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Handreichung für den Deutschunterricht zu Sophokles: "König Ödipus"

Title: Handreichung für den Deutschunterricht zu Sophokles: "König Ödipus"

Lesson Plan , 2015 , 90 Pages

Autor:in: Herbert Fuchs (Author), Dieter Seiffert (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Diese Handreichung zu Sophokles‘ Tragödie "König Ödipus" wendet sich in erster Linie an Deutschlehrer der Oberstufe. Der Unterrichtsentwurf enthält unter anderem eine ausführliche Werkinterpretation, eine knappe didaktische Analyse, detaillierte Stundenausarbeitungen (z. T. mit Tafelbildern und Tafelanschriften), eine Gegenüberstellung verschiedener Inszenierungskonzepte anhand von Fotografien, Vergleiche von Übersetzungsvarianten, Hinweise auf Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen "König Ödipus" einerseits und Kleists "Der zerbrochne Krug" und Frischs "Homo faber" andererseits. Themenvorschläge für Klausuren bilden den Abschluss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Interpretation

Didaktische Überlegungen

Auf einen Blick – Inhaltsübersicht

Stundenskizzen

Sequenz 1 Einführung in die Lektüre

Sequenz 2 Ödipus – der „Beste unter den Menschen“

Sequenz 3 Ödipus – der unbesonnene und tyrannische Herrscher

Sequenz 4 Iokaste

Sequenz 5 Ödipus – der Wahrheitssucher

Sequenz 6 Ödipus – der „Allerverfluchteste“

Sequenz 7 König Ödipus als Enthüllungsdrama

Sequenz 8 König Ödipus-Inszenierungen

Vergleiche

Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist und König Ödipus

Homo faber von Max Frisch und König Ödipus

Themenvorschläge für Klausuren

Ausgewählte Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Handreichung bietet eine fundierte didaktische und interpretatorische Begleitung für die Behandlung von Sophokles' Drama "König Ödipus" im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe. Das Ziel ist es, den Lernenden sowohl ein vertieftes Verständnis der tragischen Struktur, der zentralen Motive wie Schicksal und Hybris als auch der zeitgenössischen Relevanz des Stoffes durch moderne Inszenierungsansätze zu vermitteln.

  • Analyse der Herrscherpersönlichkeit und des Charakters Ödipus
  • Untersuchung der dramatischen Struktur als Enthüllungsdrama
  • Bedeutung der Begriffe Hamartia, Peripetie und Anagnórisis
  • Vergleichende Literaturanalyse mit Werken von Kleist und Frisch
  • Reflexion über das antike Menschen- und Weltbild

Auszug aus dem Buch

Die Anfangsszene als Exposition der Handlung

Das Stück beginnt mit einer Expositionsszene, die die Grundsituation des Dramas, das Leid Thebens und die Bitten des Volkes um Rettung, schildert und Ödipus als denjenigen, auf den sich die Hoffnungen der Menschen richten, in die Handlung einführt. – Mit eindringlichen Worten werden vom Chor die Not und das Leid Thebens dargestellt. Ödipus wird vom Priester, dem Sprecher der Bittenden, die sich um den Palast versammelt haben und auf Hilfe warten, angefleht, sein Wissen und sein Können, wie einst bei dem Sieg über die Sphinx, zur Rettung der von Plagen und Seuchen heimgesuchten Stadt einzubringen. Der Priester geht geschickt vor. Er versucht, den Herrscher mit einer drastischen Schilderung der Notlage Thebens zu beeindrucken: „Die Stadt, du siehst es selbst, / droht zu versinken. / Mit Mühe nur taucht sie noch auf / aus diesem mörderischen Wogenschlag.“ (S. 1016-19). Er bringt, indem er vor der Thebaner Öffentlichkeit Ödipus’ Stärken aufzählt und an dessen Triumph über die „Rätselsängerin“ erinnert, Ödipus in Handlungszwang. Den „vortrefflichsten der Menschen“ nennt er den Herrscher, den „mächtigsten der Menschen“ und den „Besten unter den Menschen“. Die Lobesworte bestärken Ödipus darin, Theben beizustehen. Was er einst gegen die Sphinx erreicht hat, muss er jetzt – der Appell des Priesters an Ödipus’ Wissen, sein Können und seinen Ruf als Bezwinger des Übels wird immer beschwörender – erneut unter Beweis stellen.

Zusammenfassung der Kapitel

Interpretation: Bietet eine tiefgehende literaturwissenschaftliche Analyse des Dramas, seiner Stellung im Thebanerzyklus und der zentralen Begriffe wie Peripetie und Hamartia.

Didaktische Überlegungen: Erläutert die Relevanz des Stoffes für den Unterricht und begründet die methodische Herangehensweise der Handreichung.

Stundenskizzen: Liefert konkrete Unterrichtsverläufe und Arbeitsmaterialien für acht Sequenzen, die das gesamte Drama abdecken.

Vergleiche: Analysiert Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen "König Ödipus" und Kleists "Der zerbrochene Krug" sowie Frischs "Homo faber".

Themenvorschläge für Klausuren: Stellt eine Sammlung von Aufgaben für schriftliche Prüfungen bereit.

Ausgewählte Sekundärliteratur: Listet wissenschaftliche Quellen und Literaturhinweise zur weiteren Vertiefung auf.

Schlüsselwörter

König Ödipus, Sophokles, griechische Tragödie, Enthüllungsdrama, Hamartia, Peripetie, Anagnórisis, Schicksal, Hybris, Thebanerzyklus, Antike, Literaturdidaktik, Schuld, Mensch und Gott, Katastrophe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine didaktische Handreichung für den Deutschunterricht zur Interpretation und Behandlung der griechischen Tragödie "König Ödipus" von Sophokles.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Analyse der Hauptfigur Ödipus, der dramatische Aufbau als Enthüllungsdrama, das antike Verständnis von Schuld und Schicksal sowie die Wirkung der Tragödie auf das Publikum.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Schülern den Zugang zum klassischen Drama zu erleichtern, indem komplexe philosophische und literarische Zusammenhänge verständlich aufbereitet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf literaturwissenschaftliche Analysen, die Begriffe wie Peripetie, Anagnórisis und tragische Ironie auf Basis der aristotelischen Poetik erläutern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Interpretation des Textverlaufs, methodische Stundenskizzen für den Unterricht und einen literarischen Vergleich mit Werken der Moderne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Begriffe wie tragische Ironie, Hybris, göttliche Vorsehung und das Motiv der Blindheit sind essenziell für die Arbeit.

Warum ist die Rolle der Iokaste so kontrovers?

Iokaste wechselt im Verlauf des Dramas ihre Positionen und vertritt einen religiösen Skeptizismus, was sie zu einer schillernden, psychologisch vielschichtigen Figur macht.

Welche Funktion hat der Chor in diesem Stück?

Der Chor fungiert als Zeuge der Handlung, kommentiert das Geschehen aus der Perspektive des Volkes und vertritt die konservative, religiöse Gegenposition zur aufklärerischen Haltung des Ödipus.

Was unterscheidet das antike Verständnis von Schuld vom modernen?

In der Antike ist die Schuld oft existentiell durch das Schicksal bedingt, während im modernen Sinne eine willentliche Tat vorausgesetzt wird.

Welche Bedeutung haben die modernen Inszenierungsfotos?

Sie dienen dazu, die zeitlose theatrale Kraft des Stoffes zu verdeutlichen und Schülern einen Anknüpfungspunkt für die Diskussion über moderne Interpretationsmöglichkeiten zu bieten.

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Details

Title
Handreichung für den Deutschunterricht zu Sophokles: "König Ödipus"
Authors
Herbert Fuchs (Author), Dieter Seiffert (Author)
Publication Year
2015
Pages
90
Catalog Number
V301324
ISBN (eBook)
9783668013322
ISBN (Book)
9783668013339
Language
German
Tags
Drama griechische Tragödie antikes Theater Inszenierung Deutschunterricht Literaturunterricht Oberstufe Sekundarstufe II Abitur Gymnasium Frisch: "Homo faber" von Kleist: "Der zerbrochne Krug"
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Herbert Fuchs (Author), Dieter Seiffert (Author), 2015, Handreichung für den Deutschunterricht zu Sophokles: "König Ödipus", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301324
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