Gruppentraining ist unter anderem so sehr beliebt durch den interaktiven, gesellschaftlichen Teil den es zu bieten vermag. So macht es Sinn, dass die Kommunikation dabei ganz oben stehen sollte.
Insofern sollte die Einleitung erstmals mit einer Begrüßung der Teilnehmer beginnen, gefolgt von einer kurzen persönlichen Vorstellung des Trainers und einer Einweisung der möglichen Neukunden. Dabei sollte kurz auf die Inhalte der Stunde eingegangen werden mit Technik- und Sicherheitshinweisen.
Alles in allem sollte die Begrüßung aber rasch von statten gehen, damit der eigentliche Kurs nicht verzögert wird.
Somit würden die Teilnehmer dann den Kurs mit dem allgemeinen Warm Up starten. Dieses dient erstmal dazu den Teilnehmer aus dem Alltag zu holen und in die Kursstun-de zu versetzen (mentale Einstimmung). Des Weiteren wird das Herz-Kreislauf-System auf die nachfolgende Belastung vorbereitet, es kommt zu einer Verbesserung der Durchblutung des Muskels, die Körpertemperatur steigt und es kommt zu einer ver-mehrten Ausschüttung von Gelenkflüssigkeit.
Die Belastung sollte langsam, progressiv ansteigen von kleinen/einfachen zu großen/komplexen Bewegungen.
Als weiteres folgt das spezielle Warm Up.
Im Unterschied zum allgemeinen Warm Up liegt hier das Augenmerk auf die im Hauptteil hauptsächlich beanspruchte Muskulatur, Gewöhnung der Schritte oder Geräte des Hauptteils. So wird, zum Beispiel im Langhantelkurs, schon mit der Langhantel Übungen durchgeführt aber ohne zusätzliche Gewichte, die im Hauptteil dazu genommen werden d. h. die Intensität sollte im Gegensatz zum Hauptteil noch sehr gering sein.
Inhaltsverzeichnis
1 OPTIMALER PHASENVERLAUF EINER KURSEINHEIT
2 BESUCH EINER KURSEINHEIT
2.1 Phasenverlauf des besuchten Kurses
2.2 Sportmotorische Fähigkeiten im besuchten Kurs
2.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens
3 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK
4.1 Zielgruppe
4.2 Ziele der Wirbelsäulengymnastik
4.3 Material
4.4 Stundenplanung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den strukturellen Aufbau einer Kurseinheit theoretisch zu erläutern und diese Erkenntnisse in der Praxis durch die Analyse eines besuchten Gruppenkurses sowie die eigene Planung einer Wirbelsäulengymnastik zu verifizieren.
- Strukturierung einer optimalen Kurseinheit in Einleitung, Hauptteil und Schlussteil
- Analyse des Phasenverlaufs und der sportmotorischen Anforderungen in einem BODYCOMBAT®-Kurs
- Bewertung des Kursleiterverhaltens anhand didaktischer Funktionsrollen
- Definition externer Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Kursplanung
- Detaillierte Stundenplanung für eine gezielte Wirbelsäulengymnastik
Auszug aus dem Buch
1 Optimaler Phasenverlauf einer Kurseinheit
Gruppentraining ist unter anderem so sehr beliebt durch den interaktiven, gesellschaftlichen Teil den es zu bieten vermag. So macht es Sinn, dass die Kommunikation dabei ganz oben stehen sollte. Insofern sollte die Einleitung erstmals mit einer Begrüßung der Teilnehmer beginnen, gefolgt von einer kurzen persönlichen Vorstellung des Trainers und einer Einweisung der möglichen Neukunden. Dabei sollte kurz auf die Inhalte der Stunde eingegangen werden mit Technik- und Sicherheitshinweisen.
Alles in allem sollte die Begrüßung aber rasch von statten gehen, damit der eigentliche Kurs nicht verzögert wird.
Somit würden die Teilnehmer dann den Kurs mit dem allgemeinen Warm Up starten. Dieses dient erstmal dazu den Teilnehmer aus dem Alltag zu holen und in die Kursstunde zu versetzen (mentale Einstimmung). Des Weiteren wird das Herz-Kreislauf-System auf die nachfolgende Belastung vorbereitet, es kommt zu einer Verbesserung der Durchblutung des Muskels, die Körpertemperatur steigt und es kommt zu einer vermehrten Ausschüttung von Gelenkflüssigkeit.
Die Belastung sollte langsam, progressiv ansteigen von kleinen/einfachen zu großen/komplexen Bewegungen.
Als weiteres folgt das spezielle Warm Up. Im Unterschied zum allgemeinen Warm Up liegt hier das Augenmerk auf die im Hauptteil hauptsächlich beanspruchte Muskulatur, Gewöhnung der Schritte oder Geräte des Hauptteils. So wird, zum Beispiel im Langhantelkurs, schon mit der Langhantel Übungen durchgeführt aber ohne zusätzliche Gewichte, die im Hauptteil dazu genommen werden d. h. die Intensität sollte im Gegensatz zum Hauptteil noch sehr gering sein.
Zusammenfassung der Kapitel
1 OPTIMALER PHASENVERLAUF EINER KURSEINHEIT: Das Kapitel definiert den idealen Aufbau einer Kurseinheit, der sich in Einleitung, Hauptteil und Schlussteil gliedert, und beschreibt die physiologische Bedeutung der jeweiligen Phasen.
2 BESUCH EINER KURSEINHEIT: Hier erfolgt die praktische Analyse eines BODYCOMBAT®-Kurses hinsichtlich des Phasenverlaufs, der angewandten sportmotorischen Fähigkeiten und des Verhaltens des Kursleiters.
3 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT: Dieses Kapitel thematisiert die notwendigen Rahmenbedingungen, wie Räumlichkeiten und Gruppenzusammensetzung, die vor der inhaltlichen Kursplanung berücksichtigt werden müssen.
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK: Basierend auf den vorangegangenen Erkenntnissen wird eine konkrete Kursplanung für eine Wirbelsäulengymnastik mit Fokus auf die Kräftigung der Rumpfmuskulatur erstellt.
Schlüsselwörter
Gruppentraining, Kurseinheit, Phasenverlauf, Warm Up, Hauptteil, Cool Down, Wirbelsäulengymnastik, Kursleiterverhalten, Sportmotorische Fähigkeiten, Ausdauer, Koordination, Trainingsplanung, Rumpfstabilisierung, Bewegungsabläufe, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und der praktischen Umsetzung von Gruppentrainingsstunden im Fitnessbereich.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind der Phasenaufbau von Kurseinheiten, die Analyse von Kursleiterrollen, die Bedeutung externer Rahmenbedingungen sowie die zielgerichtete Planung von Gesundheitskursen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erläuterung eines optimalen Kursverlaufs und die Anwendung dieses Wissens durch eine Analyse eines existierenden Angebots und die Planung einer eigenen Übungsstunde.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturrecherche zu sportwissenschaftlichen Grundlagen und die deskriptive Analyse sowie tabellarische Gegenüberstellung von Beobachtungsergebnissen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die kritische Reflexion eines besuchten BODYCOMBAT®-Kurses sowie die detaillierte Ausarbeitung einer Wirbelsäulengymnastik inkl. Stundenplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Kurseinheit, Phasenverlauf, Wirbelsäulengymnastik, Kursleiterverhalten, Ausdauer, Koordination und Trainingsplanung.
Wie bewertet der Autor das Kursleiterverhalten?
Der Autor lobt das methodische Anleiten und die motivierende Art des Trainers, weist jedoch darauf hin, dass Korrekturen während der Übungsausführung fehlten.
Welche Anforderungen werden an die Wirbelsäulengymnastik gestellt?
Der Fokus liegt auf der Stärkung der rumpfstabilisierenden Muskulatur für eine gemischte Zielgruppe im Alter von 20 bis 60 Jahren.
- Quote paper
- Tim Thomé (Author), 2015, Gruppentraining Wirbelsäulengymnastik. Phasenverlauf, Externe Bedingungen und Planung einer Kurseinheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302314