Die hier vorliegende Arbeit möchte die Frage beantworten, warum sich zunehmend immer mehr Akademikerinnen in Westdeutschland gegen Kinder entscheiden. Der Gegenstandsbereich wird zuerst definiert und dann die derzeitigen Trends dazu beschrieben. Daraufhin folgen einige ausgewählte theoretische Modelle zum Thema Kinderlosigkeit. Schließlich soll der "Value of Children"-Ansatz auf die anfangs formulierte Frage angewandt werden. Zum Schluss folgt die empirische Evidenz anhand unterschiedlicher Studien. Abschließend wird gezeigt, dass die hohe Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen insbesondere durch eine geringere Zuschreibung des emotionalen Wertes gegenüber Kinder bedingt ist.
Inhaltsverzeichnis
- Definition
- Fertilität
- Zusammengefasste Geburtenziffer
- Endgültige Kinderzahl
- Kinderlosigkeit
- Demografische Befunde und Trends zum Thema Kinderlosigkeit
- Theoretische Modelle zur Erklärung von Kinderlosigkeit
- Ökonomische Theorie der Fertilität
- Biografische Theorie der Fertilität
- Der Value of Children-Ansatz
- Der weiterentwickelte VOC-Ansatz und seine Anwendung auf Kinderlosigkeit
- Empirische Evidenz
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der steigenden Kinderlosigkeit unter Akademikerinnen in Westdeutschland. Ihr Ziel ist es, die Gründe für diese Entwicklung zu erforschen und zu analysieren, warum sich immer mehr Akademikerinnen gegen Kinder entscheiden. Hierbei konzentriert sich die Arbeit insbesondere auf den "Value of Children"-Ansatz, um die Frage nach den zugrunde liegenden Faktoren zu beantworten.
- Demografische Trends und Entwicklungen zur Kinderlosigkeit
- Theoretische Modelle zur Erklärung von Kinderlosigkeit
- Der "Value of Children"-Ansatz als zentrale Erklärungsstrategie
- Empirische Evidenz und Forschungsbefunde
- Die Rolle der emotionalen Wertschätzung von Kindern bei der Entscheidung für oder gegen Kinder
Zusammenfassung der Kapitel
Das zweite Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Arbeit, insbesondere "Fertilität" und "Kinderlosigkeit". Das dritte Kapitel analysiert die aktuellen demografischen Trends und liefert Statistiken zur Kinderlosigkeit in Westdeutschland. Kapitel vier bietet einen Überblick über verschiedene theoretische Modelle zur Erklärung von Kinderlosigkeit, darunter die Ökonomische Theorie der Fertilität, die Biografische Theorie der Fertilität und den "Value of Children"-Ansatz. Kapitel fünf untersucht den "Value of Children"-Ansatz genauer und seine Anwendung auf die Thematik der Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen. Kapitel sechs präsentiert empirische Evidenz und Forschungsbefunde, die die vorangegangenen Überlegungen stützen.
Schlüsselwörter
Kinderlosigkeit, Akademikerinnen, Westdeutschland, "Value of Children"-Ansatz, Fertilität, demografische Trends, theoretische Modelle, empirische Evidenz.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind immer mehr Akademikerinnen in Westdeutschland kinderlos?
Die Arbeit zeigt auf, dass dies oft an einer geringeren Zuschreibung des emotionalen Wertes gegenüber Kindern sowie an der Priorisierung beruflicher Biografien liegt.
Was besagt der „Value of Children“-Ansatz?
Dieser Ansatz analysiert den subjektiven Wert (emotional, ökonomisch, sozial), den Kinder für ihre Eltern haben, und wie dieser die Entscheidung für oder gegen Nachwuchs beeinflusst.
Was ist der Unterschied zwischen Fertilität und Geburtenziffer?
Fertilität beschreibt die tatsächliche Fortpflanzungsleistung, während die zusammengefasste Geburtenziffer die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau in einem bestimmten Zeitraum angibt.
Spielen ökonomische Theorien eine Rolle bei Kinderlosigkeit?
Ja, ökonomische Modelle betrachten Kinder oft als "Kostenfaktor" oder Investition, wobei Opportunitätskosten (entgangene Karrierechancen) bei Akademikerinnen besonders hoch gewichtet werden.
Welche Rolle spielt der emotionale Wert von Kindern?
Empirische Studien deuten darauf hin, dass eine geringere emotionale Wertschätzung von Kindern ein Hauptgrund für die bewusste Entscheidung zur Kinderlosigkeit bei hochqualifizierten Frauen ist.
- Arbeit zitieren
- Anetta Woruschilina (Autor:in), 2014, Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen und der „Value of Children“-Ansatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298917