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Ernährungsberatung. Grundlagen des Ernährungsverhaltens und des Beratungsgesprächs

Titel: Ernährungsberatung. Grundlagen des Ernährungsverhaltens und des Beratungsgesprächs

Studienarbeit , 2015 , 28 Seiten , Note: 0.7

Autor:in: Manuel Knubel (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Hierbei handelt es sich um eine Einsendeaufgabe der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheit im Fach Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Schwerpunkte der Arbeit sind die Selbstwirksamkeitserwartung, das gesundheitspsychologische Handlungsfeld des Ernährungsverhaltens sowie das methodische Vorgehen in einem Beratungsgespräch.

Bei der Selbstwirksamkeitserwartung - sie ist Bestandteil der sozialen Lerntheorie von Bandura - geht es um die Fähigkeit, sich seiner eigenen Kompetenzen des Handelns bewusst zu sein.
Diese Fähigkeit ist je nach Person unterschiedlich stark oder schwach ausgeprägt und nimmt Einfluss auf die in einer bestimmten Situation zu erbringende eigene Leistungsbeurteilung.
Die Bewertung der Aufgabe bzw. der Situation und der damit einhergehenden Kompetenzerwartung resultiert auf zuvor gemachten Erfahrungen.
So haben eigene direkte Erfahrungen starken Einfluss auf die Entwicklung der Selbstwirksamkeitserwartung, da die Person eigenverantwortlich eine bestimmte Aufgabe bewältigt hat.
Bei der indirekten Erfahrung werden durch das Beobachten einer anderen Person und deren Aufgabenbewältigung Rückschlüsse auf eigene Kompetenzen bzw. Kompetenzerweiterungen gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG

1.1 Erläuterung der Selbstwirksamkeitserwartung

1.2 Fragebogen zur spezifischen Kompetenzerwartung

1.3 Auswertung Fragenbogen

1.4 Studienrecherche zur Selbstwirksamkeitserwartung

1.4.1 Studie: Sport im Tausch gegen den Rausch

1.4.2 Studie: Selbstwirksamkeit als Indikator für psychische Störungen

2 GESUNDHEITSPSYCHOLOGISCHES HANDLUNGSFELD: ERNÄHRUNGSVERHALTEN

2.1 Definition „Ernährungsverhalten“

2.2 Theoretische Grundlage

2.2.1 Physiologische Determinanten

2.2.2 Ökologische Determinanten

2.2.3 Ökonomische Determinanten

2.2.4 Psychologische Determinanten

2.2.5 Soziokulturelle Determinanten

2.3 Vollwertige Ernährung

2.4 Ernährungsabhängige Erkrankungen

2.4.1 Essstörungen

2.5 Präventionsmaßnahmen

3 BERATUNGSGESPRÄCH

3.1 Kundendaten

3.2 Beratungsgrundlagen

3.3 Ziele des Beratungsgespräches

3.4 Methodisches Vorgehen

3.4.1 Das Beratungsgespräch

3.4.2 Eingesetzte Werkzeuge und methodische Vorgehensweise

3.5 Gesprächsreflektion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der psychologischen Analyse des Ernährungsverhaltens und der praktischen Anwendung von Beratungsansätzen zur Verhaltensänderung. Ziel ist es, durch die Erläuterung der Selbstwirksamkeitserwartung und die theoretische Fundierung des Ernährungsverhaltens ein Beratungsmodell zu entwickeln, das Klienten bei einer langfristigen Umstellung zu einer gesünderen Lebensweise unterstützt.

  • Grundlagen der Selbstwirksamkeitserwartung und deren Bedeutung für die Verhaltenssteuerung.
  • Analyse der physiologischen, ökologischen, ökonomischen, psychologischen und soziokulturellen Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten.
  • Thematisierung ernährungsabhängiger Erkrankungen und präventiver Interventionsmöglichkeiten.
  • Praktische Durchführung eines Beratungsgespräches unter Anwendung von Kommunikationsgrundlagen und Zielsetzungsmodellen.
  • Reflektion des eigenen methodischen Vorgehens in einer konkreten Beratungssituation.

Auszug aus dem Buch

1.1 Erläuterung der Selbstwirksamkeitserwartung

Bei der Selbstwirksamkeitserwartung - sie ist Bestandteil der sozialen Lerntheorie von Bandura (1986,1992) - geht es um die Fähigkeit, sich seiner eigenen Kompetenzen des Handelns bewusst zu sein. Diese Fähigkeit ist je nach Person unterschiedlich stark oder schwach ausgeprägt und nimmt Einfluss auf die in einer bestimmten Situation zu erbringende eigene Leistungsbeurteilung. Die Bewertung der Aufgabe bzw. der Situation und der damit einhergehenden Kompetenzerwartung resultiert auf zuvor gemachten Erfahrungen.

So haben eigene direkte Erfahrungen starken Einfluss auf die Entwicklung der Selbstwirksamkeitserwartung, da die Person eigenverantwortlich eine bestimmte Aufgabe bewältigt hat.

Bei der indirekten Erfahrung werden durch das Beobachten einer anderen Person und deren Aufgabenbewältigung Rückschlüsse auf eigene Kompetenzen bzw. Kompetenzerweiterungen gezogen.

In der symbolischen Erfahrung wird einer Person durch eine weitere Person zu verstehen gegeben, dass diese auf Grund ihrer eigenen Leistungen und Fähigkeiten zu handeln im Stande ist. Dies wird der Person beispielsweise durch verbale Kommunikation mitgeteilt. Hier ist die Glaubwürdigkeit der beratenden Person, deren soziale Stellung sowie der Expertenstatus von großer Bedeutung.

Zuletzt bleiben die physiologischen Prozesse, besser bekannt als Gefühlsregungen. Je nach zu bewältigender oder erlebter Situation haben diese Einfluss auf die eigene Kompetenz, z.B. in Form von Versagensangst oder Freude über eine gute schulische Leistung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung, dessen theoretische Einbettung sowie diagnostische Möglichkeiten zur Erfassung der Kompetenzerwartung.

2 GESUNDHEITSPSYCHOLOGISCHES HANDLUNGSFELD: ERNÄHRUNGSVERHALTEN: Hier werden die verschiedenen Determinanten des Ernährungsverhaltens analysiert und in Bezug auf vollwertige Ernährung sowie ernährungsabhängige Erkrankungen und Prävention diskutiert.

3 BERATUNGSGESPRÄCH: Dieses Kapitel stellt die praktische Anwendung dar, beginnend bei der Analyse von Kundendaten über die theoretischen Grundlagen der Kommunikation bis hin zur methodischen Durchführung eines Beratungsgespräches inklusive einer Selbstreflektion.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeitserwartung, Ernährungsverhalten, Verhaltensänderung, Gesundheitsmanagement, Beratungsgespräch, Soziale Lerntheorie, Ernährungsabhängige Erkrankungen, Präventionsmaßnahmen, Kommunikation, SMART-Formel, Kosten-Nutzen-Analyse, Motivation, Kompetenzerwartung, Gesundheitsförderung, Psychologie des Gesundheitsverhaltens.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychologischen Aspekte des Gesundheitsverhaltens, insbesondere im Kontext von Ernährung, und zeigt auf, wie durch zielgerichtete Beratung eine Verhaltensänderung bei Klienten initiiert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Selbstwirksamkeitserwartung, die vielfältigen Determinanten des Ernährungsverhaltens (biologisch, sozial, psychologisch) sowie die methodische Führung von Beratungsgesprächen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie die Selbstwirksamkeit eines Klienten gestärkt werden kann, um eine eigenverantwortliche Umstellung des Ernährungsverhaltens erfolgreich zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu psychologischen Theorien, einer diagnostischen Fallanalyse mittels Fragebögen sowie der Anwendung von Beratungsmodellen wie dem Transtheoretischen Modell (TTM) und der SMART-Formel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Selbstwirksamkeit, die Analyse von Ernährungseinflüssen sowie die praktische Dokumentation eines konkreten Beratungsfalls inklusive dessen Reflektion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstwirksamkeitserwartung, Ernährungsverhalten, Verhaltensänderung, Beratungsgespräch und Gesundheitsmanagement charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeitserwartung für die Klientin Frau F.?

Sie dient als Basis für das Beratungsgespräch; da Frau F. eine gute Selbstwirksamkeit aufweist, wird sie durch gezielte Selbstreflektion dazu befähigt, ihre eigenen Ressourcen zur Verhaltensänderung zu aktivieren.

Warum wurde eine Kosten-Nutzen-Analyse (Vierfelder-Schema) im Gespräch mit Frau F. durchgeführt?

Das Schema dient dazu, die bestehenden Nachteile der aktuellen Lebensweise den Vorteilen einer Veränderung gegenüberzustellen, um die Motivation für den Veränderungsprozess und die Intentionsbildung zu stärken.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ernährungsberatung. Grundlagen des Ernährungsverhaltens und des Beratungsgesprächs
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0.7
Autor
Manuel Knubel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
28
Katalognummer
V300239
ISBN (eBook)
9783656965695
ISBN (Buch)
9783656965701
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Gesundheitsverhalten Selbstwirksamkeitserwartung Kompetenzerwartung Einsendeaufgabe Ernährungsverhalten Beratungsgespräch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Knubel (Autor:in), 2015, Ernährungsberatung. Grundlagen des Ernährungsverhaltens und des Beratungsgesprächs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300239
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Leseprobe aus  28  Seiten
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