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Die Atombombe. Der Fluch des 20. Jahrhunderts?

Titel: Die Atombombe. Der Fluch des 20. Jahrhunderts?

Facharbeit (Schule) , 2015 , 29 Seiten

Autor:in: Marc Hohenstein (Autor:in)

AdA Naturwissenschaft und Technik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Prinzip der Kernwaffen und der Kernreaktoren besteht darin, dass aus winzigen Mengen Materie gewaltige Mengen Energie gewonnen werden können.
Kernwaffen sind die zerstörerischten Waffen, die der Mensch je gebaut hat. Ein unglücklicher Zufall ist auch, dass diese Erfindung in dem einzigen Jahrhundert stattfand, indem es die einzigen Weltkriege gab. Darüber hinaus ist es interessant zu wissen, wie Wissenschaftler und die Gesellschaft früher, sowie heutzutage über den Bau und Einsatz der Atombombe denken. Albert Einstein hat einst gesagt:

„Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“ (Albert Einstein)

In meiner Seminararbeit will ich die Gründe dafür beleuchten wie es zum Bau der Atombombe kam und ob sie nun der Fluch des 20 Jahrhunderts war.

Meine Seminararbeit ist über die Atombombe und die Auswirkungen auf das 20. Jahrhundert und darüber hinaus. Ich beleuchte die technischen Aspekte, sowie die gesellschaftlichen. Auch beantworte ich die die Frage, wie es zum Bau der Atombombe kam.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

1.1 Die Entwicklung der Atombombe 1938-1941

1.2 Politische und gesellschaftliche Bedingungen

1.3 Die endgültige Entscheidung zum Bau der Atombombe

2. Die Atombombe und deren Wirkungsweise

2.1 Die Entwicklung der Atombombe in Los Alamos

2.2 „Trinity“

2.3 Die Wirkungsweise einer Atombombe

2.3.1 Die Uran Bombe

2.3.2 Die Plutonium Bombe

2.3.3 Der gezielte Einsatz auf Menschen

2.3.4 Die Wasserstoffbombe

3. Die Atombombe - war sie wirklich notwendig?

4. Die Rolle der Atombombe im Kalten Krieg

5. Die Meinung der Menschen zur Atombombe

5.1 Vor Hiroshima und Nagasaki

5.2 Meinung 1945-1989

6. Zusammenfassung

7. Fazit – war die Atombombe nun der Fluch des 20. Jahrhunderts?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die technologischen Funktionsweisen und die ethischen sowie gesellschaftspolitischen Konsequenzen von Atomwaffen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie der Bau der ersten Atombombe zustande kam und ob deren Einsatz sowie die darauffolgende nukleare Rüstungsspirale als Fluch des 20. Jahrhunderts zu bewerten sind.

  • Entstehungsgeschichte und politischer Kontext des Manhattan-Projekts
  • Technologische Grundlagen der Uran- und Plutoniumbomben sowie der Wasserstoffbombe
  • Ethische Reflexion der Wissenschaftler über ihren Beitrag zur Zerstörung
  • Die Rolle von Atomwaffen als Instrument der Abschreckung im Kalten Krieg
  • Internationale Proteste und diplomatische Bemühungen zur Abrüstung

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Entwicklung der Atombombe in Los Alamos

Am 8. Oktober 1942 traf sich erstmals Robert Oppenheimer mit dem militärischen Leiter des Projekts, General Leslie Groves. Oppenheimer schlug vor ein Atomwaffenlabor einzurichten, das eine zentrale Lage hat. Oppenheimer wollte damit die Wissenschaftler, die am Manhattan Projekt arbeiteten und über das ganze Land verstreut waren, unter einem Dach zusammen bringen. Diese Meinung war auch General Groves. Es musste ein geeigneter Ort gefunden werden, der „möglichst tief im Landesinneren versteckt, weit weg von jeglicher Zivilisation, doch nicht allzu fern von einem leicht erreichbaren Eisenbahnknotenpunkt beziehungsweise Militärflugplatz.“

Zuerst fiel die Wahl auf Jamez Springs, ein Ort inmitten von New Mexico, nahe gelegen an der Großstadt Albuquerque. Als General Groves und Robert Oppenheimer diesen Ort begutachteten, wirkte er auf sie sehr bedrückend, weil die steilen Felswände, rings um den Ort, kaum einen Sonnenstrahl durchließen. Eine rettende Idee kam von Oppenheimer. Er schlug das Dorf Los Alamos vor, das er noch aus seinen Jugendzeiten kannte. Es lag auf dem 2100 m hohen Pajarito-Plateau weit entfernt von jeglicher Zivilisation. „Los Alamos ist umgeben von grünbewachsenen Weideflächen, sanften Hügeln und Nadelwäldern - eine Oase inmitten der sonst eher trostlosen, wenn auch stellenweise grandiosen Landschaft von New Mexico. Im Westen lagen die mit Pinienwäldern bewachsenen Jemez Mountains. Das sich weiter nach Süden hin erstreckende Pajarito-Plateau zeigte sich von zerklüfteten Canyons durchfurcht, die sich flächenartig ausbreitend am Horizont verliefen. Im Osten boten die schneebedeckten Gipfel der Sangre-de-Cristo-Bergkette einen bezaubernde Anblick.“

Von diesem Anblick war auch Groves überwältigt und in seinen Augen lag Los Alamos wie eine Festung da. Das „Rekrutierungsprogramm war schwierig“, meinte Oppenheimer, denn „obwohl das Versuchszentrum zuletzt einen viel größeren Umfang annahm, als wir ursprünglich veranschlagt hatten – bis zum Frühjahr 1945 zählte es fast 4000 Mitarbeiter – und obwohl wir Schwierigkeiten, die das Unternehmen hemmten und hätten scheitern lassen können, zunächst nicht klar genug erkannten, wagten wir uns an die komplizierte, vielschichtige Aufgabe.“

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage, ob die Atombombe als der Fluch des 20. Jahrhunderts zu betrachten ist.

2. Die Atombombe und deren Wirkungsweise: Analyse der Entwicklung in Los Alamos, technischer Details der Kernwaffen und der Auswirkungen der „Trinity“-Testexplosion.

3. Die Atombombe - war sie wirklich notwendig?: Untersuchung der militärischen Argumentation zur Notwendigkeit des Abwurfs und deren Kritik durch Zeitzeugen und Wissenschaftler.

4. Die Rolle der Atombombe im Kalten Krieg: Darstellung des Rüstungswettlaufs zwischen den USA und der UdSSR sowie das Konzept der gegenseitigen Abschreckung (MAD).

5. Die Meinung der Menschen zur Atombombe: Dokumentation der wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten, beginnend bei den ersten Entdeckungen bis hin zu den internationalen Protestbewegungen.

6. Zusammenfassung: Retrospektive auf die Kernaspekte der Arbeit, von der technologischen Machbarkeit bis zur ethischen Umkehr führender Physiker.

7. Fazit – war die Atombombe nun der Fluch des 20. Jahrhunderts?: Abschließende Bewertung der nuklearen Bedrohung, inklusive heutiger Gefahren durch inoffizielle Atommächte und Terrorismus.

Schlüsselwörter

Atombombe, Kernspaltung, Manhattan-Projekt, Robert Oppenheimer, Los Alamos, Trinity, Wasserstoffbombe, Kalter Krieg, Abschreckung, Abrüstung, nukleare Bedrohung, Strahlenwirkung, Zivilschutz, nukleare Apokalypse, internationale Sicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Geschichte und die Auswirkungen der Erfindung sowie des Einsatzes von Atomwaffen im 20. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der wissenschaftliche Fortschritt der Kernspaltung, das politische Projekt Manhattan, die Rolle der Abschreckung im Kalten Krieg und die ethische Verantwortung der beteiligten Wissenschaftler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit beleuchtet die Hintergründe für den Bau der Atombombe und analysiert, ob diese Waffe als „Fluch des 20. Jahrhunderts“ einzustufen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische und analytische Seminararbeit, die auf wissenschaftlicher Literatur, Dokumentationen und historischen Primärquellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der technologische Aufbau der Atombomben, die historischen Ereignisse des Einsatzes in Japan, das strategische Gleichgewicht im Kalten Krieg sowie die moralische Haltung der beteiligten Forscher erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Atombombe, Manhattan-Projekt, Abschreckung, Kalter Krieg, nukleare Abrüstung und die ethische Reflexion der Wissenschaftler.

Warum war der Ort Los Alamos so entscheidend für das Manhattan-Projekt?

Los Alamos wurde gewählt, um die Wissenschaftler isoliert von der Zivilisation an einem sicheren, zentralen und geheimzuhaltenden Ort unter einem Dach zu vereinen.

Wie veränderte die „Zar Bombe“ das Denken der Forscher?

Nachdem Andrej Sacharov die verheerenden Ausmaße der Detonation miterlebt hatte, vollzog er einen Wandel und wurde zum schärfsten Kritiker der Atombombentests.

Welches Problem beschreibt das Konzept „MAD“?

Das Konzept „Mutual Assured Destruction“ beschreibt die Stabilität durch gegenseitige Zerstörung, bei der kein Land einen Erstschlag wagen kann, ohne selbst vernichtet zu werden.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Atombombe. Der Fluch des 20. Jahrhunderts?
Autor
Marc Hohenstein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
29
Katalognummer
V300839
ISBN (eBook)
9783656974857
ISBN (Buch)
9783656974864
Sprache
Deutsch
Schlagworte
atombombe fluch jahrhunderts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc Hohenstein (Autor:in), 2015, Die Atombombe. Der Fluch des 20. Jahrhunderts?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300839
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Leseprobe aus  29  Seiten
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