Zentrale Fragen:
Welchen Zweck hat der Wechsel?
Welche Beteiligten gibt es?
Wie ist der Wechsel auszufüllen?
Welche Arten des Wechsels gibt es?
Unterrichtsziele:
Die Schüler sollen verstehen, warum der Wechsel in der Praxis eingesetzt wird
Einen Wechsel vollständig und richtig ausfüllen können
Die gesetzlichen Formvorschriften benennen und Wechsel auf ihre formale Richtigkeit prüfen können
Inhaltsverzeichnis
1. Unterrichtsablauf in tabellarischer Form
2. Definition Wechsel, Funktionen des Wechsels
3. Einstiegsbeispiel
4. Gesetzliche Bestandteile des Wechsels
5. Arten des Wechsels
6. Problemstellung Schüler (mit Lösung – für den Lehrer)
7. Folie Zusammenfassung
8. Folie 1
9. Folie „Wechsel fürs Einstiegsbeispiel“
10. Folie 2
11. Problemstellung Schüler (ohne Lösung – für die Schüler)
12. Folie „Lösung der Problemstellung“
13. Handout für die Schüler
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Unterrichtseinheit vermittelt Schülern des ersten Jahrgangs der Handelsakademie ein fundiertes Verständnis über den Wechsel als Finanzinstrument, seine korrekte Ausstellung sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen. Ziel ist es, die Schüler zu befähigen, Wechsel rechtssicher auszufertigen und deren Funktion im Geschäftsverkehr einzuordnen.
- Grundlagen und rechtliche Definition des Wechsels
- Sicherungs- und Finanzierungsfunktion des Wechsels
- Gesetzlich vorgeschriebene Bestandteile einer Wechselurkunde
- Verschiedene Arten des Wechsels und deren Anwendung
- Praktische Übungen zum korrekten Ausfüllen und Prüfen von Wechseln
Auszug aus dem Buch
Der Wechsel - Definition
In der Wirtschaft kommt es häufig vor, dass offene Rechnungen nicht pünktlich bezahlt werden. Es ist oft schwierig, die Beträge einzutreiben. Oder der Gläubiger (= der, der das Geld dem Schuldner leiht) braucht schon vorher dringend Geld, bevor der Schuldner zurückzahlt.
Um diese beiden Probleme zu lösen, wurde der Wechsel geschaffen.
Mit Hilfe eines Wechsels ist es leichter als bei einer ungesicherten Forderung die Wechselfunktion einzutreiben (= Sicherungsfunktion). Die Wechselforderung an Dritte zu übertragen (meist ein Kreditinstitut) und so noch vor der Fälligkeit der Schuld zu Bargeld zu kommen (= Finanzierungsfunktion).
Zusammenfassung der Kapitel
Unterrichtsablauf in tabellarischer Form: Bietet einen übersichtlichen Zeitplan und eine Auflistung der didaktischen Aktivitäten für die Unterrichtseinheit.
Definition Wechsel, Funktionen des Wechsels: Erläutert die theoretischen Grundlagen, den Zweck und die ökonomischen Funktionen des Wechsels in der Wirtschaft.
Einstiegsbeispiel: Demonstriert anhand eines konkreten Fallbeispiels die praktische Anwendung und das Ausfüllen eines Wechsels.
Gesetzliche Bestandteile des Wechsels: Listet die acht notwendigen rechtlichen Kriterien auf, die für die Gültigkeit eines Wechsels zwingend erforderlich sind.
Arten des Wechsels: Differenziert zwischen verschiedenen Wechselarten basierend auf deren Inhalt und dem zugrunde liegenden Grundgeschäft.
Problemstellung Schüler (mit Lösung – für den Lehrer): Stellt Aufgaben zur praktischen Anwendung dar, ergänzt um die korrekten Lösungen zur Kontrolle durch den Lehrenden.
Folie Zusammenfassung: Visualisiert den Prozess des regelmäßigen Wechselumlaufs von der Ausstellung bis zur Einlösung.
Schlüsselwörter
Wechsel, Trassant, Bezogener, Begünstigter, Wechselgesetz, Sicherungsfunktion, Finanzierungsfunktion, Akzept, Warenwechsel, Finanzwechsel, Wechselumlauf, Fälligkeit, Wechselurkunde, Zahlungsort, Indossament
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit primär?
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des Wechsels als Instrument im kaufmännischen Zahlungsverkehr, insbesondere die formellen Anforderungen an seine Erstellung und seine wirtschaftliche Bedeutung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Definition, den acht gesetzlichen Bestandteilen einer Wechselurkunde sowie der Unterscheidung zwischen Sicherungs- und Finanzierungsfunktion.
Was ist das primäre Ziel des Lehrmaterials?
Die Schüler sollen die Funktionsweise des Wechsels verstehen, ihn rechtssicher ausfüllen können und in der Lage sein, die formale Richtigkeit eines vorliegenden Wechsels zu prüfen.
Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird verwendet?
Das Material folgt einem methodisch-didaktischen Ansatz, der Theorievermittlung, praktisches Ausfüllen von Formularen sowie die eigenständige Bearbeitung von Fallbeispielen kombiniert.
Was wird im Hauptteil der Unterrichtsunterlage behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Definition, den Funktionen, den Arten des Wechsels, der Darstellung des Wechselumlaufs sowie der praktischen Fehleranalyse bei Wechselbeispielen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Trassant, Akzept, Zahlungsauftrag, Sicherungsfunktion und Wechselgesetz geprägt.
Warum ist die Unterschrift des Bezogenen für die Gültigkeit so entscheidend?
Obwohl die Unterschrift des Bezogenen kein gesetzlicher Bestandteil für die Existenz des Wechsels an sich ist, verpflichtet sie erst durch die Akzeptierung den Bezogenen rechtlich zur Zahlung.
Was genau versteht man unter einer „Holschuld“ im Wechselverkehr?
Der Wechsel ist eine Holschuld, was bedeutet, dass der Wechselberechtigte den Betrag am Fälligkeitstag beim Bezogenen oder der angegebenen Zahlstelle selbst einfordern bzw. abholen muss.
- Quote paper
- Mag. Viktoria Schmidt (Author), 2001, Zweck und Bestandteile des Wechsels. Unterrichtsplan mit Fallbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30098