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Pädagogische Psychologie. Lernen durch Rückmeldung

Titel: Pädagogische Psychologie. Lernen durch Rückmeldung

Ausarbeitung , 2014 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Saskia Ragg (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die verschiedenen Lerntheorien sind sich einig, wenn es um die Nützlichkeit von Rückmeldungen geht. Bereits der Behaviorismus erkannte vor knapp einhundert Jahren die positive Bedeutung von Rückmeldungen für den Lernzuwachs. Die folgende Arbeit gibt einen kurzen Überblick, was Feedback im schulischen Kontext beinhaltet. Außerdem werden zwei Situationen dargestellt und Feedback-Methoden dazu erläutert.

Die häufigste Art von Feedback (verbal, nonverbal oder visuell) in der schulischen Umgebung ist jedoch die konstruktive Rückmeldung des Lehrenden an den Lernenden. Hier verweist TERHART (2013) auf die Studien von HATTIE (2012), in denen beschrieben wird, wie sich erfolgreiches Feedback im Unterricht definiert. HATTIE (2012) erwähnt in diesem Zusammenhang die starke Bedeutung des formativen Feedbacks von Lehrenden. Dabei wird, im Unterschied zum summativen Feedback, nicht das Endprodukt betrachtet, sondern der dahinführende Lernprozess des Individuums. Somit wird der Weg von der Ausgangslage des Lerners bis zum Ziel, dem Ergebnis, beleuchtet.
HATTIE (2012) teilt hierbei diese Formen der Rückmeldungen in verschiedene Ebenen ein, welche sich alle mit der Interaktion und Kommunikation zwischen Lehrendem und Lernendem beschäftigen. Als wichtige Aufgabe nennt er das regelmäßige Feedback.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. FEEDBACK IM BEHAVIORISMUS UND KOGNITIVISMUS

2. RÜCKMELDUNG DES LEHRENDEN AN DEN LERNENDEN

3. REGEL FÜR DIE RÜCKMELDUNG VON LEHRENDEN AN LERNENDE

4. FEEDBACKMETHODEN IM UNTERRICHT

5. BEISPIELE FÜR FEEDBACK IN DER SCHULE

5.1 SITUATION 1

5.2 SITUATION 2

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Rückmeldungen im schulischen Lehr-Lern-Prozess und analysiert, wie konstruktives Feedback die Lernentwicklung und Motivation von Schülerinnen und Schülern positiv beeinflussen kann.

  • Lerntheoretische Einordnung von Feedback (Behaviorismus vs. Kognitivismus)
  • Formatives versus summatives Feedback im Schulalltag
  • Qualitätskriterien und Regeln für effektive Lehrerrückmeldungen
  • Methodische Ansätze für die Feedback-Kommunikation (z.B. Briefkasten, nonverbale Kommunikation)
  • Analyse von Fallbeispielen aus der schulpraktischen Erfahrung

Auszug aus dem Buch

1. Feedback im Behaviorismus und Kognitivismus

Die verschiedenen Lerntheorien sind sich einig, wenn es um die Nützlichkeit von Rückmeldungen geht. Bereits der Behaviorismus erkannte vor knapp einhundert Jahren die positive Bedeutung von Rückmeldungen für den Lernzuwachs. Gerade Bloom, der in den 1960er und 70er Jahren seine Idee des ‚mastery learnings’ vorstellte, war davon überzeugt. MAIER (2012, S. 154) benennt in diesem Zusammenhang dieses Modell von Bloom, welches die heute noch vorherrschende Heterogenität der Schülerinnen und Schüler aufzeigt und auf die Notwendigkeit der Anpassung an das Vorwissen der SchülerInnen verweist.

Auch neuere Theorien beschäftigen sich mit Rückmeldungen. Die kognitiven Lerntheorien laut MAIER (2012, S. 154) beispielsweise „sehen in Rückmeldungen nicht nur einen externen Verstärker für Verhalten, sondern bedeutungshaltige Informationen, die dem eigenaktiven Lerner einen Rückschluss auf seinen Aufgabenbearbeitungs- bzw. Lernprozess erlauben“. Somit ergeben sich aus diesen Rückmeldungen wiederum neue Aufgaben, die ein Weiterkommen im Lernprozess begünstigen können. Neue Studien, so BROOKHART (2010, S.8), beschäftigen sich nun nicht mehr mit dem Reiz-Reaktions-Schema des Behaviorismus, sondern mit dem Lerner selbst, der im Feedback-Prozess steht. TERHART (2013, S. 173) erwähnt hier den Einblick für den Lehrenden in sein eigenes didaktisches Handeln durch das Einholen von Feedback.

Zusammenfassung der Kapitel

1. FEEDBACK IM BEHAVIORISMUS UND KOGNITIVISMUS: Dieses Kapitel vergleicht klassische behavioristische Ansätze mit modernen kognitiven Lerntheorien hinsichtlich der Bedeutung von Rückmeldungen für den Lernfortschritt.

2. RÜCKMELDUNG DES LEHRENDEN AN DEN LERNENDEN: Es wird die zentrale Bedeutung formativer Rückmeldungen hervorgehoben, die den Lernprozess eines Individuums begleiten, anstatt nur das Endergebnis zu bewerten.

3. REGEL FÜR DIE RÜCKMELDUNG VON LEHRENDEN AN LERNENDE: Dieses Kapitel definiert Qualitätskriterien, wie die Betonung des Positiven und die Vermeidung rein bewertender Kritik, um Feedback effektiv zu gestalten.

4. FEEDBACKMETHODEN IM UNTERRICHT: Es werden spezifische Methoden wie der „Briefkasten“ sowie die Bedeutung nonverbaler Kommunikation für die Interaktion zwischen Lehrkraft und Lernenden vorgestellt.

5. BEISPIELE FÜR FEEDBACK IN DER SCHULE: Die Theorie wird anhand zweier konkreter Praxissituationen aus dem Semesterpraktikum reflektiert, um den Einfluss von Feedback auf Motivation und Lernverhalten zu veranschaulichen.

Schlüsselwörter

Feedback, Rückmeldung, Kognitivismus, Behaviorismus, Lehr-Lern-Prozess, Formatives Feedback, Konstruktive Kritik, Kommunikation, Schülerinnen und Schüler, Schulpraxis, Didaktisches Handeln, Lernprozess, Unterricht, Pädagogik, Leistungsbeurteilung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die grundlegende Bedeutung von Rückmeldungen im Schulunterricht und wie diese effektiv als Instrument zur Lernförderung eingesetzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die lerntheoretischen Grundlagen von Feedback, die Abgrenzung von formativem zu summativen Feedback sowie praktische Methoden und Verhaltensweisen für Lehrkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch qualifiziertes Feedback das Lernverhalten und die Motivation der Schüler gezielt positiv beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der reflektierten Auswertung von schulpraktischen Erfahrungen während eines Semesters.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, Qualitätskriterien für gutes Feedback, konkrete Unterrichtsmethoden und eine Analyse zweier Fallbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Feedback, Lernprozess, formative Rückmeldung, Schulpraxis, Didaktik und Kommunikation.

Was unterscheidet das in Kapitel 2 genannte „formative Feedback“ vom „summativen Feedback“?

Das formative Feedback konzentriert sich auf den kontinuierlichen Entwicklungsprozess des Schülers auf dem Weg zum Ziel, während das summative Feedback primär das fertige Produkt bewertet.

Welche Rolle spielt die „Kontaktbrücke“ im Unterricht?

Die „Kontaktbrücke“ beschreibt eine offene Körperhaltung und nonverbale Signale der Lehrkraft, welche die Präsenz und Aufmerksamkeit signalisieren und die Interaktion mit den Schülern verbessern.

Warum wird im Fallbeispiel 5.2 von einer „misserfolgsmeidenden Motivausprägung“ gesprochen?

Die Schülerinnen zeigten deutliche Unsicherheit und Zögern bei der Aufgabenbewältigung, was darauf hindeutet, dass sie sich selbst als unfähig einschätzen und negative Konsequenzen vermeiden wollen.

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Details

Titel
Pädagogische Psychologie. Lernen durch Rückmeldung
Note
1,7
Autor
Saskia Ragg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
10
Katalognummer
V301473
ISBN (eBook)
9783956876349
ISBN (Buch)
9783668004894
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Feedback Lernen durch Rückmeldung Psychologie Methoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Saskia Ragg (Autor:in), 2014, Pädagogische Psychologie. Lernen durch Rückmeldung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301473
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Leseprobe aus  10  Seiten
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