Deutschlandexkursion: Östliches Erzgebirge und Elbsandsteingebirge


Hausarbeit, 2004

11 Seiten, Note: unbenotet


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einführung ins Exkursionsgebiet

Geyer und Umgebung
Greifensteine
Stülpnerhöhle
Binge bei Geyer

Dresden
Zwinger
Cholerabrunnen
Frauenkirche

Annaberg-Buchholz
Frohnauer Hammer

Wolkenstein
Burg Wolkenstein

Fichtelberg
Umwandlungsflächen

Seiffen

Literaturverzeichnis

Einführung in das Exkursionsgebiet

Das Erzgebirge liegt zwischen dem Vogtland und der Sächsischen Schweiz. Es erstreckt sich über mehr als 100km und fällt nach Süden steil gegen das Egertal ab. Nach Norden hin ist es schwer eine genaue Grenze zu definieren, da es allmählich abfällt. Die höchste Erhebung mit mehr als 1200m bilden der Keilberg, sowie der Fichtelberg.[1]

Geologisch ist das Erzgebirge ein altes Gebirge. Das heutige Relief bildete sich jedoch erst im Tertiär heraus und wurde vorwiegend durch fließendes Wasser gegliedert.

Geyer und Umgebung

Greifensteine

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Greifensteine entstanden vor rund 300 Mio. Jahren durch das Eindringen von Magma in die Glimmerschiefer. Das Magma blieb in der Tiefe stecken und erstarrte zu Granit. Der Granit wurde somit für den Erzbringer für die rund um die Greifensteine liegenden Zinngänge. An vielen Pingen und Halden ist der intensive Zinn- und Silberbergbau zu erkennen.[2]

Durch die Abtragung des Deckgebirges (Wollsackverwitterung) entstanden 13 Felsgruppen mit typisch matratzenförmigem Aussehen. Sechs dieser Felsgruppen wurden im Steinbruchbetrieb abgetragen. An ihrer Stelle befindet sich das heutige Naturtheater. Der höchste Fels, der heute als Aussichtsfels dient hat eine Höhe von 30 m. Der Aussichtspunkt darauf liegt 732m ü. N.N.

Die Greifensteine wurden schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Touristenziel erschlossen. In dem heute noch vorhandenen Theater wurde 1864 die erste Theateraufführung gegeben. 1865 erfolgte dann der Bau der ersten Berggaststätte die seit 1938 als Museum dient.

1900 wurde ein gesicherter Aufstieg zum Aussichtsfelsen angelegt. 1911 wurde dann das neue Berghaus, das heute als Restaurant dient gebaut, später wurde es durch einen Saalbau erweitert. 1931 wurde die Bühne im ehemaligen Steinbruch wiederbespielt. 1968 wurden die Greifensteine zum Flächendenkmal im Landschaftsschutzgebiet erklärt. Ausgrabungen um 1970 brachten den Beweis für die Burg Greifenstein, die um 1200 erbaut wurde und in der Mitte des 15. Jahrhunderts aufgegeben wurde.

Stülpnerhöhle

Die Stülpnerhöhle, eine ehemalige Abbruchstelle des Bergbaues auf Zinnerz, wurde dem erzgebirgischen Volkshelden Carl Stülpner gewidmet. Dieser wurde 1762 in Scharfenstein geboren. Er soll der Legende nach die Höhle während seiner Wildschützenjahren als Versteck genutzt haben.[3]

Die Namensgebung stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Tourismus in der Region aufkam.

Binge bei Geyer

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Bergbaustadt Geyer, die westlich zwischen Ehrenfriedersdorf und Annaberg-Buchholz liegt, zählt zu den ältesten Bergbausiedlungen des oberen Erzgebirges. Das Wahrzeichen von Geyer ist die Binge. Dieses geologische und bergbaukundliche Denkmal entstand durch einen Bergsturz am ehemaligen Geyersberg. Grund für den Bergsturz in den Jahren 1704 und 1803 war übermäßiger Abbau und die Vernachlässigung von Sicherheitsvorschriften des Zinnstockwerkes, das seit 1400 bestand. Beim Einsturz im Jahre 1803 wurden zwei Bergleute verschüttet. Heute kann man den 200 bis 250m breiten und bis zu 60m tiefen zerklüfteten Krater über einen Rundweg besichtigen.

[...]


[1] Schlesinger, W., Handbuch der historischen Stätten - Sachsen, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, 1965, S.91.

[2] Informationstafel, Die Greifensteine, Standort: Bergstadt Ehrenfriedersdorf, Geifensteine, 2004.

[3] Informationstafel, Stülpnerhöhle, Standort: Bergstadt Ehrenfriedersdorf, Stülpnerhöhle, 2004.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Deutschlandexkursion: Östliches Erzgebirge und Elbsandsteingebirge
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Institut für Naturwissenschaften und Wissenstransfer, Abteilung Geographie)
Veranstaltung
Deutschlandexkursion: Östliches Erzgebirge und Elbsandsteingebirge
Note
unbenotet
Autor
Jahr
2004
Seiten
11
Katalognummer
V29965
ISBN (eBook)
9783638313438
ISBN (Buch)
9783638778374
Dateigröße
862 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschlandexkursion, Erzgebirge, Elbsandsteingebirge
Arbeit zitieren
Joachim Dieterich (Autor), 2004, Deutschlandexkursion: Östliches Erzgebirge und Elbsandsteingebirge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29965

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