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Dimensionen sozialer Ungleichheit - anhand der Darstellung theoretischer Kategorien und der Ausarbeitung eines Fallbeispiels "alleinerziehende Mutter"

Title: Dimensionen sozialer Ungleichheit -  anhand der Darstellung theoretischer Kategorien und der Ausarbeitung eines Fallbeispiels "alleinerziehende Mutter"

Research Paper (undergraduate) , 2001 , 19 Pages , Grade: 2

Autor:in: Christina Moergen (Author)

Social Work
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Menschen leben im allgemeinen in Gemeinschaftsgefügen, sie stehen zu den Menschen in ihrer Umwelt in Beziehungen. Die Qualitäten dieser Beziehungen sind unterschiedlich und determinierend, über diese Verbindungen zur Außenwelt definiert sich der Stand des Individuums in der Gesellschaft. Gesellschaftsmitglieder, die gleiche Merkmale in Bezug auf die Einordnungen in ihre Umwelt aufweisen, kann man als einer bestimmten sozialen Kategorie zugehörig erkennen. Die Gesellschaft gliedert sich in verschiedene soziale Kategorien, z.B. nach Alter, Geschlecht, Familienstand, Beruf, Wohnortgröße, Konfession etc.. Mit den verschiedenen Sozialkategorien sind gleichzeitig gemeinsame oder unterschiedliche Lebensumstände verbunden. Diese Kategorien gelten aber nicht nur als Unterscheidungsmerkmale, sondern grenzen auch die Menschen gegeneinander ab in besser und schlechter, höher und tiefer gestellte. Dies bedeutet nicht zuletzt Prestige, Macht, Besitz als wertvoll angesehener Güter.

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Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Kategorien

1.1 Einführung

1.2 Soziale Ungleichheit

1.3 Dimensionen sozialer Ungleichheit

1.4 Lagenbegriffe

1.4.1 Soziale Lage

1.4.2 Lebenslage

1.5 Soziale Milieus

1.6 Lebensstile

1.7 Geographische und soziale Mobilität

1.8 Sozialpädagogische Einrichtungen und Angebote als Hilfe aus der Gesellschaftsmisere?

2. Die Gruppe der alleinerziehenden Frauen

2.1 Statistische und faktische Gemeinsamkeiten und Unterschiede

2.2 Wie kommt es zur Ein-Eltern-Familie?

2.3 Allein mit dem Kind - wer wird darauf vorbereitet?

3. Das Fallbeispiel „Alleinerziehende Mutter“

3.1 Das Interview

3.2 Auswertung der individuellen Lebenslage von Kathrin

3.3 Schlußwort

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, Dimensionen sozialer Ungleichheit theoretisch zu erörtern und anhand des Fallbeispiels „alleinerziehende Mutter“ lebensweltlich zu konkretisieren. Dabei wird untersucht, wie sich theoretische Konzepte wie soziale Lage, Lebensstil und soziales Milieu auf die Realität von Alleinerziehenden auswirken.

  • Theoretische Fundierung von Ungleichheitsdimensionen
  • Analyse der Lebensbedingungen von Ein-Eltern-Familien
  • Qualitative Auswertung eines Experteninterviews mit einer alleinerziehenden Mutter
  • Reflexion sozialpädagogischer Unterstützungsangebote
  • Zusammenhang zwischen individueller Lebenslage und gesellschaftlicher Teilhabe

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Interview

Die von mir mit Tonband interviewte Frau, im Interview Kathrin genannt, ist 31 Jahre alt, hat Fachabitur, ist Erzieherin, jetzt Studentin, und hat einen dreijährigen Sohn, ich nenne ihn hier Andi. Sie lebt in einem Wohngebiet in Innenstadtnähe von Starnberg.

Frage: „Seit Deiner Schwangerschaft, wie war und ist Deine finanzielle Situation?“

Kathrin: „Miserabel! Ich hatte in den ersten Monaten meiner Schwangerschaft einen befristeten Arbeitsvertrag; Genau als der zu Ende war, war ich im 4. Monat. Im 5. wurde ich krank und musste die ganze Zeit liegen. Ich habe kein Arbeitslosengeld bekommen, weil ich vor der befristeten Arbeit ein Praktikum bei einem Restaurator über ein Jahr gemacht hatte. Ich bekam auch keine Sozialhilfe. Die wollten das auf die Krankenkasse schieben. Sozialamt und Krankenkasse haben sich so gegenseitig den schwarzen Peter zugeschoben. 2 Monate lang! Dann habe ich ab dem 7. Monat Sozialhilfe bekommen. Ab der Geburt hätte der Partner Unterhalt zahlen sollen. Das hat er auch zugesichert. Hat er aber dann nur 3 Monate getan, weil er selbständig ist und kein Geld hatte und keine Lust...Ich habe dann noch 3 Monate gewartet, dann musste ich wieder Sozialhilfe beantragen. So ein halbes Jahr nach der Geburt bekam ich dann wieder normal Sozialhilfe.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Kategorien: Dieses Kapitel erläutert soziologische Grundbegriffe wie soziale Ungleichheit, Lage, Milieu und Lebensstil, um den theoretischen Rahmen für die Arbeit zu spannen.

2. Die Gruppe der alleinerziehenden Frauen: Hier werden statistische Daten und lebensweltliche Herausforderungen von Ein-Eltern-Familien analysiert sowie die Vorbereitung auf die Alleinerziehung beleuchtet.

3. Das Fallbeispiel „Alleinerziehende Mutter“: Dieser Abschnitt präsentiert ein Interview mit einer alleinerziehenden Studentin und wertet deren individuelle Lebenslage auf Basis der zuvor eingeführten Kriterien aus.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Alleinerziehende, Lebenslage, soziale Lage, Lebensstil, Ein-Eltern-Familie, Sozialarbeit, Armut, soziale Milieus, Individualisierung, gesellschaftliche Teilhabe, Fallbeispiel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Dimensionen sozialer Ungleichheit und verknüpft diese theoretischen Überlegungen mit der konkreten Lebensrealität alleinerziehender Mütter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Kategorien sozialer Ungleichheit, der Gruppe der Alleinerziehenden und der kritischen Reflexion öffentlicher Hilfsangebote.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die theoretische Definition von Ungleichheit mit einer empirischen Einzelfallanalyse zu veranschaulichen, um die komplexe Lebenssituation alleinerziehender Frauen besser zu verstehen.

Welche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen soziologischer Fachliteratur sowie ein qualitatives Experteninterview als Fallstudie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung (Definitionen sozialer Lagen) und die Ausarbeitung des Fallbeispiels einer alleinerziehenden Studentin inklusive der Auswertung ihrer Lebensumstände.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Soziale Ungleichheit, Alleinerziehende, Lebenslage, soziale Milieus und Lebensstil.

Welche Rolle spielt die „Amtspflegschaft“ im Fallbeispiel?

Die befragte Person empfand die Amtspflegschaft als Form sozialer Kontrolle, die zwar Rechtsberatung versprach, aber eher als Zumutung und bürokratische Hürde wahrgenommen wurde.

Wie bewertet die Interviewte ihre soziale Einbindung?

Trotz finanzieller Schwierigkeiten bezeichnet Kathrin ihre soziale Einbindung als gut, da sie durch private Netzwerke (Familie, Freunde) abgesichert ist.

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Details

Title
Dimensionen sozialer Ungleichheit - anhand der Darstellung theoretischer Kategorien und der Ausarbeitung eines Fallbeispiels "alleinerziehende Mutter"
College
Munich University of Applied Sciences
Grade
2
Author
Christina Moergen (Author)
Publication Year
2001
Pages
19
Catalog Number
V30253
ISBN (eBook)
9783638315548
Language
German
Tags
Dimensionen Ungleichheit Darstellung Kategorien Ausarbeitung Fallbeispiels Mutter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Moergen (Author), 2001, Dimensionen sozialer Ungleichheit - anhand der Darstellung theoretischer Kategorien und der Ausarbeitung eines Fallbeispiels "alleinerziehende Mutter", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30253
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