Die Schüler haben sich im Unterricht bereits mit den Goldenen Regeln in den verschiedenen Religionen in der Welt auseinandergesetzt, haben den Begriff des „glücklichen Lebens“ diskutiert und auch verschiedene Meinungen über den Begriff des „Guten“ und der „Moral“ thematisiert.
Die Arbeitsformen (Einzel,- Partner,- und Gruppenarbeiten) sind ihnen geläufig und auch die Anwendung der schriftlichen Kommunikation (Textgliederung, Textanalyse, Texterörterung und Textinterpretation) werden vorausgesetzt.
Demzufolge besitzen die Schüler der 10. Klasse eine gute Basis, um mit dem nächsten Einstiegsthema „Glück“ vertraut zu werden und auch anspruchsvolle Texte schnell verstehen zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Bedingungsanalyse
- Sitzordnung & Klassenraum
- Vorkenntnisse und Vorerfahrungen
- Sachanalyse
- 1. Unterrichtsstunde: Einstieg in das Thema „Glück“
- 2. Unterrichtsstunde: Platon - Ideenwelt und Höhlengleichnis
- 3. Unterrichtsstunde: Platon - Kritik am Hedonismus
- Didaktische Analyse
- Bezug zum Bildungsplan
- Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
- Methodische Analyse
- Ziel der Stunde
- Ziele der einzelnen Unterrichtsschritte
- Stundenverlaufsplanung
- Verwendete Literatur- und Materialquellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Unterrichtsentwurf widmet sich Platons Philosophie, insbesondere im Kontext der Konzepte von Glück und der Idee des Guten. Der Entwurf soll den Schülern der 10. Klasse einen Einblick in Platons Philosophie und deren Relevanz für die Frage nach dem Glück geben.
- Der Begriff des Glücks im Kontext der modernen Welt
- Platons Philosophie und die Frage nach dem Guten
- Die Bedeutung der Ideenwelt und das Höhlengleichnis
- Platons Kritik am Hedonismus
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet den Begriff des Glücks und dessen Bedeutung in der heutigen Gesellschaft. Es werden verschiedene Facetten des Glücks anhand eines Interviews mit Stefan F. Gross diskutiert. Der zweite Teil fokussiert auf Platon, seinen Lebensweg und sein philosophisches Werk. Es werden Platons Ideenwelt, das Höhlengleichnis und dessen Relevanz für die Frage nach dem Glück behandelt. Schließlich geht es im dritten Kapitel um Platons Kritik am Hedonismus, also die Frage, ob Glück ausschließlich durch sinnliche Genüsse und materielle Güter erreicht werden kann.
Schlüsselwörter
Dieser Entwurf beleuchtet die Konzepte von Glück und der Idee des Guten im Kontext von Platons Philosophie. Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Ideenwelt, Höhlengleichnis, Hedonismus, Glück, Moral und das Gute.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel dieses Unterrichtsentwurfs zu Platon?
Das Ziel ist es, Schülern einer 10. Klasse Platons Konzepte von Glück und der "Idee des Guten" näherzubringen und deren Relevanz für die moderne Welt zu diskutieren.
Was erklärt das Höhlengleichnis im Unterricht?
Das Höhlengleichnis dient dazu, Platons Unterscheidung zwischen der Sinnenwelt (Schatten) und der wahren Ideenwelt (Licht) zu verdeutlichen und die Befreiung durch Erkenntnis zu thematisieren.
Warum wird Platons Kritik am Hedonismus behandelt?
Es soll hinterfragt werden, ob wahres Glück allein durch sinnliche Genüsse und materiellen Besitz erreicht werden kann oder ob es – wie Platon meint – eine moralische und geistige Ebene benötigt.
Welche Vorkenntnisse sollten die Schüler haben?
Die Schüler sollten bereits mit Begriffen wie Moral und dem „Guten“ vertraut sein sowie grundlegende Methoden der Textanalyse und -interpretation beherrschen.
Wie ist die Unterrichtseinheit strukturiert?
Die Einheit beginnt mit einem Einstieg zum Thema "Glück" in der heutigen Zeit, führt dann über Platons Ideenwelt und das Höhlengleichnis zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Hedonismus.
- Arbeit zitieren
- Jessica Krüger (Autor:in), 2010, Platon. Glück und die Idee des Guten für den Unterricht in einer 10. Klasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302679