Achtung!Hierbei handelt es sich lediglich um eine Seminararbeit mit individueller Benotung!
Auch Fehler hinsichtlich wissenschaftstheoretischer Textarbeit sind möglich, wie z.B. falsche Zitierung oder Literaturangabe.
ZumTeil handelt es sich um Arbeiten aus dem frühen Semestern, die nicht perfekt sind, was die Benotung ausdrückt!
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Angstdefinition
3. Angststörungen
3.1. Agoraphobie
3.2. Panikstörung
3.3. Generalisierte Angststörung
3.3. Spezifische Angststörung
3.4. Soziale Phobie
3.5. Zwangsstörungen
3.6. Posttraumatische Belastungsstörung
3.7. Substanzinduzierte Angststörung
4. Der Begriff „Verhaltenstherapie“
5. Grundprinzipien verhaltenstherapeutischer Angstbehandlung
6. Verhaltenstherapie von phobischen Ängsten
6.1. Expositionsverfahren
6.2. Systematische Desensibilisierung
6.3. Konfrontationstherapie (Flooding)
6.4. In-vivo-Exposition
6.5. Kognitive Therapie
6.6. Verbesserung der verhaltenstherapeutischen Angstbewältigungstherapie
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Angst aus psychologischer Sicht, definiert verschiedene Formen von Angststörungen und stellt moderne verhaltenstherapeutische Interventionsmöglichkeiten zur Bewältigung dieser Störungsbilder dar.
- Grundlagen der Angstdefinition und theoretische Ansätze in der Forschung
- Differenzierung verschiedener Angststörungen (z.B. Agoraphobie, Panikstörung, Zwangsstörungen)
- Grundprinzipien und methodische Säulen der verhaltenstherapeutischen Behandlung
- Vergleich und Anwendung von Expositionsverfahren und kognitiven Therapiemethoden
- Bedeutung partnerschaftsbezogener und körperorientierter Ansätze in der Angsttherapie
Auszug aus dem Buch
6.4. In-vivo-Exposition
Die in-vivo-Exposition ist ein Programm für Phobiker, dass auf operanter Verstärkung beruht. Den Phobikern wird dabei deutlich gemacht, dass sie immer länger in der angstauslösenden Situation verbleiben sollen und diese erst dann verlassen dürfen, sobald sie ängstlich werden. Immer dann, wenn sie es schaffen länger in der phobischen Situation zu verbleiben, werden sie vom Therapeuten mit Komplimenten verstärkt. Schaffen sie es jedoch nicht länger in dieser Situation zu verbleiben, verhält sich der Therapeut neutral.
In mehreren Einzelfallstudien war diese Methode effektiv. Obwohl man zum Teil davon ausging, dass die Verbesserung der Verstärkung zuzuschreiben war, die der Therapeut gab, wurde in anderen Studien gezeigt, dass diese Verstärkung überflüssig ist. Dadurch wurde aufgezeigt, dass die in-vivo-Exposition ohne die Verstärkung durch den Therapeuten effektiv Angst- und Vermeidungsverhalten verändern konnte.
Wie bereits erwähnt können Expositionen auf zwei Arten durchgeführt werden, in der Vorstellung, wobei die Patienten sich vorstellen, dass sie sich in einer angstauslösenden Situation befinden, oder in vivo, wobei die Patienten diese Situation real erleben. Die in-vivo-Exposition ist meist effektiver als die imaginäre Exposition.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einführung beleuchtet die psychologische Relevanz von Angst als grundlegendes Phänomen und dessen Auswirkungen auf das menschliche Verhalten und Erleben.
2. Angstdefinition: Hier werden wissenschaftliche Ansätze zur Definition von Angst durch hypothetische Konstrukte und verschiedene psychologische Denkschulen erläutert.
3. Angststörungen: Dieses Kapitel klassifiziert pathologische Ängste und grenzt verschiedene Störungsbilder wie Agoraphobie, Panikstörungen und Zwangsstörungen anhand klinischer Kriterien ab.
4. Der Begriff „Verhaltenstherapie“: Der Abschnitt diskutiert die Entwicklung und das moderne Verständnis der Verhaltenstherapie als ganzheitliches System.
5. Grundprinzipien verhaltenstherapeutischer Angstbehandlung: Hier werden die drei Säulen – Problemanalyse, Zielbestimmung und Terminplanung – als Grundlage der therapeutischen Arbeit vorgestellt.
6. Verhaltenstherapie von phobischen Ängsten: Dieser Hauptteil analysiert spezifische Methoden wie Expositionsverfahren, Desensibilisierung und Flooding sowie deren Einsatzmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Angststörung, Verhaltenstherapie, Agoraphobie, Panikstörung, Konfrontationstherapie, Exposition, Desensibilisierung, Kognitive Therapie, Angstbewältigung, Vermeidungsverhalten, Phobie, Posttraumatische Belastungsstörung, Stressfaktoren, Angstmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Definition von Angst, der Differenzierung krankhafter Angststörungen und der Darstellung evidenzbasierter verhaltenstherapeutischer Behandlungsstrategien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Klassifikation verschiedener Angststörungen (z. B. Panikstörung, spezifische Phobien, PTBS) sowie die praktische Anwendung von Konfrontations- und kognitiven Methoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Angst zu schaffen und darzulegen, wie verhaltenstherapeutische Konzepte zur Symptomlinderung und zur Bewältigung der Angst beitragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse klinischer Standards (ICD-10, DSM-IV) und psychologischer Forschungsergebnisse zur verhaltenstherapeutischen Praxis.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil detailliert die verschiedenen Störungsbilder sowie die praktischen Vorgehensweisen der Therapie, insbesondere die Unterscheidung zwischen Angst-Meidungs-Training und Angst-Management-Training.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Angststörung, Verhaltenstherapie, Exposition, Konfrontationstherapie, Phobie und Angstbewältigung.
Worin liegt der Unterschied zwischen systematischer Desensibilisierung und Flooding?
Die Desensibilisierung ist ein graduelles, gestuftes Vorgehen zur Angstreduktion, während das Flooding auf einer massierten, intensiven Konfrontation ohne Entspannung basiert, um die Angst direkt zu bewältigen.
Was zeichnet die „in-vivo-Exposition“ besonders aus?
Im Gegensatz zur imaginären Exposition findet das Training hier in der realen angstauslösenden Situation statt, was sie in der Regel effektiver für die Veränderung von Vermeidungsverhalten macht.
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- Andreas Reineck (Author), 2002, Angststörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30291