Qualitätsmanagement an Schulen


Hausarbeit, 2004
31 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Qualitätsmanagement und Schule
2.1. Qualitätsbereiche einer Schule
2.1.1. Produktqualität
2.1.2. Prozessqualität
2.1.3. Inputqualität
2.2. Organisation und Aufgaben des Qualitätsmanagements in der Schule

3. Evaluation in der Schule
3.1. Phasen der Schulevaluation
3.2. Methoden und Instrumente der Evaluation
3.3. Analyse und Bewertung

4. Qualitätsmanagement-Modelle
4.1. ISO- 9000 – Qualitätsnormen
4.2. The European Foundation for Quality Management
4.2.1. Das EFQM Modell für umfassendes Qualitätsmanagement
4.3. Total Quality Management
4.3.1. Mitarbeiterorientierung
4.3.2. Kundenorientierung
4.4. TQMS- Total Quality Management in der Schule
4.4.1. Interessenpartner
4.4.2. Die 9 Kriterien
4.4.3. Schulbericht
4.4.4. Bewertung der Kriterien

5. Zusammenfassung

6. Literaturliste

1. Einleitung

Qualität und Schule war immer schon ein Thema in unserem Schulwesen, dazu zählen nicht nur die Messung der Leistung der Schüler durch Prüfungen, um festzustellen ob die im Lehrplan festgelegten Richtlinien erreicht wurden, sondern auch die Ausbildung und Weiterbildung der Lehrkräfte und die Kontrolle ihrer Tätigkeiten durch die Schulaufsicht.

Kennzeichnend ist eine stark zentralistisch ausgerichtete Organisation des Schulwesens. Die Schule ist weitgehend unbeweglich geworden und sie kann sich nicht mehr einer qualitativ guten und ziel gerichteten Entwicklung zuwenden, sondern muss seine Tätigkeiten weitgehend nach einer Vielzahl von Verordnungen, Verfügungen und Anweisungen richten. Es wird kaum noch überprüft ob die eigentlich anzustrebenden Ziele, die Schule vermitteln soll, erreicht werden, sondern vielmehr ob die administrativen Vorschriften erfüllt werden.

( Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c.,1998, S. 6-8)

Mittlerweile spielen Begriffe wie Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, Kunden – und Mitarbeiterorientierung, Schulentwicklung, Autonomie und Qualitätsevaluation eine wichtige Rolle bei der Bestimmung von Erfolgskriterien für eine gute Schule, um sich den raschen Veränderungen und dem immer stärker werdenden internationalen Wettbewerb stellen zu können. ( Haindl, M., 2003, S. 17-23)

Eine große Uneinigkeit besteht jedoch immer noch darüber, was „Qualität einer Schule“ genau bedeutet. „ Man kann die Qualitätsmerkmale von Schulen nicht von außen herantragen, sondern muss von innen heraus verstehen, welche Probleme sich in der Schule kontextspezifisch stellen… Es gibt verschiedene Profile von Schule, die jedes Mal eine eigene Qualität bedeuten können.“ ( Steffens, U. & Bargel, T., 1993, S. 13ff)

Eine gute Schule zeichnet sich vor allem durch ein hohes Schulethos, die eigene Schulkultur, gute Kommunikation und Zusammenarbeit, die Fähigkeit zur Selbstentwicklung und Selbstbeurteilung, eine Leistungsorientierung sowie Ordnung und Disziplin aus.

Dazu muss aber, im Rahmen des Trends zur Dezentralisierung und Autonomie von Schule, ein größerer Gestaltungsfreiraum ermöglicht werden, damit sich die einzelne Schule individuell entfalten kann. Dies beinhaltet jedoch die Gefahr, dass sich stark unterschiedliche Vorstellungen über die Qualität von Schule entwickeln. ( Haindl, M., 2003, S. 23- 33)

„Qualität muss in Form einer Reihe von Qualitäten definiert werden. Dabei muss man sich bewusst sein, dass eine Institution im Hinblick auf einen Faktor hohe Qualität aufweisen kann, während sie in Bezug auf einen anderen Faktor von niedriger Qualität sein kann.“ Man kann nicht mehr erreichen, als jene Kriterien, die jeder Stakeholder bei seinen

Qualitätseinschätzungen benutzt, so klar als möglich zu definieren und diese – zueinander im Wettbewerb stehenden – Sichtweisen zu berücksichtigen, wenn Qualitätsbeurteilungen vorgenommen werden.“ ( Posch, P. & Altrichter, H., 1997, S. 130)

Um der Gefahr, dass sich die einzelnen Schulen in die falsche Richtung entwickeln, entgegen zu wirken und um der Schule überhaupt mehr Gestaltungsfreiheit geben zu können, musste eine Möglichkeit gefunden werden die Zielereichung jeder Einzelschule zu überwachen. Diese Aufgabe übernimmt das Qualitätsmanagement.

2. Qualitätsmanagement und Schule

Seit längerer Zeit überlegen Politiker, Schulbehörden und Experten der Wirtschaft ob und wie es sinnvoll wäre Qualitätsmanagementsysteme der Wirtschaft auf die Schule zu übertragen. Dabei gingen einige der Experten sogar soweit, bestimmte Systeme der Wirtschaft vollkommen zu übernehmen, ohne sie grundlegend zu ändern.

„ Das Qualitätsmanagement an Schulen umfasst systematisch eingesetzte Verfahren, mit denen ihre Qualität verbessert und gesichert wird. Sein Ziel ist also die Qualitätsentwicklung oder Qualitätssicherung.“ (Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S. 8)

Jede Schule soll ihr eigenes Qualitätsmanagementkonzept, in dem die Schule Funktion und Umfang des internen Qualitätsmanagements festlegt, entwickeln ( intern konzipierte Qualitätsmanagement) oder das Qualitätsmanagement – Konzept wird durch externe Fachleute wie z.B. spezialisierte Institute oder Lehrergruppen entworfen ( extern konzipierte Qualitätsmanagement). Erst wenn ein Qualitätsmanagement – Konzept vorliegt, ist die Durchführung des Qualitätsmanagements, die Evaluation möglich. „ Führen die Schulangehörigen die Evaluation in ihrer Schule Selbst durch, so liegt eine Selbstevaluation vor. Wird sie Dritten übertragen, so handelt es sich um eine Fremdevaluation.“ (Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S. 9)

Qualitätsmanagement in der Schule übernimmt vier wichtige Funktionen:

1. Steuerfunktion

Die durch die Evaluation gewonnen Ergebnisse fließen in die Schulentwicklung ein und ermöglichen so eine zielgerichtete Arbeit. -> Steuerung von Entwicklungsprozessen

2. Kontrollfunktion

Die Ergebnisse der Evaluation geben der obersten Leitung die Hinweise für die Notwendigkeit von Interventionen. -> Mittel der Kontrolle

3. Rechtfertigungsfunktion

Die gewonnenen Ergebnisse sollen den Nutzen für die Verwendung von personellen und finanziellen Mittel rechtfertigen.

4. PR-Funktion

Das Qualitätsmanagement dient der Öffentlichkeitsarbeit und soll die Qualität der Schule für außen stehende Interessenpartner sichtbar machen.

Diese vier Funktionen können sich sowohl ergänzen, als auch gegenseitig widersprechen, was eine Festlegung der Wertigkeit dieser Funktionen, bei der Ausarbeitung eines Qualitätsmanagement – Konzeptes erfordert.

( vgl. R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S. 12-13)

2.1. Qualitätsbereiche einer Schule

Man unterscheidet zwischen Produkt-, Prozess- und Inputqualität, die die Grundlage für den Aufbau eines Qualitätsmanagement- Konzeptes bilden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 ( vgl. Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c.,1998, S.20)

2.1.1. Produktqualität

Die Produktqualität gilt als die wichtigste Qualität in der Schule, auch wenn sie in der Praxis, auf Grund des Problems der Definition eines allgemeingültigen Begriffs für die Qualität von Schulen und den Schwierigkeiten bei der Messung wenig beachtet wird. Sie wird auch als Output- bzw. Outcomequalität bezeichnet. Nur wenn die Ergebnisse der Lernenden gut sind und diese in einem günstigen Lernklima entstanden sind, kann eine Schule als qualitativ gut bezeichnet werden.

Es lassen sich zwei Produktqualitäten nennen. Zum einen die Effizienz, bei der die Qualität der Schule mit Vision, Leitbild und Lehrplan der Schule verglichen wird. Dabei soll festgestellt werden, ob die daraus abgeleiteten Ziele erreicht worden. Je besser diese Ziele erreicht worden sind, umso qualitativ höher ist Schule zu bewerten. Zum anderen die Effektivität, bei der die Qualität der Schule mit den gesellschaftlichen Erwartungen an die Schule verglichen wird. Das bedeutet also, je größer der Erfolg der Schüler später im Leben und im Beruf ist, umso besser ist die Qualität der Schule.

Um die Qualität genau zu umschreiben und um sie erfassen zu können, müssen Kriterien definiert werden, was durch so genannte Qualitätsindikatoren erfolgt. Wann die Qualität einer Schule für einen bestimmten Qualitätsindikator erreicht ist, bestimmen die Qualitätsstandards.

Betrachtet man sich den Lehrplan einer Schule, stellen die Schulleistungen gemäß dem Lehrplan die Qualitätsindikatoren da, während die Qualitätsstandards durch Mindestanforderungen (dem Grad der Zielerreichung) vorgegeben werden.

Eine besonders gute Vorraussetzung für die Festlegung von Qualitätsindikatoren und Qualitätsstandards, bietet das Leitbild einer Schule. Das Leitbild einer Schule beschreibt die Grundorientierung und die Ziele die erreicht werden soll, genaue Vorstellungen die als gute Grundlage für die Bestimmung von Qualitätsindikatoren und Qualitätsstandards dienen.

(vgl. Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S.20-27)

2.1.2. Prozessqualität

Prozessqualitäten beziehen sich auf das ganze Schulleben: Wie ist die Qualität des Unter-richts? Wie ist das Schulklima? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit unter den Lehrkräften? Wie wirksam sind die Arbeitsorganisation und die Arbeitsabläufe innerhalb einer Schule? Alle diese Faktoren beeinflussen die Schulkultur und das Schulklima. In der Regel führen gute Prozessqualitäten zu einer guten Outputqualität. Andererseits kann sich eine Schule einer bestimmten Unterrichtskultur verschreiben, die zu einem guten Schulklima führt, welche jedoch im Hinblick auf Lernleistungen wenig wirksam wird. Die Definition von Qualitätsindikatoren ist demnach sehr komplex. (vgl. Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S.27)

Der Gesamtprozess der Schule beginnt und endet beim Schüler. Die Hauptprozesse einer Schule sind Unterricht, Erziehung und Leistungsbeurteilung. Andere Arten von Prozessen sind Teilprozesse (Unterrichtsvorbereitung), unterstützende Prozesse (Stundenplan, Terminplan), Managementprozesse (Budget, Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeitergespräche), bewertende Prozesse (interne und externe Evaluation, Befragungen zur Zufriedenheit).

( vgl. Haindl, M., 2003, S. 188)

2.1.3. Inputqualität

Inputqualitäten beziehen sich auf jene Faktoren, welche in die Schule eingehen wie Qualifikation der Lehrkräfte, Organisation der Schule, rechtliche und kulturelle Voraussetzungen der Schule usw.

Auch hier ist die Bestimmung von Qualitätsindikatoren von großer Bedeutung.

Sie ermöglichen es, auf Qualitätsschwächen einer Schule zu reagieren und sie zu bekämpfen. Jeder Input wirkt sich auf die Effizienz und Effektivität der Schule aus und muss deshalb genau bedacht werden.

(vgl. Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S.28)

2.2. Organisation und Aufgaben des Qualitätsmanagements in der Schule

Wie man eine Schule organisiert, lässt sich nicht an Hand eines Modells, welches für alle Schulen allgemeingültig ist darstellen. Es existieren sowohl Unterschiede in der Organisation des Schulsystems und der Schulverwaltung, als auch in den angestrebten Zielen, deren erreichen durch das Qualitätsmanagement verwirklicht werden sollen, und in der Grundorientierung bzw. Philosophie der jeweiligen Schule.

Es gibt mehrere Möglichkeiten um die Organisation einer Schule zu gestalten. Soll ein Schulbereich nach dem anderen evaluiert werden, ist es sinnvoll, wenn die Schulleitung die Aufgaben an eine Projektgruppe (wird häufig auch als Steuergruppe bezeichnet) abgibt. Die Projektgruppe übernimmt den Entwurf des Qualitätsmanagement-Konzeptes und die Durchführung der Evaluation. Die Schulleitung kann aber auch die Führung des Qualitätsmanagements selbst übernehmen. Für jeden Schulbereich wird dann eine besondere Projektgruppe eingesetzt. Diese Organisation ermöglicht es, verschiedene Schulbereiche gleichzeitig zu evaluieren.

Ein Konzept, das als besonders effektiv und realisierbar beschrieben wird, ist das Leadership- Modell. Die Schulleitung legt dem Lehrerkollegium einen ersten Entwurf für das Qualitätsmanagement vor und lässt sie darüber entscheiden. Danach werden Projektgruppen zusammengestellt, die je nach Schulkultur, von der Schulleitung bestimmt oder vom Lehrerkollegium gewählt werden. Sie stellen die Verbindung zwischen der Schulleitung und den Lehrern dar. Die Projektgruppen erstellen ein genaues Qualitätsmanagement-Konzept auf Basis der Vorgaben durch die Schulleitung und/oder des Lehrerkollegiums. Sie führt die Evaluation durch, legt die Instrumente für die Evaluation fest, berücksichtigt die Qualitätsvorgaben durch die Schulleitung, ermittelt den Ist-Zustand und informiert

Schulleitung und Lehrkörper über ihr Vorgehen. Danach verfasst sie einen Evaluationsbericht und unterbreitet ihre Vorschläge zur Verbesserung. Eine weitere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass den Lehrkräften eine wesentliche Mitwirkung bei der Entwicklung eines Qualitätsmanagement-Konzeptes zukommt.

(vgl. Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S.84-87)

Eine wichtige Position bei der Entwicklung eines Qualitätsmanagement-Konzeptes in einer Schule nimmt die Schulleitung ein. Sie trägt die Verantwortung für die Ausarbeitung des Qualitätsmanagement-Konzeptes, für die Durchführung der Evaluation und der Maßnahmen zur Verbesserung. Die Schulleitung erarbeitet die Vision, das Leitbild und die daraus abgeleiteten Zielsetzungen. Das Leitbild stellt die Grundorientierung der Schule dar und dient als Anhaltspunkt bei der Lösung von Problemen. Es bezieht sich dabei auf die fünf Bereiche der Schule: Lehren und Lernen, Lebensraum Klasse und Schule, Schulpartnerschaft und Außenbeziehungen, Schulmanagement und Professionalität und Personalförderung.

Eine Vision symbolisiert die Vorstellung darüber etwas Neues und Unerreichtes anzustreben, z.B. die ideale Vorstellung von einer Schule zu realisieren. Sie weist in die Richtung, in die die Entwicklung einer Schule gehen soll. Eine Vision könnte sein:

„ Wir wollen junge Menschen zu verantwortungsbewussten und eigenständigen Mitgliedern der Gesellschaft heranbilden“ ( Fiala – Thier , I , 2001, S. 129)

Deshalb passt die Schulleitung genau auf, was die Projektgruppe macht um notfalls intervenieren zu können. Sie „stellt sicher, dass sich die Qualitätsentwicklung auf die Ideen der gemeinsamen Schulentwicklung abstützt und nicht zum Selbstzweck wird oder auf Nebensächlichkeiten ausweicht.“ (Dubs, R., Prof. Dr. Dres. h.c., 1998, S.86)

Die Schulleitung muss das Interesse und die Akzeptanz für das Qualitätsmanagement wecken, indem sie das was sie als neues und unerreichtes anstrebt, der Schule vorlebt.

3. Evaluation in der Schule

Irgendwann im Prozess der Qualitätsentwicklung einer Schule, kommt der Punkt an dem sich die Frage stellt: Haben wir die angestrebten Ziele erreicht? Fragen wie diese können nicht durch bloße Vermutungen oder geäußerte Einschätzungen beantwortet werden. Man benötigt ein zuverlässiges systematisches Verfahren, in dem Daten gesammelt und analysiert werden , um später eine genaue Bewertung bzw. Beurteilung vornehmen zu können, die Evaluation.

In der ständigen Diskussion um die Qualität von Schule, wird häufig der Begriff Evaluation erwähnt, anders in der schulischen Praxis, wo dieses Thema eher selten angesprochen wird. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, das viele der momentan tätigen Lehrer, während ihres Studiums wenig bis gar nichts über das Thema Schulentwicklung gehört haben und es in ihrer täglichen Arbeit kaum eine Rolle spielt. Welche Ziele man mit der Evaluation verfolgt, hängt von den Perspektiven ab.

Im Wesentlichen werden zwei Arten von Evaluation unterschieden:

Die Fremdevaluation und die Selbstevaluation. Bei der Fremdevaluation erfolgt die Bewertung durch die Schulaufsicht, spezielle Institute, Universitäten usw. Der Auftrag für die Evaluation wird nicht von der Schule erteilt. Die Fremdevaluation verfolgt das Ziel, Aussagen über die Qualitätssicherung schulischer Qualität zu erhalten. Sie dient zum einen der Steuerung bildungspolitischer Vorgaben und zum anderen der Rechenschaftsablegung und Erfolgskontrolle.

Bei der Selbstevaluation handelt es sich um eine Selbstbewertung der Schule durch die Lehrer, Schüler und Eltern. Sie dient dabei der Rechenschaftsablegung und Erkenntnisgewinnung. Sie ermöglicht es die Sichtweisen der Mitglieder der Schule einzuholen oder Wissen über die Wirkung von Konzepten und Organisationsformen zu erhalten, um Entscheidungen treffen zu können. Die Evaluation ist hier eher ein Mittel zur Planung und Steuerung von Schulentwicklung. Die Selbstevaluation kann in verschiedenen Bereichen der Schule zu Einsatz kommen. Das betrifft zum einen die Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse durch die Lehrer innerhalb der Klassen und zum anderen die Arbeit innerhalb der Schule selbst.

Schulevaluation hat verschiedene Funktionen . Sie dient der Überprüfung der Unterrichts- und Erziehungsziele. Sie kann aber auch zur Entwicklung gemeinsamer Normen und Ziele genutzt werden, oder dazu führen, dass sich eine Schule den von der Gesellschaft gestellten oder ausgelösten Anforderungen besser anpasst. Außerdem bietet Evaluation die Möglichkeit, nicht nur die Lehrer, sondern auch die Eltern und Schüler in die Schulentwicklung miteinzubeziehen.

( vgl. www.lsv-bay.de/service/2421.html)

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Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Qualitätsmanagement an Schulen
Hochschule
Universität Erfurt
Note
2,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
31
Katalognummer
V30289
ISBN (eBook)
9783638315784
Dateigröße
788 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitätsmanagement, Schulen
Arbeit zitieren
Andreas Reineck (Autor), 2004, Qualitätsmanagement an Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30289

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