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Groß-Berlin. Analyse der größten Stadterweiterung der Berliner Geschichte

Title: Groß-Berlin. Analyse der größten Stadterweiterung der Berliner Geschichte

Term Paper , 2002 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nima Dafateri-Moghaddam (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem „Groß-Berlin-Gesetz“, das 1920 in Kraft trat und seit dem die Stadtentwicklung Berlins entscheiden prägen sollte. Neben der Analyse, welche Ursachen und Gründe zu diesem Gesetz geführt haben, steht auch die Darstellung der Auswirkungen des Gesetzes im Mittelpunkt dieser
Arbeit. Auch geht es darum darzulegen, dass es auch noch heute, wenn auch unter völlig verschiedenen Vorzeichen, durchaus Parallelen mit der Situation vor 1920, also der Situation vor dem „Groß-Berlin-Gesetz“, gibt. Insgesamt besteht die Arbeit aus fünf Abschnitten. Nach der Einleitung wird im zweiten Abschnitt der Begriff „Groß-Berlin“ näher definiert. Im dritten Abschnitt wird auf die Entwicklungen bis zum „Groß-Berlin-Gesetz“ näher eingegangen. Im vierten Abschnitt werden die Auswirkungen, die von diesem Gesetz ausgingen, näher betrachtet.
Im fünften Abschnitt geht es schließlich um ein Fazit.
Eingeleitet soll diese Arbeit mit drei Zitaten, die die unterschiedlichen Ansichten zum „Groß-Berlin-Gesetz“ widerspiegeln sollen: „Mög schützen uns des Kaisers Hand, vor Groß-Berlin und Zweckverband!“ Spandaus Stadtrat Emil Müller, der sich bereits 1911, anlässlich der Grundsteinlegung des Spandauer Rathauses, gegen die Eingemeindung Spandaus nach Berlin ausgesprochen hatte.
(Quelle: Spandauer Geschichte, 2001: http://www.spandau-berlin.de/)
„Endlich ist es erreicht: Der sehnlichste Wunsch der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung des Wirtschaftsgebietes von Groß-Berlin ist in Erfüllung gegangen, die Einheitsgemeinde ist Tatsache geworden!“
So begrüßte der 78jährige Alterspräsident und SPD-Politiker Wilhelm Pfannkuch (1841-1923), langjähriges Mitglied des Deutschen Reichstages, auf der ersten Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung am 15.07.1920 die Entstehung
von Groß-Berlin.
(Quelle: Preußen-Chronik, 2001: http://www.preussen-chronik.de/)
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition „Groß-Berlin“

3. Regionale Entwicklung bis zum „Groß-Berlin-Gesetz“

3.1 Entwicklung bis Ende des 19. Jahrhunderts

3.2 Entwicklung bis 1920

4. Auswirkungen des „Groß-Berlin-Gesetzes“

4.1 Auswirkungen bis zum Ende des 2. Weltkrieges

4.2 Auswirkungen bis heute

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die historischen Ursachen, den Prozess und die weitreichenden städtebaulichen sowie politischen Auswirkungen des „Groß-Berlin-Gesetzes“ von 1920. Ziel ist es, die Entwicklung Berlins zur Metropole nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie dieses historische Ereignis die Berliner Stadtentwicklung bis in die Gegenwart beeinflusst hat.

  • Historische Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung Berlins
  • Entstehung und Bedeutung des Begriffs „Groß-Berlin“
  • Vergleich der stadtplanerischen Herausforderungen vor und nach 1920
  • Rolle von Zweckverbänden und administrativen Gebietsreformen
  • Langzeitfolgen des Gesetzes für die Teilung und Wiedervereinigung Berlins

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem „Groß-Berlin-Gesetz“, das 1920 in Kraft trat und seit dem die Stadtentwicklung Berlins entscheiden prägen sollte. Neben der Analyse, welche Ursachen und Gründe zu diesem Gesetz geführt haben, steht auch die Darstellung der Auswirkungen des Gesetzes im Mittelpunkt dieser Arbeit. Auch geht es darum darzulegen, dass es auch noch heute, wenn auch unter völlig verschiedenen Vorzeichen, durchaus Parallelen mit der Situation vor 1920, also der Situation vor dem „Groß-Berlin-Gesetz“, gibt.

Insgesamt besteht die Arbeit aus fünf Abschnitten. Nach der Einleitung wird im zweiten Abschnitt der Begriff „Groß-Berlin“ näher definiert. Im dritten Abschnitt wird auf die Entwicklungen bis zum „Groß-Berlin-Gesetz“ näher eingegangen. Im vierten Abschnitt werden die Auswirkungen, die von diesem Gesetz ausgingen, näher betrachtet. Im fünften Abschnitt geht es schließlich um ein Fazit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Groß-Berlin-Gesetzes von 1920 ein, umreißt den strukturellen Aufbau der Arbeit und stellt die historische Relevanz durch einleitende Zitate dar.

2. Begriffsdefinition „Groß-Berlin“: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Groß-Berlin“ als größte Stadterweiterung der Berliner Geschichte und beschreibt die Zusammenlegung von Städten, Landgemeinden und Gutsbezirken zu einer Verwaltungseinheit.

3. Regionale Entwicklung bis zum „Groß-Berlin-Gesetz“: Hier wird die historische Siedlungsentwicklung sowie das massive Bevölkerungswachstum im 19. Jahrhundert analysiert, das zur Notwendigkeit der administrativen Neuordnung führte.

3.1 Entwicklung bis Ende des 19. Jahrhunderts: Der Abschnitt befasst sich mit der Entstehung der „Mietskaserne“ und der zunehmenden Verdichtung der Kernstadt sowie den ersten Versuchen der Stadterweiterung.

3.2 Entwicklung bis 1920: Das Kapitel thematisiert die Widerstände gegen den Zusammenschluss und die Rolle des preußischen Staates, inklusive der Gründung des Zweckverbandes Groß-Berlin als erste interkommunale Kooperation.

4. Auswirkungen des „Groß-Berlin-Gesetzes“: Dieses Kapitel untersucht die weitreichenden Folgen der Gebietsreform von 1920, insbesondere hinsichtlich der Flächenausdehnung und der wirtschaftlichen Bedeutung der neuen Metropole.

4.1 Auswirkungen bis zum Ende des 2. Weltkrieges: Der Fokus liegt hier auf dem infrastrukturellen Ausbau, der Etablierung des „Neuen Bauens“ und den unterschiedlichen demografischen Strukturen innerhalb der neu geschaffenen Bezirke.

4.2 Auswirkungen bis heute: Dieser Teil betrachtet den Einfluss des Gesetzes auf die Teilung Berlins in Sektoren nach 1945 sowie die Bedeutung der Bezirksstruktur für das heutige Berlin.

5. Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert die Parallelen zur heutigen Raumsituation und betont die historische Bedeutung des Groß-Berlin-Gesetzes für die moderne Regionalplanung.

Schlüsselwörter

Groß-Berlin-Gesetz, Stadtplanung, Stadterweiterung, Siedlungsentwicklung, Preußen, Verwaltungsbezirke, Mietskasernen, Urbanisierung, Zweckverband, Infrastruktur, Metropole, Gebietsreform, Berliner Geschichte, Bevölkerungsdichte, Kommunalverwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Bedeutung, den Prozess und die langfristigen Folgen der Bildung der Einheitsgemeinde „Groß-Berlin“ durch das Gesetz von 1920.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die städtebaulichen Herausforderungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die administrativen Prozesse der Gebietsreform sowie die Auswirkungen auf Wirtschaft, Verkehr und Wohnungsbau.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den historischen Kontext des Gesetzes zu beleuchten und kritisch darzulegen, wie diese Reform die Berliner Stadtentwicklung über Jahrzehnte hinweg geprägt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse, die relevante Fachliteratur, zeitgenössische Quellen und statistische Daten zum Bevölkerungswachstum sowie zur Stadtgeografie nutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung vor 1920, die politische Diskussion um den Zweckverband sowie die städtebaulichen und administrativen Konsequenzen des Gesetzes nach 1920 bis in die heutige Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören das Groß-Berlin-Gesetz, Urbanisierung, Verwaltungsstruktur und Stadtentwicklung.

Warum war die Eigenständigkeit von Spandau ein besonderer Streitpunkt?

Spandau war als eigenständige, historisch gewachsene Stadt gegen die Eingemeindung, da die Bürger eine Beeinträchtigung ihrer Identität und Nachteile durch die Berliner Zentralverwaltung befürchteten.

Inwieweit beeinflusste das Gesetz die Teilung Berlins?

Die 1920 festgelegten Bezirksgrenzen dienten nach 1945 als Basis für die Einteilung der Sektoren zwischen den Alliierten, wodurch das Gesetz indirekt die Berliner Teilung mitprägte.

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Details

Title
Groß-Berlin. Analyse der größten Stadterweiterung der Berliner Geschichte
College
Hamburg University of Technology  (Studiengang Stadtplanung)
Course
Wahlfach Geschichte der Stadtentwicklung
Grade
1,3
Author
Nima Dafateri-Moghaddam (Author)
Publication Year
2002
Pages
21
Catalog Number
V3019
ISBN (eBook)
9783638118194
Language
German
Tags
Groß-Berlin Analyse Stadterweiterung Berliner Geschichte Wahlfach Geschichte Stadtentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nima Dafateri-Moghaddam (Author), 2002, Groß-Berlin. Analyse der größten Stadterweiterung der Berliner Geschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3019
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