Zurück in die "Heimat"? Die Remigration türkischstämmiger Migranten und ihrer Nachkommen aus Deutschland in die Türkei


Facharbeit (Schule), 2013
47 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der Begriff der Remigration

III. Arbeitsmigration der 1. Generation aus der Türkei nach Deutschland
III.1 Geschichtlicher Abriss
III.2 Motive der Arbeitsmigranten
III.3 Akzeptanz in der türkischen Gesellschaft gegenüber den Migranten

IV. Lebens – und Arbeitsbedingungen in Deutschland
IV.1 Wirtschaftliche Situation für die 1. Generation
IV.2 Verhalten gegenüber der deutschen Kultur
IV.3 Gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation für die zweite Generation

V. Rückkehr in die Türkei
V.1 Gründe für die Remigration
V.1.1 Extrinsische Remigrationsmotive
V.1.2 Intrinsische Remigrationsmotive
V.2 Die Remigrationsneigung der türkischen Migranten
V.2.1 Remigrationsneigung der 1. Generation
V.2.2 Remigrationsneigung der 2. Generation

VI. Lebensbedingungen nach der Remigration
VI.1 Bedingungen für die erste Generation anhand eines Fallbeispieles
VI.2 Bedingungen für die zweite Generation
VI.2.1 Erleben des türkischen Alltags/ Schule
VI.2.2 Selbstwahrnehmung
VI.2.3 Identitätskonflikte

VII. Fremd in der eigenen Heimat?
VII.1 Etymologische Bedeutung des Wortes „Heimat“
VII.2 „Was ist Heimat“?
VII.3 „Zurück in die Heimat?“

VIII. Anhang
VIII.1 Bildmaterial und Statistiken
VIII.2 Quellenverzeichnis

I. Einleitung

„Ich weiß jetzt, dass ich schon damals in kein Zuhause geboren war.“1

Mit diesen Worten endet Saliha Scheinhardts autobiographischer Roman „Lebensstürme“, in dem sie aus der Ich-Perspektive ihre Heimkehr in die Türkei nach vielen Jahren des Lebens in Deutschland beschreibt. Tagtäglich erlebt sie die anziehenden und abstoßenden Seiten des Landes, aus dessen erstickenden Konventionen sie einst ausbrach. Am Ende ist sie sich sicher: die Türkei ist nicht mehr ihre Heimat. Aber was ist dann ihre Heimat? Deutschland? Keines von beiden? Kann man eigentlich „nirgendwo zu Hause sein“, nirgendwo eine Heimat haben? Was ist das eigentlich, „Heimat“? Und warum gab und gibt es immer noch Menschen, die dorthin zurückkehren, von wo sie einst ausgewandert sind? Kehren sie damit in ihre „Heimat“ zurück oder müssen sie sich dort als „Fremde“ in einem Land verantworten, mit dem sie nicht mehr als ihre Geburt verbinden? Wie ergeht es den Nachkommen der Remigranten, die, geboren in einem anderen Land, plötzlich ein ihn unbekanntes oder höchstens aus Urlauben kennen gelerntes Land als ihre „Heimat“ bezeichnen sollen?

In der vorliegenden Seminararbeit, die im Rahmen des Seminarkurses „Migration“ entstand, werde ich versuchen, anhand der Remigrationsprozesse „türkischer“ Einwanderer aus Deutschland in die Türkei diese Fragen zu beantworten. Dabei werde ich zunächst der Frage nachgehen, weshalb und mit welcher Motivation türkische Einwanderer nach Deutschland gekommen sind, um dann deren Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland sowohl in wirtschaftlicher als auch in gesellschaftlicher Hinsicht auch anhand von Fallbeispielen näher zu beleuchten. Dabei werde ich zwischen der ersten Generation, also den türkischen Immigranten, und deren Nachkommen, der zweiten Generation differenzieren. Daran anschließend werde ich mich mit dem eigentlichen Prozess der Remigration und deren Beweggründen auseinandersetzen und in einem weiteren Punkt die Lebenssituation der Remigranten in der Türkei darstellen, um schließlich die Leitfrage meiner Seminararbeit beantworten zu können.

II. Der Begriff der Remigration

Unter Remigration (lat. re-zurück, migrare-wandern) wird die Migration von Personen verstanden, die nach einer bestimmten Zeit freiwillig oder erzwungen in ihr Herkunftsland bzw. in das Land zurückkehren, aus dem sie einst emigriert sind.2 Grundsätzlich wird der Begriff der Remigration verwendet, wenn Personen in ihr Herkunftsland zurückkehren, nachdem sie eine signifikante Zeit nicht in diesem Land verbracht haben.3 Diese Zeitspanne des Aufenthaltes im Aufnahmeland kann durchaus variieren, wobei grundsätzlich zwischen dauerhafter und temporärer (also zeitlich begrenzter) Migration differenziert wird.4 Migration kann vom temporalen Aspekt her demzufolge in zwei Hauptformen eingeteilt werden: Migration zum Zwecke der endgültigen Seßhaftwerdung an einem anderen Ort (Emigration bzw. Immigration) und Migration zum Zwecke eines zeitlich begrenzten Aufenthaltes zur Erfüllung von ökonomischen Zielen ohne die Beabsichtigung einer endgültigen Seßhaftwerdung an einem anderen Ort (z.B. Arbeitsmigration).5 Bei Remigration wird, wie schon gesagt, zwischen freiwilliger und erzwungener Rückkehr unterschieden, wobei die Migranten bei der freiwilligen Rückkehr aus eigener Initiative und durch Hilfe des jeweiligen Staates oder Organisationen in ihr Heimatland zurückkehren, während die „forced migration“ durch staatliche Autorität veranlasst wird.6 Anzumerken ist die Tatsache, dass es sich bei so genannten Spätaussiedlern nicht um Remigranten handelt, da diese zum Beispiel aufgrund ihrer deutschen Herkunft nach Deutschland kommen, selbst aber nicht aus Deutschland ausgewandert sind.7 Gastarbeiter hingegen, die in ihr Herkunftsland zurückkehren, fallen unter den Remigrationsbegriff und stellen die quantitativ bedeutendste Gruppe in Deutschland dar.8 Da im Folgenden nicht nur auf die erste Generation der türkischen Einwanderer eingegangen werden, sondern das Hauptaugenmerk vor allem auch auf der zweiten Generation liegen soll, muss der Begriff der Remigration hier differenzierter verwendet werden. Während die in der Türkei aufgewachsene Generation dorthin zurückkehrt, ist es für die in Deutschland geborene und aufgewachsene zweite Generation, ähnlich wie für die Spätaussiedler, die erste Migration in das Herkunftsland ihrer Eltern und kann somit nicht als Remigration im Sinne von einer Rückkehr in das Auswanderungsland angesehen werden.9 Diese Migration ist jedoch auch nicht mit einer gewöhnlichen Erst-Migration identisch, da die zweite Generation oftmals zum Beispiel bereits Kenntnisse in der Landessprache besitzt.10 Deshalb soll im Folgenden zwischen der Remigration der einst in Deutschland eingewanderten Gastarbeitergeneration und der „Remigration“11 der in Deutschland aufgewachsenen zweiten Generation differenziert werden.

In der vorliegenden Seminararbeit soll der Fokus auf der Erstmigration der Gastarbeitergeneration aus der Türkei nach Deutschland und der Remigration dieser Generation und der zweiten Generation in die Türkei liegen.

III. Arbeitsmigration der 1. Generation aus der Türkei nach Deutschland

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein nationalistischer Staat. Die dort lebenden Deutschen, sind, genau wie wir Türken, Nationalisten und Feinde des Kommunismus.“12

Mit diesen Worten beginnt die Broschüre „İşçi Olarak Almanya'ya Nasıl Gidilir ve Federal Almanya'da Yaşama Şartları“13 (zu Deutsch: Wie geht man als Arbeiter nach Deutschland? - Lebensbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland), die 1963 von der türkischen Anstalt für Arbeit und Arbeitsvermittlung in Ankara herausgegeben wurde.14 Sie sollte den türkischstämmigen Migranten, die im Zuge des Anwerbeabkommens mit der Bundesrepublik Deutschland von 1961 als so genannte „Gastarbeiter“ für eine ursprünglich begrenzte Zeit in Deutschland arbeiten und leben wollten, als eine Art „Anleitung“ fungieren und ihnen einerseits das Einleben in Deutschland erleichtern, andererseits die Migranten kontinuierlich an ihre türkischen Wurzeln erinnern und damit sicherstellen, dass diese nicht in Vergessenheit geraten.15

III.1 Geschichtlicher Abriss

„Viele von ihnen werden in Deutschland ein neues Leben aufbauen, sie werden dort Wurzeln schlagen und ihr Heimatland nur noch als Gäste besuchen.“16

-Theodor Marquard, Direktor der deutschen Verbindungsstelle Istanbul, 1966 – Während der Wirtschaftswunderzeit bestand in Deutschland eine Arbeitskräfteknappheit, die die Bundesrepublik durch mehrere Anwerbeabkommen mit wirtschaftlich ärmeren Ländern zu kompensieren versuchte.17 Am 30.10.1961 schloss die Bundesrepublik Deutschland mit der Regierung der Türkischen Republik ein Abkommen über die „Anwerbung und Vermittlung ausländischer Arbeitnehmer“ ab.18 Von 1961 bis November 1973 bewarben sich insgesamt 2.659.512 Personen um einen Arbeitsplatz in Deutschland, jedoch wurden lediglich 648.012 Personen tatsächlich vermittelt und nahmen eine Arbeitsstelle in der Bundesrepublik Deutschland auf.19 Zunächst verhandelte die Bundesregierung Deutschlands zurückhaltend, da die „große kulturelle Differenz“ zur Türkei als problematisch angesehen wurde.20 Insbesondere auf Druck der US-Regierung kam das Abkommen 1961 zustande.21 Die USA hatten im Rahmen des Kalten Krieges ein großes Interesse an der Stabilisierung der Türkei und somit der Nato-Südostflanke.22 Zunächst war nicht daran gedacht, dass die als „Gastarbeiter“ bezeichneten Arbeitskräfte dauerhaft in Deutschland bleiben sollten.23 Im Rahmen des Anwerbeabkommens sollten die Verträge der Gastarbeiter lediglich zwei Jahre gültig sein; diese Regel wurde jedoch bereits 1964 aufgehoben, da die deutschen Arbeitgeber nicht ständig das Personal wechseln und neue Arbeitskräfte anwerben wollten.24

Zwischen 1955 und 1973 kamen im Zuge des Anwerbeabkommens25 insgesamt mehr als 2 Millionen Gastarbeiter nach Westdeutschland.26

III.2 Motive der Arbeitsmigranten

In der Türkei lebten in den 60er-Jahren 29 Millionen Menschen.27 Das Land hatte mehrere Wirtschaftskrisen hinter sich28 und war im Gegensatz zu Deutschland, das in den 60er-Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte, „arm“ und sowohl wirtschaftlich als auch politisch instabil.29 Durch die Entsendung von Arbeitskräften nach Deutschland erhoffte sich die türkische Regierung offiziell, den, verursacht durch die Mechanisierung der Landwirtschaft in den 1950er Jahren, Arbeitsplätzemangel zu kompensieren, die Deviseeinnahmen über die Überweisung der Gastarbeiter zu erhöhen und mit deren Rückkehr aus Deutschland qualifizierte Fachkräfte zu erhalten. 30

Die Gastarbeiter selbst wurden durch die Aussicht auf eine gut bezahlte Arbeit, die Möglichkeit, Geld zu sparen, um sich in der Türkei eine eigenständige Existenz aufzubauen, Europa kennen zu lernen, sich von gesellschaftlichen Zwängen des Heimatortes zu befreien oder schlicht ihre Abenteuerlust zu befriedigen motiviert und waren durchaus bereit, für begrenzte Zeit in Deutschland auch unter ihrem Qualifikationsniveau zu arbeiten.31 Manche haben in der Türkei ihr Haus oder ihre Wohnung und ihre gesamten Eigentümer verkauft mit der Hoffnung, in Deutschland ein völlig neues Leben zu beginnen.32 Sollte dann die Ausreisegenehmigung von der Bundesanstalt für Arbeit in Istanbul wegen fehlender Zeugnisse oder mangels Gesundheit verwehrt bleiben, „ löste das bittere Tränen aus. Das Ja oder Nein zur Ausreise war für viele von existenzieller Bedeutung.“33 Metin Türköz, ein türkischstämmiger Gastarbeiter der 1. Generation, formulierte seine Motivation, nach Deutschland zu gehen, in einem Interview folgendermaßen:

»Nach Deutschland gehen, Geld sparen, Auto kaufen, mehr Geld sparen, nach Hause zurückkehren, Haus kaufen, das war der türkische Traum. «34 Es darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass die Reise nach Deutschland für viele Menschen die einzige Chance war, die sie hatten, so zum Bespiel wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit:

„Wir sind Aleviten. Die Aleviten haben immer in extremer Armut gelebt, viele im tiefsten Osten Anatoliens, wohin es sie vor ihren osmanischen Mördern vertrieben hatte. Über Generationen kannte meine Familie nur Armut und Hunger, Diskriminierung und Verfolgung. Und mein Vater war ein helles Köpfchen. Er wusste: Die Reise nach Deutschland ist seine Chance, all dem zu entfliehen. Für immer.“35

III.3 Akzeptanz in der türkischen Gesellschaft gegenüber den Migranten

Den Gastarbeitern wurde jedoch relativ schnell bewusst, dass ihre Migration mit einem gesellschaftlichen Statusverlust verbunden war.36 Diese so genannte Arbeitsmigration wurde von der türkischen Regierung als individuelle Entscheidung deklariert, für die sich der Staat nicht verantwortlich fühlte.37 Lediglich im Jahre 1982 entsandte der türkische Staat mehrere Imame nach Deutschland, da die Befürchtung existierte, dass die christlichen Prediger einen zu großen Einfluss vor allem auf die Kinder und Jugendlichen hätten.38 In der Türkei werden diese in Deutschland lebenden Migranten vorwiegend als „gurbetciler“39 und Deutschland als „gurbet“ bezeichnet, was deren Fremdheit hervorhebt und sie als Heimatlose erscheinen lässt.40 Ebenso negativ angehaucht sind die weiteren Bezeichnungen, die die Türken für die in Deutschland lebenden Migranten haben: Almanci oder Almanyah.41 Mit diesen Bezeichnungen wird der Aufenthaltsort Deutschland in den Blick genommen und suggeriert, dass diese „noch nicht deutsch“, aber auch „nicht mehr türkisch“ sind.42 Aber das Bild von den „Deutschländern“, wie man „almanci“ übersetzen könnte, war und ist immer noch ambivalent: wegen ihres „Zugangs zu neuen technologischen Errungenschaften“43 und ihres „relativen Reichtums, gemessen am Durchschnitt der Landbevölkerung in der Türkei in den 1970er und 1980er Jahren“44 wurden viele „gurbetciler“ auch von der türkischen Bevölkerung beneidet.45

Die „almanci“ wurden und werden immer noch als Aufschneider gesehen, die sich angeblich mit ihrem „neuen Reichtum“ von den Verwandten und Bekannten abgrenzen wollten und ihre Heimat und ihre Bräuche vergessen hätten.46

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der so genannten „verlorenen Generation“, wie die zweite Generation der türkischen Migranten bezeichnet wird. 47 Diese solle sowohl verloren für die Bindung an die türkische Kultur sein, als auch entweder ohne jegliche Kultur, also kulturlos, oder „zwischen den Kulturen stehend“ sein.48 Als Konsequenz sahen türkische Wissenschaftler und die türkische Bevölkerung die Entwicklung einer diffusen kulturellen Identität vor allem bei den Kindern und Jugendlichen.49 Auf die daraus resultierenden Identitätskonflikte soll später noch einmal eingegangen werden. Die Diskussion um die Türkinnen und Türken in Deutschland war also stark bestimmt von der Sorge, diese könnten ihre kulturelle Bindung zugunsten einer Assimilation an die deutsche Umgebung aufgeben. Der Tenor türkischer Zeitungen war dann auch lange Zeit, die in Deutschland lebenden Türken aufzufordern, ihre Heimat nicht zu vergessen und das Türkentum nicht zu verraten.50

IV. Lebens – und Arbeitsbedingungen in Deutschland

„Sie kamen als Arbeitskräfte. Sie sollten und wollten nie in Deutschland bleiben. Doch dann kam alles anders und heute, 50 Jahre nach der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens, leben fast drei Millionen Menschen mit türkischer Abstammung in der Bundesrepublik.“51

Die türkischen52 Migranten haben in den vergangenen 52 Jahren einen tief greifenden Wandel vom Gastarbeiterstatus hin zu einer dauerhaft ansässigen „Minderheit“ in Deutschland vollzogen, wobei manche von diesen und deren Nachkommen den öffentlichen Debatten zum Trotz Karriere in Deutschland gemacht haben.53 Mehr als 2,5 Mio. Personen türkischer Herkunft in Deutschland, darunter knapp 1,7 Millionen türkischer Nationalität, bildeten im Jahr 2010 die mit Abstand größte Einwanderergruppe.54

Im Folgenden soll näher auf die Lebensbedingungen der ersten Gastarbeiter und der zweiten Generation eingegangen werden.

IV.1 Wirtschaftliche Situation für die 1. Generation

Die ersten Gastarbeiter, die in den 60er-Jahren nach Deutschland kamen, mussten monotone oder körperlich harte Arbeiten verrichten, „die kein Deutscher machen wollte“.55

Obwohl es den politischen Akteuren bei der Anwerbung von Gastarbeitern in großem Maße auch darum ging, die Zugriffsmöglichkeiten der Landwirtschaft auf billige Arbeitskräfte zu sichern, um das dortige Lohngefüge auf niedrigem Niveau zu halten und zu stabilisieren, sollte auf gewerkschaftlichen Druck, um zu verhindern, dass die Löhne in Deutschland insgesamt sinken, die Zahlung nach Tarif erfolgen.56 Die Gewerkschaften hatten durchgesetzt, dass ausländische und deutsche Arbeitnehmer im Hinblick auf ihre Bezahlung gleichgestellt wurden.57 Ebenso waren Vertragsdauer, das Recht auf Lohntransfer und die Bereitstellung einer angemessenen Unterkunft vorgeschrieben. 58

„Dass Papier geduldig ist und die versprochenen Grundlagen wie etwa eine „angemessene“ Unterkunft der Auslegung bedürfen, wird in einer Beschreibung einer „Gastarbeiter-Unterkunft“59 des Jahres 1967 durch das Handelsblatt deutlich: „In einem Raum von nicht mehr als 15 Quadratmetern hausen sechs türkische und griechische Gastarbeiter. Übereinander und eng zusammengerückt stehen die Betten; alle Männer schlafen schon, obwohl es gerade erst halb neun ist. Aber was sollen sie in diesem Loch anderes anfangen? Nicht einmal genügend Stühle sind vorhanden, der Fußboden ist kahl und schmutzig, nicht anders die Wände. Man sucht nach Worten, um den Toilettenraum zu beschreiben. Auf dem Boden schwimmt eine einzige dreckige Lache, das Inventar besteht aus einer kalksteinernen Latrine ohne Besatz.“60

Ebenso kam es oft vor, dass deutsche Arbeitgeber ausländische Gastarbeiter Überstunden machen ließen und diese dennoch den gleichen Lohn wie die deutschen Arbeiter erhalten haben.61

Wenn man diese Bedingungen, unter denen die ersten Gastarbeiter in Deutschland leben mussten, betrachtet, dann erscheint es nicht verwunderlich, dass die meisten Gastarbeiter gar nicht beabsichtigten, dauerhaft in Deutschland zu bleiben:62

„Wenn mein Sohn alt genug ist, gehen wir in die Türkei – das ist meine Heimat. Hier stehe ich jeden Tag von morgens bis abends im Laden, das ist kein richtiges Leben. Hier geht es nur um Arbeit. Und als ›Schwarzkopf‹ habe ich auch schon komische Erfahrungen gemacht.“63

Gleichzeitig wurden die Migranten und Migrantinnen effektiv von der deutschen Bevölkerung abgegrenzt: Deutschkurse für die Gastarbeiter waren rar und die Unterbringung entsprach, wie bereits angesprochen, nicht dem Bild eines wohlhabenden Industrielandes.64 Durch die „Rekrutierung als Gastarbeiter“65 wurden die meisten Einwanderer lediglich in den Arbeitsmarkt integriert, nicht aber in das gesellschaftliche Leben Deutschlands.66 Der Schriftsteller Haci-Halil Uslucan beschreibt als ein schmerzliches Erlebnis seine Wohnungssuche in Deutschland Ende der 90er Jahre: „Kurz vor dem Termin sollte ich anrufen . Bei meinem Anruf zur vereinbarten Stunde sollte ich dann meinen ganzen Namen buchstabieren: Haci-Halil Uslucan. Noch heute hallt mir die stammelnde Reaktion des Vermieters in den Ohren nach: „Ich muss noch mal nachschauen…Ich…Ich glaube, die Wohnung ist schon weg.“ Diese Reaktion ließ am ehesten auf ein Motiv schließen: „Ausländer wollen wir in diesem gutbürgerlichen, deutschen Haus nicht haben.““67 Laut einer Migranten-Studie von 2009 seien „die türkischstämmigen Migranten in Deutschland im Vergleich zu anderen Migrantengruppen mit Abstand am schlechtesten integriert.

„Die Resultate von Wissenschaftlern des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung sind erschreckend: 30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen in Deutschland haben keinen Schulabschluss68, nur 14 Prozent haben das Abitur - nicht einmal halb so viele wie in der deutschen Bevölkerung, weniger auch als bei den anderen Zuwanderergruppen. Auch haben Menschen mit türkischem Migrationshintergrund mit dem geringsten Erfolg aller Migranten teil am Erwerbsleben: Sie sind häufig erwerbslos, die Hausfrauenquote ist hoch, viele sind abhängig von Sozialleistungen.“69

„Das Leben gesellschaftlicher Randständigkeit ertrugen sie mit der Perspektive, irgendwann in die Heimat zurückzukehren und mit dem ersparten Geld eine eigene Existenz aufbauen.“70 Dass die Mehrheit der türkischen Arbeitsmigranten der 1. Generation an der Rückkehr in die Türkei festhält, zeigt sich auch in dem Verhalten, intensive Kontakte zur Heimatgemeinde aufrechtzuerhalten:71

„The migrants were not detached from home; they were actively involved in their own environment with their own affairs. They were quite mobile between the two countries. This enabled them to prepare for their work and life patterns after their return and take the necessary precautions. Thus, they were able to resettle rather than reintegrate. Migration abroad-return homewas materialized, then, as one whole process of which both elements are undetachable from one another with clear cut-lines.”72

IV.2 Verhalten gegenüber der deutschen Kultur

„Was uns aber immer von vielen anderen Türken unterschieden hat, ist unsere Haltung. Wir haben nie gesagt: ‚Das ist eine andere Kultur. Die lehnen wir ab. ’ Ich finde das auch unnatürlich, die Umgebung prägt einen doch. Wir sind eben ein bisschen wie die Deutschen geworden, das ging ganz von selbst. Wir haben gesehen, dass sie ihre Wäsche am Sonntag nicht nach draußen hängen; also haben wir es uns auch angewöhnt, freitags zu waschen.“73

Unter Integration versteht man „die Befähigung zur gleichberechtigten Teilhabe an gesellschaftlichen Leben und Ressourcen. Diese vollzieht sich in vielen Fällen nicht innerhalb einer, sondern erstreckt sich über mehrere Generationen.“74

Ein gemischtes Bild ergibt sich bezüglich der Einstellung der türkischstämmigen Migranten zu Deutschland: 79 Prozent halten Deutschland für ein weltoffenes Land, "in dem es jeder unabhängig von seiner Herkunft zu etwas bringen kann" (2010: 77 Prozent). Andererseits stimmten 87 Prozent (vier Prozent mehr als 2010) der Aussage zu: "Die deutsche Gesellschaft sollte stärker auf die Gewohnheiten und Besonderheiten der türkischen Einwanderer Rücksicht nehmen." Insgesamt ist der Wille zur Integration gestiegen:75

Immerhin 75 Prozent (2010: 59%) wollen „unbedingt und ohne Abstriche zur deutschen Gesellschaft dazugehören“. Für diese Teilhabe sind auch 78 Prozent (2010: 70%) bereit, sich „unbedingt und ohne Abstriche in die deutsche Gesellschaft zu integrieren“. Gleichzeitig finden es 95 Prozent der in Deutschland lebenden Türken wichtig, als Türken ihre Kultur in Deutschland zu bewahren. Auch denken 87 Prozent (2010: 83%), dass die Deutschen mehr Rücksichten auf die Besonderheiten der Türken nehmen müssten.76 Gleichzeitig wird laut einer neuen repräsentativen Umfrage des Instituts Info GmbH unter insgesamt 1011 Deutsch-Türken Deutschland immer seltener als Heimat empfunden: 2009 gaben noch 21 % der Befragten an, dass Deutschland „eher“ ihre Heimat sei als die Türkei; in der neuen Studie von 2012 sind es nur noch 15%.

Hingegen ist die Zahl derer, die beide Länder als ihre Heimat begreifen, gestiegen, von 38 Prozent 2009 auf jetzt 45 Prozent. Am stärksten empfinden laut der Studie die unter 30- Jährigen (26 Prozent) Deutschland als ihre Heimat, was damit zusammenhängen könnte, dass die türkischstämmigen Einwanderer in Deutschland schon in der dritten oder vierten Generation hier leben und deren türkischen Wurzeln langsam in Vergessenheit geraten. Am ehesten die Türkei als Heimat sehen die Befragten der mittleren Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren (42 Prozent).77

Das Kapitel über die Lebensbedingungen der 1. Gastarbeitergeneration in Deutschland soll mit einem Zitat des türkischen Migranten Semra Pelek abgeschlossen werden, das zeigt, dass es auch Gastarbeiter gibt, die es trotz der teils „unwürdigen“ Umstände in Deutschland nicht bereut haben, hierher zukommen:

„Nach Deutschland zu gehen, war eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Wenn ich zum Urlaub herkam in die Türkei, merkte ich immer, wie froh ich war, nach Deutschland gegangen zu sein und dort zu leben.“78

IV.3 Gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation für die zweite Generation

„Ich lebe in zwei Welten. Jeden Tag, wenn ich von zu Hause zur Schule gehe, dann ist es so, als ob ich von der Türkei nach Deutschland komm, und jeden Tag fahre ich wieder von Deutschland in die Türkei, wenn ich nach Hause komm.“79

Die in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Jugendlichen stehen unter dem Einfluss zweier Kulturen: der türkischen, die durch die Eltern und die türkische Migrantensozietät tradiert wird, und der deutschen, deren Einflussbereiche vor allem in der Schule und im Freundeskreis der Jugendlichen liegen.80

„Die Identität dieser Jugendlichen besteht aus einem Geflecht von Normen und Werten und Verhaltensmustern, auf das beide Kulturen Einfluss nehmen. Das Problem liegt darin, dass die Eltern für das deutsche Verhalten und die Lehrer sowie die deutschen Gleichaltrigen für das türkische Verhalten der Jugendlichen zu wenig Verständnis haben. Man könnte meinen, dass diese Generation, wie Berufspendler zwischen zwei Orten, zwischen türkischer und deutscher Welt pendeln.“81

Diesen prägenden Einfluss mehrerer Kulturen bezeichnet man als Bikulturalität.

Bikulturalität bezeichnet die Tatsache, dass mindestens zwei kulturelle Einflüsse prägend für die Identität eines Individuums sind, wobei dieser Einfluss nicht nur einer kurzen Phase, etwa einem vorübergehenden Gastaufenthalt, geschuldet ist, sondern einen wesentlichen Bestandteil der alltäglichen Lebenserfahrung darstellt.82 Auch der Begriff des Bilingualismus spielt im Zusammenhang mit der zweiten Generation eine nicht unwichtige Rolle:

„In den meisten türkischen Familien wird jedoch auch türkisch gesprochen. Und normalerweise halten wir Zweisprachigkeit – handelt es sich um Englisch und Deutsch oder auch Portugiesisch und Deutsch – für einen Wettbewerbsvorteil. Aber auf die Kombination Türkisch-Deutsch haben wir einen anderen Blick. Warum wollen deutsche Eltern, dass ihre Kinder möglichst schon in der Krippe Englisch oder Chinesisch lernen, obwohl der Unterricht einmal die Woche nichts mit deren Lebenswirklichkeit zu tun hat? Warum wünschen sie so selten die türkische Sprache? Läge die doch in vielen deutschen Stadtteilen viel näher.“83

Bei dem Begriff des Bilingualismus ist ebenso wie bei der Bikulturalität die Tatsache ausschlaggebend, dass von den Jugendlichen in der Schule der Gebrauch der deutschen Sprache verlangt wird, mit den Eltern aber nicht selten in der türkischen Sprache kommuniziert wird. Dazu kommt, dass für den Sprachgebrauch der ersten und mehr noch der zweiten Generation der ständige Sprachwechsel zwischen Deutsch und Türkisch charakteristisch ist.84 Auf die Frage, ob sie in der Familie auch nach der Remigration noch Deutsch spreche, antwortet eine „Remigrantin“ der zweiten Generation folgendermaßen: „Ja ab und zu immer noch, obwohl ich Einzelkind bin spreche ich mit meinen Eltern ab und zu Deutsch. Meine Eltern können auch noch gut Deutsch, obwohl es schon 30 Jahre her ist das sie in der Türkei leben.“

Bereits ein Drittel der 2,7 Millionen in Deutschland lebenden Türken ist dort geboren.85 Laut verschiedener Umfragen und Statistiken unterscheiden sich ihre Lebensverhältnisse in Deutschland trotzdem stark von denen der Deutschen:

„Sie die Türken verdienen weniger86, wohnen auf weniger Quadratmetern und haben eine geringere Bildung. So wohnt der Durchschnittsdeutsche auf 54 Quadratmetern, der Durchschnittzuwanderer aus der Türkei auf 27 Quadratmetern. Das monatliche Haushaltseinkommen der Deutschen liegt bei 2570 Euro (brutto), das der Türken bei 2210 Euro. 2 % der Deutschen haben keinen Schulabschluss, bei den hier lebenden Türken sind es 19 %; keine Ausbildung haben 23 % der Deutschen und 59 % der türkischen Zuwanderer – von den türkischen Frauen haben sogar ganze 70% keine Ausbildung.“87

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1 Scheinhardt 2000, S.216

2 Vgl. www.migration-info.de/mub_artikel.php?ld=070309; abgerufen am 12.02.2013, 15:08 Uhr

3 Vgl. Currle 2006, S.1

4 Vgl. ibid. S.7

5 Vgl. Hansen 1989, S.16

6 Vgl. Currle 2006, S.7

7 Vgl. www.migration-info.de/mub_artikel.php?ld=070309; abgerufen am 14.02.2013, 12:03 Uhr

8 Vgl. Currle 2006, S.7

9 Vgl. Hansen 1989, S.16

10 Vgl. ibid.

11 Um Verwechslungen zu vermeiden, wird im Folgenden „Remigration” in Anführungsstriche gesetzt, wenn es sich um die zweite Generation handelt

12 http://de.wikipedia.org/wiki/Wie_geht_man_als_Arbeiter_nach_Deutschland%3F; abgerufen am 12.02.2013; 12:56 Uhr

13 Siehe Statistik, Graphik 7 im Anhang Anhang

14 Vgl. Steinbach 2012, S.567

15 Vgl. ibid, S. 565

16 http://www.domid.org/pdf/Materialsammlung.pdf; abgerufen am 1.05.2013; 9:08 Uhr

17 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung_aus_der_T%C3%BCrkei_indieBundesrepublik_Deutschland; abgerufen am 1.05.2013, 10:07 Uhr

18 Vgl. http://www.kulturrat.de/dokumente/interkultur/interkultur12.pdf; abgerufen am 1.05.2013; 9:22 Uhr

19 Vgl. ibid.

20 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung_aus_der_T%C3%BCrkei_in_die_Bundesrepublik_Deutschland; abgerufen am 1.05.2013, 10:12 Uhr

21 Vgl. Finkelstein 2005, S.65

22 Vgl. Uslucan 2012, S.22

23 Vgl. ibid.

24 Vgl. Goddar 2011, S.11

25 ab 1961

26 Vgl. ibid.; vgl. Statistik, Graphik 4 im Anhang

27 Vgl. Goddar 2011, S.10

28 Zum Beispiel in den 30er-Jahren

29 Vgl. Goddar 2011, S.10

30 Unbehaun 2012 in: Steinbach 2012, S.544

31 Steinbach 2012, S. 475

32 Vgl. Goddar 2011, S.12

33 Ibid.

34 http://www.tagesspiegel.de/politik/gastarbeiter-familie-tuerkoez-wird-deutsch/4528790.html; abgerufen am 3.05.2013, 16:36; siehe Anhang

35 Goddar 2011, S.184

36 Vgl. Karakasoglu, 2011 nach: Steinbach 2012, S.487

37 Vgl. ibid.

38 Vgl. ibid.

39 türk.:Fremde

40 Vgl. Karakasoglu, 2011 nach: Steinbach 2012, S.492

41 Vgl. ibid.

42 Vgl. ibid.

43 Ibid, S.511

44 Ibid.

45 Vgl. ibid.; vgl. hierzu auch http://johanneshampel.online.de/2008/02/12/uyum-ihr-leute-ihr-gurbetciler-denkt-doch-dran-hepimiz-insaniz/; abgerufen am 13.05.2013, 15:08 Uhr

46 Vgl. ibid.

47 Vgl. Straube 2001 nach Karakasoglu 2011, S.563

48 Vgl. ibid.

49 Vgl. Hansen 1989, S.14

50 Vgl. Karakasoglu 2011 nach Steinbach 2012, S.563

51 http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/tuerkische-einwanderer-was-aus-den-gastarbeitern-geworden- ist/4893636.html; abgerufen am 3.05.2013, 16:26 Uhr (Der Artikel ist am 15.10.2011 um 16:45 Uhr anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens von Deutschland und der Türkei erschienen; siehe Anhang)

52 Vgl. hierzu: „So können zum Beispiel türkische Migranten von der Mehrheitsgesellschaft als „Türken“ wahrgenommern werden, während sie sich selbst vielleicht nicht über diese Kollektivbezeichnung, sondern als „Kurden“ definieren.“ Uslucan 2012, S.76

53 Vgl. Karakasoglu 2011 nach Steinbach 2012, S. 546; vgl. hierzu auch http://www.wiwo.de/bilder/deutschland-jung-erfolgreich-tuerkisch/4706452.html; abgerufen am 13.05.2013, 15:21 Uhr

54 Vgl. Unbehaun 2011nach Steinbach 2012, S. 566

55 Vgl. Goddar 2011, S.16

56 Vgl. Finkelstein 2005 , S.14

57 Vgl. Goddar 2011, S.16

58 Vgl. ibid.

59 Vgl. Statistik, Bild 9 im Anhang

60 Lange 2009, S.215

61 Vgl. Goddar, S.17

62 Vgl. Finkelstein 2005, S.15

63 http://www.neon.de/artikel/sehen/gesellschaft/fremde-in-der-heimat/683539; abgerufen am 15.5.2013, 15:46 Uhr

64 Vgl. Castro Varela 2008 nach Lange 2009, S.81

65 http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/01/15033/die-turken-die-sich-fur-deutschland-aufgeopfert-haben/; abgerufen am 3.05.2013, 16:42 Uhr

66 http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/01/15033/die-turken-die-sich-fur-deutschland-aufgeopfert-haben/; abgerufen am 3.05.2013, 16:42 Uhr

67 Uslucan 2012, S.35

68 Vgl. Statistik, Graphik 1 im Anhang

69 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/migranten-studie-tuerken-sind-mit-abstand-am-schlechtesten-integriert-a-603294.html; abgerufen am 13.05.2013, 15:44 Uhr

70 http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/01/15033/die-turken-die-sich-fur-deutschland-aufgeopfert-haben/; abgerufen am 3.05.2013, 16:42 Uhr

71 Vgl. Brach 2012. S.23

72 Ibid.

73 Goddar 2011. S. 38

74 Uslucan, S.31

75 Vgl. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/studie-zu-deutsch-tuerken-integrationswillen-steigt-religiositaet-auch-a-850429.html; abgerufen am 12.05.2013, 16:18 Uhr

76 Vgl. http://www.citizentimes.eu/2012/08/19/deutsch-turkische-werte-2012/; abgerufen am 8.05.2013, 17:54 Uhr

77 Vgl. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/studie-zu-deutsch-tuerken-integrationswillen-steigt-religiositaet-auch-a-850429.html; abgerufen am 12.05.2013, 16:19 Uhr

78 Goddar 2011, S.64

79 Hansen 1989, S.56; Alle Informationen sind, sofern nicht anders vermerkt, den Interviewtransskripten von Roland Hansen: Türkische Deutsche, deutsche Türken oder „ein bisschen von da und ein bisschen von da“ 1989 entnommen

80 Vgl. ibid.

81 Ibid.

82 Vgl. Uslucan, S.61

83 http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-03/erdogan-deutsch-tuerkisch; abgerufen am 13.05.2013, 16:18 Uhr

84 Vgl. Hansen 1989, S. 98

85 Vgl. Finkelstein 2005, S.97

86 Vgl. Statistik, Graphik 2 im Anhang

87 Lange 2009, S.89ff.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten

Details

Titel
Zurück in die "Heimat"? Die Remigration türkischstämmiger Migranten und ihrer Nachkommen aus Deutschland in die Türkei
Veranstaltung
Seminarkurs Migration
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
47
Katalognummer
V300568
ISBN (eBook)
9783656977087
ISBN (Buch)
9783656977094
Dateigröße
1315 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zurück, heimat, remigration, migranten, nachkommen, deutschland, türkei
Arbeit zitieren
Layla Humpert (Autor), 2013, Zurück in die "Heimat"? Die Remigration türkischstämmiger Migranten und ihrer Nachkommen aus Deutschland in die Türkei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300568

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