Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Risikokonzentrationen. Regulatorische Anforderungen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement

Titel: Risikokonzentrationen. Regulatorische Anforderungen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement

Seminararbeit , 2015 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Controlling
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bankenschieflagen sind fast immer mit den Risikokonzentrationen verbunden. Beispielweise stellt die Kreditvergabe für nur eine gewisse Zielgruppe ein erhöhtes Risiko dar. Infolgedessen haben die Kreditinstitute wichtige Aufgaben, die konzentrationsbedingten Risiken zu identifizieren, sie zu kontrollieren und zu steuern. Damit ist die Verstärkung und Entwicklung der Bedeutung von der Risikokonzentration durch die Neufassung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) vom 14. August 2009 verbunden. Durch die Anforderungen der MaRisk sollen die Risikokonzentrationen kritisch analysiert werden, jedoch soll das kein „Zwang zur Diversifizierung bedeuten“.

Das Ziel der Arbeit ist die Erläuterung des Begriffes „Risikokonzentration“ und die Darstellung der Schwierigkeiten bei der Umsetzung in die Praxis. Die Begriffe Konzentrationsrisiken und Risikokonzentrationen sind Synonyme.

Zunächst werden in der vorliegenden Arbeit die relevanten Anforderungen der MaRisk erläutert. Danach
wird der Risikoprozess bei der Risikokonzentration dargestellt. Die Umsetzung der einzelnen Prozessschritte in der Praxis ist im weiteren Teil der Arbeit am Beispiel der Santander Consumer Bank AG veranschaulicht. Aufgrund der internen
Zahlen wird die Branchenkonzentration im Kfz-Markt dargestellt. Abschließend wird in einer Szenarioanalyse deutlich, welche Berücksichtigung der Ausfall eines für die Bank signifikanten Kfz-Herstellers mit sich bringt. An vielen Stellen der Seminararbeit wird die große Bedeutung der Beachtung von Risikokonzentrationen erkennbar, um den Fortbestand des Instituts nicht zu gefährden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Anforderungen der MaRisk mit der Beachtung von Risikokonzentrationen

2.1 Übergeordnete Anforderungen der MaRisk

2.2 Darstellung von Risikokonzentrationen in den MaRisk

2.3 Management von Konzentrationsrisiken

3 Umsetzung der Anforderungen der MaRisk in der Santander Consumer Bank AG in Bezug auf die Kfz-Branche

3.1 Umsetzung des Risikoprozesses

3.2 Szenarioanalysen und Risikokommunikation

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Risikokonzentration im Kontext regulatorischer MaRisk-Anforderungen zu erläutern und praxisnah am Beispiel der Santander Consumer Bank AG im Bereich der Kfz-Händlereinkaufsfinanzierung zu analysieren.

  • Grundlagen der regulatorischen MaRisk-Vorgaben für Banken
  • Methodik des Risikomanagement-Prozesses bei Risikokonzentrationen
  • Analyse der Branchenkonzentration im Kfz-Markt
  • Praktische Umsetzung der Risikoidentifizierung und -beurteilung
  • Szenarioanalysen bei Ausfallrisiken von Kfz-Herstellern

Auszug aus dem Buch

Management von Konzentrationsrisiken

Bei genauerer Betrachtung des Risikomanagements stellt sich eine Darstellung anhand eines Prozesses als sinnvoll heraus. Aus den MaRisk gehen die einzelnen Prozessschritte hervor, welche in Abbildung 1 dargestellt sind.

Die erste Phase stellt die Identifizierung der Konzentrationen beziehungsweise Risikokonzentrationen vor. Die Konzentrationen können sowohl in verschiedenen Formen, als auch an unterschiedlichen Stellen eines Instituts auftreten. Deshalb ist es von Bedeutung, die Konzentrationen und die damit verbundenen Risiken anfänglich zu erkennen und zu identifizieren, damit die Institute ein geeignetes Risikokonzentrationsmanagement gewährleisten können. Falls die Risiken unzeitgemäß oder gar nicht erkannt werden, kann dies die Existenz des Unternehmens gefährden. Anhand der Abbildung 2. wird die erste Phase der Identifizierung, welche sich aus vier Untersektionen zusammensetzt, dargestellt.

Der erste Schritt ist die Identifizierung der Konzentration. In diesem Unterabschnitt unterscheidet man zwischen Intrakonzentrationsrisiken und Interkonzentrationsrisiken. Die Intrakonzentrationsrisiken erfassen Konzentrationen innerhalb einer Risikoart und bei Interkonzentrationsrisiken entstehen Konzentrationen durch gemeinsame Risikotreiber in verschiedenen Risikoarten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Risikokonzentrationen für Kreditinstitute ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit am Beispiel der Santander Consumer Bank AG.

2 Anforderungen der MaRisk mit der Beachtung von Risikokonzentrationen: Das Kapitel erläutert die regulatorischen Vorgaben der MaRisk bezüglich wesentlicher Risiken und definiert den theoretischen Rahmen sowie das Management von Risikokonzentrationen.

3 Umsetzung der Anforderungen der MaRisk in der Santander Consumer Bank AG in Bezug auf die Kfz-Branche: Hier wird die praktische Anwendung der Risikoprozesse sowie die spezifische Handhabung von Branchenkonzentrationen und Szenarioanalysen bei der Santander Consumer Bank AG dargelegt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der MaRisk für den Fortbestand der Bank zusammen und betont die Notwendigkeit einer flexiblen Risikoprozesssteuerung.

Schlüsselwörter

MaRisk, Risikokonzentration, Bank-Controlling, Risikomanagement, Santander Consumer Bank AG, Kfz-Händlereinkaufsfinanzierung, Branchenkonzentration, Risikoprozess, Risikoidentifizierung, Risikobegrenzung, Szenarioanalyse, Kreditrisiko, Risikotragfähigkeit, Diversifizierung, Finanzaufsicht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und wie diese speziell den Umgang mit Risikokonzentrationen in Kreditinstituten regulieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die regulatorische Definition von Risikokonzentrationen, der Risikomanagement-Prozess (Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung) sowie die praktische Anwendung bei der Branchenkonzentration im Kfz-Finanzsektor.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie die Santander Consumer Bank AG regulatorische Anforderungen in Bezug auf Risikokonzentrationen, insbesondere bei der Händlereinkaufsfinanzierung, operativ umsetzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine fallstudienbasierte Analyse, die regulatorische Anforderungen mit den internen Prozessen und Daten einer spezifischen Bank (Santander Consumer Bank AG) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Im Hauptteil wird zunächst der theoretische Prozess des Risikomanagements gemäß MaRisk erläutert, gefolgt von einer konkreten Analyse des Portfolios und der Szenarioanwendungen der Santander Consumer Bank AG bei Herstellerinsolvenzen.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie MaRisk, Risikokonzentration, Branchenrisiko, Kfz-Finanzierung und Risikomanagement-Prozess definiert.

Wie unterscheidet die Bank zwischen Mono- und Multi-Händlern in ihren Szenarien?

Die Bank differenziert bei einem Hersteller-Ausfall zwischen Mono-Händlern (nur eine Marke, höheres Risiko von 15%) und Multi-Händlern (besser diversifiziert, niedrigeres Risiko von 5%) bei der Kalkulation ausfallender Außenbestände.

Warum wird die Kfz-Branche als besonders kritisch hinsichtlich Konzentrationsrisiken angesehen?

Da die Santander Consumer Bank AG einen deutlichen Fokus auf Kfz-Händlereinkaufsfinanzierungen legt, entsteht bei einer Branchen-Spezialisierung eine hohe Konzentration, die bei Insolvenzen signifikante Auswirkungen auf das Ertragsprofil haben kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Risikokonzentrationen. Regulatorische Anforderungen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule  (FOM)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V301908
ISBN (eBook)
9783668013162
ISBN (Buch)
9783668013179
Sprache
Deutsch
Schlagworte
risikokonzentrationen regulatorische anforderungen mindestanforderungen risikomanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Risikokonzentrationen. Regulatorische Anforderungen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301908
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum