Für Medienunternehmen ist es wichtig, auf Wünsche, Verhalten und Motivation der KonsumentInnen einzugehen, um alte sowie neue KundInnen binden zu können. Für viele Unternehmen jeglicher Branchen stellt sich die Frage, wie sie ihre Stellung im ständig steigenden Konkurrenzkampf auch in Zukunft noch behaupten beziehungsweise verbessern können. Um die Differenzierung eines Unternehmens zu sichern, benötigen sie das sogenannte Innovationsmanagement.
Meine Arbeit beschäftigt sich mit dem Bereich der Geschäftsmodell-Innovationen, die ein Zeitungsverlagsunternehmen benötigt, um mit dem Konkurrenzkampf mithalten zu können. Neben den Online Ausgaben einer Zeitung bietet sich ein neues Geschäftsmodell an, nämlich des E-Commerce Modell. In diesem beschränkt sich das Forschungsthema auf den Online-Shop welcher stark im Kommen ist. Der größte Online Versandhändler ist Amazon.com, welcher als eine Art Vorzeigemodell dient.
Zu Beginn meiner Arbeit werden Begriffe wie Zeitungsverlag, Geschäftsmodell sowie Innovation erläutert um einen Überblick über die Thematik zu bekommen. Als weiteren Schritt zu jedem dieser Begriffserklärungen werden Problemstellungen von Zeitungsverlagen bezüglich ihrer traditionellen Situation sowie der innovativen Situation behandelt. Im letzten Kapitel wird auf das Fallbeispiel Online Shop eingegangen, wobei die Begriffserklärung sowie die Einteilung in das E-Commerce Geschäftsmodell als theoretischer Input dienen sollen. Im letzten Punkt in meiner Arbeit sehe ich mir den Zeit Shop sowie den Kleine Zeitung Shop an und untersuche sie auf folgende Aspekte:
- Aufbau;
- Sortiment;
- Preisklasse;
- Zielgruppe;
- Geschäftsmodell und Strategie.
Im Fazit werden alle Standpunkte der Arbeit noch einmal zusammengefasst sowie ein Resümee über die beiden Webshops gezogen und schlussendlich eine Prognose für das innovative Geschäftsmodell Online Shop von Zeitungsverlagen erstellt.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Grundlagen Zeitungsverlag
1. Begriffsdefinition
2. Charakterisierung von Zeitungsverlage
III. Grundlagen Geschäftsmodell
1. Begriffsdefinition
2. Geschäftsmodell eines traditionellen Zeitungsverlages
3. Probleme des traditionellen Geschäftsmodell für Zeitungsverlage
IV. Innovative & Neue Geschäftsmodelle
1. Begriffsdefinition
2. Typologisieren von Geschäftsmodell-Innovationen
3. Crossmediale Strategietypen zur Unterstützung von Geschäftsmodell-Innovationen
V. Innovatives Geschäftsmodell in Zeitungsverlage – Online Shop
1. Begriffsdefinition
2. Geschäftsbereich und -modell eines Online-Shops
3. Funktionen eines Online-Shop
4. Chancen und Risiken
5. Fallbeispiele
5.1. Zeit Shop
5.2. Kleine Zeitung Shop (shop.kleinezeitung.at)
VI. Fazit
VII. Anhang
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Zeitungsverlage durch innovative Geschäftsmodelle, insbesondere den Betrieb von Online-Shops, dem wachsenden Wettbewerbsdruck begegnen können. Im Zentrum steht die Analyse, inwiefern E-Commerce-Modelle als digitale Erlösquelle dienen und welche strategischen Faktoren den Erfolg dieser Angebote beeinflussen.
- Grundlagen von Zeitungsverlagen und traditionelle Geschäftsmodelle
- Theorie der Geschäftsmodell-Innovationen
- E-Commerce als digitales Zusatzgeschäft für Medienhäuser
- Vergleichende Analyse der Fallbeispiele Zeit Shop und Kleine Zeitung Shop
Auszug aus dem Buch
4. Chancen und Risiken
Die Bewertung von Chancen und Risiken sind Voraussetzung für erfolgreichen Handeln. Diese Regel gilt auch für den elektronischen Handel.
Folgende Chancen bieten sich für den Anbieter von Online-Shops:
Schaffung neuer Märkte und Markterweiterung
Einsparung von Marketing- & Vertriebskosten
Permanente Marktpräsenz
Umgehung von Handelsspannen durch Direktvertrieb
Verbesserung der Kundenbindung
Neue Möglichkeiten der After-Sales-Betreuung und des Supports
Nutzung elektronischer Marktplätze zur Marktforschung
Schnelle Reaktions- & Auskunftszeiten
Neue Werbemöglichkeiten
Jeden Chancen steht auch ein gewisses Risiko entgegengestellt, die bei der Entscheidungsfindung nicht unbeachtet gelassen werden dürfen. In diesem Zusammenhang lauten die Risiken folglich:
Übertragung veralteter Prozesse und Geschäftsmodelle
Hohe Investitionskosten
Preisdruck durch vorhandene Monopole
Zunehmende Transparenz durch Online-Präsenz
Fehlplatzierung am Markt
Abhängig von Technik
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Notwendigkeit von Innovationsmanagement für Zeitungsverlage angesichts des starken Wettbewerbs und definiert das Ziel, Online-Shops als E-Commerce-Modell zu untersuchen.
II. Grundlagen Zeitungsverlag: In diesem Kapitel wird definiert, was ein Zeitungsverlag ist und welche wirtschaftlichen und publizistischen Charaktereigenschaften seine Tätigkeit bestimmen.
III. Grundlagen Geschäftsmodell: Das Kapitel erläutert den Begriff des Geschäftsmodells anhand seiner fünf Dimensionen und analysiert die Struktur sowie die Krise des traditionellen Zeitungsgeschäfts.
IV. Innovative & Neue Geschäftsmodelle: Hier werden Definitionen von Innovationen erarbeitet und die verschiedenen Typen von Geschäftsmodell-Innovationen sowie Crossmedia-Strategien vorgestellt.
V. Innovatives Geschäftsmodell in Zeitungsverlage – Online Shop: Dieses Kapitel behandelt das E-Commerce-Modell im Verlagswesen, analysiert Funktionen, Chancen und Risiken und bietet eine detaillierte Untersuchung der Fallbeispiele Zeit Shop und Kleine Zeitung Shop.
VI. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und prognostiziert, dass Online-Handel für Verlage besonders bei Fokus auf Exklusivität und Qualität eine erfolgreiche Investition darstellt.
VII. Anhang: Der Anhang dokumentiert das Literaturverzeichnis und die verwendeten Onlinequellen.
Schlüsselwörter
Zeitungsverlag, Geschäftsmodell, Innovation, E-Commerce, Online-Shop, Medienmanagement, Crossmedia, Digitalisierung, Wettbewerb, Strategie, Kundennutzen, Produktmanufaktur, Medienkonvergenz, Warenkorb, Zielgruppen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation traditioneller Zeitungsverlage durch die Implementierung neuer Geschäftsmodelle, insbesondere in Form von Online-Shops.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Themenfelder umfassen das traditionelle Verlagswesen, die Theorie der Geschäftsmodell-Innovation, Crossmedia-Strategien sowie die praktische Anwendung von E-Commerce in Medienunternehmen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Ziel ist es zu untersuchen, wie Verlage durch den Online-Handel ihre Marktposition sichern und welche strategischen Aspekte beim Aufbau solcher Webshops relevant sind.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer vergleichenden Fallstudienanalyse zweier konkreter Verlagsshops.
Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Innovationsbegriffs und eine empirische Betrachtung der Funktionsweise, Chancen und Risiken von Online-Shops in der Verlagsbranche.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Geschäftsmodell-Innovation, Zeitungsverlag, E-Commerce und Crossmedia-Management beschreiben.
Wie unterscheidet sich der Zeit Shop vom Kleine Zeitung Shop in seiner Zielgruppenansprache?
Der Zeit Shop zielt mit einem hochpreisigen Sortiment primär auf ein akademisches Publikum ab, während der Kleine Zeitung Shop familienorientiert ist und ein breiteres, eher mittelpreisiges Angebot führt.
Welche Rolle spielt die Marke für den Erfolg der analysierten Online-Shops?
Die bereits etablierte Marke der Zeitungsverlage senkt die Markteintrittsbarrieren und ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Online-Handel.
Was ist das zentrale Fazit hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit dieses Geschäftsmodells?
Das Fazit lautet, dass Online-Shops für Zeitungsverlage eine lohnende Investition darstellen, sofern sie sich auf qualitative und exklusive Produkte konzentrieren, die über bloße Standardangebote hinausgehen.
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- Karin Bergmann (Author), 2015, Online Shops als innovative Geschäftsmodelle für Zeitungsverlage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302659