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Die Förderung des selbständigen Lernens in einer zweiten Klasse - eine Stationenarbeit zum Thema "Sinne"

Título: Die Förderung des selbständigen Lernens in einer zweiten Klasse - eine Stationenarbeit zum Thema "Sinne"

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2004 , 52 Páginas , Calificación: Gut

Autor:in: Christine Brauß (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Es ist bereits eine zentrale Aufgabe der Grundschule, die Kinder an das selbständige Lernen heranzuführen und so ist auch in den Lehrplänen der Grundsatz des selbständigen Lernens fest verankert. Beispielsweise im Rahmenplan Sachunterricht liest man: „[...] Es werden arbeitsmethodische und arbeitstechnische Fähigkeiten entwickelt, die der zunehmend selbstständigen Erschließung der Wirklichkeit, dem Erwerb und der Strukturierung des Wissens, der Wissensvernetzung und -anwendung dienen.“

Im Schuljahr 2002/2003 war ich als Referendarin an einer Grundschule in Hamburg-Wandsbek. Dort habe ich 2 Stunden Sachunterricht pro Woche in einer zweiten Klasse unterrichtet. Die Klasse 2a war bisher fast ausschließlich lehrerzentrierten Unterricht gewohnt, der wenig Möglichkeiten für das selbstbestimmte Lernen ließ. Dies wurde für mich besonders deutlich, als ich im Rahmen einer Unterrichtseinheit Gruppenarbeit einführte. Dennoch fand sich die Klasse erstaunlich schnell in diese neue Arbeitsform ein und machte in kurzer Zeit große Fortschritte im Hinblick auf das eigenständige Erarbeiten von Unterrichtsinhalten. Dies bestärkte mich, das selbständige Lernen noch stärker zu fördern. So wollte ich eine Unterrichtsmethode ausprobieren, die sowohl das Lernen in der Gruppe weiter entwickelt, als auch zusätzlich das selbständige Lernen in Einzel- und Partnerarbeit anbahnt. Ich entschied mich für die Stationenarbeit, da man bei dieser Methode je nach Vorerfahrung der Schüler mit dem selbständigen Lernen die Anteile von Offenheit und Geschlossenheit variieren kann. Außerdem bietet diese Methode neben ihrem offenen Charakter sehr klare Strukturen, an denen sich auch Lerngruppen mit geringer Vorerfahrung mit offenen Unterrichtsformen gut orientieren können.

Der Sachunterrichtsplan der Schule sah in diesem Schuljahr zudem das Thema „Sinne“ vor und es erschien mir sehr geeignet, um dazu eine Stationenarbeit zu entwickeln. Ein Thema, bei dem jeder Schüler seine eigenen Sinne auch erfahren soll und dafür eine sehr individuelle Zeitspanne benötigt, also eine offene Form des Unterrichts von Vorteil ist. So erarbeitete ich eine Stationenarbeit, wie sie mir für meine Lerngruppe geeignet erschien.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 Zum Begriff „Selbständigkeit“

2.2 Die Methode „Stationenarbeit“

3 ZIELE DES UNTERRICHTSVERSUCHS

4 PLANUNG DES UNTERRICHTSVERSUCHS

4.1 Lerngruppenbeschreibung

4.2 Didaktisch-methodische Überlegungen

4.2.1 Auswahl der Methode der Stationenarbeit

4.2.2 Auswahl des Themas und der Lehrplanbezug

4.2.3 Sachanalyse

4.2.4 Die Auswahl der Lernangebote

4.2.5 Der Aufbau der Stationen

4.2.6 Zum Unterrichtsablauf

5 DARSTELLUNG UND REFLEXION AUSGEWÄHLTER UNTERRICHTSTEILE

5.1 Die erste Arbeitsphase an den Stationen

5.1.1 Auswertung

5.2 Die Kontrolle durch die Experten

5.2.1 Auswertung

5.3 Ergebnissicherung im Abschlussgespräch

5.3.1 Auswertung

6 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Ziel, selbständiges Lernen in einer zweiten Grundschulklasse durch den gezielten Einsatz einer Stationenarbeit zum Themenbereich „Sinne“ anzubahnen und zu fördern. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Kann das selbständige Lernen mit der von mir ausgearbeiteten Stationenarbeit in dieser Lerngruppe angebahnt werden?“

  • Förderung der Selbstorganisation und Arbeitsstrukturierung bei Grundschulkindern.
  • Erprobung der Methode „Stationenarbeit“ als offene Unterrichtsform.
  • Erfahrung und Schärfung der eigenen Sinneswahrnehmung als inhaltlicher Schwerpunkt.
  • Implementierung eines Expertensystems zur Förderung der gegenseitigen Unterstützung und Selbstkontrolle.

Auszug aus dem Buch

5.1 Die erste Arbeitsphase an den Stationen

Zunächst möchte ich die erste Arbeitsphase an den Stationen beschreiben, da sich hier besonders deutlich herausgestellt hat, in wie weit die von mir ausgearbeitete Stationenarbeit den Schülern die Organisation ihrer Arbeit und die selbständige Bearbeitung der Arbeitsaufträge ermöglichte. Im Falle von Jerom, Marcio und Merten werde ich kurz meine Beobachtungen der weiteren Stunden anschließen, um die weitere Entwicklung zu beschreiben.

Die meisten Schüler versuchten zunächst einen Arbeitspartner zu finden, bevor sie sich den Stationen zuwandten. Einige Schüler hatten sich bereits in der Einführungsphase durch nonverbale Kommunikation zu Partnern zusammengefunden, trennten sich zum Teil aber wieder, als sie sich nicht auf eine Anfangsstation einigen konnten. Die Klasse verteilte sich gleichmäßig auf die Stationen, ohne dass es Auseinandersetzungen gab. Dennoch war zu beobachten, dass die Stationen mit den Spielen besonders gerne in Anspruch genommen wurden und sich die Schüler darüber einigen mussten, wer mit diesen Stationen beginnen darf. Wer eine Station anfing, suchte sich einen freien Platz. Eine Gruppe hatte sich gefunden, um zusammen das Geräusche-Memory zu spielen und ging dazu in den Nebenraum. An einem Tisch fanden sich nach und nach vier Kinder zusammen, die alle an der Station „So ist unser Ohr aufgebaut“ arbeiteten. Sie bearbeiteten das Arbeitsblatt alleine, fragten aber bei Schwierigkeiten die Tischnachbarn. Als einmal gemeinsam keine Lösung gefunden wurde, wurde ich an den Tisch gerufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Bedeutung von Selbständigkeit in der Grundschule und Begründung der Wahl der Stationenarbeit für die spezifische Lerngruppe.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erarbeitung des Begriffs Selbständigkeit und Herleitung der Stationenarbeit als geeignete Unterrichtsmethode zur Anbahnung dieses Ziels.

3 ZIELE DES UNTERRICHTSVERSUCHS: Definition konkreter Kriterien zur Bewertung der Selbständigkeit der Schüler, wie z.B. Organisation der Arbeit und Durchführung der Aufträge.

4 PLANUNG DES UNTERRICHTSVERSUCHS: Beschreibung der Lerngruppe und der didaktisch-methodischen Überlegungen zur thematischen und organisatorischen Gestaltung der Unterrichtseinheit.

5 DARSTELLUNG UND REFLEXION AUSGEWÄHLTER UNTERRICHTSTEILE: Analyse von Beobachtungen aus verschiedenen Arbeitsphasen sowie Auswertung der Wirksamkeit des Expertensystems und der Ergebnissicherung.

6 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK: Beantwortung der Leitfrage und Reflexion der erzielten Ergebnisse sowie Ableitung von Vorschlägen für zukünftige Unterrichtsplanungen.

Schlüsselwörter

Stationenarbeit, Selbständigkeit, Selbstorganisation, Sachunterricht, Grundschule, Lerngruppe, Expertensystem, Sinneserfahrungen, offener Unterricht, Selbsttätigkeit, Lernprozesse, Unterrichtsmethode, Differenzierung, Lernziele, Unterrichtsversuch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen Unterrichtsversuch in einer zweiten Grundschulklasse, bei dem mittels einer Stationenarbeit zum Thema „Sinne“ die Selbständigkeit der Kinder gefördert werden soll.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Förderung des selbständigen Lernens, der Einsatz der Methode „Stationenarbeit“ und die inhaltliche Auseinandersetzung mit der menschlichen Sinneswahrnehmung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet, ob das selbständige Lernen in der konkreten Lerngruppe durch die eigens ausgearbeitete Stationenarbeit angebahnt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung während des Unterrichts und reflektiert diese anhand definierter Kriterien zur Selbständigkeit der Lernprozesse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Planung des Unterrichtsversuchs sowie die Darstellung und Reflexion ausgewählter Unterrichtsteile, inklusive der Experten-Kontrolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stationenarbeit, Selbstorganisation, Selbständigkeit, Sachunterricht und offener Unterricht charakterisiert.

Wie wurde mit Schülern umgegangen, die Schwierigkeiten bei der Selbstorganisation hatten?

Für diese Schüler, wie zum Beispiel Merten, wurden individuelle Hilfestellungen wie die Zuweisung fester Arbeitspartner oder kleinschrittigere Aufgabenarrangements etabliert.

Welche Rolle spielt das Expertensystem im Unterricht?

Das Expertensystem dient dazu, Verantwortung von der Lehrkraft auf die Schüler zu übertragen, indem diese gegenseitige Hilfestellungen geben und die Arbeitsergebnisse kontrollieren.

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Detalles

Título
Die Förderung des selbständigen Lernens in einer zweiten Klasse - eine Stationenarbeit zum Thema "Sinne"
Universidad
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg
Calificación
Gut
Autor
Christine Brauß (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
52
No. de catálogo
V30182
ISBN (Ebook)
9783638315012
Idioma
Alemán
Etiqueta
Förderung Lernens Klasse Stationenarbeit Thema Sinne
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christine Brauß (Autor), 2004, Die Förderung des selbständigen Lernens in einer zweiten Klasse - eine Stationenarbeit zum Thema "Sinne", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30182
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