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Glück und seine Bedingungen. Ein interkultureller Vergleich der Philippinen und Deutschlands

Titel: Glück und seine Bedingungen. Ein interkultureller Vergleich der Philippinen und Deutschlands

Bachelorarbeit , 2013 , 163 Seiten , Note: 1,0 (mit Auszeichnung)

Autor:in: Arne P. Wegner (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Wenn wir die Wahl hätten, unserem neugeborenen Kind einen Wunsch zu erfüllen und wir könnten uns zwischen den Eigenschaften intelligent, reich, berühmt oder einfach glücklich entscheiden – würde die Mehrheit der Befragten mit Letzteres wählen (Bucher, 2009).

Mit welchen Faktoren Glück zusammenhängt, wird von verschiedenen Modellen erklärt. In dieser Studie wurden ausgewählte Faktoren aus verschiedensten Bereichen, die in der Vergangenheit bereits auf einen Zusammenhang mit Glück hin untersucht wurden, zwecks eines Vergleichs zwischen den Philippinen und Deutschland getestet. Zudem ist in beiden Nationen das Ausmaß an Glück untersucht worden. Daraufhin wurde ein Modell erstellt, welches die Ergebnisse zusammenfasst. Die Analysen ergaben, dass die deutsche Stichprobe signifikant glücklicher ist als die philippinische und kulturunabhängig emotionale Intelligenz am stärksten mit Glück zusammenhängt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Glück und dessen Bedeutung

2 Theorie: Facetten des Glücks

2.1 Was ist Glück und Glücksforschung?

2.1.1 Glücklich sein: ein Vergleich zwischen Deutschland und den Philippinen

2.1.1.1 Glück in Deutschland

2.1.1.2 Glück auf den Philippinen

2.1.1.3 Glück: ein Vergleich zwischen den Philippinen und Deutschland

2.2 Modelle und Studien über das Glück

2.2.1 Modelle und Studien über das Glück: a better theory of well-being

2.2.2 Modelle und Studien über das Glück: Glückssteigerungswissenschaft

2.3 Fragestellungen und Hypothese zum Glück

3 Methode: Die Messung von Glück und den Lebensbereichen

3.1 Messinstrumente, Stichproben und Datenerhebungen

3.1.1 Messinstrument

3.1.2 Stichprobe

3.1.3 Ablauf der Untersuchung

3.2 Item- und Skalenanalysen

3.2.1 Methodeneinführung

3.2.2 Skala über soziodemografische Faktoren, Gesundheit, Glück der sozialen Nahbeziehungen und Tätigkeiten sowie Religiosität

3.2.3 Oxford-Glücksfragebogen

3.2.4 Trait Emotional-Intelligence Questionnaire – Short Form

3.2.5 Ten Item Personality Inventory

3.2.6 Life-Orientation-Test Revised

3.2.7 Integrativ-eklektische Skala der Glückskorrelate

3.2.8 Zusammenfassung der Skalenbildung

3.3 Gütekriterien

3.3.1 Objektivität

3.3.2 Reliabilität

3.3.3 Validität

4 Ergebnisse: Was macht glücklich?

4.1 Deskriptive Analyse: Überprüfung der Fragestellungen und Hypothese

4.2 Kulturunspezifische Ergebnisse

4.2.1 Die gemessenen Glückskorrelate korrelieren signifikant positiv mit dem Glücksniveau

4.3 Kulturspezifische Ergebnisse

4.3.1 Unterschiede im subjektiven Wohlbefinden zwischen den Philippinen und Deutschland

4.3.2 Unterschiede der Glückskorrelate auf das subjektive Wohlbefinden zwischen den Philippinen und Deutschland

5 Zusammenfassung und Diskussion

5.1 Untersuchungsmodell und Untersuchungsmethode

5.2 Diskussion der Ergebnisse

5.2.1 Das Rahmenmodell und länderspezifische Ergebnisse

5.2.2 Weiterführende Erklärungen

5.2.3 Geschlechtsspezifische Unterschiede

5.3 Kritik

5.3.1 Messinstrument

5.3.2 Stichprobe

5.3.3 Untersuchungsmodell

6 Ableitung für Theorie und Praxis

7 Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedingungen für ein glückliches Leben durch einen interkulturellen Vergleich zwischen deutschen und philippinischen Studierenden. Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Faktoren das subjektive Wohlbefinden beeinflussen und ob sich das Glücksniveau in diesen beiden unterschiedlichen Kulturen signifikant unterscheidet.

  • Interkultureller Vergleich von Glücksfaktoren
  • Anwendung des Konzepts der Glückssteigerungswissenschaft
  • Einfluss von sozioökonomischen und psychologischen Variablen
  • Analyse der Rolle von Emotionaler Intelligenz und Optimismus
  • Identifikation kulturspezifischer vs. kulturunabhängiger Glückskorrelate

Auszug aus dem Buch

2.1 Was ist Glück und Glücksforschung?

„In der Frage, wie man jene moralischen Fähigkeiten oder Tugenden erkennen kön ne, in denen wir uns üben sollen, um Glück zu erfahren, empfiehlt Aristoteles eine allgemeine und grundlegende Regel: Suche die Mitte, suche das rechte Maß am Le ben“(Klakowski, 200, S. 40).

Die Wurzeln nach der Frage des Glücks und der Glücksforschung können bis in die antike Philosophie zu Aristoteles, der Glück als „das höchste Gut“ beschrieb, zurückverfolgt werden (Aristoteles, 1952). Das Streben nach Glück ist bereits in den ersten schriftlichen Aufzeich nungen der Menschen zu finden und sollte daher als essenzieller Bestandteil des menschli chen Verhaltens und Erlebens betrachtet werden. Doch muss auch gefragt werden, wie wich tig dem Menschen das Glück ist, welches so tief in diesem verankert zu sein scheint. In ver schiedenen Ländern wurden Studierende befragt, was für sie am wichtigsten im Leben sei. Die Befragten erhielten eine Skala von 1 (völlig unwichtig) bis 9 (sehr wichtig). Den höchsten Wert belegte das Glück mit einem Mittelwert von 8, damit lag es noch vor Liebe und Ge sundheit, welche jeweils bei einem Mittelwert von 7.9 liegen (Myers, 1999, S. 374-391).

Menschen schätzen was ihnen guttut. Glück fördert stabile soziale Beziehungen und häufige Sozialkontakte, reifere Copingstrategien (Aspinwall, 1998, S. 1-32), ein stärkeres Immunsys tem (Stone, 1994, S. 440-446) und eine längere Lebensdauer (Røysamb, 2003, S. 1136-1146). Glückliche Menschen verursachen seltener Verkehrsunfälle (Kirkcaldy & Furnham, 2000, S. 97-104), arbeiten effizienter und sind im Beruf erfolgreicher (Staw, Sutton & Pelled, 1995, S. 51-71). Sie sind aktiver (Burger & Caldwell, 2000, S. 51-64), hilfsbereiter und altruistischer (Csíkszentmihályi & Patton, 1997, S. 167-1990), kooperativer (Lu & Argyle, 1991, S. 1019- 1030) und werden von ihren Angehörigen und Freunden als Menschen voller Energie wahr genommen (Schimnack, 2004, S. 1062-1075), nehmen sich selbst auch energetischer wahr und erfahren so auch häufiger Flow-Erlebnisse (Csíkszentmihályi, 1996).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Glück und dessen Bedeutung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Glücksforschung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den Bedingungen für Glück.

2 Theorie: Facetten des Glücks: Dieses Kapitel erörtert philosophische und psychologische Grundlagen des Glücksbegriffs sowie spezifische Modelle der Glücksforschung und des subjektiven Wohlbefindens.

3 Methode: Die Messung von Glück und den Lebensbereichen: Hier werden die verwendeten Messinstrumente, der Ablauf der Datenerhebung bei den deutschen und philippinischen Studierenden sowie die Gütekriterien der Untersuchung detailliert beschrieben.

4 Ergebnisse: Was macht glücklich?: In diesem Kapitel werden die empirischen Ergebnisse der statistischen Analysen vorgestellt, unterteilt in kulturunabhängige und kulturspezifische Erkenntnisse.

5 Zusammenfassung und Diskussion: Dieses Kapitel bietet eine kritische Reflexion des Untersuchungsmodells, diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund bestehender Theorien und identifiziert mögliche Erklärungsansätze für die gefundenen Unterschiede.

6 Ableitung für Theorie und Praxis: Hier werden konkrete Vorschläge zur Steigerung der emotionalen Intelligenz und für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen formuliert.

7 Literatur: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen auf.

Schlüsselwörter

Glück, Glücksforschung, subjektives Wohlbefinden, interkultureller Vergleich, Deutschland, Philippinen, Emotionale Intelligenz, Optimismus, Soziale Beziehungen, Lebenszufriedenheit, Psychologie, Glückssteigerungswissenschaft, Werte, Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht die Bedingungen für ein glückliches Leben und führt einen interkulturellen Vergleich zwischen Studierenden in Deutschland und auf den Philippinen durch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themenfelder umfassen die Glücksforschung, das subjektive Wohlbefinden, den Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren (wie Emotionale Intelligenz und Optimismus) sowie soziokulturelle Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, welche Lebensbereiche und Eigenschaften interkulturell besonders stark mit Glück korrelieren und ob sich das Glücksniveau zwischen den beiden Nationen signifikant unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Fragebogenstudie durchgeführt, die mit statistischen Methoden wie Korrelationsanalysen und multiplen linearen Regressionsanalysen ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt theoretische Konzepte (Set-Point-Theorie, More-is-better-Ansatz), die Messung von Glück durch standardisierte Instrumente (z.B. Oxford-Glücksfragebogen) und die empirische Überprüfung dieser Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Glück, interkultureller Vergleich, subjektives Wohlbefinden, Emotionale Intelligenz und Glückskorrelate charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das Glücksempfinden zwischen den beiden Ländern?

Die Studie zeigt, dass die deutsche Stichprobe sich signifikant glücklicher einschätzt als die philippinische, wobei die Faktoren, die das Glück begünstigen, länderspezifische Variationen aufweisen.

Welche Rolle spielt die Emotionale Intelligenz für das Glück?

Die Emotionale Intelligenz erweist sich in beiden untersuchten Kulturen als der stärkste Prädiktor für subjektives Wohlbefinden.

Welchen Einfluss hat das familiäre Umfeld?

Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Bedeutung sozialer Strukturen und familiärer Netzwerke, insbesondere im philippinischen Kontext.

Ende der Leseprobe aus 163 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Glück und seine Bedingungen. Ein interkultureller Vergleich der Philippinen und Deutschlands
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt  (Sozial- und Organisationspsychologie)
Note
1,0 (mit Auszeichnung)
Autor
Arne P. Wegner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
163
Katalognummer
V300521
ISBN (eBook)
9783656967408
ISBN (Buch)
9783656967415
Sprache
Deutsch
Schlagworte
glück bedingungen vergleich philippinen deutschlands
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Arne P. Wegner (Autor:in), 2013, Glück und seine Bedingungen. Ein interkultureller Vergleich der Philippinen und Deutschlands, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300521
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Leseprobe aus  163  Seiten
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