Der russische Wohlfahrtsstaat nach 1991 und dessen Einordnung nach Esping-Andersen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
31 Seiten, Note: 1,30

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einführung
1.1. Themenstellung
1.2. Gang der Untersuchung und Forschungsstand

2. Theorien des Wohlfahrtstaates
2.1. Entstehung und Entwicklung des Wohlfahrtsstaates
2.1.1. Funktionalismus, Machtressourcentheorie und Institutionalismus
2.1.2. Diffusionstheorie
2.2. Typologie des Wohlfahrtsstaates nach Esping-Andersen
2.2.1. Dekommodifizierung und Stratifizierung
2.2.2. Liberaler, korporatistischer, sozialdemokratischer und mediterraner Typ

3. Der russische Wohlfahrtsstaat nach 1991
3.1. Ausgangslage des russischen Sozialsystems nach dem Zerfall der Sowjetunion
3.2. Heutige Sozialpolitik in der Russischen Föderation
3.2.1. Sozialversicherungssystem
3.2.2. Arbeitslosenunterstützung
3.2.3. Krankenversicherungssystem
3.2.4. Rentensystem
3.3. Sozialpolitik von oben, Kirche, Abhängigkeit von Rohstoffeinnahmen

4. Einordnung des russischen Sozialsystems nach Esping-Andersen

5. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Diffusionstheorie im Überblick Quelle: eigene Darstellung

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Theoretische Schulen der Wohlfahrtsstaatsentstehung und -entwicklung Quelle: in Anlehnung an Baum-Ceisig et al. (2008, 36)

Tabelle 2: Charakteristika der vier Wohlfahrtswelten Quelle: in Anlehnung an Baum-Ceisig et al. (2008, 48); Esping-Andersen (1999, 85)

Tabelle 3: Sozialversicherungsbeiträge in Russland im Jahr 2014 Quelle: in Anlehnung an BDO (2014, 26)

Tabelle 4: Charakteristika der russischen Wohlfahrtswelt Quelle: in Anlehnung an BaumCeisig et al. (2008, 48); Esping-Andersen (1999, 85); Kollmorgen (2009, 84)

1. Einführung

1.1. Themenstellung

Nach Marshall und seinem Werk Citizenship and Social Class von 1950 waren die Staatsbürgerrechte 1 und die an sie gekoppelten sozialen Rechte, das Ergebnis eines sich über drei Jahrhunderte streckenden Demokratisierungs- und Emanzipierungsprozesses (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 39; Marshall 1981). Marshall erkennt dabei einen historischer Dreischritt: von einer feudalistischen und in Ständen geordneten Gesellschaft im 18. Jahrhundert, deren striktes Klassensystem Ungleichheiten verbürgte, zu einem rein kapitalistischen Marktsystem im 19. Jahrhundert, welches wiederum neue Ungleichheiten schuf. Schließlich entwickelte sich im 20. Jahrhundert ein neues Statussystem, dass auf der Basis der Staatsbürgerschaft alle Bürger formal gleich stellte (vgl. Lockwood 1974, 365- 366; Mackert 2006, 31). Mit dieser Transformation ging nach Marshall auch die Evolution der Menschen- und Bürgerrechte einher. Die im 18. Jahrhundert entstandenen bürgerlichen Rechte beinhalteten das Recht auf Rede-, Gedanken- und Glaubensfreiheit, das Recht auf Eigentum, die Freiheit gültige Verträge abzuschließen und das Recht auf ein Gerichtsverfahren. Mit diesen persönlichen Freiheitsrechten waren folglich die Institutionen der Gerichtshöfe verbunden. Die sich allmählich im 19. Jahrhundert etablierten politischen Rechte, eröffneten den Mitgliedern einer Gesellschaft die Möglichkeit auf Teilhabe an der politischen Herrschaft. Das Wahlrecht und das Recht auf Wählbarkeit verbürgte die politische Partizipation, welche durch die Gemeinderäte und Parlamente institutionalisiert wurde. Schließlich entwickelten sich im 20. Jahrhundert die sozialen Rechte, die den Menschen ein Mindestmaß an sozialer Sicherheit und wirtschaftlicher Wohlfahrt versprachen. Damit entfaltete sich die Institution des Wohlfahrtsstaates 2, welche Träger dieser Leistungen ist (vgl. Mackert 2006, 32-33).

Diese Arbeit knüpft hier an und befasst sich mit der Entwicklung des russischen Wohlfahrtssystems nach 1991. Dies ist besonders interessant, da sich der Wohlfahrtssektor der Russischen Föderation seit dem Beginn der Transformation von einer sozialistischen Planwirtschaft zu einem marktwirtschaftlich orientierten System im stetigen Umbruch befindet. In allen Bereichen der sozialen Absicherung (Arbeit, Gesundheit und Alter) wurden und werden in Russland neue Grundlagen und Strukturen geschaffen (vgl. Holtmann 2012, 296). Die vorliegende Arbeit versucht folgenden drei Leitfragen nachzugehen:

1. Wie wirkt sich das sowjetische Erbe auf das russische Wohlfahrtssystem des 21. Jahrhunderts aus?
2. Was sind die heutigen Besonderheiten des russischen Sozialsystems?
3. Lässt sich das russische Wohlfahrtsregime in eine der Kategorien nach EspingAndersen einordnen?

1.2. Gang der Untersuchung und Forschungsstand

Nach obigen Leitfragen ist auch diese Arbeit grob gegliedert. Um die erste Frage zu beantworten, wird im zweiten Kapitel zunächst der theoretische Hintergrund erschlossen. Dazu wird die Entstehung und Entwicklung des Wohlfahrtsstaates nachgezeichnet. Dies geschieht anhand der vier relevanten Ansätze der Wohlfahrtsstaatforschung: des Funktionalismus, des Machtressourcenansatzes, des Historischen Institutionalismus und der Diffusionstheorie. Schließlich wird die von Esping-Andersen entworfene Dreier-Typologie von Wohlfahrtsregimen dargestellt. Es werden die von Esping-Andersen berücksichtigten Variablen bei der Bildung der idealtypischen Wohlfahrtswelten näher erläutert und anschließend die drei Typen skizziert. Anschließend wird der Weiterentwicklung und zahlreichen Kritik dieses Modells Rechnung getragen und eine erweitere Klassifizierung nach Ferrera vorgestellt. Nach dieser Beschreibung westlicher Wohlfahrtsregime, wird im dritten Kapitel der Blick auf die Entwicklungen im postkommunistischen Osteuropa und hier insbesondere auf die Wohlfahrtsentwicklung in Russland nach 1991 gelenkt. Um die Spezifika der russischen Sozialpolitik zu verstehen, wird zunächst das sozialpolitische Erbe der Sowjetzeit erläutert. Dann wird das heutige Sozialversicherungs-, Arbeitslosen-, Krankenversicherung- und Rentensystem analysiert. Das dritte Kapitel schließt mit den gegenwärtigen Besonderheiten der Wohlfahrtssphäre in Russland ab. Kapitel 4 versucht die aktuellen Sozialpraktiken Russlands in das theoretische Konstrukt Esping-Andersens einzuordnen. Kapitel 5 gibt letztlich eine Zusammenfassung und einen knappen Ausblick.

Der Stand der Forschung und die Quellenlage zu dieser Analyse entwickelt sich zunehmend positiv. Jedoch stellt die „Entwicklung in postkommunistischen Ländern […] die internationale Wohlfahrtsstaatsforschung vor neue Herausforderungen“ (Lippl 2003, 78). Obwohl die Zeit, in der „keine umfassende politikwissenschaftliche Untersuchung über die Sozialpolitik im postsowjetischen Rußland“ (Kempe 1997, 28) vorbei ist, birgt die Einordnung und Typologisierung des russischen Wohlfahrtssystems in die Kategorisierung nach Esping-Andersen die Gefahr verfrüht zu sein, da die sozialpolitische Richtung Russlands noch nicht endgültig ist. Vielmehr stellen die wohlfahrtsstaatlichen Entwicklungen eher kurzfristige Reaktionen auf aktuell eintretende Krisen dar (vgl. Lippl 2003, 81-82; Standing 1996). Auch ist die empirische Prüfung des russischen Fürsorgestaates kaum möglich, da heute „keine Datensätze in entsprechender Qualität“ zu den von Esping- Andersen entwickelten Indizes vorliegen (Kollmorgen 2009, 65-66). Des Weiteren wurde an Esping-Andersens Typenbildung und ihrer Begründung, „insbesondere den induzierten Kausalmechanismen“ (Kollmorgen 2009, 74), vielfältige Kritik geübt (vgl. Schmid 2002, 82- 98; Schmidt 1997; Siegel 2007). Borchert (1998, 173) sieht überdies das Problem in der Statik der Typologisierung Esping-Andersens: „die Dynamik der realen Entwicklung geht am Modell vorbei, und seine Statik erweist sich bei näherer Betrachtung trotz (oder wegen) des ansprechenden Designs als recht brüchig“. Nichts desto trotz gehört Esping-Andersens im Jahre 1990 veröffentlichtes Werk The Three Worlds of Welfare Capitalism zum „Standardrepertoire der Wohlfahrtsstaatsforschung“ (Baum-Ceisig et al. 2008: 38), weswegen es hier zentrale Verwendung findet.

2. Theorien des Wohlfahrtstaates

2.1. Entstehung und Entwicklung des Wohlfahrtsstaates

2.1.1. Funktionalismus, Machtressourcentheorie und Institutionalismus

Die drei zentralen Schulen der Wohlfahrtsstaatsforschung, der Funktionalismus, die Machtressourcentheorie und der Historische Institutionalismus, leiten die Entstehung des Sozialstaates allesamt historisch aus der Zeit der Industrialisierung ab (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 27). Die soziale Absicherung auf dem europäischen Kontinent wurde über Jahrhunderte durch kirchliche Institutionen, Familie, Gilden und Zünfte, im Besonderen aber durch die feudale Leibeigenschaft gewährleistet. Dabei unterlag einerseits die damals vorherrschende Bevölkerungsschicht der Kleinbauern und Landarbeiter der absoluten Herrschaft des Grundbesitzers und Lehnsherrn, andererseits waren die Leibeigenen dadurch in eine Art Lebensgemeinschaft eingebettet und genossen somit eine gewisse soziale Sicherung durch den Leibherrn (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 28). „Die Auflösung der Grundherrschaft […] bedeutete also auch die Auflösung dieser Lebens- und Sicherungsgemeinschaft“ (Zöllner 1963, 31). Dieser Wandel vollzog sich in Russland mit der Abschaffung der Leibeigenschaft 1861 und somit etwa 50 Jahre später als in Westeuropa. Mit dieser Veränderung ging auch die zunehmende Industrialisierung im 19. Jahrhundert Hand in Hand. Diese bewirkte eine Produktionsverschiebung und auch die Verlagerung der menschlichen Arbeitskraft vom landwirtschaftlichen zum industriellen Sektor und damit einhergehend auch eine Bevölkerungsmobilität vom ländlichen in den städtischen Raum. Dadurch wuchsen besonders in den Städten die sozialen Konflikte und mit dem Aufkommen der freien Arbeitsverträge, kam nicht mehr der Arbeitgeber für Unterhaltskosten bei Invalidität, Krankheit und Alter auf. Vielmehr wurden diese Kosten nun auf den Arbeitnehmer zur freien Eigenvorsorge abgewälzt (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 28; Flora 1986; Lippl 2003, 63).

An diesem Punkt gelangen die Schulen des Funktionalismus, der Machtressourcentheorie und des Historischen Institutionalismus zu unterschiedlichen Ansätzen bei der weiteren Entwicklung des modernen Wohlfahrtsstaates im 20. Jahrhundert. Alle drei Ansätze führen unterschiedliche Gründe für die Einführung wohlfahrtsstaatlicher Maßnahmen seitens der Regierung an. (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 27). Laut dem Funktionalismus erkannten die Staaten zu Zeiten der Industrialisierung, die aus dem Wegfall der sozialen Absicherung der Arbeitnehmerschaft resultierenden Risiken, so dass bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges die meisten westeuropäischen Länder sozialpolitische Gesetze erließen (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 28; Wilensky et al. 1985, 79). Neben „karitativ-humanitären Antrieben“ (Zöllner 1963, 32), waren hier die Armenlast der Gemeinden, der Schutz der Gemeinschaft und das erwachende politische Klassenbewusstsein der Industriearbeiter als Bedrohung für die bestehende Ordnung ausschlaggebend bei der Einführung staatlicher Maßnahmen zur sozialen Absicherung der Gesellschaft (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 28). Die Vertreter der Machtressourcentheorie (englisch Power Resources Theory) argumentieren dagegen vor allem mit dem verändernden politischen Milieu im 19. Jahrhundert. Die Organisation von Arbeitnehmer-Gewerkschaften und die Gründung sozialdemokratischer Parteien forcierte die Einführung wohlfahrtsstaatlicher Programme zur damaligen Zeit (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 30-31; Olsen/OʼConnor 1998, 6). Für die Entstehung des Wohlfahrtsstaates nach der Theorie des Historischen Institutionalismus ist der historische Moment - formative moment (vgl. Rothstein 1998, 29) - der Institutionalisierung von Sozialpolitiken ausschlaggebend. In diesem historischen Moment schaffen politische Akteure Institutionen, die in der Folgezeit ein Eigenleben entwickeln und selbst maßgeblich auf die weitere Entwicklung sozialstaatlicher Maßnahmen einwirken. Der Wohlfahrtsstaat ist somit ein Produkt gewachsener institutioneller Strukturen der Vergangenheit, welcher sich aus dem Zusammenspiel von „Institutionen, Akteurskonstellationen und politischen Programmen“ (Baum-Ceisig et al. 2008, 34) entwickelt hat. Änderungen in diesem Politikerbe sind laut Historischem Institutionalismus nur in kleinen Schritten und auf Grundlage des institutionalisierten Konzepts möglich. Pierson (2001, 12) spricht dabei von „Pfadabhängigkeiten, die Präferenzbildungen bei den politischen Akteuren beeinflussen und so das Ausmaß an Reformfähigkeit des Wohlfahrtsstaates stark einschränken“ (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 33-34). Die folgende Tabelle 1 stellt die drei Theorien der Wohlfahrtsstaatsentstehung und -entwicklung noch einmal dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Theoretische Schulen der Wohlfahrtsstaatsentstehung und -entwicklung Quelle: in Anlehnung an Baum-Ceisig et al. (2008, 36)

2.1.2. Diffusionstheorie

An allen drei vorgestellten Theorien wird kritisiert, dass die Nationalstaaten als geschlossene Systeme angesehen werden, innerhalb deren Reformentscheidungen autark getroffen werden (vgl. Lehmkuhl 1996). Alle drei Konzepte lassen ebenso außer Acht, dass die einzelnen Länder durch steigende internationale Verflechtungen, insbesondere durch die globalen Kapital- und Warenströme, aber auch durch transnationale institutionelle Zusammenschlüsse, wie beispielsweise der Europäischen Union, in ihren politischen Entscheidungen beeinflusst werden. Die sogenannte Diffusionstheorie versucht diese Mängel in den drei Theorien zu beheben, in dem sie untersucht durch welche Mechanismen internationale politische Ideen verbreitet werden (vgl. Holzinger/Jörgens/Knill 2007). Dabei wird von Vertretern dieses Konzepts auch explizit von der bewussten Übernahme fremder Politiken ausgegangen (vgl. Obinger/Starke 2007).

„Innerhalb der Literatur haben sich zwei Definitionen des Begriffs Diffusion herauskristallisiert: Der engere Begriff umfasst nur die freiwillige Übernahme von Politiken, während der weitere Begriff auch die konditionierte und erzwungene Übernahme mit einschließt“ (Baum-Ceisig et al. 2008, 37).

Unter die freiwilligen Gründe fallen der globale Wettbewerb und die transnationale Kommunikation. Ersterer bezieht sich auf den Wettkampf der Staaten ihre Lohnnebenkosten und Steuern so zu regulieren, um als Standort für Investitionen attraktiver zu werden. Zweitens, die transnationale Kommunikation als Herzstück der Diffusionstheorie, schließt drei Konzepte ein: das Konzept des Politiklernens zeigt auf, wie Staaten erfolgreiche Politiken anderer Länder übernehmen. Dies ist insbesondere für Staaten mit geringen politischen und wissenschaftlichen Kapazitäten hilfreich. Dieser Ansatz wird durch das zweite Konzept der Sozialisierung ergänzt, bei dem nationalstaatliche Regierungen in einem internationalen Umfeld deren Normen und Werte übernehmen. Die dritte konzeptionelle Form zielt auf die symbolische Imitation ab. Hierbei ist für die Politikübernahme nicht der Erfolg einer konkreten Reform ausschlaggebend, sondern der allgemeine wirtschaftliche Fortschritt und das Prestige eines Landes (vgl. Braun et al. 2007). Zu den unfreiwilligen Gründen für die Diffusion von Politiken werden internationale rechtliche Verpflichtungen, beispielsweise aus der Mitgliedschaft in der Europäischen Union bedingt, aber auch Zwang, wie er innerhalb des Warschauer Pakts ausgeübt wurde, gezählt (vgl. Baum-Ceisig et al. 2008, 37). Zusammenfassend lässt sich die Diffusionstheorie somit wie folgt abbilden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Diffusionstheorie im Überblick Quelle: eigene Darstellung

[...]


1 Die Begrifflichkeiten Citizenship und Staatsbürgerschaft werden hier gleichbedeutend angewandt, auch wenn Citizenship stärker auf die aktive Partizipation der Bürger verweist, während der Begriff der Staatsbürgerschaft die eher passive Mitgliedschaft in einem Staat hervor hebt (vgl.Mackert 2006, 11).

2 Die Begrifflichkeiten Wohlfahrtsstaat, Fürsorgestaat, Versorgungsstaat, Sozialstaat und das englische Pendant welfare state werden in dieser Arbeit synonym verwendet. Für eine ausführlichere Definition des Begriffs und Definitionsunterschiede sei auf Schmid (2010, 42-45) verwiesen.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Der russische Wohlfahrtsstaat nach 1991 und dessen Einordnung nach Esping-Andersen
Hochschule
Universität Passau  (Philosophische Fakultät - Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen)
Veranstaltung
Citizenship in Mittel- und Osteuropa: Historische und gegenwärtige Entwicklungen
Note
1,30
Autor
Jahr
2015
Seiten
31
Katalognummer
V302114
ISBN (eBook)
9783668002982
ISBN (Buch)
9783668002999
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Citizenship and Social Class;, Staatsbürgerrechte;, Marshall;, Esping-Andersen;, Wohlfahrtsstaat;, Russische Föderation;, Russland;, Staatsbürgerschaft;, Fürsorgestaat;, Versorgungsstaat;, Sozialstaat ;, welfare state;, Wohlfahrtsregime;, Wohlfahrtswelt;, Wohlfahrtswelten;, Typologisierung;, The Three Worlds of Welfare Capitalism;, Funktionalismus;, Machtressourcentheorie;, Institutionalismus;, Diffusionstheorie;, Dekommodifizierung;, Stratifizierung;, de-commodification;, social stratification;, korporatistisch;, corporatist;, liberal;, sozialdemokratisch;, social democratic;, konservativ-korporatistische;, mediterran;, Sozialversicherungssystem;, Arbeitslosenunterstützung;, Krankenversicherungssystem;, Rentensystem;
Arbeit zitieren
Andrej Richter (Autor), 2015, Der russische Wohlfahrtsstaat nach 1991 und dessen Einordnung nach Esping-Andersen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302114

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