Mexiko auf der Suche nach Identität. Kulturelle und nationale Identität in „El Laberinto de la Soledad“ von Octavio Paz


Hausarbeit, 2012
20 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Octavio Paz – Leben und Werk

3. „El Laberinto de la Soledad“ – Entstehungsgeschichte
3.1 Grundlegendes zum Begriff Essay
3.2 Das Essay in Lateinamerika
3.3 Hintergrund und Entstehung von „El Laberinto de la Soledad“

4. Die Suche nach der mexikanischen Identität
4.1 „El pachuco y otros extremos“ und „Máscaras mexicanas“ – Der identitätslose Charakter Mexikos
4.2 „Conquista y colonía“ – Mögliche Ursachen der Identitätslosigkeit
4.3 „La dialéctica de la soledad“ – Gefangen im Labyrinth der Einsamkeit

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Octavio Paz’ Essay „El Laberinto de la Soledad“ ist laut FAZ-Journalist Walther Haubrich noch immer das „wichtigste Werk zum Verständnis Mexikos, dieses kastilischen Volkes mit aztekischen Streifen.“1

Besser hätte man das Werk des Nobelpreisträgers und langjährigen Diplomaten kaum beschreiben können. Octavio Paz liefert uns mit seinem Essay eine tiefgreifende Innenansicht seines Heimatlandes und versucht den mexikanischen Charakter, der sowohl seine spanischen, als auch seine indianischen Wurzeln verneint, zu ergründen. Er untersucht die Eigenart seines Volkes mit dem Ziel die mexikanische Identität zu erschließen.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kulturelle und nationale Identität in lateinamerikanischen Essays des 20. Jahrhunderts“, wurde auch „El Laberinto de la Soledad“ behandelt. Diese Arbeit soll nun den Weg darstellen, den Octavio Paz auf seiner Suche nach der Identität Mexikos geht. Dazu wird einführend das Leben und Werk des Schriftstellers Octavio Paz beleuchtet. Es folgen allgemeine Fakten zum Begriff Essay, sowie die Rolle des Essays in Lateinamerika. Der Hintergrund und die Entstehung des Essays sollen dann erläutern, weshalb gerade Mexiko in diesem Essay eine so wichtige Rolle spielt. Im folgenden Teil wird dann genauer auf vier Kapitel des Essays eingegangen („El pachuco y otros extremos“, „Máscaras mexicanas“, „Conquista y colonía“ und „Apéndice. Dialéctica de la Soledad“), um zu schildern, was den mexikanischen Charakter ausmacht, woran es beispielsweise liegt, dass er sich in einer Identitätskrise befindet und wie er sich aus diesem Labyrinth der Identitätslosigkeit und der daraus resultierenden Einsamkeit befreien kann. Der Rahmen der Arbeit machte es leider nicht möglich, alle Kapitel mit einzubeziehen. Ausgewählte Zitate aus der spanischen Fassung von 19502 sollen dabei helfen, die Gedanken Paz’ besser zu verstehen und zu veranschaulichen.

2. Octavio Paz – Leben und Werk

„Der Tod von Octavio Paz beraubt die Kultur unserer Zeit eines außergewöhnlichen Dichters und Denkers. Obwohl tief in Mexiko, seinem Geburtsland, verwurzelt, überschreitet sein Werk die nationalen Grenzen und strahlt in den ganzen Umkreis der abendländischen Kultur aus, die er mit Bildern, Ideen, Argumenten und Erfindungen bereicherte.“3 Mario Vargas Llosa Der Dichter, Essayist, Übersetzer, Herausgeber und Diplomat Octavio Paz zählt zweifellos zu den herausragenden Künstlern seines Landes. Mit seinem Werk, was er in den sechs Jahrzehnten seiner Schaffensphase veröffentlichte, beeinflusste und förderte er nicht nur die Kultur seines Geburtslandes Mexiko, er hat auch „Brücken geschlagen zu den Literaturen anderer Sprachen und anderer Zeiten.“4

Octavio Paz wurde am 31.03.1914 in Mexiko-Stadt geboren. Bereits mit jungen Jahren lernte Paz, in dessen Adern auch spanisches Blut fließt (seine Mutter stammte aus Andalusien), seine mexikanischen Wurzeln zu schätzen. Sein Großvater väterlicherseits, Irineo Paz, zählte zu den prominenten liberalen Intellektuellen des Landes und gehörte der Bewegung an, die den späteren Präsidenten Porfirio Díaz in sein Amt hob.5 Außerdem besaß Irineo Paz eine umfangreiche private Bibliothek, was Octavio Paz schon früh den Kontakt zur mexikanischen, aber auch europäischen Literatur verschaffte.6 Sein Vater, Journalist und Anwalt, zählte während der späteren Revolution zu den Anhängern des Reformers Emiliano Zapata.7

Bereits mit 19 Jahren erschien seine erste Gedichtsammlung „Luna Silvestre“. Von diesem Zeitpunkt an bezeichnete sich Paz als Schriftsteller. Den jugendlichen Octavio Paz kennzeichnet aber nicht nur seine Leidenschaft für die Dichtkunst, sondern auch sein soziales Engagement, sodass er mit jungen 23 Jahren bereits beschloss, sein Studium an der philosophischen Fakultät von Mexiko-Stadt abzubrechen, um die vier folgenden Monate in Yucatán zu verbringen. Dort gründete er eine Sekundarschule für Bauern- und Arbeiterkinder8 und setzte sich zugleich mit seiner indianischen Vergangenheit auseinander, berührt durch die „starke Präsenz des Indianischen in Yucatán“ als auch durch die „Streiks und Versammlungen der Arbeiter und Campesinos“9. Diese entdeckte Liebe zu seiner Vergangenheit und die Faszination für das alte Mexiko zeigten sich später sowohl in seinen Gedichten, als auch in seinen Essays.

1937 reiste Paz nach Valencia, Spanien, anlässlich eines Kongresses antifaschistischer Intellektueller. In Valencia lernte er Schriftsteller kennen, die ihn zum einen in seinem Schaffen beeinflussten, und zum anderen für seine Entwicklung von Bedeutung waren. Mitten im spanischen Bürgerkrieg lernte Paz Menschen kennen, die alle für eine einzige Sache standen: Die „Verteidigung der Kultur“ vor dem Faschismus.10 Nachdem er 1938 über Paris nach Mexiko zurückkehrte, gründete er das literarische Journal „Taller“. 1943 ging Paz dank eines Stipendiums in die Vereinigten Staaten von Amerika. Er verbachte einige Tage in Los Angeles, die in seinem späteren Essay „El Laberinto de la Soledad“ von Wichtigkeit sein sollten, denn in dieser Stadt „entdeckte er seine Mexikanität“11. Schließlich reiste er weiter nach San Francisco, um in Berkeley Dichter wie Walt Whitman, E.E. Cummings oder T.S. Eliot12 zu studieren.13 Ab 1945 verbrachte Paz 23 Jahre im diplomatischen Dienst. Er reiste als Abgesandter nach Paris und beschäftigte sich in den folgenden Jahren mit Camus, Breton und Sartre, welche die Zukunft Europas diskutierten. 1949 folgte Paz’ Gedichtsammlung „Libertad bajo palabra“ und im Jahr darauf sein erstes großes Essay „El Laberinto de la Soledad“, indem er sich mit der mexikanischen Identität auseinandersetzt.14

1952 verließ Paz Paris und ging nach Indien, wo er seine Faszination für den Orient entdeckte und schließlich nach Japan, um sich auch mit japanischer Dichtkunst, dem Buddhismus, Taoismus und der Zen-Lehre zu beschäftigen.15

Zwischen 1953 und 1958 war er wieder im diplomatischen Dienst in Mexiko-Stadt tätig. Er gründete nicht nur eine experimentelle Theatergruppe und veröffentlichte seinen Einakter „La hija de Rapaccini“ im Jahr 1956, sondern publizierte auch zahlreiche Gedichte, unter anderem „Piedra de sol“ (1957) und eine Sammlung von Haikus16.

1959 reiste Paz nochmals für drei Jahre nach Paris und verbrachten die folgenden sieben Jahre in Neu Delhi. 1963 erhielt er den Grand Prix International, eine Auszeichnung, der noch zahlreiche folgen sollten. 1968 verließ Paz Indien und trat gleichzeitig von seinem Dienst als Diplomat zurück, aus Protest gegen das angerichtete Blutbad unter demonstrierenden Studenten 1968 auf der Plaza de Tlatelolco in Mexiko-Stadt.17

Nachdem er in darauffolgenden Jahren an unterschiedlichen Universitäten in den USA und England Vorträge gehalten hatte, kehrte Paz in den siebziger Jahren nach Mexiko zurück. Es folgten Neuausgaben seiner gesamten Lyrik und Essaybände. 1977 wurde Paz mit dem Premio Nacional de Letras, Mexiko für sein Gesamtwerk ausgezeichnet, 1981 mit dem Premio Miguel de Cervantes und 1990 mit dem Literaturnobelpreis, die größte Auszeichnung für den Autor aus Mexiko.18

Bis zu seinem Tod 1998 verfasste Octavio Paz Essays und Gedichte, übersetzte und schaffte ein Werk von großer Bedeutung nicht nur für Mexiko, sondern für die ganze Welt, welches in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

3. „El Laberinto de la Soledad“ – Entstehungsgeschichte

3.1 Grundlegendes zum Begriff Essay

Als Essay wird im Allgemeinen eine kürzere, geistreiche Abhandlung, meist über kulturell-aktuelle Fragen bezeichnet. Als Begründer dieser Gattung gilt der Franzose M. E. Montaigne, der um 1580 als einer der ersten Antworten auf wissenschaftliche, gesellschaftliche oder kulturelle Phänomene suchte.19 In der Gattung Essay setzt sich der Autor persönlich mit einer Fragestellung auseinander ohne dabei zu einem letzten Schluss zu kommen und ohne die Absicht, den Leser von seiner Meinung zu überzeugen. Das Essay ist somit eine subjektive Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das aus verschieden Perspektiven beleuchtet wird und durchaus auch die emotionale Seite des Lesers anspricht. Er ist stilistisch durchdacht und ästhetisch ausgeschmückt, reich an Sprachbildern und Metaphern.

3.2 Das Essay in Lateinamerika

Die Gattung Essay kann daher nicht nur als geistvolle Auseinandersetzung mit einem Thema betrachtet werden, sondern auch als Hilfestellung dienen zur Beantwortung essentieller Fragen, wie beispielsweise die Frage nach der eigenen Herkunft oder der Identität des lateinamerikanischen Volkes. Somit gilt der iberoromanische Essay auf dem Subkontinent Lateinamerika als die „einzig geeignete [Form], eine Lücke zu schließen, die durch unzureichende wissenschaftliche Erforschung ökonomischer, sozialer und kultureller Probleme und ihrer Hintergründe entstanden war“, erläutert der Soziologe Gustavo Beyhaut in der Einführung von Carl Heupel in der deutschen Fassung von „El Laberinto de la Soledad“.20 Das lateinamerikanische Volk hat also durchaus Gründe, sich mit der eigenen Herkunft auseinanderzusetzen, begründet durch die gefährdete Identität, die zum einen aus der kolonialen Unterdrückung durch Spanien resultiert und zum anderen aus der darauffolgenden ständigen Präsenz der USA, die „ihre Fühler gierig nach dem jungen Länderblock ausstreckte“.21 Irelemar Chiampi wusste diese fieberhafte Identitätssuche der Hispanoamerikaner in ihrem Werk „El realismo maravilloso“ treffend zu beschreiben:

„No encontraremos en la reflexión norteamericana, ni en la brasileña, la misma vehemencia, e incluso obsesión, con que los hispanoamericanos han sentido la necesidad de definir su cultura en el contexto occidental, de identificarse ante las diversas formas de colonización, de crear un sentido y un método de conocimiento para su realidad histórica.“22

Mit der Essayistik ist schließlich eine Form gegeben, sich von dieser Problematik zu lösen und die eigene Identität zu erforschen und zu diskutieren.

Mexiko sollte im Rahmen dieser Problematik eine besondere Rolle erhalten, weshalb im folgenden Teil auf die Entstehung des Essays von Octavio Paz „El Laberinto de la Soledad“ eingegangen wird.

3.3 Hintergrund und Entstehung von „El Laberinto de la Soledad“

Wie bereits erwähnt, floss in Octavio Paz’ Adern sowohl spanisches, als auch indianisches Blut. Deshalb ist es nicht weit her gegriffen, zu sagen, dass den Autor von „El Laberinto de la Soledad“ schon früh beschäftigte, was die sogenannte Mexikanität ausmachte. Sein Großvater war aktiver Anhänger von Porfirio Díaz, sein Vater allerdings unterstütze den Revolutionär Emiliano Zapata. Somit kam Paz schon in frühen Jahren mit dem ideologischen und politischen Konflikt in Kontakt, der es Mexiko so schwer machte, die eigene Identität klar zu bestimmen. Bei seinem späteren Aufenthalt in Yucatán befasste sich Paz erneut mit seiner indigenen Vergangenheit und in den frühen Vierzigerjahren, die er in den USA verbachte, „entdeckte er seine Mexikanität“23 und lernt die mexikanischen Emigranten kennen, die er in seinem ersten Kapitel als „Pachuco“ bezeichnet und ausführlich beschreibt. So erschien die erste Ausgabe von „El Laberinto de la Soledad“ 1950 in Mexiko.

In diesem Werk beleuchtete Paz das Wesen der Mexikaner nach langjähriger Reflexion über die nationale Identität Mexikos und untersuchte die Eigenheit seines Volkes in vor allem soziologischer, historischer und kultureller Hinsicht, um uns eine umfassende Innenansicht Mexikos zu bieten. In neun Kapiteln wird die mexikanische Seele und das mexikanische Selbstverständnis definiert, die beide historisch bedingt seien, weshalb nur das Befassen mit der Geschichte über die eigene Situation aufzuklären vermag. So wird nicht nur analysiert, was den Mexikaner in das sogenannte Labyrinth der Einsamkeit versetzt, nämlich die Verleugnung der spanischen, als auch der indigenen Wurzeln, sondern es wird damit verbunden auch über die mexikanische Geschichte reflektiert, sowie ergründet, wie man aus eben diesem Labyrinth entfliehen kann.

Einsamkeit ist somit die Leitidee in Paz’ Essay, auf die in den folgenden Kapiteln eingegangen werden soll.

4. Die Suche nach der mexikanischen Identität

Im folgenden Teil der Arbeit möchte ich speziell auf vier Kapitel eingehen, da diese besonders beleuchten, was den Mexikaner in das Labyrinth der Einsamkeit treibt, wie dies mit der Geschichte Mexikos in Zusammenhang steht und was die sogenannte Dialektik der Einsamkeit ausmacht.

Die mexikanischen Eigenheiten, sprich, das Wesen des Mexikaners wird von Paz auf das Phänomen der Einsamkeit zurückgeführt. So glaubt der Autor, dass sich durch die Geschichte seines Heimatlandes ein roter Faden zieht: die ständige Suche nach der eigenen Identität, hervorgerufen durch die ständige Beeinflussung von außen24:

„La historia de México es la del hombre que busca su filiación, su origen. Sucesivamente afrancesado, hispanista, indigenista, "pocho", cruza la historia como un cometa de jade, que de vez en cuando relampaguea. [...] Quiere volver a ser sol, volver al centro de la vida de donde un día - ¿en la Conquista o en la Independencia? - fue desprendido. Nuestra soledad [...] es una orfandad, una oscura conciencia de que hemos sido arrancados del Todo [...].“25

Der Mexikaner befindet sich seit jeher in einem Labyrinth: dem Labyrinth der Einsamkeit. Es ist eine Reise ins Unbekannte, ins Dunkle, in einen Irrgarten, auf der Suche nach sich selbst.

4.1 „El pachuco y otros extremos“ und „Máscaras mexicanas“ – Der identitätslose Charakter Mexikos

„El Pachuco y otros extremos“ und „Máscaras mexicanas“ sind die ersten zwei Kapitel des Essays „El Laberinto de la Soledad“ und bieten die ersten wichtigen Ansatzpunkte für die Erforschung der Eigenheit des mexikanischen Charakters.

Das erste Kapitel stellt den unmittelbarsten Ausdruck von Paz’ Erfahrungen in den USA dar.

„Al iniciar mi vida en los Estados Unidos residí algún tiempo en Los Ángeles, ciudad habitada por más de un millón de personas de origen mexicano. A primera vista sorprende al viajero [...] la atmósfera vagamente mexicana de la ciudad [...]. Esta mexicanidad [...] flota en el aire. Y digo que flota porque no se mezcla ni se funde con el otro mundo, el mundo norteamericano [...].“26

In dieser Zeit trifft Paz auf das Phänomen des „Pachuco“ und deckt Spuren auf, die erkennen lassen, dass sich der Mexikaner in einer Art Identitätskrise befindet.

Paz beschreibt den „Pachuco“ als einen in Banden lebenden Jugendlichen, vorrangig mexikanischer Herkunft.27 Er lebt in den Südstaaten der USA und befindet sich in einer tiefen Identitätskrise, die Ausdruck des allgemeinen Zwiespalts ist, in dem sich das mexikanische Volk befindet. Sowohl seinen indigenen, als auch seinen spanischen Ursprung verleugnet er; Mittelpunkt seines Seins ist lediglich der persönliche Wille, anders zu sein. Er passt sich nicht der nordamerikanischen Gesellschaft an, will aber auch kein Mexikaner sein, grenzt sich also sowohl von der fremden, als auch von der eigenen Kultur ab28:

[...]


1 Paz (1998), S.2

2 Alle Zitate werden in einer jeweiligen Fußnote mit Hilfe der deutschen Fassung von 1998 übersetzt.

3 Paz (1998), S.2

4 Sánchez (1990), S.95

5 Porfirio Díaz, geboren 1830. Verstorben 1915, regierte von 1876-1880 Mexiko als Präsident. Diese Zeit wird auch als Porfiriat bezeichnet.

6 Vgl. Sánchez (1990), S.13

7 Emiliano Zapata (1879-1919), mexikanischer Revolutionär und Landreformer zu Zeiten der mexikanischen Revolution (ca. 1910-1920) mit dem Ziel, die Regierung Porfirio Díaz’ zu stürzen.

8 Vgl. Sánchez (1990), S.25

9 Sánchez (1990), S.25

10 Sánchez (1990), S.33

11 Paz (1998), S.15

12 Walt Whitman (1819-1892), US-amerikanischer Dichter, Berühmtestes Werk „Leaves of Grass“. William Blake (1894-1962), einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jhd. T.S. Eliot (1888-1965). Literaturnobelpreisträger, ebenfalls einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne

13 Vgl. Sánchez (1990), S.49

14 vgl. Sánchez (1990), S. 57

15 Vgl. Paz (1998), S.16

16 Haiku: (jap., lustiger Vers), traditionelle , sehr kurze, japanische Gedichtform

17 Vgl. Paz (1998), S.18

18 Vgl. Sánchez (1990), S.94

19 vgl. Reader’s Digest (2000), S. 191

20 Paz (1998), S. 9

21 Heupel in Paz (1998), S. 9

22 Chiampi (1983), S. 121

23 Heupel in Paz (1998), S. 15

24 „von außen beeinflusst“ soll in diesem Kontext bedeuten, beeinflusst von der vor allem spanischen Kultur , dem Katholizismus.

25 Paz (1950), S.6 – Übersetzung aus Paz (1998), S. 29: „Die Geschichte des Mexikaners ist die eines Menschen, der nach seiner Herkunft, seinem Ursprung sucht. [...] er möchte wieder Sonne werden und zum Zentrum des Lebens zurückkehren, von dem er eines Tages – durch Conquista oder Independencia? – getrennt wurde. Unsere Einsamkeit [...] ist Verwaisung, dunkles Bewusstsein, dem Ganzen entrissen worden zu sein [...].

26 Paz (1950), S.2 – Übersetzung aus Paz (1998), S.23: „Zu Anfang meines Aufenthaltes in den USA wohnte ich eine Zeitlang in Los Angeles, einer Stadt, in der mehr als eine Million Menschen mexikanischer Herkunft leben. Den Reisenden überrascht dort [...] die fast mexikanisch anmutende Atmosphäre der Stadt [...]. Soviel Mexikaität [...] schwebt in der Luft! Ich sage ausdrücklich, sie schwebt, denn sie vermischt und verbindet sich nicht mit der anderen Welt, der Nordamerikas [...].

27 vgl. Paz (1998), S. 24

28 vgl. Paz (1950), S. 3

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Mexiko auf der Suche nach Identität. Kulturelle und nationale Identität in „El Laberinto de la Soledad“ von Octavio Paz
Autor
Jahr
2012
Seiten
20
Katalognummer
V299164
ISBN (eBook)
9783656955771
ISBN (Buch)
9783656955788
Dateigröße
858 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mexiko, suche, identität, kulturelle, laberinto, soledad, octavio
Arbeit zitieren
Stefanie Speri (Autor), 2012, Mexiko auf der Suche nach Identität. Kulturelle und nationale Identität in „El Laberinto de la Soledad“ von Octavio Paz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299164

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