Die Ziele der deutschen Marineführung bei der Besetzung Kiautschous 1897

Deutscher Imperialismus in China


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
28 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Zielsetzungen der Reichsmarineleitung für die Besetzung Kiautschous
2.1. Flottenpolitik unter Friedrich von Hollmann
2.1.1. Das „Kreuzerkriegkonzept“
2.1.2. Flottenstützpunkte als Machtfaktor
2.1.3. Der Erwerb von Kohlestationen
2.1.4. Die Eignung der Kiautschou-Bucht
2.2. Die Flottenpolitik unter Alfred von Tirpitz
2.2.1. Das „Schlachtflottenprinzip“
2.2.2. Tirpitz` Ansicht über den Erwerb von Marinestationen
2.2.3. Der Aufbau der „Musterkolonie“ zur Popularisierung der Flottenpolitik
2.2.4. Der Aufbau der Kolonie zu einem Wirtschafts- und Handelszentrum

3. Fazit

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Gehen Sie augenblicklich mit ganzem Geschwader (nach) Kiautschou, besetzen Sie geeignete Punkte und Ortschaften daselbst [sic!] und erzwingen Sie von dort aus in Ihnen geeignet scheinender Weise vollkommene Sühne. Größte Energie geboten. Zielpunkt ihrer Fahrt Geheimhalten.“[1] Mit diesem Telegramm vom 7. November 1897 erhielt der Chef des ostasiatischen Kreuzergeschwaders, Diederichs, von Kaiser Wilhelm II. den Befehl mit seinen Truppen die chinesische Kiautschou-Bucht zu besetzen.

Um verstehen zu können, warum es letztlich zu dieser Okkupation Kiautschous kam, muss zuerst die Vorgeschichte der Besetzung erläutert werden: Das Chinesische Kaiserreich, das seit 1644 von der fremdstämmigen Qing-Dynastie beherrscht wurde, befand sich Anfang des 19. Jh. im Niedergang. Aus seiner „sinozentristischen“ Sichtweise heraus beschränkte das Reich der Mitte den Handel mit den Europäern, die Ende des 18. Jh. nach China kamen. Zur Durchsetzung seiner Handelsinteressen führte England deshalb zwei „Opiumkriege“ gegen China (1840 bis 1842 und 1856 bis 1860), die eine Öffnung mehrerer chinesischer Häfen für den Handel zur Folge hatte.[2] Die gewaltsame Öffnung des chinesischen Handels beflügelte die Wirtschaftskreise der deutschen Länder, da sie sich davon eine Teilhabe an der Erschließung des chinesischen Marktes erhofften. Infolgedessen schickte Preußen stellvertretend für die deutschen Länder eine Flotte nach Ostasien (Preußische Ostasienexpedition 1860-1862).[3] In diesem Zusammenhang gab es Pläne der preußischen Marine einen Flottenstützpunkt in Ostasien zu erwerben.[4] Der Plan der Inbesitznahme einer Flottenbasis konnte allerdings unter der Politik Bismarcks nicht realisiert werden. Erst mit dem Regierungsantritt von Kaiser Wilhelm II. im Juni 1888 änderte sich die außenpolitische Ausrichtung.[5] Dieser „Neue Kurs“ in der deutschen Außenpolitik war die verschärfte Fortsetzung jener Kolonialpolitik, die Bismarck selbst noch eingeleitet und die in Übersee zum Erwerb von Kolonien geführt hatte.[6]

Als China im Chinesisch-Japanischen Krieg (1895) gegen Japan verlor sah die Deutsche Marine die Gelegenheit für günstig einen Marinestützpunkt vom geschwächten China zu erwerben.[7] Zudem forderten weite Teile der Wirtschaft und des Handels endlich einen Schutz ihres Chinahandels, da der Krieg zwischen China und Japan zu enormen wirtschaftlichen Einbußen führte.[8] Die Ermordung zweier deutscher Missionare in der Provinz Schantung im November 1897 lieferte schließlich den Vorwand für die gewaltsame Inbesitznahme der günstig eingestuften Kiautschou-Bucht. Am 14. November 1897 besetzte eine Kreuzerdivision Kiautschou und im „Kiautschou-Vertrag“ (6. März 1898) erzwang das Deutsche Reich die Pacht des Gebietes für 99 Jahre, sowie Eisenbahn- und Bergbaukonzessionen in der Provinz Schantung.[9]

Das Ereignis der Besetzung Kiautschous stellte einen entscheidenden Wendepunkt in der deutschen Außenpolitik und der Geschichte Chinas dar, weil es weitreichende Folgen für die beiden Länder und sogar die ganze Welt hatte (siehe: Fazit). Es gab zwar viele Interessensgruppen, die eine Marinebasis in China forderten. Jedoch war es besonders die Reichsmarine, die die Erwerbung eines Flottenstützpunktes energisch vorantrieben. Deswegen wird sich diese Ausarbeitung hauptsächlich mit den Zielen der Staatssekretäre des Reichsmarineamtes Friedrich von Hollmann und Alfred von Tirpitz befassen, weil sie in der Zeit der Besetzung die Marinepläne maßgeblich bestimmten.

Die chinesische Geschichtsforschung wird in dieser wissenschaftlichen Arbeit, wegen der schwierigen Beschaffung der entsprechenden Literatur, nur im geringem Maße Platz finden. So dienen lediglich die ins Deutsche übersetzten Aufsätze der Historiker Liu Shanzhang, Xu Yi-pu und Zhu Maoduo als Ergänzung der deutschen Geschichtsforschung.[10]

Die deutsche Geschichtsforschung über Kiautschou begann sozusagen unmittelbar mit der Inbesitznahme des Gebietes: Die Veröffentlichungen von Ferdinand von Richthofen (1897) über seine Erlebnisse in der chinesischen Provinz Schantung sowie die Schilderungen von Georg Franzius (1898) über seine Erfahrungen beim Hafenbau von Tsingtau vermittelten zwar ein gutes Bild vom Schutzgebiet, machten jedoch keinerlei Aussagen über die Umstände, die zur Inbesitznahme der Bucht führten. Erst Carl Dick (1917) setzte sich andeutungsweise in seinen Schriften mit den Planungen der Reichsmarine auseinander eine Flottenstation zu erwerben. Historiker wie Wilhelm Schrameier (1903) und Adalbert Korff (1922) betonten hingegen, dass besonders die Wirtschaftskreise in Deutschland großes Interesse an eine Marinebasis hatten, um den Chinahandel zu schützen.[11] Dann wurde es ruhig um die Beleuchtung der deutschen Kolonialgeschichte in China, weil die Kolonial- und Imperialismusforschung, von der die Kiautschouforschung abhängig war, erst wieder Anfang der 70er Jahre einen Aufschub erhielt, als die europäischen Staaten begannen sich durch die zunehmende Vernetzung und Globalisierung auf ihre koloniale und imperialistische Vergangenheit zu besinnen.[12] Die Historiker befassten sich in dieser Zeit ausführlich mit der Frage, welche gesellschaftlichen Kräfte ein Interesse an einer fernöstlichen Flottenstation hatten. Hans-Ulrich Wehler (1973) betonte die „Kolonialbewegung“ und den „Sozialimperalismus“ als führende Kräfte der deutschen imperialistischen Bestrebungen, während Vera Schmidt (1976) und Werner Stingl (1978) den „Wirtschaftsimperialismus“ als Hauptmotor für die Expansion nach Ostasien sahen. Einen anderen Schwerpunkt hatten die Wissenschaftler Volker R. Berghahn (1971) und Wilhelm Deist (1976), die die Kaiserliche Marine als größten Nutznießer beschrieben.

Die Forschung hatte also Unterschiede in der Gewichtung, welche dieser gesellschaftlichen Kräfte nun die Entscheidendste war. In dieser Diskussion bildete sich in den nächsten Jahren zwei Thesen heraus: Die eine These hielt die deutsche Wirtschaft als stärkste Kraft hinter der Okkupation Kiautschous, während die andere These behauptete, dass die Deutsche Marine den größten Anteil an der Besetzung hatte. Diese Diskussion hält noch bis heute an und bleibt ungeklärt.[13] Die Ausarbeitung wird sich jedoch lediglich auf die Marineziele beschränken, sodass eine genaue Analyse der Interessen der Wirtschaftskreise wegfällt.

Im Kreis der Historiker, die die Marine als Hauptkraft sahen, gab es weitgehend Einigkeit darüber, dass es vor allem die Staatssekretäre Hollmann und Tirpitz waren, die sich einen großen Nutzen von einer fernöstlichen Kolonie erhofften. Dadurch bildeten sich wiederum zwei Schwerpunkte in der aktuellen historischen Forschung heraus: Die Forscher Salewski (1998) und Nuhn (2002) legten ihre Forschungsschwerpunkte auf das „Kreuzerkriegkonzept“ und die Forderungen nach Kohle- und Flottenstationen von Hollmann.[14] [15] Der zweite Schwerpunkt lag in den weitreichenden Plänen Tirpitz` das ostasiatische Schutzgebiet zu einer „Musterkolonie“ aufzubauen. Hierbei ragten in der aktuellen Geschichtswissenschaft über das deutsche Engagement in China zwei Historiker heraus, die sich bei ihren Untersuchungen der deutsch-chinesischen Beziehungen mit dieser Thematik umfassend beschäftigten: Mechthild Leutner (1997) und Klaus Mühlhahn (2000).[16]

Ich werde in der Untersuchung hauptsächlich die Ergebnisse der aktuellen Geschichtswissenschaftler (Salewski, Nuhn, Leutner, Martin, Mühlhahn) erörtern, da diese bereits die Erkenntnisse der älteren Geschichtswissenschaft übernommen und dem aktuellen historischen Stand angepasst hatten. Trotzdem werden noch weitere Historiker in die Untersuchung miteinbezogen, um die Argumente der anderen Forscher bekräftigen zu können.

Die Quellenauswahl der Arbeit stützt sich hauptsächlich auf die Quellensammlung von Mechthild Leutner. Ihr Sammelband beinhaltet 147 Dokumente und ist damit die umfassendste deutsche Quellensammlung bezüglich des Themenkomplexes der Besetzung Kiautschous. Sie umfasst Dokumente im Zeitraum von 1886 bis 1926 und gibt auf diese Weise zusätzlich einen umfangreichen Überblick über die Zeit vor und nach der Okkupation. Die Quellen geben Einblicke in Motive, Methoden und Zielsetzungen der unterschiedlichen Verhaltensweisen und Entscheidungen auf deutscher und chinesischer Seite. Hierunter fallen überwiegend Schriftstücke aus dem Geschäftsgang der beteiligten Personen, Behörden und Entscheidungsgremien. Auf deutscher Seite sind dies die verschiedenen Stellen des Gouvernements Kiautschou, die deutsche Gesandtschaft in Peking, das Reichsmarineamt und das Auswärtige Amt. Überdies geben reflektierende Berichte, Memoranden oder Vorträge unterschiedlicher Privatleute Hinweise auf Ursachen und Hintergründe für bestimmte längerfristige Prozesse. Des Weiteren enthält die Quellensammlung rechtskräftige Dokumente, wie Urkunden, Verordnungen, Erlasse, Abkommen und Verträge. Die überwiegende Zahl der Dokumente stammt aus bisher unveröffentlichten deutschen und chinesischen Archivmaterialien, die erstmals für dieses Thema gesichtet und erschlossen worden sind. Das gilt für einen Großteil der Bestände des Militärarchivs Freiburg, der Bundesarchive von Koblenz und Potsdam, des Bundesarchivs des Auswärtigen Amtes in Bonn, dem ersten historischen Archiv in Peking, dem Archiv des Instituts für Moderne Geschichte der Academica Sinica, Taipei, und dem Archiv des Palastmuseums, Taipei. Dazu enthält die Sammlung zeitgenössische Quellen wie Zeitungsmeldungen, Vorträge, Tagebucheintragungen und Reden.

Es handelt sich bei allen Dokumenten um Originalquellen, was sie sehr authentisch macht. Denn sie sind zeitnah zum Ereignis entstanden und stammen erwiesenermaßen von beteiligten Zeitzeugen. Selbstverständlich können alle produzierten Schriften von menschlichen Gefühlen und Motiven beeinflusst worden sein, sodass Ereignisse zwangsweise unterschiedlich beschrieben worden sind. Aber der Umstand, dass die Quellensammlung deutsche und chinesische Dokumente berücksichtigt und damit verschiedene Perspektiven darstellt, macht diese Quellen miteinander vergleich- und verfizierbar, was ihnen Authentizität verleiht.[17]

Da sich diese Ausarbeitung vordergründig mit den Staatssekretären der Reichsmarine beschäftigt, werden von mir die Dokumente der Quellensammlung berücksichtigt, die von ihnen stammen, oder die Aufschluss über ihre Planungen und Handlungen geben oder diese belegen. Natürlich werden in dieser Arbeit auch andere Quellen verwendet. Diese entstammen den Monographien von Herold und Mühlhahn, die sich aber zum Teil auf dieselben Quellen und Archive berufen wie Leutner.

Zur Beschreibung der Ziele von Tirpitz habe ich seine Memoiren herangezogen. Wer könnte nämlich seine Planungen in Bezug auf das Schutzgebiet und der deutschen Flotte besser darlegen als er selbst? Es besteht jedoch das Problem, dass er seine Memoiren („Erinnerungen“) erst nach dem Ersten Weltkrieg verfasste und Kiautschou bereits an Japan verloren gegangen war, sodass er hier aus einer rückblickenden Perspektive erzählte.[18] An diesem Punkt ist es möglich, dass er sein Handeln in der Marine und seine Pläne für Kiautschou nachträglich beschönigte und rechtfertigte, sodass er seine wahren Handlungen und Absichten verschleiert bzw. verfälscht haben könnte. Man wird niemals hundertprozentig feststellen können, ob seine schriftlichen Erinnerungen der Wahrheit entsprechen oder nicht. Trotzdem kann man seine Aussagen mit denen der Quellen von Leutner vergleichen, sodass man sehr wahrscheinliche Aussagen und Gegebenheiten aufstellen kann. Diesen Vergleich zwischen den Forschungsmaterialien werde ich versuchen in der Abhandlung durchzuführen, um eine möglichst authentische Darstellung der Ziele der Marineleitung zu gewährleisten.

Um Antworten auf die aufgeworfenen Fragen finden zu können, werden in erster Linie die verschiedenen Ergebnisse der Geschichtswissenschaft zum jeweiligen Kapitelschwerpunkt beschrieben und kritisch bewertet. Zu diesem Zweck gehört die Einbeziehung und Interpretation von Quellen, die die Ergebnisse der Geschichtsforschung akzentuieren und selbst als Argumentation dienen können.

Die Gliederung folgt systematischen Gesichtspunkten. Die Darstellung der Ziele der Reichsmarineleitung im Zusammenhang mit der Besetzung Kiautschous beginnt darum im ersten Kapitel mit einer kurzen Schilderung der seestrategischen Ausrichtung der Deutschen Marine unter Reichskanzler Bismarck und Kaiser Wilhelm II. Es folgt die Analyse des „Kreuzerkriegkonzepts“ von Hollmann und danach stehen seine Absichten, Flottenstützpunkte zur Machtdemonstration sowie als Kohlestationen zu nutzen, im Fokus der Betrachtung. Im letzten Punkt wird beschrieben, warum genau die Kiautschou-Bucht für die Umsetzung seiner Pläne geeignet erschien. Im nachfolgenden Kapitel werden zuerst das „Schlachtflottenkonzept“ und die Meinung von Tirpitz über den Erwerb von Marinestationen näher erläutert. Anschließend setze ich mich mit seinen Plänen auseinander, die beabsichtigten das Schutzgebiet Kiautschou zu einer „Muster- und Handelskolonie“ zu machen.

In der Zusammenfassung werden nochmal die wichtigsten Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft zusammengetragen und erörtert. Überdies werden hierzu selbstredend eigene Überlegungen aufgestellt und ich werde versuchen die Diskussion in der Geschichtswissenschaft zu klären.

2. Die Zielsetzungen der Reichsmarineleitung für die Besetzung Kiautschous

2.1. Flottenpolitik unter Friedrich von Hollmann

2.1.1. Das „Kreuzerkriegkonzept“

Nach der Preußischen Ostasienexpedition verlangte die Deutsche Marine bekanntlich ein energischeres Engagement in Übersee, um mit den anderen Seemächten mithalten zu können. Doch unter Bismarck war eine offensive Kolonial- und Marinepolitik nicht möglich, weil er Spannungen mit den Großmächten vermeiden wollte.[19] Daher musste sich die Marine bis in die 80er Jahre hinein vorrangig defensiv ausrichten und sie beschränkte sich lediglich auf die Küstenverteidigung des Deutschen Reiches. Doch unter Einfluss der „Expansionsrhetorik“ und der Flottenbegeisterung von Wilhelm II. erhielt die Reichsmarine eine offensive Ausrichtung.[20] Aufgrund des Drängens des Kaisers, dem der Ausbau der Flotte zu einem „respektablen Machtinstrument“ gleich der britischen Royal Navy vorschwebte, war die Marineführung in die Lage versetzt worden Überlegungen zu entwickeln, wie im Falle eines bewaffneten Konfliktes mit einer anderen Seemacht der Seekrieg geführt werden sollte.[21]

Der Chef des Reichsmarineamtes, Vizeadmiral Friedrich von Hollmann, der die Marineplanungen am Ende des 19 Jh. maßgeblich prägte, legte demgemäß ein Konzept vor, das den Weg für die vom Kaiser geforderte deutsche Weltgeltung ebnen sollte.[22] In seiner Amtszeit (1890 bis 1897) dominierte schließlich in der Marine das von ihm entwickelte „Kreuzerkriegkonzept,“ das man auch als „Stützpunktpolitik“ bezeichnete.[23] Es beinhaltete die Idee weltweit über ein umfassendes Netz an Marinestützpunkten zu verfügen, um im Kriegsfall wirksame Schläge gegen die Handelslinien des Gegners führen zu können, wodurch dessen wirtschaftliches Potenzial beträchtlich gestört werden würde.[24] Demnach fanden Seekonflikte nicht mehr vor der heimatlichen Küste statt, sondern sie sollten auf die Weltmeere hinausgetragen werden. Aus diesem Grund trat Hollmann für die Erwerbung einer Flottenstation in Ostasien ein, die als Auftakt für die Aneignung weiterer Flottenbasen dienen sollte.

[...]


[1] Telegramm von Wilhelm II. an Diederichs 7.11.1897, zit. nach: Leutner, Mechthild: „Musterkolonie Kiautschou“: Die Expansion des Deutschen Reiches in China. Deutsch-chinesische Beziehungen 1897-1914. Eine Quellensammlung, Berlin 1997, S.119.

[2] Klein, Thoralf: Geschichte Chinas. Von 1800 bis zur Gegenwart, S.31 ff.

[3] Herold, Heiko: Deutsche Kolonial- und Wirtschaftspolitik in China 1840-1914, Köln 2006, S.21.

[4] Yi-pu, Xu: Die Stadt Qingdao unter deutscher Kolonialherrschaft in der Zeit von 1897-1914 und der Widerstandskampf der öffentlichen Zhendan Schule, S.51 f.

[5] Winzen, Peter: Bernhard Fürst von Bülow. Weltmachtstratege ohne Fortune. Wegbereiter der große Katastrophe, Göttingen – Zürich 2003, S.71 f.

[6] Leutner, S.53.

[7] Shanzhang, Die Besetzung Jiaozhous durch das deutsche Reich und die Herausbildung einer deutschen Einflussphäre in Shandong, in: Heng-yü, Kuo (Hg.): Von der Kolonialpolitik zur Kooperation, München 1986, S.35-62, S.35.

[8] Leutner, S.64.

[9] Mühlhahn, Klaus: Deutscher Vorposten im Hinterland: Die infrastrukturelle Durchdringung der Provinz Schantung, in: Hinz, Hans-Martin; Lind, Christoph (Hgg.): Tsingtau. Ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte in China 1897-1914, Eurasburg 1998, S.146-158, S.146.

[10] Mühlhahn, Klaus: Herrschaft und Widerstand in der „Musterkolonie“ Kiautschou. Interaktionen zwischen China und Deutschland, 1897-1914, München 2000, S.21 f.

[11] Herold, S.110 ff.

[12] Mühlhahn 2000, S.10.

[13] Mühlhahn 2000, S.66 ff.

[14] Salewski, Michael: Die preußische und die Kaiserliche Marine in den ostasiatischen Gewässern: Das militärische Interesse an Ostasien, in: Hinz, Hans-Martin; Lind, Christoph (Hgg.): Tsingtau. Ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte in China 1897-1914, Eurasburg 1998, S.76-83.

[15] Nuhn, Walther: Kolonialpolitik und Marine. Die Rolle der Kaiserlichen Marine bei der Gründung und Sicherung des deutschen Kolonialreiches 1884-1914, Bonn 2002.

[16] Leutner; Mühlhahn 2000.

[17] Leutner, S.9 ff.

[18] Tirpitz, Alfred von: Erinnerungen, Leipzig 1920.

[19] Martin, Bernd: Die deutsche Perspektive: Pläne – Besitznahme – Erwartungen, in: Hiery, Hermann, J.; Hinz, Hans-Martin (Hgg.): Alltagsleben und Kulturaustausch. Deutsche und Chinesen in Tsingtau 1897-1914, Wolfratshausen 1999, S.30-40, S.32.

[20] Mühlhahn 2000, S.71.

[21] Nuhn, S.128.

[22] Winzen, S.67.

[23] Herold, S.32.

[24] Mühlhahn 2000, S.72.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Die Ziele der deutschen Marineführung bei der Besetzung Kiautschous 1897
Untertitel
Deutscher Imperialismus in China
Hochschule
Universität Bremen  (Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen)
Veranstaltung
Modul 08-28-HIS 4/5: Aufbruch in die Moderne: Das Deutsche Kaiserreich 1871-1918
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V302181
ISBN (eBook)
9783668008373
ISBN (Buch)
9783668008380
Dateigröße
519 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutscher Imperialismus, Deutscher Kolonialismus, Deutsches Kaiserreich, Wilhelminische Epoche, Kaiser Wilhelm II., Deutsche Marinepolitik, Deutsche Marineführung, Alfred von Tirpitz, China, Chinesisches Kaiserreich, Tsingtau, Kiautschou, Deutsche Kolonialpolitik
Arbeit zitieren
Master of Education M.Ed. David Duong (Autor), 2009, Die Ziele der deutschen Marineführung bei der Besetzung Kiautschous 1897, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302181

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