Informationsmanagement (IM) im Unternehmen. Analyse der Informationsverarbeitung in der Abteilung Qualitätslabor


Hausarbeit, 2014

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Unternehmensvorstellung

3 Analyse der Informationsverarbeitung
3.1 Vorhandene Hardwarekomponenten im Unternehmen
3.2 Vorhandene Anwendungsprogramme im Unternehmen
3.3 Verwendete Hardwarekomponenten im Qualitätslabor
3.4 Verwendete Anwendungsprogramme im Qualitätslabor

4 Technologieanalyse im Bereich IT
4.1 Möglichkeiten zur IM- Einführung
4.2 Schritte zur IM- Einführung

5 Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: EDV Abteilung als Hauptabteilung im Unternehmen eingebunden

Abbildung 2: Vorgehensweise zur Strategieentwicklung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Information und Wissen bzw. Know - How sind heute zu strategischen und operativen Erfolgsfaktoren im Unternehmen geworden1. Deswegen werden in vielen Unternehmen, besonders bei denen, die im internationalen Wettbewerb unter Druck stehen und global agieren, höhere Anforderungen an die IuK-Systeme gestellt.

In dieser Arbeit wird am Standort Tornesch in Deutschland eine Analyse der Informationsverarbeitung bezüglich der digitalen Datenverarbeitung durchgeführt. Dabei werden die eingesetzten Hard,- und Softwarekomponenten im eigenen Unternehmen beschrieben.

Die Analyse der Informationsverarbeitung bzw. die Technologieanalyse wird dabei nur auf die Abteilung Qualitätslabor angewendet. Hierbei wird die eingesetzte Hard- und Software untersucht und die Kommunikation mit anderen Abteilungen, Kunden, Lieferanten und Schwestergesellschaften dargestellt. Dabei wird die Arbeit anhand der Nutzung von IT-Anlagen beschrieben und der Ist-Zustand analysiert. Durch die Darstellung des Ist-Zustandes wird besonders auf die Anforderungen an die Informationstechnologie (IT) eingegangen. Weiterhin wird die Einführung des Informationsmanagements (IM) bezüglich der IT für das Qualitätslabor beschrieben.

Wenn der Umfang der Technology Analyse im Bereich IT auf das Gesamtunternehmen angewendet würde, würde die Analyse den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Um die vorgegebene Seitenanzahl einzuhalten wird die Technologieanalyse bezüglich der IT Anwendungen nur auf die Abteilung Qualitätslabor angewendet und beschrieben.

Außerdem werden die Möglichkeiten der IM Einführung und deren Schritte gemäß der Aufgabenstellung erklärt und mit Beispielen aus der Praxis untermauert.

Die Beispiele beziehen sich wieder auf das Qualitätslabor und basieren auf den internen Informationen der EDV- Abteilung, dem Abteilungsleiter vom Qualitätslabor sowie aus eigenen Erfahrungen.

2 Unternehmensvorstellung

Die Familie Emery gründet die Insuloid Manufacturing Company Limited in Manchester, Großbritannien im Jahr 1933. Zwei Jahre später wurde die Firma Hellermann im Jahr 1935 in Pinneberg, Deutschland, gegründet. Mitte der 90er-Jahre stand die Firma Hellerman kurz vor dem Konkurs.

Daraufhin wurde die Firma Hellermann von der Tyton Group übernommen und in den Konzern eingegliedert. Mit den Jahren wurde der Produktpalette erweitert. Im Zuge der Globalisierung und der Erweiterung wurden mehrere Standorte eröffnet. Im Jahr 1999 wurden die Firmen bzw. die Schwestergesellschaften unter dem Namen HellermannTyton umfirmiert. Aus den einzelnen Firmen entstand der Konzern HellermannTyton. Seit 1999 befindet sich der Sitz der Firma in Tornesch, Deutschland.

Das Unternehmen HellermannTyton ist weltweit in 34 Ländern vertreten. Der Hauptsitz ist immer noch in Manchester, England. Die Schwestergesellschaften sind selbständige Gesellschaften und seit 1999 treten Sie zusammen unter dem Konzernnamen auf. Obwohl die Schwestergesellschaften selbständige Firmen sind, werden bestimmte Bereiche des Konzerns zusammen gefasst bzw. aus England dirigiert. Die Produktionsstätten befinden sich überall auf allen Kontinenten von Asien bis in die USA. Außerdem werden einzelne Konzernbereiche, wie z.B. die Logistik oder Forschung und Entwicklung, über die Zentralen in England und Deutschland gesteuert. In Tornesch ist das Logistik Center für Europa. Außerdem befinden sich die Produktentwicklung, Marketing und das Qualitätslabor dort. In England befinden sich die Bereiche der Finanzen und der Kapitalverwaltung und die Produktion von hochwertigen Produkten. Der Konzern als HellermannTyton England ist auch an der Börse in London dotiert. Die Schwestergesellschaften produzieren im Auftrag des Headquarters Massenprodukte wie z.B. Kabelbinder etc.

Die Qualitätsprüfung und Auslieferung der Waren findet für Europa in Deutschland statt. In Tornesch ist das zentrale Distributionszentrum, ein mit hochmodernen Computern gesteuertes Hochregal-Lagersystem.

Die Firma HellermannTyton ist einer der größten Zulieferer von Kunststoffteilen für die Automobilindustrie. Zu den Kunden zählen der Volkswagen Konzern, die Daimler Benz AG, die Opel AG, Volvo usw. Darüber hinaus beliefert die Firma HellermannTyton die Haushaltsgerätehersteller mit Kabelbindern, Kabelhaltern etc. Außer der Automobilindustrie und der Elektroindustrie beliefern sie die Luftfahrtindustrie, hierbei insbesondere die Firma Airbus. Alle Kunststoffteile und Kabelbinder, Kabelhalter werden für Flugzeuge im Auftrag der Firma Airbus hergestellt, geprüft und geliefert2.

3 Analyse der Informationsverarbeitung

Das Informationsmanagement , besonders die digitale Informationsverarbeitung wurde in seinen Anfängen noch sehr vernachlässigt. Dies hing damit zusammen, dass viele ältere Mitarbeiter sich gegen die Einführung von EDV-Anlagen wehrten3.

Am Anfang wurden die EDV-Anlagen eher als Schreibmaschinen eingesetzt. Durch das Vorantreiben der Unternehmensführung und die Einführung einer globalen Marketing-Datenbank im Jahr 2004 ist der Einzug von EDV-Anlagen und deren Einsatz im Unternehmen gestiegen und unverzichtbar geworden4.

Auch die Erweiterungen der Unternehmensprozesse und Einstellung von jungen Fachkräften förderten den Einsatz von Computern in den administrativen Bereichen. Viele junge Fachkräfte wollten auf bestimmte Eigenschaften von EDV-Anlagen nicht mehr verzichten. Besonders bei regelmäßig durchgeführten Tätigkeiten und bei der Verarbeitung von Unmengen an Daten ist der Einsatz der EDV-Anlagen nicht mehr wegzudenken.

Durch die Globalisierung des Unternehmens und der Nutzung gemeinsamer Daten durch digitalen Datenaustausch unter den Unternehmen nahm der Einsatz von Computern ebenfalls im Bereich der Verwaltung, der Entwicklung und der Konstruktion zu und die Arbeit wird heute nur noch am Computer ausgeführt.

Durch den Zuwachs des Unternehmens am Standort Tornesch hat das Unternehmen mehrere Rechenzentralen aufgebaut und alle Arbeitsplätze mit Computern ausgestattet. Der Einsatz von IT- Systemen geht schon bei der Auftragsannahme los und endet bei der Warenauslieferung. Aufträge werden digitalisiert und im Intranet den verschiedenen Abteilungen zugewiesen bzw. in virtuellen Ordnern im Intranet abgelegt. Die jeweiligen Abteilungen können somit den Auftragsstatus über die Datenbank verfolgen. Jede Abteilung und jeder Mitarbeiter hat seine eigenen virtuellen Ordner und Zugangsberechtigungen. Die Arbeitsvorgänge und einzelnen Schritte können am Monitor verfolgt und der Ist-Zustand des Fertigungsprozesses überwacht werden. Die Ausrüstung bzw. der Einsatz von Software in Form von Standardprogrammen bis zu selbst erstellten Datenbanken wird angewendet. Durch den Einsatz von Email und Intranet wird die Informationsverarbeitung fast ausschließlich in digitaler Form ausgeführt5.

3.1 Vorhandene Hardwarekomponenten

Fast an jedem Arbeitsplatz in administrativen Abteilungen sind Helpdesk-Computer vorhanden. Das betrifft auch die Arbeitsplätze an den Fertigungsanlagen in der Produktion. Die Produktionsanlagen bzw. die Maschinen werden durch den Einsatz von Computern und entsprechenden Programmen gesteuert. Die Mitarbeiter überwachen die Anlagen und transportieren die Fertigprodukte von den Maschinen in den Lagereingang. Die Lagerung der Ware erfolgt über Roboter.

Der Zugang zu den Computern bzw. zu den Informationen ist durch Betriebsprogramme eingegrenzt.

Die Mitarbeiter haben nur Zugang zu den Bereichen und Informationen, die Sie für Ihre Arbeit benötigen. Zu den lokalen Netzwerken in den Abteilungen sind gemeinsame Drucker angeschlossen. Die Drucker sind Multi-Funktions-Geräte mit denen man z.B. scannen, faxen, kopieren und drucken kann. Die Möglichkeit über W-LAN Druckfunktionen zu nutzen ist auch gegeben. Die lokalen Netzwerke in den Abteilungen sind in das Firmennetzwerk eingebunden. Das Firmennetzwerk ist an mehreren verschiedenen Orten aufgebaut und miteinander verbunden. Die Nachrüstung der Netzwerke mit weiteren Festplatten und die Erweiterung der EDVAnlagen erfolgte parallel zum Unternehmungszuwachs.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: EDV Abteilung als Hauptabteilung im Unternehmen eingebunden6.

Die Administratoren und die Mitarbeiter der DV-Abteilung haben vollen Zugriff auf alle Netzwerke und Überwachen das Gesamtsystem. Die DV-Abteilung ist als eine selbständige Abteilung in die Unternehmensorganisation eingebunden und direkt der Unternehmensleitung unterstellt. Die Mitarbeiter der DV-Abteilung werden dann tätig, wenn sie Aufträge von anderen Abteilungen bekommen, wie z.B. das Einrichten oder Installieren von Programmen und bestimmten Zugangsberechtigungen. Außerdem sind Sie für das gesamte Firmennetzwerk zuständig und für die Anschaffung von Hardware und Software.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Informationsmanagement (IM) im Unternehmen. Analyse der Informationsverarbeitung in der Abteilung Qualitätslabor
Hochschule
Westsächsische Hochschule Zwickau, Standort Zwickau  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Informationsmanagement
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V302720
ISBN (eBook)
9783668046733
ISBN (Buch)
9783668046740
Dateigröße
563 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Analyse der Informationsverarbeitung, Technologieanalyse im Bereich IT, IM- Einführung
Arbeit zitieren
Resul Erdagi (Autor), 2014, Informationsmanagement (IM) im Unternehmen. Analyse der Informationsverarbeitung in der Abteilung Qualitätslabor, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302720

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