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Die Vererbung von Hüftgelenksdysplasie und deren Probleme in der Hundezucht

Titel: Die Vererbung von Hüftgelenksdysplasie und deren Probleme in der Hundezucht

Facharbeit (Schule) , 2015 , 22 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Janika Pätsch (Autor:in)

Biologie - Genetik / Gentechnologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Facharbeit beschäftigt sich mit dem Thema Hüftgelenksdysplasie beim Hund. In den ersten Kapiteln wird auf die Definiton und Allgemeines eingegangen. Danach wird die Vererbung der Hüftgelenksdysplasie und deren Bedeutung in der Hundezucht erläutert und am Ende wird nochmal das Thema Therapie und Vorbeugungsmaßnahmen angerissen. Es ist eine Facharbeit aus der 9. Klasse, die Experteninterviews enthält.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemein

2.1 Definition

2.2 Formen von HD

3. Entstehung mit Schwerpunkt Vererbung

3.1 Voraussetzungen und Regeln bei der Vererbung

3.2 Wahrscheinlichkeit der Vererbung

3.3 Die äußeren Einflüsse

4. Hundezucht

4.1 Definition Zucht und Hundezucht im Allgemeinen

4.1.1 Reinzucht

4.1.2 Inzucht

4.1.3 Kreuzung

4.2 Hunde mit HD-Befall in der Zuchtselektion

5. Therapie- und Vorbeugungsmethoden

5.1 Konversative Behandlung:

5.2 Chirugische Behandlung:

5.3 Alternative Behandlung:

6. Interviews mit Auswertung

7. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die genetischen Grundlagen und die Vererbung der Hüftgelenksdysplasie (HD) beim Hund sowie deren weitreichende Konsequenzen für die moderne Hundezucht. Dabei wird analysiert, wie durch gezielte Zuchtselektion und präventive Maßnahmen die Inzidenz dieser orthopädischen Erkrankung reduziert werden kann.

  • Genetische Mechanismen der polygenen Vererbung bei HD
  • Einfluss der Zuchtmethoden (Reinzucht, Inzucht, Kreuzung) auf das Krankheitsrisiko
  • Bedeutung der Zuchtselektion und ihre Erfolge bei betroffenen Rassen
  • Therapeutische Ansätze: von konservativen Maßnahmen bis hin zu chirurgischen Eingriffen
  • Praktische Experteninterviews zur Bedeutung von Diagnoseverfahren und Vorbeugung

Auszug aus dem Buch

3.1 Voraussetzungen und Regeln bei der Vererbung

Wie ich in der Definition schon erläutert habe, wird Hüftgelenksdysplasie polygenetisch vererbt, was bedeutet, das mehrere Gene für die Vererbung verantwortlich sind. „Ging man in früheren Vererbungsmodellen davon aus, dass sehr viele Gene an der Vererbung der HD beteiligt sind, wobei jedes einzelne Gen nur geringe Wirkung hat, gelang Prof. Dr. Otmar Distl vom Institut für Tierzucht an der Tierärztlichen Hochschule Hannover erstmals der Nachweis beim Deutschen Schäferhund, dass ein dominantes Hauptgen neben weiteren polygenen Komponenten für die HD verantwortlich ist.“([5])Dieses Hauptgen hat einen großen Einfluss. Dadurch kann man auch das Phänomen erklären, dass in einem Wurf verschiedene Grade festgestellt werden, oder dass ein Welpe auch HD-frei zur Welt kommen kann, obwohl die anderen an HD erkrankt sind.

Für die Vererbung sind die sogennanten Plus-Allele verantwortlich. Diese begünstigen den HD Efekt. Die Null-Allele bewirken die Gesundheit. Wenn ein Hund kein Plus-Allel vererbt bekommt, kann er es auch nicht weitervererben. Wenn aber ein Hund ein Plus-Allel in sich trägt, muss er nicht zwangsläufig phänotypisch krank sein, kann aber dieses Plus-Allel an seine Nachkommen weitervererben, so dass diese erkranken können. Dadurch ist dieser Hund genotypisch krank. HD kann erst vererbt werden, wenn mehrere rezessive Genpaare vorhanden sind.

Beispiel: „Beide Elternteile sind HD-frei geröngt, allerdings hat ein Elternteil eine Plus-Allele in sich. Wenn man jetzt annimmt, das sich 50 gesunde Gene (Null-Allele), und 50 kranke Gene (Plus-Allele) vermischen, so wird mit großer Wahrscheinlichkeit die HD vererbt werden. Man sollte niemals davon ausgehen, das nur gesunde Gene vererbt werden, denn das kann man nie wissen und liegt in der Sache der Natur. Dadurch können auch HD-kranke und HD-freie Welpen in einem Wurf zur Welt kommen. Um genetisch gesunde Hunde zu züchten, benötigt man daher die Informationen der Vorfahren, Geschwister und Verwandten der Zuchttiere.“ ([6] „Eine Beispielverpaarung“)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema Hüftgelenksdysplasie ein, betont deren medizinische Relevanz und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Allgemein: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Hüftgelenksdysplasie und klassifiziert die verschiedenen Schweregrade der Erkrankung.

3. Entstehung mit Schwerpunkt Vererbung: Es werden die genetischen Mechanismen, insbesondere die polygene Vererbung und der Einfluss äußerer Faktoren, detailliert beleuchtet.

4. Hundezucht: Dieses Kapitel setzt sich mit den verschiedenen Zuchtverfahren auseinander und bewertet den Umgang mit HD-befallenen Tieren innerhalb der Zuchtselektion.

5. Therapie- und Vorbeugungsmethoden: Die verschiedenen Möglichkeiten zur Behandlung, von konservativen über chirurgische bis hin zu alternativen Therapien, werden aufgeführt.

6. Interviews mit Auswertung: Experteninterviews mit einer Tierärztin und einer Hundezüchterin liefern praktische Einblicke und kontroverse Sichtweisen zur HD-Problematik.

7. Schluss: Der Autor resümiert die Ergebnisse und unterstreicht die Notwendigkeit konsequenter Zuchtselektion zur Bekämpfung der Krankheit.

Schlüsselwörter

Hüftgelenksdysplasie, HD, Hundezucht, Vererbung, Genetik, Zuchtselektion, Polygenetische Vererbung, Orthopädie, Tiergesundheit, Arthrose, Plus-Allele, Schmerztherapie, Prävention, Rassehunde, Hundemedizin

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Hüftgelenksdysplasie beim Hund, einer verbreiteten Skeletterkrankung, und untersucht deren Ursachen, genetische Hintergründe sowie die Rolle der Zucht bei der Verbreitung und Bekämpfung dieses Leidens.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Genetik und Vererbung der Erkrankung, den verschiedenen Methoden der Hundezucht, den therapeutischen Ansätzen sowie der Bedeutung einer verantwortungsbewussten Zuchtselektion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch ein tieferes Verständnis der Erbgänge und eine verbesserte Zuchtselektion die Häufigkeit von Hüftgelenksdysplasie reduziert und die Lebensqualität betroffener Hunde durch geeignete Therapien verbessert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien sowie auf die qualitative Auswertung von Experteninterviews, die mit einer Tierärztin und einer Züchterin geführt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die genetische Entstehung der Krankheit, die Auswirkungen verschiedener Zuchtpraktiken wie Inzucht oder Kreuzung, sowie eine detaillierte Übersicht über medizinische Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hüftgelenksdysplasie, Zuchtselektion, polygenetische Vererbung, Orthopädie, Genetik und Prävention charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst der Körperbau die Entstehung von HD?

Der Autor erläutert, dass bei großen Rassen ein zu schnelles Wachstum durch energiereiches Futter sowie Fehlstellungen, wie eine abfallende Rückenlinie, die Gelenkbelastung erhöhen und die Entstehung von HD begünstigen können.

Was ergibt sich aus den Interviews hinsichtlich der Diagnose?

Die Interviews verdeutlichen ein Spannungsfeld: Während die Röntgenmethode als Standard gilt, betonen Fachleute, dass sie nur eine Momentaufnahme bei Jungtieren darstellt und durch genetische Tests ergänzt werden sollte, um eine genauere Aussage über den Zuchtwert zu treffen.

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Details

Titel
Die Vererbung von Hüftgelenksdysplasie und deren Probleme in der Hundezucht
Note
1,9
Autor
Janika Pätsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V298884
ISBN (eBook)
9783656976547
ISBN (Buch)
9783656976554
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hüftgelenksdysplasie Hund Genetik Knochenerkrankung Vererbung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janika Pätsch (Autor:in), 2015, Die Vererbung von Hüftgelenksdysplasie und deren Probleme in der Hundezucht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298884
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Leseprobe aus  22  Seiten
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