"E-Mobility". Formen von Elektromobilität


Hausarbeit, 2014
8 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von E-Mobility

3 Elektrische Mobilität heute
3.1 Hybridfahrzeug
3.2 Plug-in-Hybrid Fahrzeug
3.3 Elektrofahrzeug

4 Risiken und Gefahren

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verbrauchsstatistik auf 100 km

Abbildung 2: Komponenten ElektrofahrzeugS

1 Einleitung

„E-Mobility“ oder auch bekannt als „Elektromobilität“ ist heutzutage in aller Munde, denn das Thema Elektromobilität ist wichtiger als je zuvor. Das heutige Auto mit seinem Verbrennungsmotor könnte in den nächsten Jahrzehnten vom Aussterben bedroht sein. Die Ölvorkommen werden immer knapper und der Preis für Benzin und Diesel steigt stetig an. Seit geraumer Zeit werden Elektroautos, bzw. Autos zur Unterstützung des Verbrennungsmotors, mit einem Elektromotor ausgestattet. Viele Menschen sind sich nicht schlüssig, ob die Elektromobilität in Form des „Elektroautos“ eine Zukunft hat, oder ob es sich doch nur um einen Flop handelt.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Formen der Elektromobilität aufzuzeigen, diese zu erläutern und am Ende ein persönliches Fazit zu ziehen.

2 Definition von E Mobility

„Unter E-Mobilität versteht man Elektrofahrzeuge, die ohne Verbrennungsmotor auskommen. Sie fahren geräuscharm und emissionslos, ihre Reichweite ist abhängig von der Kapazität der Akkus.“[1] Die Begriffe „E Mobility“, „E-Mobilität“, Elektromobilität“ können synonym verwendet werden. „Hierbei handelt es sich insbesondere um Personenkraftwagen (PKW) und leichte Nutzfahrzeuge, ebenso werden aber auch Zweiräder (Elektroroller, Elektrofahrräder) und Leichtfahrzeuge einbezogen. Die Strategie zur Elektromobilität kann auch Stadtbusse und andere Fahrzeuge umfassen.“[2]

Es gibt eine Vielzahl von elektrisch betriebenen Fahrzeugen wie Elektroauto, Elektromotorroller, Batteriebus, Elektromotorrad, Elektrorad sowie der Elektrolastkraftwagen. Ein elektrisch betriebenes Fahrzeug bezieht seine Energie durch eine externe Stromquelle wie z.B. aus dem Integriertem Akku.

3 Elektrische Mobilität heute

„Aufgrund der hohen Notwendigkeit, ist es wichtig, mit erhöhtem Druck in den

nächsten Jahren alternativen Antriebsmöglichkeiten zu entwickeln und erneuerbare Energien zu entdecken oder bereits vorhandene alternative Energien wie die Windenergie weiter auszubauen und zu perfektionieren.“[3] Die aktuellsten und am meist verbreiteten Antriebe sind Hybridfahrzeuge (HEV), Plug-in-hybrid Fahrzeuge (PHEV) und Elektrofahrzeuge (BEV). „Hier spielt vor allem die Elektronik-Entwicklung eine wichtige Rolle, denn sie muss den Quantensprung von herkömmlichen Verbrennungsmotoren zu den komplizierten Elektromotoren vorantreiben und koordinieren.“[4] „Dies führt dazu, dass die Modulstrategie eine immer bedeutendere Rolle spielt. Natürlich beschleunigt durch einen enormen Schwund an Erdöl und anderen Ressourcen.“[5]

3.1 Hybridfahrzeug

„Unter Hybridantrieb ist eine Kombination von zwei oder mehreren Antrieben zu verstehen, die sich idealer Weise gegenseitig ergänzen.“[6]

Wie das Yay schon sagt, besteht ein HEV aus zwei Antrieben, einem Verbrennungsmotor und einem Elektromotor. Der Verbrennungsmotor erzeugt Energie, welche in einer Batterie gespeichert wird. Angetrieben wird das Auto bei niedrigen Geschwindigkeiten über die Batterie und bei höheren Geschwindigkeiten über den Verbrennungsmotor. Die Vorteile dieses Antriebes sind, dass bei Fahrten in der Stadt durch geringere Geschwindigkeiten hauptsächlich mit Batterieantrieb gefahren und dabei kein CO2 ausgestoßen wird. Dazu ist es sehr geräuscharm, umweltfreundlich und bei der Umwandlung von elektrischer Energie in mechanische Energie geht wenig Energie verloren. Die Nachteile sind, dass eine sehr große Batterie benötigt wird, wodurch einiges an Platz im Auto verloren geht. Das Leistungsvermögen der Batterie ist stark von der Temperatur abhängig, zudem können die Batterien schlecht recycelt werden. „Der Preis dieser Fahrzeuge liegen etwa 5-10% höher gegenüber der Anschaffung eines herkömmlichen Fahrzeuges.“[7]

3.2 Plug-in-Hybrid Fahrzeug

„Unter Plug-in Hybrid versteht man, dass die Batterie nicht von einem Verbrennungsmotoraufgeladen werden muss, sondern auch über externe Stromquellen aufgeladen werden kann.“[8]

Plug-in-hybrid Fahrzeuge und Hybridfahrzeuge unterscheiden sich im Wesentlichen nicht wirklich stark voneinander. Wie bei dem HEV besteht das PHEV auch aus einem Verbrennungsmotor, welcher als Hauptantrieb verwendet wird, zudem ebenfalls aus einem Elektroantrieb, der durch eine Batterie gespeist wird. Aufgeladen wird die Batterie durch den Verbrennungsmotor. Der einzige Vorteil des PHEV ist, dass die Batterie zusätzlich noch durch Strom aus der Steckdose aufgeladen werden kann. Dies macht diesen Antrieb noch effizienter, da die Batterie so immer aufgeladen ist. Darüber hinaus hat der Antrieb dieselben Vorteile wie der HEV. Bei ihm schaltet sich ebenfalls bei geringer Geschwindigkeit, wie sie im Stadtverkehr vorkommt, die Batterie ein und das Auto wird ohne CO2-Ausstoß bewegt. Ebenfalls wird durch die Batterie erreicht, dass das Auto viel weniger Benzin verbraucht, da sich der Elektromotor immer bei Beschleunigungsphasen einschaltet. Nachteile beim PHEV sind ähnlich wie bei dem HEV, dass die Beschaffung eines solchen Autos teurer ist als eines mit Verbrennungsmotor. „Allerdings ist einer der größten Nachteile des PHEV, dass bei der Konstruktion dieses Antriebes mit einer erhöhten technischen Komplexität zusammenhängt.“[9]

Abbildung 1: Verbrauchsstatistik auf 100 KM

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung in Anlehnung an Automobilwoche 06.10.2014, S. 21

3.3 Elektrofahrzeug

„Ein Elektrofahrzeug ist generell ein Fahrzeug, das mit einem Elektromotor betrieben wird.“[10]

Das Fahrzeug bezieht seine Energie durch eine externe Stromquelle, wie z.B. Strom aus der Steckdose. Die Entwicklung und der Aufbau eines Elektrofahrzeuges sind relativ einfach, da Bauteile wie Anlasser, Kupplung oder Getriebe nicht gebraucht werden. Vorteile des Elektrofahrzeuges sind, dass durch die Batterie sehr wenig Energie verloren geht und sie sehr geräuscharm sind. Aufgrund ihres Aufbaus sind die Autos sehr wartungsarm. Allerdings spricht es gegen ein Elektrofahrzeug, dass diese in der Anschaffung deutlich teurer sind als herkömmliche Fahrzeuge, da die eingebaute Batterie hochleistungsfähiger sein muss als herkömmliche Batterien. Einer der größten Nachteile des Elektrofahrzeuges ist es, dass es aktuell in Deutschland noch zu wenig Aufladestationen für Batterien gibt und der Ladevorgang noch zu lange dauert. Da die Entwicklung, dieser noch zu schweren Batterien, nicht vollständig ausgereift ist, sind keine großen Distanzen möglich. „Wenn das Auto nicht zu viel träge Akku-Masse haben soll, dann ist auch die Reichweite begrenzt. Im realen Betrieb geht die Energie schon mal nach 40 bis 80 Kilometern Fahrt zur Neige.“[11] Außerdem haben die Batterien heutzutage noch keine allzu lange Lebensdauer.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Aufbau eines Elektroautos

Quelle: Redl (2013), S.48

[...]


[1] www.ewv.de (2014)

[2] Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung, S. 6

[3] VDI (2011), S. 23

[4] Schwingshackl (2009), S.15

[5] Schwingshackl (2009), S.15

[6] Yay (2012), S. 43

[7] Yay (2012), S. 17

[8] Yay (2012), S. 47

[9] Yay (2012), S. 48

[10] Schwingshackl (2009), S.22

[11] Ilgmann, Polatschek (2013), S.85

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
"E-Mobility". Formen von Elektromobilität
Hochschule
Hochschule Heilbronn Technik Wirtschaft Informatik
Note
2,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
8
Katalognummer
V299689
ISBN (eBook)
9783656970422
ISBN (Buch)
9783656970439
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
e-mobility, formen, elektromobilität
Arbeit zitieren
Hofmann Johannes (Autor), 2014, "E-Mobility". Formen von Elektromobilität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299689

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