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Die Wiedergabe der Natur in der Landschaftsmalerei des 16.-18 Jahrhunderts

Title: Die Wiedergabe der Natur in der Landschaftsmalerei des 16.-18 Jahrhunderts

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 28 Pages , Grade: 2-

Autor:in: Oliver Zachert (Author)

Art - Art Theory, General
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Diese Arbeit ist im Bereich der Kunstgeschichte anzusiedeln. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Fragestellung: "Inwiefern der Mensch die Natur in der Vergangenheit wahrnahm?" Im Kernpunkt der Arbeit wird insbesondere das 16-18. Jahrhundert genauer betrachtet, wobei zuvor die "kunstgeschichtliche" Entwicklung seit ab der Antike, über das Mittelalter, bis zur Neuzeit beschrieben wird. Unter anderem findet eine Auseinandersetzung mit berühmten Werken von Künstlern wie Leonardo Da Vinci, Claude Lorrain, Rembrandt Harmenszoon van Rijn, Caspar David Friedrich und vielen anderen bekannten Malern statt. Sie alle übermittelten der Nachwelt durch ihre Werke eine Vostellung,wie die Menschen der jeweiligen vergangenen Epoche, die Natur erlebten, nutzten und schätzten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eine Darstellung der Landschaftsmalerei von der Antike bis zum 16 Jahrhundert

3. Die Wiedergabe der Natur in der bildlichen Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts

4. Neue Perspektiven des Naturempfindens in der Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts?

5. Die romantische Darstellung der Natur erläutert am Bsp. des Künstlers Caspar David Friedrich

6. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Naturdarstellung in der Landschaftsmalerei vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, um aufzuzeigen, wie Künstler in verschiedenen Epochen ihre Umwelt wahrnahmen, interpretierten und künstlerisch festhielten.

  • Analyse der Landschaftsmalerei als Spiegelbild des menschlichen Naturempfindens
  • Untersuchung der technologischen und geistigen Hintergründe der Landschaftsdarstellung
  • Kontrastierung von idealisierenden Ansätzen des Klassizismus mit romantischen Naturkonzepten
  • Bedeutung des Künstlers Caspar David Friedrich für die romantische Naturauffassung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Landschaftsmalerei ist die Kunstgattung, mit deren Hilfe der Mensch als erstes versucht die Natur zu erfassen, sie zu ergründen und sie historisch für die Nachwelt festzuhalten. Doch was genau hat den Künstler der Vergangenheit animiert seine Umwelt abzubilden? Waren es alles nur Individualisten, die ihr Naturempfinden zum Ausdruck bringen wollten oder gab es einen geistigen Hintergrund in den einzelnen Kunstepochen, der sich wie ein „roter Faden“ durch die Geschichte der Kunst zog?

Landschaft entsteht immer dort, wo der Mensch die Natur als sein Gegenüber erfährt. Um diese Erkenntnis zu gewinnen, muss der Künstler, und später dann auch der Betrachter des Werkes, sich von der Natur abgrenzen. So entstand die Erkenntnis: „Wer in der Natur steht, malt keine Landschaften.“ Diese These soll kritisch überprüft werden in Bezug auf die im weiteren folgenden Landschaftsdarstellungen, um manifestieren zu können, ob der Künstler beabsichtigte, eine reale Natursequenz mit all seinen Empfindungen und Wahrnehmungen seiner Zeit wiederzugeben oder eher Vedutenmalerei betrieben wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Landschaftsmalerei ein, definiert Landschaft als Spiegel menschlichen Naturempfindens und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Eine Darstellung der Landschaftsmalerei von der Antike bis zum 16 Jahrhundert: Hier wird der langsame Entwicklungsprozess der Naturdarstellung von der Antike über das Mittelalter bis zur beginnenden Renaissance nachgezeichnet.

3. Die Wiedergabe der Natur in der bildlichen Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts: Dieses Kapitel thematisiert den Wandel in der Naturwahrnehmung der Renaissance und die Entstehung neuer Gattungen wie der idealen und heroischen Landschaft.

4. Neue Perspektiven des Naturempfindens in der Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts?: Die Untersuchung fokussiert sich hier auf den Stil des Klassizismus, die Vedutenmalerei und den Einfluss der Naturwissenschaften auf die künstlerische Praxis.

5. Die romantische Darstellung der Natur erläutert am Bsp. des Künstlers Caspar David Friedrich: Hier wird der radikale Wandel zur romantischen Kunst analysiert, in der die Natur zum Ausdrucksträger für religiöse und individuelle Emotionen wird.

6. Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass Landschaftsmalerei stets ein wahrheitsgetreues Zeugnis der jeweiligen zeitgenössischen Weltsicht darstellt.

Schlüsselwörter

Landschaftsmalerei, Naturwahrnehmung, Kunstepochen, Renaissance, Klassizismus, Romantik, Caspar David Friedrich, Naturerleben, Vedutenmalerei, Kunstgeschichte, Naturwissenschaften, Bildkomposition, Naturmystizistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der Darstellung von Natur in der Landschaftsmalerei vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das wechselhafte Verhältnis von Mensch und Natur, die Entwicklung von Maltechniken und die künstlerische Umsetzung zeitgenössischer Weltanschauungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob Künstler eine reale Natursequenz festhalten wollten oder ob Landschaftsdarstellungen primär von ideologischen und epochenspezifischen Denkmustern geprägt waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt einen chronologischen Ansatz, der historische kunstwissenschaftliche Quellen und Analysen nutzt, um die Entwicklung der Bildgattung Landschaftsmalerei nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Epochen Antike, Mittelalter, Renaissance, Klassizismus und Romantik, wobei besonders auf die Malerei von Caspar David Friedrich eingegangen wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Landschaftsmalerei, Naturempfinden, Kunstepochen, Idealismus und die Rolle des Betrachters in der Romantik.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Leonardo da Vinci?

Der Autor sieht in Leonardo da Vinci einen entscheidenden Vorreiter, der durch wissenschaftliche Naturstudien, insbesondere in der Pflanzenlehre, die realistische Darstellung der Natur in der Kunst maßgeblich beeinflusste.

Was unterscheidet laut Autor die romantische Naturdarstellung von der Vedutenmalerei?

Im Gegensatz zur oft profitorientierten und oberflächlichen Vedutenmalerei dient die Natur in der Romantik als Ausdrucksträger tieferer emotionaler und religiöser Sehnsüchte des Individuums.

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Details

Title
Die Wiedergabe der Natur in der Landschaftsmalerei des 16.-18 Jahrhunderts
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Geschichte)
Course
Mensch und Natur - Eine konfliktreiche Beziehung
Grade
2-
Author
Oliver Zachert (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V29914
ISBN (eBook)
9783638313100
ISBN (Book)
9783638728348
Language
German
Tags
Wiedergabe Natur Landschaftsmalerei Jahrhunderts Mensch Natur Eine Beziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Zachert (Author), 2004, Die Wiedergabe der Natur in der Landschaftsmalerei des 16.-18 Jahrhunderts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29914
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