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Vergleichende Sozial- und Kulturgeschichte Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas I.

Title: Vergleichende Sozial- und Kulturgeschichte Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas I.

Script , 1998 , 18 Pages

Autor:in: M.A. Annett Rischbieter (Author)

Cultural Studies - East European Studies
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Vergleichende Sozial- und Kulturgeschichte
Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas I.

Überblick über die einzelnen Gebiete
Osteuropa Rußland, Weißrußland, Estland, Lettland, Litauen und die Ukraine Südosteuropa Rumänien, Ex-Jugoslawien (mit Serbien, Kroatien, Makedonien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Slowenien), Bulgarien, Albanien, eventuell Griechenland und der europäische Teil der Türkei Ostmitteleuropa Slowakische und Tschechische Republik, Ungarn und Polen, z.T. auch Kroatien und Rumänien Slawische Ethnogenesen, Frühfeudale Staatenbildungen, Griechischorthodoxe Christianisierungen in Süd- und Osteuropa zwischen dem 7./9. und 13. Jahrhundert
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Überblick über die einzelnen Gebiete

Slawische Ethnogenesen, Frühfeudale Staatenbildungen, Griechisch-orthodoxe Christianisierungen in Süd- und Osteuropa zwischen dem 7./9. und 13. Jahrhundert

Ethnogenesen süd-/ostslawischer Völker (7.-12. Jh.)

Frühfeudale Staatenbildungen (7./8.-12./13. Jh.)

Griechisch-orthodoxe Christianisierung (9.-12. Jh.)

Fremdherrschaften und Fremdbestimmungen

Die mongolisch-tatarischer Fremdherrschaft über Teile Rußlands

Die osmanisch-islamische Fremdherrschaft auf der Balkanhalbinsel

Die russische Fremdherrschaft/Vorherrschaft in Ost- und Ostmitteleuropa (1721 bis 1917)

Zusammenfassung des Wintersemesters

Fremdherrschaften in Ost-, Südost- und Ostmitteleuropa Mitte 13. bis Anfang 20. Jahrhundert

Zielsetzung und Themen der Publikation

Die vorliegende Arbeit bietet einen systematischen historischen Überblick über die komplexen Prozesse der Staats- und Nationsbildung in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa zwischen dem 7. und 20. Jahrhundert. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Analyse von Ethnogenesen, der Etablierung frühfeudaler Herrschaftsstrukturen sowie der tiefgreifenden Bedeutung verschiedener Fremdherrschaften für die kulturelle und politische Identitätsentwicklung der betroffenen Regionen.

  • Historische Entwicklung slawischer Völker und deren Ethnogenese im Mittelalter.
  • Die Rolle der griechisch-orthodoxen Christianisierung bei der Identitätsstiftung.
  • Strukturelle Auswirkungen mongolisch-tatarischer und osmanischer Fremdherrschaft.
  • Russische und österreichisch-ungarische Machtausübung in Ost- und Ostmitteleuropa.
  • Zusammenhänge zwischen religiöser Ausrichtung, Schriftsprache und staatlicher Souveränität.

Auszug aus dem Buch

Die mongolisch-tatarischer Fremdherrschaft über Teile Rußlands

12. Jh. fortwährende feudale Machtkämpfe zwischen Nowgorod - Kiew - Moskau (Wladimir) - Susdal dann Einfälle der östlichen Nachbarn

1110-1157 Jurid Dolgorukid: Gründung Moskaus Aufstieg des Großfürstentums als Rivale Kiews und Nowgorods

13.Jh. Schwächung und Zerfall der russischen Fürstentümer durch innere Fehden und äußere Angriffe

1223 Großkhan Temudschin (“Dschingis Khan”): Sieg über die vereinigten russischen Heere (“Kalka”)

1240 Nachfolger Bapu-Khan erobert Kiew Beginn der mongolisch-tatarischen Fremdherrschaft (“Goldene Horde”, Sarai) über alle russischen Gebiete (außer Nowgorod und Pskow) Tribut- und Lehnwesen (“Jarlyk”), “RAIDS”

Zusammenfassung der Kapitel

Überblick über die einzelnen Gebiete: Definition der geographischen Räume Osteuropa, Südosteuropa und Ostmitteleuropa mit den jeweils zugehörigen Staaten und Territorien.

Slawische Ethnogenesen, Frühfeudale Staatenbildungen, Griechisch-orthodoxe Christianisierungen in Süd- und Osteuropa zwischen dem 7./9. und 13. Jahrhundert: Analyse der Stammesverschmelzungen, der Entstehung erster Staatswesen wie dem Ersten Bulgarenreich oder der Kiewer Rus sowie der Bedeutung der Christianisierung für die Ausbildung von Schriftsprachen.

Fremdherrschaften und Fremdbestimmungen: Untersuchung der verschiedenen imperialen Einflüsse, von der mongolisch-tatarischen Herrschaft über die osmanische Präsenz bis hin zur russischen und österreichisch-ungarischen Hegemonie, und deren Auswirkungen auf die betroffenen Gesellschaften.

Zusammenfassung des Wintersemesters: Chronologischer Abriss der wesentlichen Herrschaftsperioden und der maßgeblichen Friedensschlüsse von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.

Fremdherrschaften in Ost-, Südost- und Ostmitteleuropa Mitte 13. bis Anfang 20. Jahrhundert: Detaillierte Darstellung der administrativen und machtpolitischen Abhängigkeiten unter den großen regionalen Imperien und deren Zusammenbruch nach 1918.

Schlüsselwörter

Osteuropa, Südosteuropa, Ethnogenese, Frühfeudalismus, Kiewer Rus, Erstes Bulgarenreich, Goldene Horde, Osmanisches Reich, Christianisierung, Byzanz, Fremdherrschaft, Nationalkirche, Staatsbildung, Zarenreich, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk grundsätzlich?

Das Dokument bietet eine historische Übersicht zur Entwicklung Ost- und Südosteuropas mit einem besonderen Fokus auf die Wechselwirkungen zwischen Staatsbildung, kultureller Identität und Phasen imperialer Fremdherrschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die slawischen Ethnogenesen, die religiöse Transformation durch Byzanz sowie die Auswirkungen politischer Dominanz durch externe Mächte wie die Tataren, Osmanen oder das russische Zarenreich.

Was ist das primäre Ziel der Darstellung?

Das Ziel ist es, den komplexen Prozess der Entstehung nationaler Identitäten vor dem Hintergrund einer oft gewaltsam geprägten Geschichte der Fremdbestimmung nachzuzeichnen.

Welche Methode wird zur Wissensvermittlung genutzt?

Die Publikation verwendet eine chronologisch-thematische Methode, wobei historische Ereignisse durch prägnante Jahreszahlen, Akteure und systemische Zusammenfassungen strukturiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Etappen der Staatsbildungen, der Einfluss von Religion auf die Schriftsprache und die verschiedenen Formen der imperialen Herrschaft (Mongolen, Osmanen, Russen) analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Begriffe wie Ethnogenese, Christianisierung, Tributwesen, Autokephalie und Machtblöcke wie "Das Dritte Rom" bilden das inhaltliche Rückgrat der Analysen.

Wie beeinflusste die "Glaubensprüfung" die Entwicklung des Ersten Bulgarenreiches?

Die Glaubensprüfung durch Khan Boris I. führte zur bewussten Entscheidung für das byzantinisch-orthodoxe Christentum, was den Grundstein für die kulturelle und sprachliche Autonomie durch die Einführung der Glagoliza und Kyrilliza legte.

Warum ist die "Sammlung der russischen Erde" historisch bedeutsam?

Sie beschreibt den Prozess, in dem das Großfürstentum Moskau nach der Befreiung von der Goldenen Horde schrittweise die umliegenden Fürstentümer integrierte und den Anspruch auf das Erbe von Byzanz als "Drittes Rom" erhob.

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Details

Title
Vergleichende Sozial- und Kulturgeschichte Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas I.
College
University of Leipzig  (Kulturwissenschaften)
Course
Vergleichende Sozial- und Kulturgeschichte Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas I.
Author
M.A. Annett Rischbieter (Author)
Publication Year
1998
Pages
18
Catalog Number
V3014
ISBN (eBook)
9783638118156
Language
German
Tags
Europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Annett Rischbieter (Author), 1998, Vergleichende Sozial- und Kulturgeschichte Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas I., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3014
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