Diese Vorlesungsmitschrift zum Thema "Organisation – Strukturen und Prozesse" umfasst folgende Bereiche: Grundfragen organisationaler Gestaltung, Organisation als, Produktionsfaktor, Organisation als Managementfunktion, Organisation als Management-/Querschnittfunktion, Analyse-Synthese Konzept, Gremien, Organisationseinheiten: Abteilungsgründung, Organisationsprinzipien, Einliniensystem, Mehrliniensystem, Stabliniensystem, Matrixsystem, Organisatorische Gestaltungsalternativen, Primärorganisation, Funktionale Organisation, divisionale Organisation, Matrix, Projektmanagement, Funktionsmanagement, Strategische, Geschäftseinheiten, Prozessorganisation, Mitarbeitermotivation, Erwartungs-Valenz-Modell, Vorgesetzenverhalten - Führungsverhalten, Führungsstile: Autoritär vs. dekokratisch, Aufgabenorienterter vs. personenorientierter Führungsstil, Zweidimensionaler Führungsziel (Mischform), Gruppenverhalten in Organisationen.
Inhaltsverzeichnis
1. Grundfragen organisationaler Gestaltung
II. Organisatorische Gestaltungsalternativen
Primär- und Sekundärorganisation
Primärorganisation – Funktionale Organisation (nach Verrichtungen)
Organigramm der Wagner Werkzeugsysteme Müller GmbH
Tiroler Versicherungen
Dornburger Kunststoff-Technik GmbH
Funktionale Organisation
Gestaltung der operativen Bereiche: direkte und indirekte Bereiche (Folie 12)
WestLB AG (Folie 13)
Vor- und Nachteile funktionaler Organisation
Probleme der funktionalen Organisation bei wachsenden Unternehmen (Folie 15)
Divisionale Organisation
Lohnt sich eine divisionale Organisation?
Gliederung der divisionalen Organisation
3 Möglichkeiten für die Gestaltung der Autonomiebereiche (Folie 25)
Strukturierung des Vorstandes (S. 33)
Fallstudie BUSCH-TEX GmbH (2)
Organisationsinterne Märkte (Folie 32)
Projektmanagement
Projektausschuss
Stabsprojektmanagement (Folie 15)
Matrix-Projektmanagement (siehe auch Folie 21)
Lenkungsausschuss
Reines Projektmanagement
Fallstudie zum Projektmanagement
Funktionsmanagement
Strategische Geschäftseinheiten
Produktmanagement (Sekundärorganisation, Punkt 4)
Kundenmanagement (Sekundärorganisation, Punkt 5, S. 10)
Prozessorganisation
Prozessarten (Folie 14 f.)
Wertschöpfungskette (von Porter)
Prozessorganisation (Folie 19 ff.)
Mitarbeitermotivation
Rationale Seite = Kognitive Wahltheorie (Erwartungs-Valenz-Modell, Folie 14)
Motivationsförderndes Verhalten
Motivation durch Ziele
Fallbeispiel VII „Kromschröder AG“
Erläuterung der bedürfnisrelefvanten Arbeitsdimensionen (Folie 28)
Vorgesetzenverhalten - Führungsverhalten
Grundlage für Macht
Führungsstile: Autoritär vs. dekokratisch
Aufgabenorienterter vs. personenorientierter Führungsstil
Zweidimensionaler Führungsziel (Mischform)
Bewältigungstechniken
Fallbeispiel IX „Fehring Schaltbau KG“ – Funktionieren einer Arbeitsgruppe
Gruppenverhalten in Organisationen
1. Gruppenkohäsion
2. Normen und Standards
3. Struktur der Gruppe
3.1 Status
3.2 Rolle (Rollenverteilung
3.3 Informelle Führer
Gruppenphänomene
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit vermittelt grundlegende Konzepte und Gestaltungsmöglichkeiten organisationaler Strukturen und Prozesse in Unternehmen. Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit von Organisation, die Abwägung verschiedener Organisationsmodelle (funktional, divisional, Matrix, etc.) sowie deren Einfluss auf Motivation, Führung und Gruppenverhalten zu schaffen.
- Analyse und Vergleich primärer Organisationsstrukturen.
- Gestaltung und Koordination von Organisationsprozessen.
- Anwendung theoretischer Konzepte auf praktische Fallbeispiele.
- Untersuchung von Faktoren, die Mitarbeitermotivation und Führungsverhalten beeinflussen.
- Dynamik und Phänomene des Gruppenverhaltens in betrieblichen Kontexten.
Auszug aus dem Buch
Fallbeispiel zu den Organisationsformen „BUSCH-TEX GmbH“
Cost Center: Kostenverantwortung für den Bereich haben (nur dem Vorgesetzten gg. Zu rechtfertigen (das Einhalten der Kosten/des Budgets ist mit dem Chef abzustimmen; was/wie und mit welchen Kosten es getan wird muss gg. Dem Chef gerechtfertigt werden
1. Analyse der Organisation der BUSCH-TEX GmbH
- Form (Leitungsbeziehungen): Stabliniensystem
- Leitungstiefe (Anzahl der Hierarchieebenen unterhalb der Leitung) der Firma: 3
- Leitungsspanne (Anzahl der einer Instanz direkt unterstellten Mitarbeiter) des kaufmännischen Leiters: 2
2. Leitungsspanne des ersten Vorschlages
- Leitungsspanne bei Abschaffung des technischen und kaufmännischen Leiters: 4
3. Rat zu diesem Vorschlag
- Unternehmen will expandieren, daher ist es hier nicht ratsam abzubauen
- Strategische Aufgabe wird erweitert, man sollte also dem kaufmännischen Leiter eher noch Hilfe zur Seite stellen!
- Vom Vorschlag ist abzuraten: Beherrschbarkeitsprinzip
- Zu viel/zu unüberschaubar: kann zur Überlastung führen(wenn er die Verantwortung für diese Bereiche selbst übernehmen will)
- ABRATEN! Überlastung: Entwicklung neuer Produkte, neue Märkte, neue strategische Fragen
Zusammenfassung der Kapitel
1. Grundfragen organisationaler Gestaltung: Das Kapitel erläutert den Ursprung der Organisation durch Arbeitsteilung und führt in die institutionelle sowie instrumentelle Sichtweise auf Unternehmensorganisation ein.
II. Organisatorische Gestaltungsalternativen: Hier werden Primär- und Sekundärorganisation unterschieden und funktionale Organisationsformen anhand von Organigrammen analysiert.
Funktionale Organisation: Es werden die Vor- und Nachteile funktionaler Strukturen beleuchtet sowie Probleme diskutiert, die bei wachsenden Unternehmen auftreten können.
Divisionale Organisation: Dieses Kapitel behandelt die Gliederung nach Objekten, die Gestaltung von Autonomiebereichen wie Cost- und Profit-Centern sowie die Strukturierung des Vorstands.
Organisationsinterne Märkte: Kurze Erläuterung zur Schaffung eines unternehmerischen Verantwortungsgefühls durch Methoden wie Profit Center.
Projektmanagement: Vorstellung verschiedener Projektorganisationsformen wie Stab-, Matrix- und reines Projektmanagement unter Berücksichtigung ihrer Eignung.
Fallstudie zum Projektmanagement: Praktische Anwendung der erlernten Konzepte auf ein spezifisches Projekt zur Entwicklung einer Fertigungsanlage.
Funktionsmanagement: Beschreibt das Funktionsmanagement als ergänzendes Element zur Primärorganisation.
Strategische Geschäftseinheiten: Erläutert die Ausrichtung von Unternehmenseinheiten an der Gesamtstrategie und die Rolle des Strategiemanagers.
Produktmanagement: Untersucht die Rolle des Produktmanagers als Sekundärorganisation zur Verbesserung der Marktanpassungsfähigkeit.
Kundenmanagement: Fokus auf die Position des Key Account Managers zur Betreuung wichtiger Kundenbeziehungen.
Prozessorganisation: Detaillierte Analyse organisatorischer Abläufe, der Wertschöpfungskette nach Porter und der Zerlegung von Prozessen bis auf Tägigkeitsebene.
Mitarbeitermotivation: Diskussion theoretischer Modelle zur Motivation (z.B. Erwartungs-Valenz-Modell) und praktischer Gestaltungsmaßnahmen in der Arbeitswelt.
Vorgesetzenverhalten - Führungsverhalten: Analyse verschiedener Führungsstile und deren Auswirkungen sowie Bewältigungstechniken für Führungskräfte.
Gruppenverhalten in Organisationen: Untersuchung von Gruppenkohäsion, Normen, Rollenverteilung und spezifischen Gruppenphänomenen wie Risikoschub.
Schlüsselwörter
Organisation, Struktur, Prozessorganisation, funktionale Organisation, divisionale Organisation, Projektmanagement, Unternehmenskultur, Führung, Motivation, Gruppenverhalten, Strategie, Kostenverantwortung, Arbeitsteilung, Hierarchie, Effizienz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen von Organisationsstrukturen, Prozessen und deren Auswirkungen auf das menschliche Verhalten in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Aufbau- und Ablauforganisationen, der Steuerung durch Managementinstrumente sowie der Analyse von Führungsverhalten und Gruppendynamik.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Abhängigkeiten zwischen Organisationsstruktur und Unternehmenserfolg zu schaffen und Instrumente zur Optimierung betrieblicher Abläufe aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Publikation nutzt eine Kombination aus theoretischer Fundierung und der Analyse realer Fallbeispiele aus der Unternehmenspraxis, um komplexe Organisationszusammenhänge zu verdeutlichen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Organisationsformen (funktional, divisional, Matrix), Projektmanagement, Prozessgestaltung sowie verhaltenswissenschaftliche Aspekte wie Motivation, Führung und Gruppenverhalten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Organisation, Struktur, Prozess, Führung, Motivation, Fallstudie, Aufbauorganisation, Ablauforganisation.
Was ist das Besondere an der „BUSCH-TEX GmbH“ Fallstudie?
Sie dient als exemplarisches Beispiel, um die Vor- und Nachteile der Umstellung von einem Stabliniensystem auf andere Organisationsformen wie Matrixstrukturen in einem expandierenden Unternehmen kritisch zu reflektieren.
Wie wird das Spannungsfeld zwischen Führung und Gruppe analysiert?
Die Arbeit untersucht dies anhand des „Fehring Schaltbau KG“ Fallbeispiels, welches zeigt, wie schwierig der Wechsel eines Führungsstils ist, wenn die Führungskraft aus derselben sozialen Gruppe aufsteigt.
- Arbeit zitieren
- Dana Ziegel (Autor:in), 2015, Organisation – Strukturen und Prozesse. Eine Lernzusammenfassung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301979