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Dysgrammatismus. Die Verbstellung bei unauffälligen und dysgrammatischen Grammatikerwerb

Titre: Dysgrammatismus. Die Verbstellung bei unauffälligen und dysgrammatischen Grammatikerwerb

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 11 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Katharina Müller (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Sechs bis zehn Prozent der Vorschulkinder sind von einer Sprachentwicklungsstörung betroffen, was eine Auseinandersetzung mit abweichenden Spracherwerbsprozessen umso interessanter und auch notwendig macht. Besonders für Personen, die unmittelbar mit betroffenen Kindern in Kontakt treten könnten, insbesondere stellt es sich als hilfreich dar, sich mit Spracherwerbsstörungen, deren Diagnostik und Therapiemöglichkeiten zu befassen.

In Bezug auf die Fragestellung meiner Arbeit sollen im ersten Teil zunächst die drei gängigsten Spracherwerbstheorien in Hinblick auf den Erwerb grammatischen Wissens untersucht werden. Für eine ausreichende Darstellung von wissenschaftlichen Studien und Stellungnahme zu den einzelnen Theorien bietet diese Arbeit keinen Raum.
Hauptsächlich werde ich mich auf folgende Literatur beziehen: Gisela Klann-Delius bietet mit ihrem Band „Spracherwerb“ einen Überblick über die Geschichte der Spracherwerbsforschung, eine Einführung in die Problematik des Spracherwerbs, stellt verschiedene Erklärungsansätze vor und setzt sich mit neuesten Forschungsdiskussionen auseinander. Jürgen Dittmann beschreibt in seinem Buch „Der Spracherwerb des Kindes. Verlauf und Störungen“ ähnlich wie auch Gisela Szagun in „Sprachentwicklung beim Kind. Ein Lehrbuch“ und Harald Clahsen mit seinem Werk „Spracherwerb in der Kindheit. Eine Untersuchung zur Entwicklung der Syntax bei Kleinkindern“ den kindlichen Spracherwerb und verschiedene Spracherwerbstheorien. Darauffolgend soll der Erwerbsprozess der korrekten Verbstellung im Deutschen dargestellt werden.
Der zweite Teil dieser Arbeit beinhaltet die kurze Darstellung der Spracherwerbsstörung „Dysgrammatismus“ und widmet sich daraufhin

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Kindlicher Grammatikerwerb
    • Nativistischer Ansatz nach Chomsky
    • Kognitivistischer Ansatz nach Piaget
    • Interaktionistischer Ansatz
    • Ein Beispiel des ungestörten Grammatikerwerbs: Die Verbstellung
  • Sprachentwicklungsstörung: Dysgrammatismus
    • Was ist Dysgrammatismus? – Versuch einer Definition
    • Ein Beispiel des dysgrammatischen Grammatikerwerbs: Die Verbstellung
  • Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit dem Erwerb grammatischen Wissens bei Kindern und der Sprachentwicklungsstörung Dysgrammatismus. Sie untersucht die drei gängigen Spracherwerbstheorien im Hinblick auf den Erwerb grammatischen Wissens und beleuchtet anhand der Verbstellung im Deutschen den Unterschied zwischen einem ungestörten und einem dysgrammatischen Grammatikerwerb.

  • Die drei wichtigsten Theorien des Spracherwerbs: Nativismus, Kognitivismus und Interaktionismus
  • Die Rolle der Universalgrammatik im Spracherwerb
  • Der Einfluss kognitiver Entwicklung auf den Spracherwerb
  • Die Bedeutung der Interaktion mit der Umwelt für den Spracherwerb
  • Die Sprachentwicklungsstörung Dysgrammatismus und seine Auswirkungen auf den Grammatikerwerb

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik der Sprachentwicklungsstörung Dysgrammatismus ein und erläutert die Relevanz der Auseinandersetzung mit abweichenden Spracherwerbsprozessen. Sie stellt die drei wichtigsten Spracherwerbstheorien vor und gibt einen kurzen Überblick über die verwendete Literatur.

Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Kindlichen Grammatikerwerb. Es werden die drei wichtigsten Theorien des Spracherwerbs (Nativismus, Kognitivismus und Interaktionismus) ausführlicher dargestellt und anhand von Beispielen erläutert.

Das dritte Kapitel widmet sich der Sprachentwicklungsstörung Dysgrammatismus. Es wird eine Definition des Dysgrammatismus gegeben und anhand der Verbstellung im Deutschen ein Beispiel für einen dysgrammatischen Grammatikerwerb dargestellt.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Grammatikerwerb, Dysgrammatismus, Nativismus, Kognitivismus, Interaktionismus, Universalgrammatik, Verbstellung, Sprachentwicklungsstörung.

Häufig gestellte Fragen zu Dysgrammatismus und Spracherwerb

Was versteht man unter Dysgrammatismus?

Dysgrammatismus ist eine Sprachentwicklungsstörung, bei der Kinder Schwierigkeiten haben, die grammatikalischen Regeln ihrer Muttersprache (z. B. Satzbau oder Flexion) altersgerecht zu erwerben.

Wie viele Kinder sind von Sprachentwicklungsstörungen betroffen?

Etwa sechs bis zehn Prozent der Vorschulkinder leiden unter einer Sprachentwicklungsstörung, was eine frühzeitige Diagnostik notwendig macht.

Welche drei Spracherwerbstheorien werden in der Arbeit untersucht?

Die Arbeit betrachtet den Nativismus (Chomsky), den Kognitivismus (Piaget) und den interaktionistischen Ansatz.

Wie unterscheidet sich die Verbstellung bei Dysgrammatismus?

Anhand der Verbstellung im Deutschen wird aufgezeigt, wie Kinder mit Dysgrammatismus von den typischen Erwerbsphasen abweichen und welche spezifischen Fehlermuster auftreten.

Was ist die Universalgrammatik?

Die Universalgrammatik ist ein Konzept aus dem Nativismus, das besagt, dass Menschen mit einer angeborenen Fähigkeit zum Spracherwerb und grundlegenden grammatischen Prinzipien geboren werden.

Welchen Einfluss hat die Kognition auf den Spracherwerb?

Nach dem kognitivistischen Ansatz ist der Spracherwerb eng an die allgemeine geistige Entwicklung des Kindes gebunden; sprachliche Strukturen werden erst erworben, wenn die entsprechenden kognitiven Voraussetzungen vorliegen.

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Résumé des informations

Titre
Dysgrammatismus. Die Verbstellung bei unauffälligen und dysgrammatischen Grammatikerwerb
Université
University of Heidelberg
Note
1,7
Auteur
Katharina Müller (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
11
N° de catalogue
V302536
ISBN (ebook)
9783668009486
ISBN (Livre)
9783668009493
Langue
allemand
mots-clé
Dysgrammatismus Grammatikerwerb Grammatikalische Störungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Müller (Auteur), 2015, Dysgrammatismus. Die Verbstellung bei unauffälligen und dysgrammatischen Grammatikerwerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302536
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