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Die Notwendigkeit von Proteinshakes beim Muskelaufbau

Titel: Die Notwendigkeit von Proteinshakes beim Muskelaufbau

Hausarbeit , 2013 , 8 Seiten , Note: 13,0

Autor:in: Julia Trebing (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Fast alle Fitnessstudios bieten Eiweiß – Drinks zum Muskelaufbau an. Die Idee dahinter ist simpel: Ein schnellerer Muskelaufbau durch die verbesserte Eiweißversorgung. Diese Annahme ist unter vielen Sportlern, die sich mit Muskelaufbau befassen, weit verbreitet und viele Bodybuilder wollen auf die Protein – Lieferanten gar nicht mehr verzichten. Es gibt sie in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, sie sind mit fettarmer Milch versetzt, zuckerfrei und der Verkaufsschlager an der Fitnesstheke. Aber sind sie für den Muskelaufbau wirklich notwendig? Wie viel Eiweiß sollte ein Sportler am Tag zu sich nehmen? Und kann ein überhöhter Konsum sogar schädlich sein? Damit soll sich die folgende Hausarbeit beschäftigen.

Aminosäuren beziehungsweise Proteine haben zahlreiche Aufgaben im Organismus. Sie sind beispielsweise die wichtigsten Bestandteile einer Zelle als Bau- und Betriebstoffe. Sie übernehmen wichtige Aufgaben beim Aufbau und verleihen dem Organismus seine Struktur. Sie wirken als Schutz- und Abwehrstoffe im Immunsystem, transportieren Sauerstoff und sind an der Muskelkontraktion beteiligt. (Faller & Schünke, 2008, S. 19) Vor allem aber werden sie als Aminosäurenlieferanten für die Biosynthese körpereigener Proteine verwendet. (Leitzmann, 2001, S. 22)
Von den 20 natürlich vorkommenden Aminosäuren, die die für die körpereigene Proteinbiosynthese benötigt werden, sind 8 essentiell, das heißt sie können vom Körper nicht selber hergestellt werden und müssen über die Nahrung zugefügt werden. Zu ihnen zählen Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Isoleucin, Valin, Threonin und Tryptophan. (Faller & Schünke, 2008, S. 435)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Funktionen von Eiweiß im Körper

3. Empfehlungen für die Zufuhr von Proteinen

3.1 Der Eiweißbedarf des Sportlers

4. Überhöhte Zufuhr

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Notwendigkeit von Proteinshakes für den Muskelaufbau und hinterfragt, ob eine erhöhte Proteinzufuhr über die übliche Ernährung hinaus sinnvoll oder gar schädlich für den Organismus ist.

  • Kritische Analyse des Proteinbedarfs bei Kraftsportlern
  • Vergleich aktueller Ernährungsempfehlungen mit sportpraktischen Annahmen
  • Untersuchung der physiologischen Funktionen von Eiweiß
  • Bewertung potenzieller Gesundheitsrisiken durch überhöhten Proteinkonsum
  • Evaluation der Effizienz von Protein-Nahrungsergänzungsmitteln

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Eiweißbedarf des Sportlers

Der Eiweißkonsum im Sport hat von jeher eine hohe, wenn nicht sogar mystifizierte Bedeutung und die Meinungen, ob unter verstärkter körperlicher Belastung ein erhöhter Eiweißbedarf erforderlich ist, gehen auseinander. Laut Geiß und Hamm (2000, S. 95) liegen die Gründe für den erhöhten Eiweißbedarf des Sportlers an dem Mehrbedarf durch Muskelneubildung beim Kraftaufbau-Training, dem erhöhten Erhaltungsbedarf für die größere Muskelmasse, dem höheren "Verschleiß" an Funktionsproteinen und dem möglichen "Stimulierungseffekt" auf die Proteinsynthese. Außerdem ist der Pool an freien Aminosäuren im Gewebe ein zusätzlicher Energiespeicher und ein Schutz vor Abbau an Körperprotein. (Geiß & Hamm, 2000, S. 95)

Nöcker (1987, S.59) beruft sich bei seinen Empfehlungen für die tägliche Eiweißzufuhr bei Kraftsportlern auf eine Untersuchungsreihe von Kraut, Müller und Müller-Weckler, die herausfanden, dass der größte Kraftanstieg bei einem Versuch, der sich über 47 Wochen erstreckte, in der Periode zu finden war, in der 2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag gegeben wurden. Eine stetige Zunahme der Muskelkraft konnte auch bei täglich 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht festgestellt werden, bei einer Zufuhr von 0,8 g Eiweiß ist der Trainingseffekt allerdings kaum noch messbar. (Nöcker, 1987, S. 59) Neuere Forschungsergebnisse korrigieren diese Zahlen allerdings deutlich nach unten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung von Protein-Drinks in Fitnessstudios und stellt die zentrale Forschungsfrage nach deren tatsächlicher Notwendigkeit für den Muskelaufbau.

2. Funktionen von Eiweiß im Körper: Dieses Kapitel erläutert die essenzielle Rolle von Aminosäuren als Bau- und Betriebsstoffe sowie deren Bedeutung für die Biosynthese körpereigener Proteine.

3. Empfehlungen für die Zufuhr von Proteinen: Hier werden die wissenschaftlichen Referenzwerte für die tägliche Proteinzufuhr anhand offizieller Gremien wie DGE und EFSA dargestellt.

3.1 Der Eiweißbedarf des Sportlers: Dieser Unterpunkt analysiert, ob sportliche Belastung tatsächlich einen erhöhten Eiweißbedarf rechtfertigt und vergleicht historische Ansätze mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

4. Überhöhte Zufuhr: Das Kapitel diskutiert potenzielle gesundheitliche Risiken wie Nierenbelastungen durch eine exzessive Proteinzufuhr.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine ausgewogene Mischkost meist ausreicht und Proteinshakes zur Unterstützung des Muskelaufbaus in der Regel nicht zwingend notwendig sind.

Schlüsselwörter

Proteinshakes, Muskelaufbau, Eiweißbedarf, Kraftsport, Aminosäuren, Proteine, Ernährung, Nierengesundheit, Referenzwerte, Leistungssteigerung, Stickstoffbilanz, Nahrungsergänzung, Sportlerernährung, Bodybuilding.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, ob die Einnahme von Proteinshakes für den gezielten Muskelaufbau notwendig ist oder ob der Bedarf durch eine normale Ernährung gedeckt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die physiologische Bedeutung von Eiweiß, die offiziellen Zufuhr-Empfehlungen für die Bevölkerung und Sportler sowie die Risiken einer Überdosierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen von Protein-Ergänzungsmitteln kritisch zu hinterfragen und mit der tatsächlichen wissenschaftlichen Studienlage zum Eiweißbedarf abzugleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Empfehlungen medizinischer Fachgesellschaften (wie DGE und EFSA) und relevante sportwissenschaftliche Studien auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil behandelt die biologische Funktion von Proteinen, differenziert zwischen den Bedürfnissen von Nichtsportlern und Kraftsportlern und thematisiert die gesundheitlichen Folgen einer überhöhten Zufuhr.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Muskelaufbau, Proteinbedarf, Ernährungsempfehlungen, Aminosäuren und Nierengesundheit.

Sind Proteinshakes laut der Arbeit grundsätzlich gefährlich?

Die Arbeit stuft eine exzessive Zufuhr als potenziell belastend für die Nieren ein und empfiehlt daher Vorsicht, da die Evidenz für positive Effekte bei hoher Proteinzufuhr fehlt.

Reicht eine normale Ernährung für Bodybuilder aus?

Ja, laut der zitierten Literatur lässt sich der Bedarf an Aminosäuren selbst bei sehr großen Muskelmassen durch eine ausgewogene Mischkost sicherstellen.

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Details

Titel
Die Notwendigkeit von Proteinshakes beim Muskelaufbau
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Sportwissenschaft studieren
Note
13,0
Autor
Julia Trebing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
8
Katalognummer
V300690
ISBN (eBook)
9783656969341
ISBN (Buch)
9783656969358
Sprache
Deutsch
Schlagworte
notwendigkeit proteinshakes muskelaufbau
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Trebing (Autor:in), 2013, Die Notwendigkeit von Proteinshakes beim Muskelaufbau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300690
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Leseprobe aus  8  Seiten
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