlussarbeiten mit Microsoft Word 2010 durch den gezielten Einsatz von Automatisierungsfunktionen zu vereinfachen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Strukturierung von Dokumenten durch Formatvorlagen, der automatisierten Erstellung von Verzeichnissen, der Einbindung von Medien, der Handhabung von Verweisen und der finalen Druckvorbereitung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, den Stress bei der Formatierung zu minimieren und den Studierenden zu zeigen, wie sie Word als Werkzeug nutzen können, um Zeit zu sparen und ein formal einwandfreies Dokument zu erstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine handlungsorientierte Anleitung, die Schritt für Schritt mittels Screenshots und Erklärungen die technischen Funktionen der Software vermittelt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Dokumentstruktur, die Automatisierung von Verzeichnissen, die grundlegende Formatierung von Text, die Erstellung von Verweisen und Hyperlinks sowie die Integration von Grafiken und Diagrammen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Formatvorlagen, wissenschaftliches Arbeiten, Dokumentenstrukturierung, Automatisierung und Word-Effizienz.
Warum sind Abschnittsumbrüche in wissenschaftlichen Arbeiten so wichtig?
Abschnittsumbrüche sind notwendig, um innerhalb eines Dokuments verschiedene Formatierungen vorzunehmen, etwa wenn die Seitenzahlen bei unterschiedlichen Abschnitten neu beginnen sollen oder eine Seite im Querformat benötigt wird.
Wie kann man verhindern, dass sich die Formatierung bei verknüpften Bildern ändert?
Die Autoren empfehlen, Grafiken nicht nur zu verknüpfen, sondern sie gegebenenfalls fest einzubinden oder die gesamte Grafik als Bild zu speichern, um die Stabilität bei vielen kleinen Elementen zu gewährleisten.
Was ist bei der Erstellung von Diagrammen besonders zu beachten?
Es wird betont, die Achsen systematisch zu formatieren, damit unterschiedliche Diagramme im Dokument vergleichbar bleiben und die Ergebnisse nicht durch inkonsistente Skalierungen verfälscht dargestellt werden.
- Arbeit zitieren
- Caroline Schnitzer (Autor:in), Elena Zharikova (Autor:in), Peter Schmid-Meil (Autor:in), 2015, Hausarbeiten und Abschlussarbeiten besser schreiben mit Word 2010, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298626