Die operante Konditionierung. Ein Experiment mit Bezug zur Theorie


Seminararbeit, 2015

8 Seiten

Taylor Bruhn (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Das Experiment

2. Die Durchführung
Tag 1
Tag 2
Tag 2-5
Tag 6
Tag 7-10
Tag 11-13
Tag 14

3. Die Ergebnisse
Tag 1
Tag 2
Tag 2-5
Tag 6
Tag 7-10
Tag 11-13
Tag 14

4. Probleme / Schwierigkeiten

5. Bezug zu Theorien der operanten Konditionierung

Literaturverzeichnis

1. Das Experiment

Für das Experiment zur operanten Konditionierung kam mein dreijähriger Hund zum Einsatz. Das Experiment wurde von mir geplant, durchgeführt und anschließend auf der Basis meiner Vorgehensweise und der Ergebnisse im Hinblick auf die Theorien zur operanten Konditionierung interpretiert.

Ich führe meinen Hund täglich aus. Dabei beschränken wir uns aber oftmals lediglich auf das Waldstück vor dem Haus, da mein Hund Angst vor dem Betreten einer Brücke hat. Unter dieser Brücke verläuft eine Autobahn, die viel Lärm von sich gibt. Vor diesen Geräuschen fürchtet sich mein Hund und weigert sich auch nur einen Schritt auf die Brücke zu machen. In diesem Experiment will ich mittels operante Konditionierung meinen Hund dazu bringen, die Brücke zu betreten auch letztlich auch zu überqueren. Ziel ist es also, seine Angst vor den Autobahngeräuschen zu mindern oder im besten Fall ganz aufzuheben. Hilfsmittel für das Experiment sind eine Leine und ein Futterbeutel mit Leckereien. Im Verlauf des Experiments wird eine zweite Person benötigt. Insgesamt wurden für die operante Konditionierung 14 Tage eingeplant.

2. Die Durchführung

Tag 1

Am ersten Tag des Experiments führe ich wie gewohnt meinen Hund aus. Hierzu gehen wir in das Waldstück vor dem Haus. Nach dem eigentlichen Spazierengehen bewege ich mich mit meinem Hund in Richtung der Brücke. Kurz vor der Brücke bleibe ich stehen und beobachte seine Reaktion. Daraufhin versuche ich weiter zu gehen. Ich beende meinen Versuch für diesen Tag, ihn an die Brücke zu gewöhnen.

Tag 2

An Tag 2 gehen mein Hund und ich nach dem Spaziergang erneut an die Brücke. Diesmal habe ich den Futterbeutel dabei. Wir stehen kurz vor der Brücke. Ich nehme eine Leckerei aus den Futterbeutel und lege es ca. ein Meter weit auf die Brücke. Hier sei angemerkt, dass ich als Vorbereitung für dieses Experiment meinem Hund zwei Wochen keine Leckereien gegeben habe. Falls mein Hund einen Schritt auf die Brücke zu macht, wird er belohnt. Falls er sich nicht von der Stelle rührt, wird ihm die Leckerei verweigert und diese wieder deutlich in den Futterbeutel gesteckt.

Tag 2-5

An den Tagen Zwei bis Fünf wird die Leckerei ebenfalls ein Meter weit auf die Brücke gelegt. Mein Hund wird weiterhin belohnt, wenn er sich bemüht, die Brücke zu betreten, beziehungsweise er sich die in einem Meter Entfernung liegende Belohnung selbst holt. Belohnung erfolgt nun zusätzlich verbal und mit Streicheleinheiten, wenn mein Hund die Belohnung selbst abholt.

Tag 6

Am sechsten Tag wird die Leckerei zwei Meter auf die Brücke gelegt. Außerdem bekommt mein Hund nur noch eine Belohnung, wenn er diese auch selbst abholt.

Tag 7-10

Nach einer Woche wird die Entfernung auf zehn Meter gesteigert. Hierzu steht eine zweite Person mit meinem Hund am Brückenanfang. Ich gehe zehn Meter weit und fasse in den Futterbeutel, so dass mein Hund es sieht, und lege die Belohnung auf den Boden. Mein Hund bekommt die Leckerei nur wenn er sie sich selbst abholt. An den Tagen Acht, Neun und Zehn wird dies wiederholt. Jedes Mal, wenn mein Hund von sich aus auf mich zu kommt und die Belohnung abholt, lobe ich ihn zusätzlich mit Streicheleinheiten.

Tag 11-13

Am elften Tag benötige ich erneut eine zweite Person. Dieser hält meinen Hund erneut fest. Dann zeige ich meinem Hund die Leckerei und gehe bis fast an das Ende der Brücke und stelle sicher, dass mein Hund mich und die Belohnung beobachtet. Ich lege die Belohnung auf den Boden und beobachte seine Reaktion.

Tag 14

Am letzten Tag des Experiments führe ich meinen Hund wie gewohnt aus und gehe mit ihm danach auf die Brücke zu. Wir halten nicht an und versuchen die Brücke zu überqueren. Falls mein Hund dies ohne Probleme schafft, belohne ich ihn mit einer Leckerei und lobe ihn zusätzlich. In den nachfolgenden Tagen soll die Belohnung wegfallen und der Weg über die Brücke als normaler und täglicher Bestandteil des Spaziergangs aufgenommen werden.

3. Die Ergebnisse

Tag 1

Mein Hund wurde nervöser, je weiter wir uns der Brücke näherten. Man bemerkte sein deutliches Zittern und seine allgemeine Nervosität. So blieb er vor der Brücke stehen, obwohl ich weiter ging und spannte so die Leine. Diese Reaktion beendete die Übung für Tag 1.

Tag 2

Als wir vor der Brücke standen, zeigten sich dieselben Reaktionen wie am Vortag. Mein Hund zeigte erneut deutliche Anzeichen von Nervosität und Angst. Ich legte eine Leckerei einen Meter weit auf die Brücke. Mein Hund bemerkte das Futter und machte einen Schritt darauf zu. Es blieb allerdings bei diesem einem Schritt. Man merkte deutlich seine Abneigung gegenüber dem Lärm der Autobahn. Für diesen einen Schritt wurde mein Hund mit einer Leckerei belohnt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Die operante Konditionierung. Ein Experiment mit Bezug zur Theorie
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Autor
Jahr
2015
Seiten
8
Katalognummer
V298798
ISBN (eBook)
9783656952756
ISBN (Buch)
9783656952763
Dateigröße
432 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Operante, Konditionierung, Psychologie, Erziehung, Hunderziehung, Lernen, Schüler, Schule, Hund, Hunde
Arbeit zitieren
Taylor Bruhn (Autor), 2015, Die operante Konditionierung. Ein Experiment mit Bezug zur Theorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298798

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