Typische Merkmale einer Sitcom. Analyse der ersten Staffel der Sitcom "How I met your mother"


Seminararbeit, 2013
23 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung: Einschaltquoten von „How I Met Your Mother“

2. Analyse der ersten Staffel von „How I Met Your Mother“
2.1 Inhaltsangabe zur ersten Staffel der Sitcom „How I Met Your Mother“
2.2 „How I Met Your Mother“ als typische Sitcom
2.3 Typische Charaktere in Sitcoms und ihre Zuordnung zu den Hauptcharakteren von „How I Met Your Mother“
2.3.1 „The Logical Smart One“: Lily
2.3.2 „The Lovable Loser“: Ted
2.3.3 „The Womanizer“: Barney
2.3.4 „The Materialistic One“: Barney
2.3.5 „The Neurotic“: allen Charakteren zuzuordnen
2.3.6 „The Bitch/ The Bastard“, „The Dumb One“, „In Their Own Universe”: in der Serie nicht vertreten
2.4 „How I Met Your Mother“ aus entwicklungspsychologischer Sicht

3. Schluss: Die Attraktivität von „How I Met Your Mother”

4.Anhang
4.1 Tabellarische Übersicht der Handlung der 1. Staffel von „How I Met Your Mother“
4.2 Quellenverzeichnis

1 Einleitung: Einschaltquoten von „How I Met Your Mother“

Immer mehr neue Serien gibt es von Tag zu Tag im Fernsehen. Einige davon halten sich länger im Programm, andere verschwinden schon nach sehr kurzer Zeit wieder von der Bildfläche. Allerdings laufen auf Sendern wie ProSieben trotzdem noch Serien regelmäßig, die es schon seit mehreren Jahren zu sehen gibt. Darunter fallen zum Beispiel „The Big Bang Theory“, „Two and a half men“ und auch „How I Met Your Mother“. Dabei stellt sich die Frage: Wie schaffen es diese, sich trotz des dauernden Auftauchens von Nachfolgern auf den Top-Plätzen zu halten? Warum verfolgen so viele Zuschauer solche Serien über Jahre hinweg? Was macht sie so dauerhaft attraktiv?

Ein Blick auf die Einschaltquoten zeigt, dass der Marktanteil der Serie „How I Met Your Mother“ während der Ausstrahlung der ersten vier Staffeln eher im niedrigen Bereich lag, oft unter zehn Prozent, die Elf-Prozent-Hürde wurde nicht überschritten. Damals lief die Serie allerdings noch nachmittags. Seitdem die Serie ab der fünften Staffel mittwochs im Abendprogramm gezeigt wurde, erreichten die Werte über elf, sogar bis zu zwölf Prozent[1]. Ab 11. Januar 2012 wurden die Folgen noch später ausgestrahlt, erst um 22:05, woraufhin 1,78 Millionen Menschen aus der Zielgruppe, die aus 14-49-Jährigen besteht[2], zuschauten. Der Anteil der aktiven Zuschauer in diesem Personenkreis erreichte damit 16,4 Prozent[3]. Man sieht, dass die Sendezeit ein wichtiger Einflussfaktor auf die Anzahl der Zuschauer ist.

Ein weiterer Punkt, der die Einschaltquoten beeinflusst, ist das Auftauchen der Mutter von Teds Kindern. Als diese im Finale der achten Staffel zum ersten Mal zu sehen war, lag die Zuschauerquote unter der Zielgruppe bei nahezu 17 Prozent[4]. Dies zeigt deutlich, dass der Wunsch der Zuschauer, zu erfahren, um wen es sich bei der titelgebenden Mutter handelt, ausschlaggebend für das Mitverfolgen der Serie ist.

Zuschauerzahlen bleiben natürlich nie konsequent bei einem Wert. Daran ist zu erkennen, dass nicht nur ein genau festgelegter Kreis an Personen regelmäßig und ausnahmslos jede Episode anschaut, sondern dass es selbstverständlich auch Menschen gibt, die nur einzelne Ausschnitte oder Teile der Serie zur Unterhaltung einschalten. Aber könnten für einige Fans nicht auch mehr, zum Teil unbewusste Faktoren hinter dem Verfolgen der Staffeln von „How I Met Your Mother“ stecken? Um das genauer zu betrachten und eventuelle tiefgreifendere Gründe aufzudecken, beschäftigt sich diese Seminararbeit im Folgenden mit der Analyse der ersten Staffel der erwähnten Serie, wobei besonders die Verarbeitung von typischen Merkmalen einer Sitcom, sowie auch tiefergehende entwicklungspsychologische Aspekte in der Handlung betrachtet werden.

2. Analyse der ersten Staffel von „How I Met Your Mother“

2.1 Inhaltsangabe zur ersten Staffel der Sitcom „How I Met Your Mother“

Die Rahmenhandlung der amerikanischen Sitcom „How I Met Your Mother“ spielt im Jahr 2030, in dem Ted Mosby seinen beiden Kindern in einer „längere[n] Geschichte“[5] detailliert erzählt, wie er deren Mutter traf. Alle Episoden sind also Rückblenden in die heutige Zeit, wobei die hier behandelte erste Staffel im Jahr 2005 startet.

Die Handlung spielt größtenteils in New York, wo alle fünf Hauptcharaktere zu der Zeit, welche von Ted beschrieben wird, leben.

Vor allem die erste Staffel vermittelt dem Zuschauer auch viel Hintergrundwissen über die Vergangenheit der handelnden Personen, wodurch man diese gut kennenlernt und deren Handlungen leichter nachvollziehen und verstehen kann.

Der bereits erwähnte Ted, welcher mit ganzem Namen Theodore Evelyn Mosby heißt, ist die zentrale Figur der TV-Serie. Er kennt seinen besten Freund Marshall Eriksen, der zu Beginn der ersten Staffel noch mitten in seinem Jurastudium steckt[6], sowie dessen Freundin Lily Aldrin, die als Kindergärtnerin arbeitet, schon seit ihrer gemeinsamen Zeit auf dem College. Nachdem Ted dort seinen Abschluss in Architektur gemacht hatte, zogen die beiden gemeinsam in eine Wohnung, in die auch Lily im Laufe der ersten Staffel einzieht[7]. Sie liegt genau über ihrer aller Lieblingsbar, dem „McLaren’s“. Die Bedeutung dieser Bar ist für Ted umso größer, da er dort auch ein weiteres Cliquenmitglied und einen ebenso guten Freund, Barney Stinson, kennenlernte[8]. Dieser setzte es sich zum Ziel, Ted zu einem erfüllten Leben zu verhelfen, was man seiner Meinung nach am besten als Single führt. Er hält dabei an bestimmten Regeln des „Bro-Code[s]“[9], der das Verhalten männlicher Freunde untereinander vorschreibt, und des „Playbook[s]“[10], das zahlreiche Anmachstrategien enthält, fest. Barney ist immer im Anzug anzutreffen, was mit seiner Vorgeschichte zusammenhängt: In früheren Zeiten hatte Barney lange Haare und war ein Hippie, aber seine damalige Freundin Shannon verließ ihn für einen „Anzugträger“[11], wie er ihn nannte[12].

Als Marshall seiner Freundin schließlich einen Heiratsantrag macht und diese ihn annimmt[13], drängt die langjährige Beziehung seiner beiden besten Freunde Ted, welcher geplant hatte vor seinem 30. Lebensjahr zu heiraten[14], zunehmend das Gefühl auf, endlich auch eine Frau fürs Leben finden zu müssen. Dabei möchte Barney ihm helfen, indem er in der Lieblingsbar der Freunde ein selbsterfundenes Spiel namens „Kennen Sie Ted?“[15] startet, bei dem er wahllos eine fremde Frau antippt und diese fragt, ob sie seinen Freund Ted kenne, woraus sich ein Gespräch zwischen den beiden entwickelt. Dadurch tritt auch Robin Scherbatsky, die als Nachrichtensprecherin für den Sender Metro News 1 arbeitet, in das Leben der vier Freunde und Ted verliebt sich sofort Hals über Kopf in sie. Mit dieser Begegnung ist der Grundstein für die gesamte erste Staffel gelegt, die hauptsächlich von Teds Annäherungsversuchen bei Robin geprägt ist.

Einen Abend nach ihrem zufälligen Treffen haben sie eine Verabredung, bei der sie in einem Bistro in Brooklyn zu Abend essen. Dort sieht Robin ein blaues Horn zur Dekoration hängen, das ihr sehr gut gefällt und im Verlauf der Staffel noch größere Bedeutung erlangen wird. Es scheint für Ted alles gut zu laufen, bis er dummerweise seine Gefühle ausspricht, ohne nachzudenken: Er beichtet Robin wahrheitsgemäß, sich bereits in sie verliebt zu haben, wovon diese allerdings vorerst abgeschreckt ist. Zur Wiedergutmachung stiehlt Ted das blaue Horn für sie und organisiert mehrere Partys nur ihretwegen, wobei es zu einem Kuss zwischen ihnen kommt, jedoch träumen beide von komplett unterschiedlichen Dingen und entscheiden sich dafür, nur gute Freunde zu werden.[16] Trotzdem haben beide Gefühle füreinander, wollen allerdings davon ablenken, indem sie sich mit anderen Leuten verabreden und versuchen, sich gegenseitig eifersüchtig zu machen[17].

Während Ted immer noch versucht, sich von seiner unglücklichen Liebe abzulenken, lernt er am Ende der Staffel Victoria kennen[18], mit der er nach einiger Zeit aber aufgrund ihres Stipendiums eine Fernbeziehung führen muss[19], die in die Brüche geht[20], weil Ted seine Gefühle für Robin nicht verdrängen kann.

Nach langem Gefühlschaos und einer Zeit der Unschlüssigkeit will Ted Robin aber unbedingt als Freundin und organisiert dafür passend zu dem blauen Horn ein Orchester mit blauen Instrumenten in ihrer Wohnung, wo er ihr erneut seine Gefühle gesteht und um eine Chance in einer Beziehung bittet, was Robin zwar zuerst aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit ablehnt, jedoch nach einem weiteren Kuss doch gutheißen kann[21]. Mit dem Zusammenfinden der beiden als Paar endet die erste Staffel.

2.2 „How I Met Your Mother“ als typische Sitcom

Eine Sitcom, abgeleitet von „situation comedy“[22], besteht aus beliebig vielen Episoden, die in Staffeln produziert[23] und als tägliche oder wöchentliche Fernsehserie ausgestrahlt werden[24]. Die verschiedenen Episoden weisen jedoch alle eine in sich geschlossene Handlung auf, um ihre Unabhängigkeit zu bewahren. So kann der Zuschauer sich auch für einzelne Episoden begeistern und diese verstehen, ohne den kompletten Hintergrund zu kennen. Des Weiteren ist ihre Handlung immer „zirkulär“[25], das heißt, an ihrem Ende wird die Ausgangssituation wieder aufgegriffen, sodass sich keine großartigen Veränderungen der Standardsituationen ergeben. Dazu zählen etwa der feste Kreis an Personen, die Hauptcharaktere, welche in jeder Episode von Bedeutung sind, sowie bestimmte Spielorte, die sehr häufig vorkommen und in ihrer Anzahl begrenzt sind[26]. Gelegentlich findet man jedoch ein paar wenige Ausnahmen hiervon, wie zum Beispiel Thematiken, die komplizierter oder umfassender sind als der Rest der Episoden. Weil diese nicht in den zeitlichen Rahmen passen, strahlt man sie in Doppelfolgen aus. Jedoch werden in diesem Fall oftmals zu Beginn des zweiten Teils die vorherigen Ereignisse[27] in Form einer knappen Zusammenfassung thematisiert, sodass dem Zuschauer trotzdem die Möglichkeit erhalten bleibt, die gesamte Handlung zu verstehen. Eine zweite Ausnahme ist das Wiederaufgreifen von früheren Ereignissen in der Handlung[28], für dessen Verständnis man also Hintergrundinformationen benötigt. Diese werden gewöhnlich in Rückblenden erneut eingespielt, sodass sich der Zuschauer leichter daran erinnert oder die ältere Handlung kennenlernt. Damit wird wieder ein Gesamtzusammenhang hergestellt und ein besseres Verständnis für den Zuschauer gesichert. Sitcoms unterscheiden sich, was die Länge der Episoden betrifft, jedoch bewegt sich alles im Bereich von 20-30 Minuten[29]. Hier muss aber unterschieden werden zwischen reiner „Erzählzeit“[30] und Werbeunterbrechungen. Letztere besitzen oft feste Plätze im Verlauf der Episode. Üblicherweise wird nämlich ein Werbeblock genau dann eingeblendet, wenn sich die Handlung an einem dramatischen und spannenden Wendepunkt befindet[31], um sicherzustellen, dass der Zuschauer nicht umschaltet. Des Weiteren können sie sich nach der Einführung in die Handlung oder vor der Schlussszene befinden. In letzterem Fall folgt auf die Werbung lediglich ein kurzer „tag“[32], der die Zuschauer zum Ende noch einmal lachen lässt.

Der Inhalt beginnt kontinuierlich mit einem neuen Problem von einem der Hauptcharaktere, welches es zu bewältigen gilt. Hierbei handelt es sich um den „Hauptplot“[33]. Auf diesem Weg erreicht der Charakter zwar sein Ziel oft nicht, sammelt jedoch wertvolle Lebenserfahrungen[34], die auch dem Zuschauer für sein eigenes Leben dienen. Daneben gibt es oft sogenannte „Nebenplots“[35], die gegebenenfalls im Verlauf mit dem Hauptplot zusammengeführt werden.[36]

Ein Beispiel für das Zusammenführen von Haupt- und Nebenplot findet sich in Episode fünf. Hier begeben sich zunächst Robin, Ted und Barney auf eine Party in einem exklusiven Club mit dem Namen „Okay“[37], während Lily und Marshall für denselben Abend „Erwachsenenkram“[38] wie eine Weinverkostungsparty mit drei weiteren befreundeten Paaren in ihrem Apartment geplant haben. Im Laufe des Abends vergnügen sich die drei feiernden Freunde sehr, während Marshall sich zunehmend langweilt und keine Sympathie für den gehobenen Lebensstil der Gäste aufbringen kann. Nachdem er sich durch unüberlegte Äußerungen mehrfach blamiert und unbeliebt gemacht hat[39], flüchtet er aus dem Apartment[40] und fährt mit einem Taxi ebenfalls zum Club, in dem bereits die anderen Cliquenmitglieder feiern.

Mittlerweile hat Lily bemerkt, dass Marshall sich im „Okay“ befindet und begibt sich daher ebenfalls dahin, wo sie auf Robin und anschließend auch auf die anderen Freunde trifft. Damit sind nun alle Hauptcharaktere am selben Ort und die Handlung wird komplett zusammengeführt. Anschließend verlassen alle Freunde gemeinsam den Club und fahren mit einem Taxi nach Hause.

Zusätzlich gibt es in dieser Episode einen Blick auf vergangene Ereignisse, sowie in die Zukunft. Während Marshall und Ted in dem Club ein Bier trinken, wird das Bild gestoppt und der Erzähler berichtet kurz von der „provisorische[n] Krone“[41], die Marshall am Nachmittag beim Zahnarzt eingesetzt bekam. Diese Information ist wichtig für den Zuschauer, da er sich mit seiner Flasche dagegen stößt und dadurch heftige Schmerzen bekommt, was ohne das eingefügte Hintergrundwissen für den Zuschauer verwirrend und unverständlich wäre. Und als sich die beiden bei der Heimfahrt über Teds Suche nach einer Frau unterhalten, meint Marshall, dass das junge Mädchen, welches an der Garderobe gearbeitet hat, eventuell die zukünftige Frau seines besten Freundes werden könnte, da Ted sich an diesem Abend ausführlich mit ihr unterhalten hat und die beiden sich gut verstanden haben. Der Erzähler sagt allerdings daraufhin bereits voraus, dass die beiden keine gemeinsame Zukunft haben werden.

Auch für eine Doppelfolge gibt es in der ersten Staffel ein Beispiel. Dass die Episoden 17 und 18 zusammenhängen, wird an vielen Stellen deutlich. Der erste Teil, also Episode 17, endet sehr abrupt mit einem Anruf von Robin bei Ted. Sie fragt ihn, ob er sie besuchen möchte, obwohl es schon zwei Uhr nachts ist, und er scheint ratlos. Erst in der nächsten Episode wird diese Situation fortgesetzt, jedoch gibt es zunächst die typische Kurzzusammenfassung der vorausgegangenen Handlung. Kurze, bedeutende Ausschnitte werden wiederholt, der Erzähler hält sich allerdings fast komplett heraus. Die Handlung ab dem Anruf wird dann fortgeführt. Ein weiteres auffälliges Merkmal für die Doppelfolge zeigen Marshall, Lily und Barney. Im ersten Teil sitzen sie mit Arbeitskollegen der beiden Männer in einer Bar, in welcher sie sich zu Beginn des zweiten Teils immer noch befinden. Auch die offen gebliebene Frage um die Fernbeziehung zwischen Ted und Victoria wird erst im zweiten Teil geklärt. So wartet er also schon seit Beginn der ersten Episode auf ihren Anruf, dieser passiert jedoch erst am Ende der darauffolgenden.

In der ersten Staffel kommt es nicht vor, dass in einer eher späten Episode auf ein konkretes Ereignis, das exakt in der Form bereits in einer früheren Episode stattfand zurückgegriffen wird, allerdings gibt es zwei unterschiedliche Abwandlungen dieser typischen Form.

In Episode 11 feiert Ted mit seinen Freunden Silvester und hat dafür eine Limousine gemietet. Da Robins Freund Derek sie aufgrund eines Termins versetzen musste, verspricht Ted ihr scherzhaft, sie um Mitternacht zu küssen, um sie aufzumuntern. Die Handlung läuft normal weiter bis um kurz nach zwölf Uhr, wo sich Ted alleine auf der Straße befindet. Er hat die Limousine verlassen, da Derek überraschend aufgetaucht ist. Allerdings läuft Robin Ted hinterher und küsst ihn, nachdem sie auf den vorher beschlossenen Deal, sich um Mitternacht zu küssen, zurückverwiesen hat.

Eine andere Variation findet sich in der Folge „Die Kürbisschlampe“[42]: Zu Beginn der Handlung unterhalten sich die Freunde im McLaren´s über ihre Halloweenplanung. Als Robin Ted darauf anspricht, wird sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass er seit mehreren Jahren immer die Party auf dem Dach seines Hauses besucht, da er dort einmal eine Frau traf, die ihm sehr gefiel, deren Nummer ihm jedoch durch ein Missgeschick abhanden gekommen war. Dieser vergangene Halloweenabend wird von Ted erzählt und währenddessen in stummen Rückblenden gezeigt.

Seitdem ist er überzeugt davon, diese Frau auf der gleichen Party wiedertreffen zu können, was also sein aktuelles Verhalten beeinflusst.

2.3 Typische Charaktere in Sitcoms und ihre Zuordnung zu den Hauptcharakteren von „How I Met Your Mother“

In einer Sitcom kommen nur wenige Hauptcharaktere vor, die während der kompletten Handlung von Bedeutung sind. Speziell diese besitzen jeweils eine „ausgeprägte Persönlichkeit“[43], die sich in der Regel stark von anderen unterscheidet. In jeder einzelnen Episode soll sich die Möglichkeit für den Zuschauer ergeben, die Charaktere gut kennenzulernen. Um die Sitcom aber auch langfristig attraktiv zu machen, ist Hintergrundwissen über die Vergangenheit und das Leben der Charaktere, welches in einigen Episoden stückchenweise bekanntgegeben wird, von Bedeutung.

Ergänzend zu den immer anwesenden fünf Hauptcharakteren Ted, Marshall, Lily, Barney und Robin tauchen in „How I Met Your Mother“ häufig, wie für Sitcoms üblich, Gastdarsteller auf. Diese Auftritte dauern normalerweise nur eine Episode[44], hier jedoch oft länger, wie zum Beispiel bei den mit der Zeit wechselnden Partnerinnen Teds.

Nach Sedita existieren acht Grundtypen von Hauptcharakteren in Sitcoms, an denen man sich orientiert. Im Folgenden werden diese dargestellt und ihnen die Hauptcharaktere aus „How I Met Your Mother“ zugeordnet.

[...]


[1] Vgl. Sallhoff 2012

[2] Vgl. Weis 2013

[3] Vgl. Sallhoff 2012

[4] Vgl. Weis 2013

[5] Episode 1

[6] Vgl. Episode 1

[7] Vgl. Episode 8

[8] Vgl. Episode 1

[9] Kuhn 2005

[10] Kuhn 2010

[11] Episode 15

[12] Vgl. ebd.

[13] Vgl. Episode 1

[14] Vgl. ebd.

[15] Episode 2

[16] Vgl. ebd.

[17] Vgl. Episode 19

[18] Vgl. Episode 13

[19] Vgl. Episode 16

[20] Vgl. Episode 18

[21] Vgl. Episode 22

[22] Klosa 2008, S. 27

[23] Vgl. Klosa 2008, S. 28

[24] Vgl. Decker 2007, S. 33

[25] Decker 2007, S. 39

[26] Vgl. Klosa 2008, S. 27 und Decker 2007, S. 33

[27] Vgl. Klosa 2008, S. 27

[28] Vgl. ebd.

[29] Vgl. Decker 2007, S. 33-34 und Holzer 1999, S. 13 und Klosa 2008, S. 27

[30] Decker 2007, S. 33

[31] Vgl. Holzer 1999, S. 40

[32] Holzer 1999, S. 40

[33] Decker 2007, S. 40

[34] Vgl. Decker 2007, S. 40

[35] Decker 2007, S. 40

[36] Vgl. Decker 2007, S. 40

[37] Episode 5

[38] Episode 5

[39] Vgl. Episode 5

[40] Vgl. ebd.

[41] Episode 5

[42] Vgl. Episode 8

[43] Decker 2007, S. 42

[44] Vgl. Decker 2007, S. 42

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Typische Merkmale einer Sitcom. Analyse der ersten Staffel der Sitcom "How I met your mother"
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V300644
ISBN (eBook)
9783656966883
ISBN (Buch)
9783656966890
Dateigröße
684 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sitcom, Analyse, "How I Met Your Mother", Inhaltszusammenfassung
Arbeit zitieren
Alisia Botthof (Autor), 2013, Typische Merkmale einer Sitcom. Analyse der ersten Staffel der Sitcom "How I met your mother", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300644

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