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Resilient und aufmerksam den beruflichen Alltag gestalten. Ein exemplarisches Trainingskonzept

Title: Resilient und aufmerksam den beruflichen Alltag gestalten. Ein exemplarisches Trainingskonzept

Term Paper , 2014 , 31 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Laura Patzke (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Nach dem Begründer des Modells ‚Herz-Kopf-Hand‘, Pestalozzi (1927-1996), beruht einer der effektivsten Wege zu Lernen auf der Ganzheitlichkeit. Dabei geht es darum, die kognitiven (Kopf), emotionalen (Herz) und motorischen (Hand) Fähigkeiten in der Gesamtheit einzusetzen, um so den größten Lerneffekt herausholen zu können. Durch diese Art des Lernens werden nicht nur kognitiv Informationen abgespeichert, sondern es wird dem Mensch möglich, sich in seiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Auch die Hirnforschung bestätigt dies, selbst handelnde Menschen lernen am effektivsten. (Meier-Gantenbein, Späth, 2012; S.238).

Das erlebnispädagogische Lernen fällt unter das handlungsorientierte Lernen, da die Struktur des Lernens auf handlungsorientierter Methode aufgebaut ist. In dieser Methode werden besonders die Elemente Gemeinschaft, Natur und Erlebnis kombiniert und eröffnen so dem Trainierenden ein neues Gefühl des Lernens. Durch den verstärkten Blick auf das Zwischenmenschliche wird es möglich, durch eine andere Perspektive, auf sich selbst zu blicken und neue Erkenntnisse zu gewinnen wie die Welt von außen auf uns sieht. Dies schafft die Möglichkeit alte, festgefahrene Einstellungen und Strukturen erneut zu betrachten und zu überdenken.

Die Aktivitäten sollen eine Herausforderung darstellen, welche durch ihren gesamtheitlichen Charakter den Menschen dazu anregen soll seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Er wird nicht nur dazu angeregt Eigenverantwortung zu übernehmen, sondern auch sozial zu handeln und in neue Richtungen zu denken, um Lösungswege zu erschaffen. Dieses Lernen im ‚abenteuerlichen Rahmen‘ wird stets durch einen Trainer pädagogisch begleitet, Risiken objektiv und realistisch beurteilt und minimiert. (Heckmair, Michl, 1994; S. 66 f.).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis

2. Erlebnispädagogik und handlungsorientiertes Lernen

2.1 Definition

2.2 Lernphasen

2.3 Reflexionsmodelle

2.4 Transfer

3. Aufmerksamkeit und Resilienz

3.1 Definition

3.2 Burnout

3.3 Aufmerksamkeit und Resilienz im Unternehmen

4. Trainingskonzept – Resilient und Aufmerksam den beruflichen Alltag gestalten

4.1 Kurzportrait des Unternehmens

4.2 Auftragsklärung und Bedarfsanalyse

4.3 Analyse der Teilnehmer/Zielgruppe

4.4 Zentrale Lernziele und Trainingsthema

5. Grobkonzept und Didaktik

5.1 Einleitung

5.2 Hauptteil

5.3 Schluss

6. Bewertung nach Qualitätskriterien erlebnis- und handlungsorientierten Trainings

7. Erkenntnisse und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit hat das Ziel, ein handlungsorientiertes Trainingskonzept zu entwickeln, das angehenden Führungskräften Methoden zur Stärkung der eigenen Resilienz sowie zur Unterstützung ihrer Mitarbeiter vermittelt, um den beruflichen Alltag resilienter und aufmerksamer zu gestalten.

  • Grundlagen der Erlebnispädagogik und handlungsorientiertes Lernen
  • Theoretische Fundierung von Resilienz und Aufmerksamkeit im Unternehmenskontext
  • Entwicklung eines praxisorientierten Trainingskonzepts für angehende Führungskräfte
  • Methoden zur Selbstreflexion und zur Analyse von Ressourcen
  • Interne Kommunikation und Begleitung von Mitarbeitern in Belastungssituationen

Auszug aus dem Buch

2. Erlebnispädagogik und handlungsorientiertes Lernen

Nach dem Begründer des Modells ‚Herz-Kopf-Hand‘, Pestalozzi (1927-1996), beruht einer der effektivsten Wege zu Lernen auf der Ganzheitlichkeit. Dabei geht es darum die kognitiven (Kopf), emotionalen (Herz) und motorischen (Hand) Fähigkeiten in der Gesamtheit einzusetzen, um so die den größten Lerneffekt herausholen zu können. Durch diese Art des Lernens werden nicht nur kognitiv Informationen abgespeichert, sondern es wird dem Mensch möglich sich in seiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Auch die Hirnforschung bestätigt dies, selbst handelnde Menschen lernen am effektivsten. (Meier-Gantenbein, Späth, 2012; S.238).

Das erlebnispädagogische Lernen fällt unter das handlungsorientierte Lernen, da die Struktur des Lernens auf handlungsorientierter Methode aufgebaut ist. In dieser Methode werden besonders die Elemente Gemeinschaft, Natur und Erlebnis kombiniert und eröffnen so dem Trainierenden ein neues Gefühl des Lernens. Durch den verstärkten Blick auf das Zwischenmenschliche wird es möglich, durch eine andere Perspektive, auf sich selbst zu blicken und neue Erkenntnisse zu gewinnen wie die Welt von außen auf uns sieht. Dies schafft die Möglichkeit alte, festgefahrene Einstellungen und Strukturen erneut zu betrachten und zu überdenken. Die Aktivitäten sollen eine Herausforderung darstellen, welche durch ihren gesamtheitlichen Charakter den Menschen dazu anregen soll seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Er wird nicht nur dazu angeregt Eigenverantwortung zu übernehmen, sondern auch sozial zu handeln und in neue Richtungen zu denken, um Lösungswege zu erschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Erlebnispädagogik und handlungsorientiertes Lernen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des ganzheitlichen Lernens sowie die Methodik der Erlebnispädagogik inklusive verschiedener Lernphasen- und Reflexionsmodelle.

3. Aufmerksamkeit und Resilienz: Hier werden die Begriffe Resilienz und Burnout definiert und die Bedeutung der mentalen Widerstandsfähigkeit im organisationalen Umfeld analysiert.

4. Trainingskonzept – Resilient und Aufmerksam den beruflichen Alltag gestalten: Dieses Kapitel stellt das spezifische Trainingsdesign für ein mittelständisches Unternehmen dar, inklusive Zielgruppenanalyse und Lernzieldefinition.

5. Grobkonzept und Didaktik: Hier wird der konkrete zeitliche Ablauf des zweitägigen Trainings mit den angewandten Methoden im Detail beschrieben.

6. Bewertung nach Qualitätskriterien erlebnis- und handlungsorientierten Trainings: Das Kapitel evaluiert das Trainingskonzept auf Basis erlebnispädagogischer Gütekriterien und Sicherheitsaspekte.

7. Erkenntnisse und Zusammenfassung: Der abschließende Teil fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Eigenverantwortung und Achtsamkeit für resiliente Unternehmen.

Schlüsselwörter

Resilienz, Erlebnispädagogik, Handlungsorientiertes Lernen, Burnout, Führungskräfteentwicklung, Selbstreflexion, Ressourcenmanagement, Achtsamkeit, Unternehmensführung, Training, Persönlichkeitsentwicklung, Transfer, Arbeitsbelastung, Gruppendynamik, Eigenverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Konzeption eines handlungsorientierten Trainings, das Führungskräften helfen soll, ihre eigene Resilienz zu stärken und ihre Mitarbeiter im beruflichen Alltag kompetent zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft die Felder Erlebnispädagogik, betriebliches Gesundheitsmanagement, psychologische Resilienzforschung und moderne Führungskräfteentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Schaffung eines praxisnahen Konzepts, das Teilnehmer befähigt, theoretisches Wissen in konkrete, alltagstaugliche Methoden für sich und ihre Teams zu übersetzen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine konzeptionelle Arbeit, die auf einer Literaturanalyse zu erlebnispädagogischen Lernmodellen sowie bestehenden Resilienz- und Burnout-Theorien basiert und daraus ein spezifisches Trainingscurriculum ableitet.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe Resilienz und Erlebnispädagogik sowie die detaillierte Darstellung des zweitägigen Trainingskonzepts für ein mittelständisches Unternehmen.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Sie zeichnet sich durch den Fokus auf die Eigenverantwortung des Einzelnen und die praktische Anwendbarkeit von Reflexionsmethoden in produzierenden Betrieben aus.

Warum ist das Thema Burnout in dieser Arbeit so wichtig?

Burnout dient als Indikator für mangelnde Resilienz und dient als Anlass, um präventive Maßnahmen und die Rolle der Führungskraft als Unterstützer in den Vordergrund zu rücken.

Welche Rolle spielt die Erlebnispädagogik für den beruflichen Alltag?

Sie bietet laut Autorin den notwendigen ‚abenteuerlichen Rahmen‘, um festgefahrene Strukturen zu verlassen, neue Perspektiven einzunehmen und den Transfer der Lernerfahrungen in den Arbeitsalltag zu erleichtern.

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Details

Title
Resilient und aufmerksam den beruflichen Alltag gestalten. Ein exemplarisches Trainingskonzept
College
University of Applied Management
Grade
2,3
Author
Laura Patzke (Author)
Publication Year
2014
Pages
31
Catalog Number
V302358
ISBN (eBook)
9783668010949
ISBN (Book)
9783668010956
Language
German
Tags
resilient alltag trainingskonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Patzke (Author), 2014, Resilient und aufmerksam den beruflichen Alltag gestalten. Ein exemplarisches Trainingskonzept, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302358
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