Vergleich der militärischen Konflikte Karls des Großen und Ludwigs des Frommen im Spiegel ihrer Viten


Hausarbeit, 2015
19 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellen
2.1 „Vita Karoli Magni“
2.2 „Vita Hludowici Imperatoris“

3. Historischer Kontext

4. Militärische Konflikte
4.1 Konflikte in der „Vita Karoli Magni“
4.2 Konflikte in der „Vita Hludowici Imperatoris“
4.3 Vergleich

5. Fazit

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Jahrzehnte vor und nach dem Jahr 800 waren geprägt von tiefgreifenden politischen Veränderungen, die einerseits eine Epoche einläuteten, die sich grundlegend von den ihr vorangegangenen Jahrhunderten unterschied, und die andererseits Voraussetzungen schuf, ohne deren Verständnis man die Entstehung eines Europas, wie wir es heute kennen, nicht nachvollziehbar ist. Wirft man einen Blick auf zwei bedeutende Herrscher des Fränkischen Reichs, Karl den Großen, der als erster westeuropäischer Kaiser seit der Antike in die Geschichte eingegangen ist, und auf seinen Sohn und Nachfolger, Ludwig den Frommen, der es mit seiner, den Zerfall des Reiches einläutenden Herrschaft, nicht zu so viel Ruhm gebracht hat, ist es offensichtlich, dass es große Unterschiede in den Ergebnissen der von den jeweiligen Persönlichkeiten geführten Politik gibt. Natürlich gibt es nicht nur einen Grund dafür und ein Verständnis des Gesamtzusammenhangs ergibt sich nur aus der Erschließung verschiedener Bereiche, die in der Forschung diskutiert wurden und werden: Vielfache Beachtung haben die Herrschaftsorganisation und -strukturen, sowohl im familiären Bereich der Karolinger als auch außerhalb dessen, die Frage der institutionellen Staatlichkeit, die geplanten Reichsteilungen und militärische Auseinandersetzungen gefunden. Ich finde letztere Komponente besonders interessant, denn es liegt in der Natur größerer gewaltsamer Konflikte, einen starken Einfluss auf Innen- und Außenpolitik zu haben, und so ist es Anliegen dieser Arbeit, die militärischen Unternehmungen Karls des Großen und Ludwigs des Frommen zu vergleichen. Als Hauptquellen hierfür bieten sich zwei Lebensbeschreibungen an, die „Vita Karoli Magni“ Einhards und die „Vita Hludowici Imperatoris“ Astronomus', die beide ausführlich auf die Kriege der jeweiligen Herrscher eingehen.

Um einen nachvollziehbaren Vergleich zu ermöglichen, ist es zunächst vonnöten, den historischen Kontext des betreffenden Zeitraums zu beschreiben. Daraufhin werden die Quellen mit ihrem Horizont und ihrer Tendenz hinsichtlich der Fragestellung kritisch vorgestellt, bevor sie zugunsten einer verständlichen Struktur getrennt voneinander auf Motivation und Ergebnisse der militärischen Auseinandersetzungen analysiert werden, um diese anschließend auf einer zusammenfassenden Ebene jeweils zu charakterisieren. Anhand dieser Ergebnisse kann ein Vergleich vorgenommen werden, der, so ist meine Deutungshypothese, als Erklärung dafür dienen kann, warum die Herrschaft Ludwigs des Frommen weniger erfolgreich war als die seines Vaters.

2. Quellen

Bei der „Vita Karoli Magni“ und der „Vita Hludowici Imperatoris“ handelt es sich um die von zwei verschiedenen Personen geschriebenen Biographien zweier unterschiedlicher Herrscher. Um sich von den Informationen, die diese Quellen bieten, nicht fehlleiten zu lassen, sondern den größtmöglichen Nutzen aus ihnen zu ziehen, müssen Horizont und Tendenz der Werke geklärt werden. Im Folgenden geht es also darum, woher die Autoren ihr Wissen nahmen, wie zuverlässig es ist und welchen Zweck sie mit ihren Schriften erfüllen wollten.

2.1 „Vita Karoli Magni“

Einhard, der mit seiner Biographie Karls des Großen die des römischen Schriftstellers Sueton in Aufbau und Stil nachahmte1, nahm – neben annalistischen Vorarbeiten, auf die er zurückgreifen konnte2 - seine Informationen aus seiner eigenen Erinnerung, denn er erteilte Karl mathematischen und literarischen Unterricht und war sein Vertrauter3, was einerseits ein Argument für einen sehr nahen Horizont ist. Andererseits hat er die „Vita Karoli Magni“ vermutlich erst in der ersten Hälfte der 830er Jahre geschrieben, womit sich viele kleine Fehler beispielsweise bei Jahreszahlen oder Namen erklären lassen; im Allgemeinen entsprechen die Darstellungen aber wahrscheinlich der Wirklichkeit.4 Diese Ungenauigkeiten haben keine Relevanz für die Untersuchung der militärischen Konflikte, wohl aber, dass Einhard einigen Schlachten einen falschen Stellenwert zugeschrieben zu haben scheint5, was aber den Wert der Quelle für diese Arbeit nicht mindert, da es nicht um den Verlauf der Kriege, sondern um deren Anlässe und Folgen geht. Dieser zeitliche Abstand kommt ihm aber bei der Bewertung der Tendenz seiner Biographie Karls zugute, denn dadurch konnte er etwas Distanz gewinnen und anhand der Vergleichsmöglichkeit mit Ludwig dem Frommen „die Gestalt des Vaters noch deutlicher erfassen“6. Insgesamt ist allerdings zu berücksichtigen, dass Einhard als Nahestehender des Hofes mit der Vita in solcher Weise Zeugnis über das Leben des ersten Kaisers des Fränkischen Reichs ablegen wollte, dass es ein möglichst ideales Bild hinterlässt7, was letzten Endes bei der Untersuchung der militärischen Konflikte nicht zu vernachlässigen ist und teilweise eine genauere Recherche notwendig macht.

2.2 „Vita Hludowici Imperatoris“

Wer der Verfasser der „Vita Hludowici Imperatoris“ ist, lässt sich nicht eindeutig klären; er wird aufgrund seiner astronomischen Kenntnisse Astronomus genannt und war ein Geistlicher der Hofkapelle Ludwigs des Frommen.8 Dies spricht wieder für eine gewisse Nähe des Horizonts, die allerdings nicht vergleichbar mit der Nähe ist, die Einhard zu Karl dem Großen hatte: Nichts spricht dafür, dass er ein Vertrauter Ludwigs war und es ist offensichtlich, dass er, um seine Informationen zu vervollständigen, auf einige andere Quellen zurückgreifen musste: Die Schilderungen bis 814 sind wahrscheinlich einem schriftlichen Bericht eines Mönches namens Adhemar entnommen9 und in dieser Arbeit ohnehin nicht von weiterem Interesse, weil die militärischen Konflikte davor noch zur Herrschaft Karls zählen. Die Informationen der Jahre von 814 bis 829 entstammen größtenteils den Reichsannalen, wobei Astronomus einerseits einige Fehler unterlaufen sind und er andererseits auch Ergänzungen vorgenommen hat.10 Bei allem, was sich auf die Zeit nach 829 bezieht, ist es nicht klar, ob Nithards Schriften Vorlage waren oder umgekehrt die „Vita Hludowici Imperatoris“ Nithard als Material dienten; auch ist es nicht unwahrscheinlich, dass beiden eine dritte, heute verschollene Quelle vorlag.11 Zusätzliche Informationen hat Astronomus wohl auch direkt von hohem Personal des Hofs, unter anderem Drogo von Metz, einem Halbbruder Ludwigs des Frommen, und Einhard, bekommen.12 Die ganze Vita hindurch sind chronologische Fehler festzustellen13, aber da die Reihenfolge der Ereignisse bei der erwähnten Fragestellung nur von bedingter Wichtigkeit ist, ist dies kein großes Hindernis. Überhaupt ist trotz der größeren zeitlichen Nähe – Astronomus begann die Biographie vermutlich kein halbes Jahrzehnt nach Ludwigs Tod14 - sein Horizont im Vergleich zu Einhards beschränkt, aber einer Charakterisierung der Kriege tut er immer noch Genüge, da die wesentlichen Merkmale, auf die es hier ankommt, erfasst werden. Auch hier ist die Tendenz problematischer, denn wieder wollte ein dem Hofe Nahestehender mit einer Vita der Nachwelt ein idealisiertes Bild des Kaisers hinterlassen15, wodurch es notwendig wird, den Wahrheitsgehalt der Überlieferung an einigen Stellen zu überprüfen.

3. Historischer Kontext

Nachdem Pippin der Jüngere 751 das Königtum erlangt hatte, herrschte nicht mehr die Dynastie der Merowinger, sondern die der Karolinger über das Frankenreich.16 Um die Machtansprüche in seiner Familie zu halten, schaltete Pippin den Sohn seines Mönch gewordenen Bruders Karlmann, Drogo, aus, indem er ihn ins Kloster schickte.17 Somit war das Reich nach fränkischem Brauch zwischen den Söhnen Pippins gleichermaßen zu teilen18, sodass es für einige Jahre zu rivalisierenden Herrschaften zwischen den Brüdern Karl, dem späteren Großen, und Karlmann I. kam, bis Letzterer einen frühen Tod starb und seine Söhne gemöncht wurden.19 Karl setzte die Expansion des Reiches, die unter seines Vaters Führung begonnen hatte, intensiv fort, was entscheidend dazu beitrug, dass er im Jahr 800 als erster westeuropäischer Herrscher seit der Antike die Kaiserwürde erlangte.20 814 starb Karl und sein Sohn Ludwig folgte ihm als Herrscher, ohne dabei das Reich teilen zu müssen, weil er der einzige noch lebende, von den fränkischen Eliten als legitimer Erbe angesehene Nachkomme war.21 Um die Einheit des Reichs in Zukunft nicht dem biologischen Zufall zu überlassen, plante dieser, nur dem ältesten seiner vier erbberechtigten Söhne den Hauptteil des Reiches und das Kaisertum zu überlassen, was ihm aber aufgrund innerer Widerstände nicht gelang, sodass wenige Jahre nach dem Tod Ludwigs 840, das Reich zwischen den drei überlebenden Nachkommen aufgeteilt wurde.22 In einem Zeitraum von nur wenigen Jahrzehnten erlebte das Fränkische Reich sowohl seine Ausdehnung zu nie erreichter Größe als auch die eigene Dreiteilung, die seinen Niedergang bedeuten sollte.

4. Militärische Konflikte

Die Ursachen für diese Gegenläufigkeit der Entwicklungen, die unter den Herrschaften Karls und Ludwigs stattfanden, gilt es zu erklären. Wendet man sich dabei den militärischen Konflikten zu, die generell in vielerlei Hinsicht untersucht werden können, ist es sinnvoll, das Hauptaugenmerk einerseits auf die Motivation, mit der sie geführt wurden, und andererseits auf den Ausgang, den sie nahmen, zu richten. Sind diese Aspekte erst einmal genauer untersucht worden, lassen sich die Umstände, die zu der oben erwähnten Gegenläufigkeit führten, besser erfassen.

4.1 Konflikte in der „Vita Karoli Magni“

Die Kriege Karls des Großen sind in Einhards „Vita Karoli Magni“ von dem fünften bis zum fünfzehnten Kapitel beschrieben, wobei es in der Regel so ist, dass sich ein Kapitel einem Krieg widmet. Außerdem findet im 20. Kapitel der Aufstand seines Sohnes Pippins des Buckligen Erwähnung, mit der es mir lohnenswert erscheint, sich zu befassen.

Laut Einhard sei Karls erster Krieg als Herrscher der Franken der aquitanische gewesen, der mit „quia cito peragi posse videbatur“ und „a patre inchoatum“23 begründet wird, womit nicht angegeben wird, wie es überhaupt dazu kam. Da Aquitanien aber schon seit längerem zum Fränkischen Reich gehörte, allerdings oft um seine Eigenständigkeit kämpfte24, wie in diesem Fall, bei dem „Hunoldum […] Aquitaniam occupare temptaverat“25, scheinen weder Karl noch Pippin den Konflikt gewollt zu haben, sondern durch einen Aufstand dazu gezwungen worden zu sein. Letzten Endes haben sich nicht nur Hunold, sondern auch der baskische Herzog Karl unterworfen.26 Insgesamt war die Auseinandersetzung also ungewollt, hatte für Karl aber einen positiven Ausgang und eine Stabilisierung des Südostens des Reiches zur Folge.

Als nächstes ist vom Krieg mit den Langobarden zu lesen, den Karl geführt habe, weil er von Papst Hadrian I. dazu gebeten worden sei.27 In einem in Bezug auf diesen Konflikt unwichtig erscheinenden Nebensatz, „regni quoque socio iam rebus humanis exempto“28, wird aber ein wesentlicher Aspekt des Krieges angeschnitten, worauf weiter einzugehen Einhard aber verzichtet: Nach Karlmanns Tod waren dessen Söhne, die immer noch einen legitimen Anspruch auf den Thron ihres Vaters hatten, mit ihrer Mutter zum langobardischen König Desiderius geflohen.29 Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass Karl von dem Bestreben, seiner Familie die Alleinherrschaft zu sichern, motiviert war, gegen die Langobarden zu Feld zu ziehen. Dieser Krieg wurde jedenfalls freiwillig und in der Hoffnung, einen Vorteil daraus zu ziehen, geführt. Und dazu kam es auch: „Totam [...] Italiam suae ditioni subiugaret subactaeque filium suum Pippinum regem inponeret“30. Karl schaltete mit diesem Krieg also nicht nur seine Gegner aus, sondern vergrößerte auch sein Reich in nicht unerheblichem Maße.

Im siebten Kapitel ist der Krieg mit den Sachsen beschrieben, der geführt wurde, weil diese einerseits „neque divina neque humana iure vel polluere vel transgredi inhonestum arbitrabantur“31 und es andererseits in den Grenzgebieten immer wieder Konflikte gegeben habe.32 Dies ist ein Zeichen dafür, dass es Probleme gab, die Karl zu dem Krieg nötigten; allerdings sah er Sachsen wohl ohnehin als einen Bestandteil des Fränkischen Reichs an, den es zu kontrollieren galt.33 Trotz der langwierigen und widrigen Kämpfe, die Einhard beschreibt, sei es dem König letzten Endes gelungen, die Sachsen zum christlichen Glauben zu bekehren und ins Reich einzubinden: „Francis adunati unus cum eis populus efficerentur“34. Folglich scheint auch dieser Konflikt nicht völlig uneigennützig stattgefunden zu haben und Karl wusste seinen Sieg zu einer Ausweitung seines Machtbereichs zu nutzen.

Einhards Schilderungen über den Spanienfeldzug sind schwierig einzuschätzen. Der einzige Hinweis auf die Ursache des Krieges, der tatsächlich auch nicht mehr als ein Hinweis ist, ist, dass mit „Hispaniam […] adgreditur“35 den Spaniern eine passive und den Franken eine aktive Rolle zugesprochen wird. Vergleicht man die Beschreibungen anderer Quellen, erhält man ein polyvalentes Bild der Kriegsmotivation, das zu einem Eroberungsfeldzug, der vor einem bestimmten Publikum lediglich nicht als ein solcher dargestellt werden sollte, aufgeschlüsselt werden kann.36 Auch die Bewertung der Ergebnisse des Krieges ist in der „Vita Karoli Magni“ nicht eindeutig: Zwar wird die erste Phase als großer Gewinn beschrieben, was es noch auf Richtigkeit zu überprüfen gilt, bezüglich des Rückwegs der Truppen durch die Pyrenäen verschweigt Einhard die schweren Verluste durch einen baskischen Hinterhalt aber nicht.37 Aber auch die anfänglichen Erfolge, die mit „omnibus, quae adierat, oppidis atque castellis in deditionem acceptis“38 als uneingeschränkt beschrieben werden, waren tatsächlich wesentlich schmaler: Zwar konnte Karl Pamplona und andere Befestigungen der Spanischen Mark einnehmen, scheiterte aber an der Festung Barcelonas und machte sich, ohne sein Ziel erreicht zu haben, auf den Rückweg.39 Insgesamt kann dieser von Karl gewollte Krieg teilweise als Erfolg, in vielerlei Hinsicht aber auch als Misserfolg verstanden werden.

Der Abschnitt im zehnten Kapitel, in dem es um die Bretonen geht, ist zwar kurz, gibt aber Antworten auf die für diese Arbeit relevanten Fragen: Sie wurden von den Franken angegriffen, weil sie ihren Anweisungen nicht Folge leisteten und folglich zu einem abhängigen Gebiet gemacht.40 Also bestand zu diesem Krieg kein zwingender Anlass und es ist davon auszugehen, dass Karl ihn zu seinem eigenen Vorteil geführt hat. Ähnlich sieht es aus mit der Auseinandersetzung mit Benevent: Der fränkische König drohte militärische Wege zu gehen, „ni dederuntur“, also wenn sie sich nicht unterwerfen.41 Genau wie bei den Bretonen, suchte Karl den Konflikt, um nachher ein weiteres Gebiet zu kontrollieren.

Die in der Realität wahrscheinlich recht komplex gewesene Auseinandersetzung mit dem bayerischen Herzog Tassilo III. lastet Einhard diesem mit den Worten „non solum imperata non facere, sed bello regem provocare temptabat“42 an und spricht Karl die Rolle des Angegriffenen, der sich verteidigen musste, zu. In Wirklichkeit ist aber davon auszugehen, dass hier zugunsten der Reputation des fränkischen Herrschers verschwiegen wird, dass der Konflikt von ihm gewollt und provoziert war, um Bayern seinem Reich einzuverleiben und einen Konkurrenten auszuschalten.43 Weiter ist bei Einhard zu lesen, dass Tassilo sich vor der ihm gegenüberstehenden militärischen Übermacht ergab, abgesetzt wurde und durch einen Grafen ersetzt wurde44, womit Karls politischer Gewinn der Annexion eines großen und wichtigen Territoriums nicht verschwiegen wird. Keine Erwähnung findet aber ein weiterer, vermutlich nicht unwesentlicher Vorteil, den Karl aus dieser Eroberung zog: Er gab sich nicht mit Tassilos Entmachtung zufrieden, sondern machte ihm auch noch einen Prozess wegen Untreue in einem schon Jahrzehnte zurückliegenden, noch von seinem Vater Pippin geführten Krieg, der für den ehemaligen bayerischen Herzog Klosterhaft und für den fränkischen König eine gewaltige Machtdemonstration gegenüber dem Adel bedeutete.45 Dieser Krieg, auch wenn die „Vita Karoli Magni“ das nicht zugibt, war von Karl initiiert und bescherte ihm politische Vorteile.

[...]


1 Wittenbach, Wilhelm / Levision, Wilhelm: Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter. Vorzeit und Karolinger, Heft 2. Weimar 1953, S. 273.

2 Ebenda: S. 277.

3 Ebenda: S. 268.

4 Ebenda: S. 274.

5 Ebenda.

6 Ebenda: S. 277.

7 Ebenda: S. 338.

8 Vgl. Wittenbach / Levision Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter [wie Anm. ], S. 335.

9 Ebenda: S. 336.

10 Ebenda: S. 337.

11 Ebenda.

12 Ebenda.

13 Ebenda.

14 Ebenda.

15 Ebenda: S. 338.

16 Busch, Jörg: Die Herrschaften der Karolinger 714-911. In: Enzyklopädie deutscher Geschichte Band 88, München 2011, S. 16.

17 Vgl. Busch: Die Herrschaften der Karolinger 714-911 [wie Anm. ], S. 17.

18 Ebenda: S. 20.

19 Ebenda: S. 20-21.

20 Ebenda: S. 22-28.

21 Ebenda: S. 28-29.

22 Ebenda: S. 28-35.

23 Einhard, Vita Karoli Magni, ed. Oswald Holder-Egger, Monumentum Germaniae Historica: Scriptores Rerum Germanicum 25, Hannover 1911, S. 7.

24 Vgl. Busch: Die Herrschaften der Karolinger [wie Anm. ], S. 10.

25 Vgl. Einhard, Vita Karoli Magni [wie Anm. ], S. 7.

26 Ebenda: S. 8.

27 Ebenda.

28 Ebenda.

29 Vgl. Busch: Die Herrschaften der Karolinger [wie Anm. ], S. 21.

30 Vgl. Einhard, Vita Karoli Magni [wie Anm. ], S. 8-9.

31 Ebenda: S. 9.

32 Ebenda.

33 Tischler, Matthias: Die Sachsen, Stuttgart 2004, S. 179-180.

34 Vgl. Einhard, Vita Karoli Magni [wie Anm. ], S. 10.

35 Ebenda: S. 12.

36 Hack, Achim: Karl der Große, Hadrian I. und die Muslime in Spanien. Weshalb man einen Krieg führt und wie man ihn legitimiert, in: Die Faszination der Papstgeschichte. Neue Zugänge zum frühen und hohen Mittelalter, hg. v. Wilfried Hartmann und Klaus Herbers, Köln/Weimar/Wien 2008, S. 53-54.

37 Vgl. Einhard, Vita Karoli Magni [wie Anm. ], S. 12.

38 Ebenda.

39 Vgl. Hack: Karl der Große, Hadrian I. Und die Muslime in Spanien [wie Anm. ].

40 Vgl. Einhard, Vita Karoli Magni [wie Anm. ], S. 13.

41 Ebenda.

42 Vgl. Einhard, Vita Karoli Magni [wie Anm. ], S. 14.

43 Freund, Stephan: Von Tassilo zu Karl dem Großen: Die Salzburger (Erz-)Bischöfe und die Reichspolitik, in: Tassilo III. von Bayern. Großmacht und Ohnmacht im 8. Jahrhundert, hg. von Lothar Kolmer und Christian Rohr, Regensburg 2005, S. 83-85.

44 Vgl. Einhard, Vita Karoli Magni [wie Anm. ], S. 14.

45 Becher, Matthias: Zwischen Macht und Recht: Der Sturz Tassilos III. von Bayern 788, in: Tassilo III. von Bayern. Großmacht und Ohnmacht im 8. Jahrhundert, hg. von Lothar Kolmer und Christian Rohr, Regensburg 2005, S. 54.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Vergleich der militärischen Konflikte Karls des Großen und Ludwigs des Frommen im Spiegel ihrer Viten
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Proseminar: Von Hausmeiern zum ersten abendländischen Kaisertum im Mittelalter. Der Aufstieg der karolingischen Dynastie.
Note
1,3
Jahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V302442
ISBN (eBook)
9783668002548
ISBN (Buch)
9783668002555
Dateigröße
441 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vergleich, konflikte, karls, großen, ludwigs, frommen, spiegel, viten
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Vergleich der militärischen Konflikte Karls des Großen und Ludwigs des Frommen im Spiegel ihrer Viten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302442

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